Kundenrezension

21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hinterfrägt das Sein und noch mehr!, 10. August 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Ewiges Leben? (Taschenbuch)
Das Buch legt in knapp 300 Seiten das Thema Ewiges Leben anschaulich und offen dar. Zwar befürwortet er den Glauben an das Ewige Leben, setzt sich aber auch mit den Kritiken an Religion und Glauben auseinander. Auch geht er auf die Sterbehilfe ein. Für alle die Antworten und Anregungen auf das wohl wichtigste und spannendste Thema der Menschheit suchen werden hier findig. Auch für Laien geeignet!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

[Kommentar hinzufügen]
Kommentar posten
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Amazon wird diesen Namen mit allen Ihren Beiträgen, einschließlich Rezensionen und Diskussion-Postings, anzeigen. (Weitere Informationen)
Name:
Badge:
Dieses Abzeichen wird Ihnen zugeordnet und erscheint zusammen mit Ihrem Namen.
There was an error. Please try again.
">Hier finden Sie die kompletten Richtlinien.

Offizieller Kommentar

Als Vertreter dieses Produkt können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
Der folgende Name und das Abzeichen werden mit diesem Kommentar angezeigt:
Nach dem Anklicken der Schaltfläche "Übermitteln" werden Sie aufgefordert, Ihren öffentlichen Namen zu erstellen, der mit allen Ihren Beiträgen angezeigt wird.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.  Weitere Informationen
Ansonsten können Sie immer noch einen regulären Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
 
Timeout des Systems

Wir waren konnten nicht überprüfen, ob Sie ein Repräsentant des Produkts sind. Bitte versuchen Sie es später erneut, oder versuchen Sie es jetzt erneut. Ansonsten können Sie einen regulären Kommentar veröffentlichen.

Da Sie zuvor einen offiziellen Kommentar veröffentlicht haben, wird dieser Kommentar im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren offiziellen Kommentar zu bearbeiten.   Weitere Informationen
Die maximale Anzahl offizieller Kommentare wurde veröffentlicht. Dieser Kommentar wird im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt.   Weitere Informationen
Eingabe des Log-ins
 

Kommentare


Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 04.05.2014 18:15:24 GMT+02:00
Nach offizieller und allgemein anerkannter Auffassung entwickelte sich die Geschichte der Religionen nach folgendem Leitschema: Der Monotheismus hat sich in den einzelnen Gesellschaften erst relativ spät, langsam und nicht ohne Schwierigkeiten aus einem ursprünglichen Polytheismus heraus entwickelt, welcher seinerseits aus den Spätformen eines Animismus und Naturismus hervorgegangen ist. Dennoch ist dies ein reines Postulat und durch nichts zu beweisen. Auch das Alte Testament der Hebräer kann keine zufriedenstellenden Antwort auf diese Frage liefern, obwohl es gemeinhin als Muster der traditionellen sakralen texte gilt. Erstes ist nämlich die Bibel ein nationalistischer text im modernen sinn des Wortes und hatte zunächst nur für ein relativ spät sesshaft gewordenes Nomadenvolk Bedeutung. Zweitens liefert die Bibel das Bild eines nicht einzigen Gottes, denn nach dem Glaubend er Hebräer konnten andere Völker durch aus ihre eigenen Götte r haben welche nur die besonderen Götter des betreffendes Volkes waren – als etwa nach art des Teutates im keltischen Sinne, so dass der einzelne Gott der Beschützer nur eines bestimmten Stamme war. Und wenn die Hebräer zu einer bestimmten Zeit ihrer Geschichte zum Polytheismus überwechselten, so hatte dies seine Ursache im Einfluß benachbarte Völker. Auch der endgültige Monotheismus der Hebräer scheint übrigens durch Moses von ägyptischen Anhängern des Sonnekultes übernommne worden zu sein. In Wirklichkeit waren nämlich die Hebräer Vertreter des Materialismus und glaubten nicht einmal an das Fortleben der Seele nach dem Tode. Ihre einzige Forderung war ein besonderer Gott für sich. Ein Schutzgott, der ihnen ein möglichst sicheres und langes leben garantierte. Noch zur zeit Jesu war dies Haltung bei den Sadduzäern lebendig. Die Bibel gibt also keinerlei Aufschluß über die Frage, ob der Monotheismus als weiterentwicklung des Polytheismus angesehen werden kann

Mir bleibt es ein Rätsel, wie vor allem Frauen, die in der Bibel als minderwertig bezeichnet werden, Zugang zu einem überdies höchst patriarchalischen Herrn suchen, der zum ersten genau wie Jesus und, dieses kann gern jeder wer will, im verfälschten NT durchlesen, Frauenfeindlich und Göttinnenfeindlich gewesen ist. Es ist mir zudem äußerst unverständlich, wie Frauen immer wieder demütig Zugang zu nicht nur dieser frauenfeindlichen Institution Kirche gesucht haben und heute noch suchen, sondern darüber hinaus noch - ernsthaft Zugang versuchen - zu finden, bei einem Buch, was man als das - Manifest der Frauenfeindlichkeit -, bezeichnen kann!. Was kann ihnen ein männlicher Gott geben, der nur mit Männern spricht und nur für Männer da ist?. Alle Stammbäume der Bibel zählen immer nur Männer auf. Nie wäre ein Bibelschreiber auf die Idee gekommen, an die weiblichen Vorfahren zu denken. Gott sprach immer nur zu Männern und wählte Männer dazu aus, seinen Willen zu vollstrecken und seine Botschaften zu verkünden. (Eine einzige unbedeutende Ausnahme bestätigt diese Regel nur.) Warum eigentlich?....Trotz alledem versuchen feministische Theologinnen immer wieder die frauenfeindlichen Passagen der beiden Testamente umzuinterpretieren und den Frauen eine zumindest gleichberechtigte Rolle zuzuschreiben. Das im Prinzip anerkennenswerte Motiv hinterlässt allerdings den Eindruck, als würde - wie Mary Daly in einem Buch über "die patriarchalische Religion" schreibt - ein Schwarzer versuchen, "den Ku-Klux-Klan zu reformieren."

Was haben wir aus dem Wissen unserer Vorfahren gemacht? Ein Irrenhaus! Bekannterweise behauptet jede Religion im irdischen Tollhaus, ihre heilige Schrift sei die einzig wahre. Wem – bitte! – soll der geplagte Mensch jetzt glauben?. An was sollen er und sie glauben? Alle Religionen prophezeien kommende Strafgerichte. Es sind die Religionen, die verkünden, am Jüngsten Tag würden die Ungläubigen verbrüht, ertränkt, erschlagen, und nur 144000 Männer wie es in der patriarchalischen- und frauenverachtend- eingestellten Bibel heißt, würden sodann in den Männerhimmel kommen.

Dazu werden weiterhin alle Ungläubigen: erstochen, vergiftet (durch „bitteres Wasser“), erschossen, durch Erdbeben zerquetscht werden oder durch sonstige Plagen ausgelöscht. Pardon, dies betrifft Gott sein Dank würde mancher jetzt sogleich meinen, nur die Ungläubigen. Welche Ungläubigen, bitte? Diejenigen, die nicht an die katholischen Dogmen glauben? Diejenigen, welche nicht an Jesus Albernheiten, Unsinnigkeiten, patriarchalischen Vater-Komplex und die Androhung der ewigen Höllenquallen glauben?

Diejenigen, die ärgerlicherweise nicht in arabischen oder asiatischen Staaten aufwuchsen und weder den heiligen Koran noch irgendeine der hinduistischen Lehren kennen?. Diejenigen die das Pech hatten, in einer christlichen oder anderen Sekte aufzuwachsen, oder sonstwie einer patriarchalischen Gehirnwäsche unterzogen wurden? Diejenigen, die sich in Japan zur Shintu-Religion bekennen, oder diejenigen, die sich nicht an das Buch Mormon oder die Lehren der Scientologen halten? Da bleibt nur noch die Frage: Lieber Herrgott, was hast du da angerichtet? Es müsste selbst dem beschiedensten Gehirn einleuchten: der wirkliche Geist der grandiosen Schöpfung, ist für den irdischen Religionssalat nicht verantwortlich,

(2. Mose 21,12): "Wer einen Menschen schlägt, dass er stirbt, der soll des Todes sterben."

Die Bibel sagt nichts Verlässliches zum Thema Abtreibung. Allein diese Tatsache ist ein unentschuldbarer Makel für ein Buch, das gern der moralische Massstab unserer Gesellschaft sein möchte und als gottgegebene Weisheitensammlung gerühmt wird.

Nach biblischer Auffassung sind nur Frauen Hexen und Zauberer (2. Mose 22,17): "Die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen." Allein dieser Satz war die Saat für die jahrhundertelange Hexenverfolgung der Kirche bis ins 19. Jahrhundert. Millionen Frauen sollen unter ihr gestorben sein.

Die meisten Christen kennen nur wenige Bibelgeschichten und ausgewählte, viel zitierte Verse. Wer weiß schon, dass die Heilige Schrift auch umfassende Regeln zur Sklavenhaltung enthält, zum Judenhass aufruft, widerspenstige Kinder zu verprügeln empfiehlt, Andersdenkenden den Tod wünscht, ein beschämendes Frauenbild vermittelt und von unzähligen Kriegen berichtet, an denen Gott höchstpersönlich teilgenommen haben soll?
‹ Zurück 1 Weiter ›

Details

Artikel

Rezensentin / Rezensent


Ort: Bodensee

Top-Rezensenten Rang: 4.399.916