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Kundenrezension

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Live-Souvenir, 11. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Live Licks (Clean Version) (Audio CD)
Es wird mir ein Rätsel bleiben, warum man zur Tournee zu einer Best of-CD ("40 Licks") eine Doppel-CD rausbringt, von der die erste wiederum nur Live-Versionen großer Stones-Hits enthält, sich dabei aber keineswegs um Vollständigkeit bemüht - ich meine, bei nur 49 Minuten Laufzeit (!!) hätte man doch gleich auch noch Jumpin' Jack Flash, Sympathy for the Devil und Tumbling Dice etc. mit drauf packen können, wo man schon gerade dabei war.

Im allgemeinen nähern sich die Songs wieder den Laufzeiten der Studio-Versionen an, was ich mal ganz erfrischend finde (die Stones haben die Unart, live das Riff von z.B. Satisfaction am Ende endlos auszunudeln); gut möglich, dass etliche Lieder aus kosmetischen Gründen für die CD gekürzt wurden. Bei Brown Sugar allerdings hat man völlig unsinnigerweise das Introriff von 4 auf zwei Durchgänge runter- und den 3. Refrain ganz rausgeschnitten; sowas darf einfach nicht passieren. Von Rocks off wurde – ohne jede erkennbare Not – die 3. Strophe geschnitten, so dass eine hässliche Amputationsnarbe bleibt; leider fehlen auch die letzten 16 Takte von Paint it black und Chuck Leavells Honky Tonk-Pianosolo in Honky Tonk Women – die ungekürzten Versionen sind wenigstens auf der "Four Flicks"-DVD zu finden.

Gimme Shelter gab's schon ähnlich auf "No Security"; meiner Meinung nach ist sowieso die Version auf der Wild Horses-Maxi-CD ('95) unerreicht. Bei Honky Tonk Women hört man, wie sogar Sheryl Crows Nerven flattern angesichts der Gelegenheit, mit den Stones auf der Bühne zu stehen, sehr sympathisch.

Der eigentliche Kaufgrund sind die 12 Titel auf CD 2, von denen 10 bisher noch nie in offiziellen Live-Versionen zu haben waren - endlich mal was Neues!! (Beast of Burden gab's schon mal live (als B-Seite von Going to a Go-Go ('82) und auf "Rarities 1971-2003"), und ganze 35 Sekunden von Everybody... waren auf der '65er "Got Live if you want it"-EP zu hören.) Rock me Baby ist der obligatorische Blues; schade, dass die Stones nicht die Größe hatten, eine viel aufregendere Version mit den AC/DC-Gitarristen zu wählen. Auf You don't have to mean it hätte ich gut verzichten können, naja. Ron Wood ist nicht Mick Taylor, auch wenn er sich im Solo von Can't you hear me knocking ein paar Licks bei ihm "leiht", aber ich freue mich über diese spannende Version mit Sax- und sogar Harp-Solo. Mutig und erfreulich auch Worried about you, auch wenn - oder gerade weil - Mick nicht mehr alle Falsett-Töne so ganz trifft... ;-)

Höhepunkte sind für mich die dynamische Version von That's how strong my Love is (Pain in my Heart wird kurz zitiert), das intime The Nearness of you, das Keith auf den Leib geschrieben scheint, und der Party-Schlusspunkt Everybody needs somebody to love (mit Solomon Burke als Gastsänger), das genauso wie That's how strong my Love is nochmal sehr gekonnt einen zweiten Schluss angehängt bekommt.

Die Setlisten der Konzerte auf der parallel erschienen 4 DVD-Box "Four Flicks" sind allerdings um einiges abwechslungsreicher. Das Cover mal wieder... vergiss es. Das Booklet ist ebenfalls etwas einfallslos... Der Traum von der zweiten perfekten Stones-Live-Platte (nach "Get yer Ya-Ya's out") wird wohl ewig unerfüllt bleiben. Spaß macht "Live Licks" aber allemal.

P.S. Die Liveversionen von Thru and Thru (auf "Rarities 1971-2003"), Dance Pt. 1 und Before they make me run (Biggest Mistake Maxi-CD) und Hand of Fate (Biggest Mistake Vinylsingle) hätten auch noch locker Platz auf CD Nr. 2 gehabt. Als Sammler muss ich noch nach der Japan-CD mit If you can't rock me als Bonus Ausschau halten...

Insgesamt finde ich die Platte (im Gegensatz zu einigen Mitrezensenten) sehr gut produziert, sehr druckvoll, ein warmer voller Bass, alles sehr weit vorne, und Mick ist gut zu hören. Übrigens: auf dem Remaster von 2009 sind die Songs NOCH etwas stärker komprimiert als 2004, dafür ohne Kopierschutz - und am Ende von You don't have to mean it bedankt sich Keith jetzt beim Publikum.
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