Kundenrezension

72 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich freue mich schon darauf..., 8. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Zweiohrküken (DVD)
...wenn Til Schweiger mit dem Geld, das er mit -Zweiohrküken- einnimmt, wieder einen guten Film wie -Barfuss- oder -Phantomschmerz- an den Start bringt. Denn wirklich: Das Ganze kann nur so gedacht sein, oder? Ich habe da jedenfalls diese Theorie, dass Schweiger mit den Filmen, die ihm wirklich am Herz liegen, keine "richtige" Kohle einspielen kann und er deshalb ab und an mal so einen Murks wie -Zweiohrküken- produziert, um all denjenigen das Geld aus dem Portemonnaie zu ziehen, die seine anderen Filme nicht richtig würdigen. Ja...so wird es sein. Ist der Film denn wirklich so schlimm? Meine, natürlich sehr subjektiv gefärbte Antwort: Ja! Auf jeden Fall!

Zur Story(obwohl...so eine richtige Story gibt es eigentlich gar nicht): Anna(Nora Tschirner) und Ludo(Til Schweiger) leben mehr recht als schlecht zusammen. Ludo trifft seine alte Freundin Marie(Edita Malovcic) wieder und Anna wird tierisch eifersüchtig. Gleichzeitig kommt Annas alter Freund Ralf(Ken Duken) zu Besuch und Ludo wird tierisch eifersüchtig. Ja...das war es eigentlich schon...

Was mir an -Zweiohrküken- gefallen hat: Egal, wie flach und ideenlos ein Drehbuch auch sein kann, ich sehe Til Schweiger und Nora Tschirner einfach gern. Es gab ein paar nette Bilder von Berlin, aber leider viel zu wenig. Das hätte dem Film gut getan. Die Anfangssequenz mit dem Kampfjet und dem Klopapier war wirklich lustig. Es gab Gott sei Dank nicht noch mehr nervende Gastauftritte wie in -Keinohrhasen- von irgendwelchen Promis, die ihre Nase in die Kamera hielten.

Was mir an -Zweiohrküken- nicht gefiel: Ich habe selten eine derart sinnfreie Aneinanderreihung von Pups- Fäkal- und Sexwitzchen in einem Film gesehen. Und die waren nicht mal neu. Beide Hauptdarsteller waren mit ihren Rollen komplett unterfordert. Charaktere wie z.B. Moritz(Matthias Schweighöfer) standen völlig für sich allein und wirkten wie ein sonderbares Zusatzprogramm. Der Film hatte unnötige Längen, um eine nicht vorhandene Story zu strecken. Die meisten Handlungslöcher wurden mit einem aufgesetzten Soundtrack regelrecht zugekleistert. Nora Tschirner, die ich ansonsten sehr schätze, hatte für die Darstellung von Anna nur eine Miene: Eine Kopie von Cordula Stratmanns Gesicht! Au weia, das ging gar nicht. Zum Abschluss mein persönliches Peinlichkeits-Highlight: Til Schweiger(als Frau verkleidet) und Heiner Lauterbach(als Hase mit Brille) geben eine Kopie aus -Manche mögens heiß- als Osgood und Josephine. Wobei weder Lauterbach die Klasse eines Joe E. Brown hat, noch Til Schweiger als Dame Tony Curtis das Wasser reichen kann.

Also: Auch wenn meine Meinung zu -Zweiohrküken- dem einen oder anderen Leser nicht gefallen wird, und nebenbei gesagt, auch nicht besonders wichtig ist. Haken wir das Kapitel -Zweiohrküken- ab und widmen uns der Zukunft. Ganz bestimmt kommt die mit einem Til Schweiger in der Form eines Nick Keller zurück und bringt uns Nora Tschirner als Anna Rothe samt Fußallelf ins Haus. Na ja...oder so ähnlich vielleicht. Darauf freue ich mich schon heute. Und den Rest...den vergessen wir einfach ganz schnell.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 28.01.2011 08:20:09 GMT+01:00
[Von Amazon gelöscht am 28.08.2011 08:57:55 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.05.2011 17:07:42 GMT+02:00
G. Schaal meint:
Meinung und Gegenmeinung - schön und gut - nur, wem nutzt das?
Wen interessiert's, dass irgendwer den Herrn T.S._nicht_ "gern" sieht?

In der Rezension war dieser Hinweis jedoch durchaus nützlich. Es sollte
unterstreichen, dass der Autor der Rezensionen im Grunde kein Problem
hat mit Till Schweiger. In diesem Film aber sehr wohl. Das zusammen ist
eine durchaus informative Aussage, aus der ich etwas gewinnen kann.
Wer immer jedoch schon ein Problem mit T.S. hatte, bei dem frage ich
mich unwillkörlich: Was liest dieser Mensch dann überhaupt und nimmt
sich die Zeit, seine Abneigung (die immer noch keinen interressieren düfte)
dem "Rest der Menschheit" mitzuteilen?

Und wieso schreibe ich das dann? Weil ich möchte, dass solche Kommentare
nicht anderen Rezensenten die Lust nehmen sollen! Denn ich bin dankbar für
derlei Informationen - selbst wann es Meinungen sind, sofern diese nur dazu
beiträgt, mehr Licht in's geschehen zu bringen.
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