Kundenrezension

3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lebenszeichen oder Abschied ?, 30. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Redeemer of Souls (Deluxe) (Audio CD)
Da mussten erst 6 lange Jahre ins Land ziehen, bis sich Priest wieder mit einem Studioalbum zurückmelden,ohne ihre Ikone KK Downing.Man mag sich streiten ob es eine andere Dynamik angenommen hätte,wenn Downing und Tipton sich abwechselnd die Solos um die Ohren gehauen hätten.Faulkner ist m.E ein begnadeter Gitarrist aber kann für mich Downing nicht ersetzen,was Redeemer of Souls aber nicht abträglich ist.Beim ersten Hördurchgang hatte ich den Eindruck:" Okaaaay Priest lässt es nun weitgehend gemächlich angehen.Die CD erschloss sich mir erst beim mehrmaligen Hören,was aber keine Negativer Punkt ist.

Ich mag den frischen druckvollen Sound den sie mir anbieten,vermisse aber die treibende Dynamik die noch ein Painkiller seiner Zeit hatte.Ja so ein Album schreibt man nur einmal und kann kaum daran anknüpfen.Was mich zu meiner Überraschung verblüfft hat ,dass Halford einen sehr guten Sound abgibt was besonders die Up-Tempo Songs angeht.Sicher kann man nun unterstellen im Tonstudio lässt sich alles hinbekommen,aber er Überzeugt ja nun auch wieder Live mit einem Konstantem Organ.Leider sind für meinen Begriff zuviele Mid-Tempo Songs von Hymnehafter Machart mit von der Partie.Als Freund von schnellen Schlagfolgen ala "Metal Meltdown" komme ich hier etwas zu kurz.Für mich stellt daher "Metalizer" und "Battlecry" wirkliche Perlen dar.Für mich die beiden Top Songs und gleichzeitig auch Empfehlungen der CD.Ein grandioses Double Bass gestampfe und schöne Gitarrenbreaks wie man es aus Priests Glanzzeit kennt.Ein paar Klischees ala Manowar und Helden Abgesang werden neuerdings nun auch bedient "Halls of Valhalla", was sich Gottlob nicht durch das Album zieht.

Von dem hier beklagten verwaschenen Sound kann ich nichts spüren,denn für mich klingt die Qualität Identisch mit AOR.Klar das sich der Sound auch Verändert und nicht mehr wie vor 32 Jahren auf Screaming for Veangence klingt.Dafür haben sich JP viel technischer weiter entwickelt was die Drum und Gitarretechnik angeht.Unter dem Strich bleibt für mich ein Album was nicht ganz so zündet wie andere zuvor aber dennoch ein Hohes Level an Kreativer Schaffenskraft bietet und erst später seine Wirkung entfaltet.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 31.07.2014 21:14:51 GMT+02:00
udoreich meint:
...passende Rezi, ganz Deiner Meinung...insges. das erste Priest Album was einem auch mal wieder Gänsehaut Feeling bietet seit viel zu langer Zeit!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.08.2014 21:34:03 GMT+02:00
Geht zwar zunächst sperrig rein aber enwickelt sich dann...
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