Rezension bezieht sich auf: Verraten und verkauft (Taschenbuch)
In "Verraten und verkauft" berichtet wieder der namenlose Ich-Erzähler aus seinem Schriftstellerleben. Es handelt sich um ein Sequel zu "Betty Blue", jedoch ist das Buch völlig anderes gestaltet und erinnert mehr an "Erogene Zone". Der Roman hat wenig Handlung, denn der Ich-Erzähler hängt einfach mit seinen Freunden herum, trinkt, hat Sex. Wichtig bei Philippe Djian ist der Stil, und "Verraten und verkauft" ist stilistisch wieder einmal grossartig geschrieben. Der deutsche Titel ist einmal mehr ziemlich plakativ und schwach. Auf Französisch heisst der Roman "Maudit manège", also "Verdammte Manege". Das ist ein Bild für das Leben des Ich-Erzählers, worin er sich befindet. Irgendwie ausgestellt, aber doch einsam.
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Verraten und verkauft 3257218516
Philippe Djian
Diogenes
Verraten und verkauft
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Fünf Jahre nach Bettys Tod
In "Verraten und verkauft" berichtet wieder der namenlose Ich-Erzähler aus seinem Schriftstellerleben. Es handelt sich um ein Sequel zu "Betty Blue", jedoch ist das Buch völlig anderes gestaltet und erinnert mehr an "Erogene Zone". Der Roman hat wenig Handlung, denn der Ich-Erzähler hängt einfach mit seinen Freunden herum, trinkt, hat Sex. Wichtig bei Philippe Djian ist der Stil, und "Verraten und verkauft" ist stilistisch wieder einmal grossartig geschrieben. Der deutsche Titel ist einmal mehr ziemlich plakativ und schwach. Auf Französisch heisst der Roman "Maudit manège", also "Verdammte Manege". Das ist ein Bild für das Leben des Ich-Erzählers, worin er sich befindet. Irgendwie ausgestellt, aber doch einsam.
zueribueb
24. März 2008
Insgesamt: 5
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