Kundenrezension

19 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was ne Hammerscheibe, 1. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Angel of Retribution (Audio CD)
Leute, Leute, was für ein geiles Teil !
Ich finde die Diskussionen der letzten Jahre über das Thema Owens-Halford absolut berechtigt, wenn auch oft sehr nervig, da es ja nicht nur um die Frontmänner geht, sondern ein wenig mehr dahinter steckt, als nur ne geile und vor allem passende Stimme, auch wenn der Sänger meistens das Aushängeschild einer Band ist und ich selbst bei den meisten Bands auch zuerst mal nach der Stimme gehe, die einfach passen muss.
Ich Falle von Ripper Owens bin ich der Meinung, daß er ein absolut geiler Sänger ist, der einiges mit seinem Stimmchen drauf hat und mit seiner Power eigentlich nicht aus der Szene wegzudenken ist. Ich denke, bei Iced Earth ist er perfekt aufgehoben. An dieser Stelle sei mal auf das geniale "Glorious Burden"-Album verwiesen.
Daß Rob Halford einer der besten und kultigsten Metalshouter der Geschichte ist, weiß jeder, und das man eine lebende Legende nicht wirklich kritisieren kann, ist auch klar.
Daß Rob mit nunmehr über fünfzig Lenzen nicht mehr die Power hat, als noch beispielsweise zu "Painkiller"-Zeiten, ist doch klar. Der Mann teilt seine Kräfte ein und das ist auch völlig okay so. Die Hauptsache ist doch, daß er endlich zurück ist !
"Angel ob Retribution" ist für mich persönlich das geilste Metal-Album seit Stratovarius'"Elements Part Two" und das ist ja auch schon ein paar Tage alt.
Die neue Priest-Scheibe besticht durch absolute Power, durch Atmosphäre und einer fein abgestimmten Mischung aus typischen Priest-Rockern und Powerhymnen, sehr schönen Balladen und dem gewissen Etwas, das mir auf vielen neuen Metal-Scheiben der letzten Zeit gefehlt hat.
Besonders hervorheben möchte ich den gigantischen Opener "Judas Rising", der alles beinhaltet, was einen Metal-Song ausmacht und die göttliche Power-Double-Bass-Hymne "Hellrider", die sowas wie einen Nachfolger zu "Painkiller" darstellen könnte, wenn man so wollte. Vorsicht: Suchtgefahr ! Genauso wie das sehr kraftvolle "Demonizer", das von Double-Bass-Läufen getragen wird.
Wer auf richtig schöne Balladen steht, der wird bei "Angel" voll auf seine Kosten kommen. Eine der schönsten Metal-Balladen der letzten Jahre.
Nicht zu vergessen, das sehr atmosphärische, düstere und experimentelle "Eulogy", das in der abschließenden, absolut genialen 13-Minuten-Hymne "Lochness" endet.
Zum Sound möchte ich noch bemerken, daß dieser sehr druckvoll und erdig geworden ist, ohne großen technischen Schnickschnack, den diese großartige Band sowieso nicht nötig hat.
Über Scott Travis'Fähigkeiten braucht man angesichts den Leistungen des "Painkiller"-Albums und seinen Gastspielen bei Robs erstem Soloprojekt "Fight" nicht viel zu sagen. Der Mann hat's einfach drauf, mit den Händen, wie mit den Füßen.
Glenn Tipton und K.K. Downing beweisen einmal mehr, daß sie zu den begnadsten Gitarrenvirtuosen der Szene gehören und sich bei ihren Solis gegenseitig übertreffen.
Judas Priest sind anno 2004/2005 vielleicht nicht mehr so schnell und dynamisch wie noch vor fünfzehn, sechzehn Jahren, ihre Kunst des perfekten Songwritings, der grenzenlosen Virtuosität und der unausweichlichen Energie und Intensität (auch der letzten Alben mit Ripper Owens), ist in jedem einzelnen neuen Song zu hören und zu spüren und deshalb ist "Angel of Retribution" der absolute Killer und gehört in jedes Metaller-Regal !!
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 17.06.2014 09:50:15 GMT+02:00
Gute Meinung - auch weil ich derselben bin;)Das Album ist heavy. Für Priest genauso wichtig wie es seiner Zeit *Brave New World* für Maiden war.
Zu Iced Earht: Ich finde besonders die Gettysburgh Triologie(die 2.CD) von der angesprochenen *Glorious Burden* sehr gelungen. Aber der gute "Ripper" Owens kommt immer nur in Bands wo die Fans lieber den alten Sänger haben wollen - das ist sein Schicksal, haha.
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