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Kundenrezension

20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen L.A. Woman wird 40, 20. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: L.A. Woman - 40th ANNIVERSARY (Audio CD)
Spätestens seit dem Doors-"Box Set" von 1995 wissen wir, dass John Densmore mit seiner Feststellung, dass es von den Doors nur deshalb so wenig Bootlegs gäbe, einfach weil noch so wenig Outtakes existierten, wie er 1990 in seiner Autobiographie "Riders on the Storm" konstatierte, nicht ganz Recht hatte. Zum 40. Jahrestag von "L.A. Woman", das zusammen mit ihren ersten beiden zu meinen Lieblings-Doors-Alben gehört, hat man noch mal ein paar alternative Aufnahmen ausgegraben:

CD 1 enthält das '99er Remaster des Originalalbums, an dem es klanglich für mich nie etwas auszusetzen gab.

CD 2 enthält neben sieben alternativen Takes aus den Albumsessions mit She smells so nice und Rock me Baby zwei Outtakes, die direkt hintereinander aufgenommen wurden und von denen mir Rock me Baby besser gefällt. Die Alternativ-Versionen sind allesamt gut, und die eingefangene Studioatmosphäre erfreut zusätzlich, z.B. wenn Morrison vorm 10. Take von Riders on the Storm vorschlägt, den Song mit Gewittergeräuschen zu unterlegen. Andererseits bestätigt die Bonus-CD (wie z.B. auch die "Anthology"-CDs bei den Beatles), dass die besten Takes dann doch auf dem Album gelandet sind.

Die Doppel-CD kommt ökologisch korrekt im reinen Pappschuber, zwar ohne gefütterte Innenhüllen, aber die Silberlinge lassen sich mühelos entnehmen. Abgerundet wird das Ganze durch einen schönen Begleittext von David Fricke; ich vermisse aber ein paar Infos wie Aufnahmedaten, Alter des Remasters oder Take-Nummerierungen.

Und ich finde, zum 40. Geburtstag hätte man der "L.A. Woman" ruhig noch mal das Cover mit der gelben Cellophan-Einlage spendieren dürfen, das das Album schon in der Doors-Box "The Complete Studio Recordings" von 1999 zierte (okay, das wäre dann aber ökologisch nicht mehr korrekt!). Einen Punktabzug muss ich leider vornehmen, weil die Plattenfirma wieder die Gelegenheit hat verstreichen lassen, bei einer Spielzeit von 51 Minuten endlich mal den Single-Edit von Riders on the Storm sowie den Mono-Single-Edit von Love her madly samt der B-Seite (You need Meat) Don't go no further mit auf die Bonus-CD zu packen, vom Outtake Orange County Suite ganz zu schweigen, das ist heute einfach Standard. Für die beiden letztgenannten Titel muss man weiterhin auf den Album-Remix von 2007 zurückgreifen, der natürlich seinen eigenen Reiz hat.

Zu sagen, "L.A. Woman" sei in Würde gealtert, wäre etwas unpassend, denn Jim Morrisons Vermächtnis ist, wie alle großen Rockalben, schlicht zeitlos.

Abschließend empfehle ich begleitend noch die zeitgleich erscheinende DVD/Blue Ray "Mr. Mojo Risin' - The Story of L.A. Woman".
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1-10 von 10 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 21.01.2012 11:53:45 GMT+01:00
AMM meint:
Hast / kennst Du die DVD schon? Lohnt sich die? Bin bei solchen "Making Of-" DVDs bislang sehr zurückhaltend, die sieht man sich einmal an, und danach verstauben sie im Regal.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.01.2012 21:43:45 GMT+01:00
Ja, ich hab die DVD schon gesehen, die Rezension ist in Vorbereitung. Ich mag sie gerne, nicht ganz so spektakulär, aber ich schaue sowas immer schon gern, einfach um die Beteiligten mal zu sehen, wie sie heute aussehen, die sind ja nicht so medienpräsent wie z.B. die Stones. Die Tage lief bei Arte eine 45-minütige Doku über die letzten Monate von Jim Morrison, in der recht fundiert der These nachgegangen wurde, Morrison sei keineswegs in seiner Badewanne gestorben, sondern dort nach einer Überdosis in einer Pariser Disco abgelegt worden, um dem Club Unannehmlichkeiten zu ersparen. Das war durchaus spektakulärer, habe ich aber auf DVD noch nicht entdeckt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.01.2012 23:27:49 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.01.2012 23:35:07 GMT+01:00
AMM meint:
Schade, die Arte-Sendung hab ich leider verpasst. Die nicht neue Theorie, Jim Morrison sei nicht morgens in der Badewanne seines Hotelzimmers, sondern bereits vorher in einem Pariser Nachtclub an einer Überdosis gestorben, halte ich für eher unwahrscheinlich, wie hätten die Jim Morrison denn unauffällig vom Nachtclub ins Hotel transportieren sollen? Letztes Jahr war ich übrigens in Paris und natürlich auch auf dem Père Lachaise vor Jim Morrisons Grab, bin eine gute Stunde davorgestanden, das Grab ist genauso schmuddelig wie auf den vielen Photos, die ich vorher und danach davon gesehen habe. Beeindruckt war ich auch von dem davor stehenden Baum, in den sich in all den Jahren zahllose Fans eingraviert haben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.01.2012 20:42:24 GMT+01:00
Ich war noch nicht da, aber ein Freund von mir war in den Neunzigern an Morrisons Grab, bevor die Büste gestohlen wurde. Bei mir stünde allerdings an erster Stelle auf der Liste eine London-Tour auf den Spuren der Beatles... In der Arte-Doku wurden Zeugen interviewt, manche von ihnen zum ersten Mal überhaupt, die Morrison zusammengebrochen auf dem Klo des Nachtclubs entdeckten. Er hatte schon getrunken und dann offenbar unwissentlich 90%iges Heroin (im Gegensatz zu dem sonst üblichen 30%igen) probiert, und das gab ihm dann in Verbindung mit seinem Asthma und seinem Lungenschaden den Rest. Er wurde über den Hinterausgang des Nachtclubs aufrecht gestützt zum Auto geführt und von dort in seine Wohnung gebracht. Es soll eine gängige Praxis gewesen sein, jemanden mit einer Überdosis in eine Wanne mit kaltem Wasser zu legen in der Hoffnung, seinen Kreislauf wieder in Schwung zu bringen. Als man erkannte, dass es dafür zu spät war, habe man heißes Wasser einlaufen lassen, das der Arzt dann noch warm vorfand. Verdächtig bleibt ja bis heute die völlig oberflächliche Autopsie. Die Doku war so wenig reißerisch aufgemacht, dass diese Theorie recht plausibel klang, zumal das Motiv fehlte, irgendjemanden dadurch noch zu be- oder entlasten. Interessant waren die Aufnahmen aus der Originalwohnung samt Badewanne, nur eben in heutigem Zustand.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.01.2012 23:27:56 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.01.2012 23:34:48 GMT+01:00
AMM meint:
Mist, da habe ich wohl was verpasst!

Wenn Du in London bist, musst Du unbedingt die "Beatles-Walks" mit Richard Porter machen, s. http://www.beatlesinlondon.com/

Veröffentlicht am 24.01.2012 23:19:40 GMT+01:00
Danke für den schönen Review! Auch der Diskurs mit Strawberry Fields (Forever) ist sehr nett. (Wenn Ihr dann mit London durch seid, dann fahrt doch mal an den Mersey.) Luv.

Veröffentlicht am 26.01.2012 21:21:36 GMT+01:00
Tom meint:
"dass die besten Takes dann doch auf dem Album gelandet sind."
Höre jetzt das Album seit ein paar Tagen in Dauerschleife und ich muss schon sagen dass sich der Kauf der CD auf jeden Fall lohnt. Ich bin sogar der Meinung, dass diese CD mit eine der besten Sachen ist, die nach Morrison's Tod veröffentlicht worden sind. Finde sogar, dass dort einige Passagen bei den Alternative Takes dabei sind, die besser als die am Album sind. Ist immer schwer zu sagen, da man nicht weiß, inwiefern sich die Takes weiterentwickelt hätten, wenn sie denn zur Geltung gekommen wäre. Freu mich schon auf die kommende Vinylausgaben der Alternative Tracks! Ich hoffe es kommen noch mehr solche Schätze. Mein Highlight auf der CD 2: The WASP! Finde ich fast besser als auf dem Orginalalbum!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.01.2012 12:27:09 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.01.2012 12:37:18 GMT+01:00
AMM meint:
Weil mich die Geschichte nicht loslässt, lese ich gerade das Buch von Heinz Gerstenmeyer Der mysteriöse Tod von Jim Morrison. Die Zeitzeugen, die mitgekriegt haben wollen, dass eine Person, ev. Jim Morrison, leblos aus der Toilette des Rock`n`Roll-Circus geschleppt wurde, werden in dem Buch sehr ausführlich zitiert. Allerdings fand das "Ereignis" im Rock`n`Roll Circus in der Nacht vom 3. auf den 4. Juli 1971 statt, Jim Morrison ist jedoch bereits am frühen Morgen des 3. Juli in der Badewanne seiner Pariser Wohnung gestorben, kann also an jenem Abend gar nicht in dem Club gewesen sein.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.02.2012 19:16:04 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 07.02.2012 19:17:27 GMT+01:00
Das klingt erstmal einleuchtend. Die Doku, die ich gesehen habe (ich wüsste gerne, ob es die auf DVD gibt, die war relativ neuen Datums), hat einen sehr seriösen Eindruck gemacht, d.h. es ging nicht um wüste Spekulationen und Sensationsmache, sondern um das Rückverfolgen eiskalter Geschäftsinteressen. Ich vermute, die Zeugen sind im Großen und Ganzen die, die auch Gerstenmeyer zitiert, obwohl es in der ARTE-Doku hieß, eine der Zeuginnen äußere sich zum allerersten Mal. Die Aussagen stehen nicht unbedingt im Widerspruch zu Deinem Buch, denn laut der Doku nahm Morrison morgens ca. 3h (also NACH einem gemütlichen Abend in der Wohnung) die ungewollte Überdosis in jenem Nachtclub, brach zusammen und wurde mehr tot als lebendig durch den Hintereingang zu einem Auto geführt (da die Geschäfstführer Ärger mit der Polizei vermeiden wollten) und in seiner Wohnung in die Wanne gelegt (s.o). D.h. der Todeszeitpunkt würde sogar hinkommen; wenn man davon absieht, dass die Quellen ja allgemein bestätigen, dass der morgens gerufene Arzt Jim Morrison nicht sehr gründlich untersuchte und der Totenschein ja auch erstaunliche Nachlässigkeiten aufweist. In der Doku hieß es recht glaubhaft, Pam habe die Geschichte mit der Badewanne nicht zuletzt deshalb konstruiert, um sich und auch Freunde, die ebenfalls aus der Drogenszene kamen, zu schützen; die Zeit, um etwas zur Besinnung zu kommen und den Schaden nach außen hin zu begrenzen, hätte sie zwischen ca. 3 und 6h morgens gehabt. Wir werden es wohl nie erfahren; aber Tatsache bleibt, dass es da einige Ungereimtheiten zur Todesursache und den genauen Umständen gibt. Übrigens eine Parallele zu Brian Jones' Tod im Swimmingpool.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.02.2012 23:17:12 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.02.2012 13:27:23 GMT+01:00
AMM meint:
Auf den Dokufilm "Les derniers jours de Jim Morrison", ich nehme an, dass das der Film ist, den Du auf Arte gesehen hast, und die diversen Zeugenaussagen darin geht Gerstenmeyer in seinem Buch auch ein. In dem Kapitel "Der tatsächliche Verlauf der Ereignisse" beschreibt Gerstenmeyer sehr detailiert, was in der Nacht vom 02. auf den 03. Juli 1971 passiert ist. Demnach waren Jim und Pam an jenem Abend in einem Pariser Kino und danach auf dem Heimweg noch in ein paar Straßencafes. Es gibt keine Beweise dafür, dass die beiden auch noch in dem Nachtclub waren, bevor sie gegen 01:00 Uhr in ihrer Wohnung zurückkehrten. Pam hatte damals Heroin genommen, und es scheint wohl sicher, dass Jim an jenem Abend Heroin geschnupft hat. Es dürfte in der Tat Gründe genug für alle "Beteiligten" gegeben haben, die genaueren Umstände zu vertuschen.
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