Kundenrezension

621 von 724 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Prepared to burn, 17. Dezember 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Hobbit: Smaugs Einöde (DVD)
Der zweite Teil der Hobbit-Trilogie gewinnt an Schwung und Unterhaltungswert, und wahrscheinlich auch an Fans, verliert jedoch J.R.R. Tolkien.

Eines wird sehr bald klar: „Eine unerwartete Reise“ und „Smaugs Einöde“ sind zwei Brüder, die sich nicht annähernd in ihrem Wesen so ähneln wie Kili und Fili, sondern sich unterscheiden wie Tag und Nacht.Ihre Gemeinsamkeit ist zum einen der Titel, der sich auf den Roman „Der Hobbit“ von Tolkien beruft, obgleich es sich keines Falls um eine Verfilmung dieses Werks handelt, das der Altmeister der Fantasy damals für seine Kinder schrieb. Schon der erste Teil war weniger eine Romanverfilmung, als eine Aufzeichnung all der weltbewegenden Ereignisse und Verwicklungen, die, wie man in Tolkiens anderen Werken nachlesen kann, zur Zeit von Bilbos Reise stattfanden und alle direkt oder indirekt damit verknüpft waren. „Eine unerwartete Reise“ hielt sich vordergründig lose an „Der kleine Hobbit“ und hintergründig an Schriften wie „Das Silmarillion“ oder „Nachrichten aus Mittelerde“; „Smaugs Einöde“ hält sich vordergründig lose an den kleinen Hobbit und hintergründig an nichts und niemanden.

Um aus einem Kinderbuch einen Film für Erwachsene zu machen, wurde sich mehr auf die großen Zusammenhänge konzentriert, die im Roman unsichtbar bleiben, die Ereignisse am Ende, sowie die Geschichte des Herrn der Ringe zu verstehen helfen. Die Verknüpfung der verschiedenen Handlungsstränge ist dabei tatsächlich sehr gelungen, sie gibt zu verstehen, dass nichts auf Bilbos Reise Zufall war, und dass es Gandalf, als er Bilbo und die Zwerge zusammenführte, um weitaus mehr ging, als um die Widergewinnung Erebors für den thronlosen König unter dem Berg. Entgegen dem Buch gewinnt der Ring schon mehr an Bedeutung und an Gefahr; die Zusammenhänge zwischen jenem Schatz, dem Drachen und der Schattengestalt in Dol Guldur, die sich (SPOILER) als Sauron zu erkennen gibt, werden mit verschiedenen, teils subtilen Mittel unmissverständlich gemacht.

Gegenüber dem ersten Film verliert „Smaugs Einöde“ an Humor und Leichtigkeit, die augenzwinkernden Vorgänge, wie das Eintreffen in Beorns Haus wurden zugunsten panischer Fluchten aus dem Script gelöscht, der Gesang und die Witze verschwanden aus der Gemeinschaft, und selbst das Lied zum Abspann, „I see fire“ verbreitet eine ganz andere, melancholischere, wehmütigere Stimmung als noch „The song oft he lonely mountain“, rühmt die Treue der Gemeinschaft und die Ehre in einem aufrechten Tod im Feuer.

Außerdem wurden im Zuge dieser Umwandlung der Kindergeschichte viele der im Buch sehr einfachen Vorgänge verkompliziert. Der Zuschauer erfährt nie gekannte Hintergründe einzelner Handlungen und Geschehnisse, wie bereits in Teil Eins die Ursache für den Zwist zwischen den Zwergen und den Elben, sowie hier nun den Grund dafür, dass die Bürger (SPOILER) der Seestadt das Vorhaben der Zwerge, trotz aller Gefahren, feiern, oder dass der Arkenstein eine so enorme Auswirkung auf die Beteiligten hat. Damit wird wieder die Thematik der Macht und ihrer Verunreinigung des Einzelnen in die Geschichte miteingesponnen, die im „Herr der Ringe“ so an Bedeutung gewinnt und auch immer wieder durch die Anwesenheit des einen Ringes vorausgedeutet wird.

Man lernt des Weiteren die Welt der Menschen besser kennen, ihre dunkleren, zwielichtigeren Seiten, in Form der vergessenen, verkommenen Seestadt, die sich von bisher bekannten Orten wie Minas Tirith unterscheidet, durch ihre bunt gemischte Bevölkerung, und durch den Schmutz, die Armut, den Hunger, die Korruption, Gier und Furcht, die vorherrschen unter der Fuchtel des schmierigen, selbstherrlichen, tyrannischen Bürgermeisters, in dessen Rolle Stephen so Fry war zu brillieren.

Auch auf die Elben wird hier ein anderes Licht geworfen; die Waldelben unterscheiden sich von jenen, denen man in Bruchtal begegnet ist. König Thranduil in seinem Stolz und Eigensinn ist ein blondes Spielgelbild von Thorin. Anders als im Herr der Ringe, begegnen sich hier die verschiedenen Rassen von Beginn mit Misstrauen, das sich im Laufe der Zeit (SPOILER) bloß noch festigt – mit Ausnahme des Hoffnungsträgers Bilbo, dessen Rolle als Mittler zwischen den starrköpfigen Parteien sich mehr und mehr entwickelt.

Als Stimme der Vernunft zwischen den Rivalen soll offenbar auch die Elbin Tauriel fungieren, die schon sehr bald auf das im „Herr der Ringe“ ausgeführte Prinzip verweist, dass alle Teile der Welt zusammenarbeiten müssen, um sie sich von dem drohenden Übel des Bösen befreien können. Dennoch erweist sich der völlig frei erfundene Charakter jener Elben-Lara-Croft, der wohl als Schönheitsfleck das Angesicht des Filmes zieren sollte, als eindeutiger Schönheitsfehler und als feiges Nachgeben gegenüber einem Kinoklischee. Die Dominanz der männlichen Charaktere in Tolkiens Werken ist eine Tatsache, wird es dennoch für notwendig gehalten eine Frauenquote für die Geschichten aus Mittelerde einzuführen, so ist die Erfindung einer prügelnden, Haken schlagenden, kampflustigen Wildkatze aus dem Finsterwald nicht der richtige Weg. Schließlich gibt es eine Reihe starker Frauen in Tolkiens Romanen, die sich jedoch, insbesondere wenn sie einer fantastischen Rasse angehören, durch ihre würdevolle, stille Macht auszeichnen, die der der Männer ihres Volkes weit überlegen ist, so wie es in „Eine unerwartete Reise“ in Galadriels Zusammentreffen mit Gandalf angedeutet wird. Tauriel hingegen gibt sich gleich als Charakter erkennen, der ein Kinopublikum unterhalten soll, und niemals in ihrer Form von Tolkien erdacht worden wäre.
Sie ist der Beginn all jener Elemente in „Smaugs Einöde“, für die sich keine Grundlage in Tolkiens zahlreichen Schriften finden, und die man dem alten Mann zuliebe besser einfach verworfen hätte. Als größtes Vergehen ist dabei wohl die (SPOILER) angedeutete romantische Verbindung zwischen Tauriel und Kili zu nennen, die man einfach als … bezeichnen will und aus dem Film fort wünscht. Sie ist nichts als eine Süßigkeit für die Kinozuschauer, die sich als billige Kalorie erweist, keinen Hunger stillt und bloß Fettgewebe erzeugt. Der Film mag vielleicht für den ein oder anderen dadurch an Unterhaltungswert gewinnen, er verliert jedoch seinen durch Tolkien vorgegebenen Charakter.

Die Wiedereinführung des Charakters Legolas hingegen ist zwar sinniger, wenn auch nicht unbedingt in dieser Form notwendig. Es erscheint unvermeidlich, ihn, als Prinz der Waldelben bei seinem Volk im Finsterwald anzutreffen, und selbst seine weitere Verwicklung in den Geschehnisse erklärt die Involvierung der Waldelben in den Ereignissen am Ende der Geschichte, in (SPOILER) der großen Schlacht, und hilft erneut, die Zusammenhänge der Machtverhältnisse und gefahrvollen Entwicklungen in Mittelerde zu verstehen. Dennoch wird er, der noch mehr als gewohnt wie ein blondierter Winnetou wirkt, auch mehr als Unterhaltungsfaktor genutzt, und lenkt mit seinem Skating auf Orkgliedmaßen, Polo mit Feindesschädeln und Ballett auf Zwergenköpfen unnötigerweise von den eigentlichen Handlungen ab. Das beste Argument für sein Dasein war jene winzige, charmante Szene, in der er Gloin nach dem Orkwechselbalg fragt, dessen Bild der Zwerg mit sich trägt und dieser ihm empört zu verstehen gibt, dass es sich dabei um seinen kleinen Jungen handle; Gimli.

Tatsächlich lenken die an allen Ecken und Kanten eingebauten Kämpfe, Prügeleien, Köpfereien ziemlich von den Charakteren ab, die unter Schwierigkeiten versuchen sich während der 161 Minuten weiter zu entwickeln. So zum Beispiel Thorin, der (SPOILER), als shakespearehafter, tragischer Held zwischen seiner Ehre und Treue und dem aufkeimenden Wahn zu schwanken beginnt. Dies, sowie sein Verhältnis zu seinen Gefährten kann allerdings nur eher kurz und oberflächlich angerissen werden; offenbar vertraut er Bilbo inzwischen wie einem seiner Mitstreiter und sorgt sich um seine Zöglinge Kili du Fili, ist zugleich jedoch noch immer der blind entschlossene, stolze und bittere König ohne Volk, dem kein Opfer für das Erlangen seines Ziels zu groß ist. Für Balins Sorge um Thorin und seinen Charakter lässt sich nicht allzu viel Begründung finden, da die Personen während des ganzen Films bloß von einer Schwierigkeit in die nächste hecheln und dabei wenig Zeit finden Entwicklung zu zeigen oder zu reflektieren. Auch die gewisse Romantik und Nachdenklichkeit, die immer wieder in Tolkiens Werken zu finden war, durch das innerhalten in der hektischen, beschwerlichen Handlung, das Grübeln, Erinnern, Träumen, geht beinahe gänzlich verloren. Der schnelle, schwungvolle Erzählstil widerspricht der weitschweifigen und beinahe poetischen Erzählweise die Tolkien verwendet.

Die Darstellung von Galdalfs Handlungsstrang, seinen Geschäften, Befürchtungen und Entdeckungen ist hingegen sehr gelungen. (SPOILER) Saurons Rückkehr auf die Kinoleinwand ist geradezu beeindruckend, Gandalfs Wanderungen durch enge, finstere, verwinkelte Ruinen schürt die Gewissheit einer fatalen, verborgenen Gefahr, und die Darstellung des körperlosen Bösen, als es sich dem Zauberer schließlich zeigt, ist atemberaubend. Der Kampf, in dem Gandals weißes Licht den dichten schwarzen Schatten zerfetzt offenbart ein finsteres, bösartiges Geschwür, das im Herzen Mittelerdes sitzt und den Körper dieser Welt vergiftet. Alle Größe und Schrecknis des Dunklen Lords offenbart sich in dem Moment, in dem dann die Schatten verfliegen und sich sein Schemen wiederholt und wiederholt aus den Flammen schält, und dabei stark an das Bild des feurigen Auges erinnert, das über dem Schicksalsberg hängt und immer wacht. Diese Darstellung vermittelt unmissverständlich die Idee einer uralten, übermächtigen Bosheit. Außerdem hat der Zuschauer die Möglichkeit die Unendlichkeit seines (Saurons) Lebens und seiner Macht zu sehen, sowie zu erahnen, wie Mut und Kraft des Guten vor ihm und seinem Feuer zerschmelzen müssen.

Die Darstellung Bilbo Beutlins ist auch immer wieder lobend zu erwähnen. Martin Freeman gelingt es, die Art der Hobbits perfekt zu verkörpern und nun sowohl die von Gandalf oft erwähnte zähe, abenteuerlustige Tuk-Seite, mit der wohlbekannten gutmütigen, liebenswerten, friedliebenden Seite von Bilbos Persönlichkeit zu vereinigen. Mit seiner Einfachheit und Freundlichkeit sorgt er für Erleichterung zwischen den düsteren Momenten, garstigen Gestalten, hoffnungslosen Zerwürfnissen und seine unschuldige, unwissende Naivität lässt den Zuschauer immer wieder schmunzeln oder erstarren in dem Wissen mit welchem Feuer der Hobbit nichts ahnend während seiner Abenteuern spielt.

Auch Smaug verfehlt seine Wirkung nicht, langsam enthüllt sich mehr und mehr seine Größe und Grausamkeit, und gesellt sich zu ungemeinem Stolz, Größenwahn, Spott und Sadismus, der so klar wie die Massen seines Goldes hervor blitzt, als er sich daran ergötzt (SPOILER) mit Bilbo zu spielen wie eine hungrige Katze mit einer Maus. Der Dialog zwischen dem Hobbit und dem Monster ist auf seine eigene Art zauberhaft und unterhaltsam, trotz durchaus passabler Synchronisation muss ich an dieser Stelle ebenso den Originalton auf das Wärmste empfehlen; man muss einfach einmal Benedict Cumberbatch’s ehrfurchtsgebietende Stimme durch die riesigen Hallen des Zwergenreichs schallen hören!

Das Motiv des Feuers zieht sich durch den ganzen Film, als Symbol der Zerstörung und des Zerfalls, sowie der Gier und dem Stolz, der die einzelnen Beteiligten ins Elend stürzen wird. Eingeleitet von Thorins Vorhersage „If this ist o end in fire – then we will all burn together“ wird die letzte halbe Stunde des Filmes von Flammen und glühender Lava verzerrt, sowie von der üppigen Pracht und dem Reichtum Erebors überschwemmt, dass dem Zuschauer die Augen übergehen. Zum Ende hin laufen alle verschiedenen Handlungsstränge zusammen und vereinigen sich zu einem festen Knoten, der den Zuschauer fest einschließt. Bevor er platzt wird schließlich der Film platzen gelassen, (SPOILER) mit einem zornigen Smaug, der sich aufmacht, die Seestadt zu zerstören und Bilbos unheilschwangeren Worten „Was haben wir getan?“

Dabei ist es tatsächlich nicht er, das sich diese Frage stellen muss, viel mehr die Drehbuchautoren, die beschlossen haben die im Buch sorgfältig geschilderten Ereignisse zugunsten eines aus der Luft gegriffenen Subplots um eine frei erfundene Person zu kürzen, der nicht nur keinerlei Basis in den zahlreichen Schriften Tolkiens hat, sondern auch völlig unpassend sich von den regulären Handlungen und Charakteren abstößt wie ein entgegengesetzter Magnet. Die Erzählweise wurde zugunsten von Spannung und Sensation zurechtgestutzt und beschleunigt, bekannte und neue Charaktere wurden hineingeworfen, doch weniger um zu der Handlung beizutragen, als um das Publikum durch spektakuläre Kampfakte zu unterhalten. Dabei bleibt ihnen keine Zeit für Entwicklun und der Film gewinnt zwar an Spannung und an Unterhaltungswert, doch all dies auf eine oberflächlichere und alltägliche Weise, die sich nicht allzu sehr wie gewohnt durch die Charakteristika Tolkiens von üblichen Abenteuerfilmen zu unterscheiden weiß. Alles in allem lässt sich sagen, dass der Film zwar durchaus gute Unterhaltung bietet, jedoch auf die Kosten von Tolkiens Handschrift.
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Kommentare

Von 6 Kunden verfolgt

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1-10 von 45 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 17.12.2013 17:20:24 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.12.2013 19:28:42 GMT+01:00
Indiana Goof meint:
Sehr durchdachte und klar gegliederte Rezension (auch wenn Du dich an manchen Stellen vielleicht etwas vergaloppierst und für mein Dafürhalten ein wenig überinterpretierst). Könnte ich an den meißten Stellen so unterschreiben.
Aber Du solltest ein paar wirklich fette Spoilerwarnungen einfügen. Spoiler (und dann auch noch so massiv) werden hier oft sehr kritisch aufgenommen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.12.2013 22:49:40 GMT+01:00
auf spoiler folgt hier in der regel die verbale hinrichtung!;-) mich stören spoiler nicht. sehr intensive, gut geschriebene rezi. aber auch seeeehr lang:-)

Veröffentlicht am 17.12.2013 23:31:03 GMT+01:00
Oliver Föger meint:
Dieser Smaug hätte sogar J.R.R. Tolkien gefallen. Er hätte ihn natürlich nicht geliebt, aber ich denke er wäre der Meinung gewesen kein anderer Regisseur könnte sich seiner Phantasie so sehr nähern als Peter Jackson.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.12.2013 20:36:56 GMT+01:00
Rene Weise meint:
Ich denke mal eher er hätte den Film verbieten (oder umbenennen) lassen. Weiter konnte gar kein Regisseur von der Vorlage abdriften.
Aus einer Geschichte wurde ein Computerspiel, schlimmeres kann sich wohl kein kreativer Schriftsteller vorstellen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.12.2013 21:20:09 GMT+01:00
Indiana Goof meint:
Hmm... alles Spekulation. Tatsächlich hat Tolkien in den 60ern selbst den Versuch unternommen (und resigniert aufgegeben) den HOBBIT umzuschreiben, um das Kinderbuch besser seiner Mittelerde-Mythologie anzupassen.
Wer vermag zu sagen, ob Tolkien diese Verfilmung gefallen hätte.
Sicher ist, dass er mit dem Kinderbuch, das er einst für seine eigenen Kinder als Gute Nacht Geschichte geschrieben hat selbst nicht mehr wirklich zufrieden war.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.12.2013 22:14:24 GMT+01:00
COMPUTERANIMATIONEN sind hier und da zu erkennen. klar rene. würde tolkien den film jetzt sehen, betrachtet aus der epoche, aus der er stammt, könnte er ihn wohl kaum gut finden! von daher sind solche gedankenspiele eh recht sinnlos:-) BIN schon auf renes rezension gespannt! kommt die denn?;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.12.2013 10:06:51 GMT+01:00
Was mir am Buch, damit meine ich beide der deutschen Übersetzungen gefällt, daß ich sie als insichgeschlossene Geschichte genießen kann, sowie als Vorgeschichte zu HdR.

Und ich hab es aufgegeben ständig Buch mit der Verfilmung zu vergleichen. aber jeder soll machen, wie er will!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.12.2013 11:21:55 GMT+01:00
I.W. meint:
Für mich, der den Film gestern gesehen hat, sehr gute und durchdachte Filmkritik - erklärt sie doch, was mich selbst an dem Film gestört hat. Als Rezension auf Amazon geht der Beitrag aber meines Erachtens zu weit. Nein, das hier wird nicht das übliche "Der Filmträger ist noch nicht erschienen, wie kann man ihn bloß jetzt schon rezensieren"-Gebashe. Insbesondere die teils sehr detaillierten Spoiler werden sehr wahrscheinliche zu einigen Unruhen in den Kommentaren führen. Das Vorwegnehmen des Filmendes kann nicht-filmkundigen die Freude am Film nehmen. Der Grundtenor und das Fazit der Kritik sind einwandfrei meiner Meinung nach, es wäre jedoch besser gewesen, das der Autor seine Ansichten mit weniger Filmbildern vertreten hätte.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.12.2013 12:00:16 GMT+01:00
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 22.12.2013 22:02:04 GMT+01:00
A. Payne meint:
Ich kann die Kritikpunkte durchaus nachvollziehen, Tauriel wirkteinfachnur deplaziert und unpassend, was allerdings nicht, wie von mir befürchtet, dan der Darstellerin liegt, die ihren Job gut macht.
Dennoch sollte man hier Film und Buch ganz klar differenzieren und jeweils als eigenständige Werke betrachten. Das Buch geht einem ja nicht verloren, es bleibt sowie es immer war bestehen und deswegen ist es in meinen Augen kein Beinbruch, sich hier von der Vorlage zu entfernen (andere tolle Filme, wie zum Beispiel Fight Club, machen das ja nicht anders). Mich persönlich hat der Film von Anfang bis Ende mehr als gut unterhalten und funktioniert als Film ausgesprochen gut. Ich kann eben mit den Änderungen mehr alsgut leben, verstehe aber jeden, der seinen Hobbit so sehen will, wie er ihn auch noch aus seiner Kindheit aus den Büchern und Hörbüchern kennt.
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