Kundenrezension

110 von 134 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sollten wir uns freuen?, 9. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grrr! (Greatest Hits Limited Super Deluxe Edition / 5 CD + 7" Vinyl) (Audio CD)
Ganze sieben Jahre nach "A bigger bang", hätten die meisten Stones-Fans nun im Jahre 50 unserer Zeitrechnung wohl zumindest nichts gegen ein komplett neues Album einzuwenden gehabt, haben wohl eher gierig darauf gehofft. Das unterstelle ich selbst jenen, die gebetsmühlenartig seit vierzig Jahren nicht müde werden zu betonen, dass die besten Alben jene der heiligen Tetralogie zwischen 1968 und 1972 waren, also "Beggars banquet", "Let it bleed", "Sticky fingers" und "Exile on Main St.".
Liebe Angehörige jener Generation, seht es mir bitte als Unverschämtheit eines jungspündigen Spätgeborenen nach, aber ich kann das nicht mehr hören. Diese vier Alben waren, sind und bleiben zweifellos großartig, aber es ist nicht so, dass die Stones seither nur noch B-Ware abgeliefert hätten. Klarer Widerspruch eines Aufmüpfigen, der im Jahre der "Some girls" mit Mordsgeschrei in die Welt flutschte. Und auch auf die Gefahr hin, daß nun bei einigen der Herzschrittmacher seiner Bestimmung Folge leisten muß, zum Fan wurde ich durch "Bridges to Babylon".
Das ist, neben der Musik, wohl die größte Leistung der Band, dass sie Generationen übergreifend Menschen erreicht und fasziniert und so miteinander verbindet.

Und all jenen die jetzt wieder das inzwischen selbst schon etwas in die Jahre gekommene Lied anstimmen werden "Muß das denn sein, dass man in diesem Alter noch auf der Bühne den wilden Mann spielt?" sei entgegnet: Ja verdammt noch mal!
Es gibt 1) kein Gesetzt, dass das verbietet, 2) wenn es das Gesetz gäbe, dann wäre es höchste Zeit es notfalls mit zivilem Ungehorsam abzuschaffen, 3) wird damit niemandem geschadet und 4) wenn es irgendwem nicht gefällt, besteht weder Zwang zum Konzertbesuch noch zum Hören der Platten aus der Konserve. Und ja die Konzertkarten sind teuer und ja die Herren sind alle vier vielfache Millionäre und was weiß ich noch alles - siehe 4)!

Nun erscheint "Grrr!" und irgendwie war ja auch damit zu rechnen. Kompilationen gab es über die Jahrzehnte wahrscheinlich mehr als reguläre Alben, die meisten wollten irgendwie eine "Best of" sein und waren es zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung auch mehr oder minder, doch erst mit "Forty Licks" vor zehn Jahren gelang eine wirklich ganzheitliche Retrospektive. Alle Sampler bis dahin gingen entweder bis 1970 oder begannen da (Plattenfirmenwechsel).
Doch in den letzten zehn Jahren kam außer oben erwähntes "A bigger bang" kein weiteres reguläres Studio-Album und die Liste der großen Hits, im Sinne von Songs die jeder kennt, wurde in der letzten Dekade nun gewiss nicht verlängert. Wozu also schon wieder eine umfängliche Werkschau?

Nun, weil man die Feste so feiert wie sie fallen. Da dieser Rezensions-Artikel bei jeder der fünf umfänglich sehr unterschiedlichen Ausgaben von "Grrr!" zu lesen sein wird, konzentriere ich mich auf das wesentliche.

Und das sind nun einmal die beiden neuen Songs "Gloom and doom" und "One more shot". So sehr mir ein ganzes Dutzend neuer Songs auch lieber gewesen wäre, zwei sind immer noch zwei mehr als gar keiner und somit Grund zur Freude! (an dieser Stelle wäre etwas Szenen-Applaus für meine mathematische Performance angebracht)
Und beide zeigen doch wohl ganz eindeutig, dass der Frosch locken hat! Ohne nun selbst über Alter und Rock-Musik sinnieren zu wollen, aber dass die Herren mit ganz nah an der 70 (von beiden Seiten, Charlie Watts hat die Erfahrung ja schon durch) noch soviel Feuer versprühen können, hätte ich nicht zu hoffen gewagt. Ich werde die Stones auch noch lieben, wenn sie irgendwann neunzigjährig entspannten Blues absondern, aber es tut gut zu hören, dass sie immer noch zwei neue Songs regelrecht rausrotzen können, die Altersmilde nicht einmal erahnen lassen. Allein dieser beiden Songs wegen, gehört "Grrr!" in jede Stones-Sammlung.

Nur in welcher Ausgabe?
2-CD (40 Tracks):
Geht es einem wirklich hauptsächlich um die beiden neuen Songs, genügt diese, weil man alles weitere ja schon hat und kennt.
3-CD (50 Tracks):
Die Ausgabe, die wohl die höchsten Stückzahlen erreichen wird. 50 Songs macht zum 50. Jubiläum nicht nur Sinn, sondern führt dazu, dass tatsächlich alle großen Hits vertreten sind. Gerade für Einsteiger und Neuentdecker, die es ja erfreulicherweise immer noch gibt, ein wirklich gelungener Querstreif durch ein halbes Jahrhundert Stones-Geschichte.
Notabene, es ist sehr löblich, dass diesmal anders als bei "Forty licks" auf Chronologie geachtet wurde. Man springt nicht in den Jahren hin und her und kann so die Entwicklung, reduziert auf die großen Hits, wunderbar nachhören.
3-CD Deluxe (50 Tracks, opulentes Cover):
Selbe Tracklist in sehr üppiger Aufmachung.
5-LP (50 Tracks):
Vinyl bleibt Vinyl bleibt Vinyl! Das ist wie Religion und ich tauge nicht zum Missionar. Wer es liebt, wie ich, der freut sich Tränen in die Augen, und wer nicht, dem sind solche Pressung herzlich egal. Und das geht auch in Ordnung.
4-CD + reichlich Bonus (80 + 9 Tracks):
Die ultimative Box (zugegeben sehr preisintensiv). Das Greatest Hits Programm wird hier auf 4 CDs und 80 Tracks (inkl. der beiden neuen) ausgeweitet. Die großen Hits wurden hier durch relevante Singles ergänzt. Doch damit nicht genug. Auf einer 5.CD befinden sich fünf Demo-Tracks der iBC Sessions aus 1963 und auf einer Single-Vinyl noch mal vier weitere Songs, die in den frühen 60ern live bei der BBC aufgenommen wurden. Das ganze in einer Kiste mit allerhand Spielzeug und einem sehr aufwendigen Bildband.
Doch so schön das Ding auch ist, wäre hier nicht der richtige Anlass und Rahmen gewesen endlich eine DVD mit hineinzupacken, die alle Rolling Stones Videoclips enthält?
Mp3-Download (40 oder 50 Tracks):
Och nöö, lass gut sein! Kauft Platten Leute!

Zwei wirklich starke neue Songs und eine Werkschau die durchdacht und zu diesem Anlass auch legitim ist, wissend, dass eine Best of nach künstlerisch-kreativen Kriterien eigentlich nie Höchstwertung erhalten dürfte. Und um die eingangs gestellte Frage zu beantworten: also ich tu es. Ja!
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Kommentare

Von 5 Kunden verfolgt

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11-20 von 34 Diskussionsbeiträgen
Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.11.2012 01:13:10 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.11.2012 01:16:33 GMT+01:00
Ich grüße Sie Michael,

zunächst vielen Dank für Ihre freundlichen Worte.

Der Punkt geht klar an Sie, hinsichtlich der Veröffentlichung als Single ist die Chronologie auf "Grrr" nicht ganz korrekt. Aber zumindest in der Folge der Alben denen sie entnommen wurden (so es keine Non-Album-Singles waren), stimmt sie. Während auf der "Forty licks" ja doch sehr wild in den Jahren hin und her gesprungen wurde.
Kann man machen, chronologisches Auffädeln ist nicht Pflicht, aber ich geb zu, bei Compilations die den Werdegang abbilden sollen, empfinde ich diese Anordnung am stimmigsten.
Bei Themen-Samplern (Love-Songs, Rock-Songs, die beste Lieder über Kartoffel-Ernte oder Alkohol- mißbrauch oder was weiß ich was) sollte nach Stimmung sortiert werden, ein guter Album-Flow gefunden werden, in fachsimpel Sprache ;-)

Grüße zurück, Christian

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.11.2012 07:43:52 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.11.2012 06:48:09 GMT+01:00
Winnie meint:
Liebe Rolling Stones Fans,
ich (Baujahr 58) habe als erstes Album damals "It's only Rock and Roll" gekauft, weil mir der Titelsong damals so gut gefallen hat. Danach habe ich mich mit den restlichen Alben der Rolling Stones befaßt und bin sozusagen auf diese Art zum "Fan" geworden... Live habe ich sie auch gesehen und auch ich denke, daß jeder seine eigenen "Lieblingsplatten" hat...
Jede Band / Jeder Solokünstler hat ja seine "wichtigste Phase", wo dann gebetsmühlenartig brav im Chor gesungen wird, welche Platte nun die
"Ultimativste" gewesen ist. Da man mit "Lieblingsplatten" auch oft eine persönliche Zeit verbindet, wo diese Platte dann zur "Lieblingsplatte" geworden ist akzeptiere ich grundsätzlich jede beliebige Auswahl... Natürlich kann das "Sticky Fingers" oder "Exile on Main Street" sein, bei den Beatles schwärmen ja viele vom "weißen Album" oder bei Bob Dylan von "BLonde on Blonde". Ehrlich gesagt, ich tue mich da schwer, wenn ich aus "kunsthistorischer Sicht" meine "Lieblingsplatte" sozusagen "empfohlen" bekomme. Das funktioniert bei mir ohne hin nicht, da ich da meine ganz eigenen Vorstellungen habe. Das hat wohl jeder und von daher betrachte ich diese "Grrr." Geschichte als Plattenfirmenstrategie, vieleicht kann man zum 50. Jubiläum mit einer Komplettwerkschau mehr verdienen als mit einem neuen Studioalbum. (Das ist jetzt meine persönliche Vermutung). Ich brauche diese Zusammenstellung bestimmt nicht, obwohl sie mir durchaus gut gefällt. Aber da ich die Songs alle schon habe, sehe ich FÜR MICH dieses "Rundumsorglospaket" eher als überflüssig an. Mir gefällt zum Beispiel das "Tattoo you" Album sehr gut. Aber wenn ich ehrlich bin, finde ich auf ALLEN Rolling Stones Alben Titel, die ich nicht missen möchte. Auch auf Exile, aber da ist halt auch eingies drauf, was ich nicht so oft höre... 50 Jahre Rolling Stones sagen eigentlich auch aus, das diese Band es verstanden hat, in so einer langen Karriere mit Höhen und Tiefen im Grunde immer wieder ihre Fans zu begeistern und auch neue Hörer dazu zu gewinnen. Das ist doch im schnellebigen Pop/Rockgeschäft eine Jahrhundertleistung. Respekt ! Und für die "neueren" Fans bietet "Grrr" einen fantastischen Einstieg oder auch "Grundbaustein" für eine Sammlung...

Veröffentlicht am 11.11.2012 10:19:34 GMT+01:00
RMP meint:
Chronologisch? Naja, mir war unbekannt dass Streets of Love vor Harlem Shuffle veröffentlicht wurde.....

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.11.2012 10:29:30 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.11.2012 10:35:17 GMT+01:00
Thomas.S. meint:
....zumindest auf der 80 Track Variante kommt es nach Harlem Shuffle...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.11.2012 15:35:11 GMT+01:00
@ R.Meier-Prümm

Meine Rezension bezieht sich auf die mir vorliegende 4CD+ Version, da ist es wie beschrieben.
Das ist ein ewiges Problem hier bei amazon, daß Rezensionen zu allen gleich betitelten artikeln erscheinen. Der Verfasser hat darauf keinen Einfluß.

Gruß

Veröffentlicht am 13.11.2012 15:01:27 GMT+01:00
AMM meint:
Ist der Bildband aus der 4-CD Box eigentlich eine komprimierte Version von The Rolling Stones: 50, oder ein vollkommen neu konzipierter Band?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.11.2012 15:16:29 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.11.2012 15:20:26 GMT+01:00
Ich grüße Sie Strawberry,
da ich "The Rollings Stones: 50" noch nicht habe (unfaßbar, ich hoffe auf Weihnachten) kann ich es nicht verläßlich sagen. Hab den Bildband vor Wochen nur im Geschäft durchblättert und meine nichts zu erinnern, was jetzt hier in der Box abgebildet ist.
Der in die Box integrierte Band zeigt weniger die Herren selbst, als Erinnerungsstücke aus 50 Jahren sehr kunstvoll in Szene gesetzt.

Grüße

Veröffentlicht am 14.11.2012 22:09:45 GMT+01:00
lichtgestalt meint:
Was? Wie? Ist die Rezension schon zu Ende? Schon beim ersten Satz wurde ich irgendwie müde, aber ich habe mich gezwungen und den ersten Absatz gerade noch in einem Stück geschafft. Danach erinnere ich mich nur noch schemenhaft, dass ich den Rest des bemühten Wort-Bombardements unter Weglassung von immer mehr Satzbestandteilen wohl vermutlich zu Ende gelesen habe. Hängengeblieben ist, dass es zwei neue Songs gibt. Danke! Alles andere - vor allem die anbiedernden Personality Offenbarungen eines Möchtegern-Intellektuellen, der nicht als solcher erkannt werden will und sich zum Kumpeltyp und Stones Fan erklärt - finde ich relativ unerträglich. Wären die Stones genauso langweilig gewesen, hätten sie keine 50 Jahre geschafft, sie hätten nicht mal Karriere gemacht. Da lass ich mir doch lieber von Lothar Mattäus das nach ihm benannte Evangelium erzählen - Thats Entertainment!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.11.2012 00:53:28 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.11.2012 01:03:23 GMT+01:00
Schauen Sie lichtgestalt, es ist im Grunde doch ganz einfach.
Wenn Sie Texte, die die Ausführlichkeit von drei bis vier Zeilen überschreiten, bereits überfordern und ermüden, dann lesen Sie sie doch einfach nicht.
Und wenn Sie sich dann doch dazu herablassen und sich dem Text stellen und dabei bemerken, daß Ihnen das Geschreibsel zu sehr wie ein bemühtes Wort-Bombardement eines Möchtegern-Intellektuellen erscheint, dann brechen Sie doch einfach ab und verschwenden nicht Ihre Zeit. Und zum Frustabbau und um Ihrer Empörung gebührend Ausdruck zu verleihen, klicken Sie einfach auf den Nicht-Hilfreich-Button.

Sich, nachdem Sie sich nun schon durch den für Sie relativ unerträglichen Text gequält haben, auch noch die Mühe zu machen und in Form eines Kommentares auf die Ungeheurlichkeit hinzuweisen, die ich Ihnen mit meiner Rezension angetan habe, ist künftig Energie, die Sie anders besser investieren können.

Denn, auch wenn Sie es möglicherweise als schnöselig empfinden werden, Ihre freundliche Kritik wird mich nicht dazu treiben, mich umzukrempeln, meinen Schreibstil zu ändern oder dergleichen.

Es gibt Therapeuten die Ihnen da sicher helfen können, künftig mit persönlichkeits-offenbarenden Möchtegern-Intellektuellen besser zurecht zu kommen. Nicht, daß Sie noch dauerhaften Schaden davon tragen.

Ich bitte allerdings tief gebeugt um Entschuldigung, daß ich nicht in das von Ihnen festgelegte Raster eines Stones-Fans passe. Allerdings würde es mich schon brennend interessieren, wie er denn sein muß, der Stones-Fan. Ich muß das wissen, daß ich mich bei der nächsten Rezension zu einem Stones-Album besser als Kumpeltyp inszenieren kann.

Mehr als drei Zeilen, ich weiß. Ich hoffe dennoch Sie konnten mir folgen ohne das Sie von Müdigkeit übermannt wurden.

Und ob Sie es nun glauben oder nicht,
mit freundlichem Gruß

Christian Günther

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.11.2012 01:55:56 GMT+01:00
lichtgestalt meint:
O mein Gott, seien Sie mir nicht böse, aber schon wieder fangen Sie an zu schwafeln und wieder schwingt in fast allen Worten diese Überheblichkeit mit, die Ihrem überragenden Geist wohl innewohnt. Ich glaube man muss Sie nehmen wie Sie sind und natürlich werden Sie Ihren in 377 (!) Rezensionen geschulten Schreibstil nicht ändern, denn er ist ja längst zum Selbstzweck geworden und Amazon zu einer hilflosen Plattform, die sich nicht gegen langweilige Beiträge wehren kann. Tut mir leid, ich kaufe Ihnen den Rolling Stones Fan nicht ab, das wirkt konstruiert und unecht. Vielleicht kaufen Sie ja bald wieder etwas, um Rezension 378 zu schreiben - vielleicht ein Kochbuch, oder Backofenspray ... es gibt ja soviel zu rezensieren, Sie sind ein glücklicher Mann.