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Kundenrezension

118 von 133 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Auftakt, flauer Abgang, 10. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Eragon - Das Erbe der Macht (Eragon - Die Einzelbände, Band 4) (Gebundene Ausgabe)
Alles in allem fand ich, dass der vierte Teil der Eragon Reihe ein akzeptabler, aber dennoch nicht befriedigender Abschluss der Reihe ist (sofern es denn nicht noch eine Fortsetzung geben wird,was nicht ganz abwegig erscheint).
Es wird durchgehend Spannung aufrecht erhalten, es gibt viele kleine Höhepunkte und interessante Ideen. Es handelt sich um ein an sich gutes Buch. Dennoch stellt sich bei mir ein Gefühl der Unzufriedenheit ein. Ich habe das Buch mit Spannung bis zu Galbatorix Tod verfolgt und bis dahin gefiel mir der Band wirklich sehr.

Jedoch überwiegen bei mir ab dieser Stelle als eigentlich großer Fan von Eragon die negativen Gefühle, die sich aus verschiedenen Punkten ergeben:
-Wieso wird die seltsame neuartige Magie auf Vroengard angesprochen,wenn nicht näher auf sie eingegangen wird?Wer waren die Menschen, die Eragon nachts durch die Ruinen gehen sieht?
-Ich fand die Idee sehr gut, Nasuada und Murtagh einander näher kommen zu lassen. Es war ja bereits abzusehen, da ja immer wieder erwähnt wurde, dass die beiden sich nach ihrem ersten Treffen mochten. Wieso eine so gute und nicht ganz so vorhersehbare Idee ins Nichts verlaufen lassen?Murtagh verschwindet,nachdem er seine Persönlichkeit zum Guten ändern konnte ins Nichts?Und dann auch noch ohne einen Kuss, einen Liebesschwur ohne tränenreichen Abschied?Sehr enttäuschend! Das hätte doch eine echt dramatische Romanze werden können oder aber man hätte den beiden wenigstens einen Moment trauter Zweisamkeit gönnen können. Und Murtaghs inneren Wandel hätte man ruhig detaillierter darstellen können und dafür Roran ein wenig kürzen.
-Roran ist mal wieder der Seitenfüller, der nach immer gleichem Schema ohne Magie alle Hürden nimmt, ohne dass seiner Rolle mehr Bedeutung zukommt.Er ist der eigentliche Held, der alles aus eigener Kraft schafft, doch eigentlich braucht die Geschichte seine Rolle nicht,wenn das Buch Eragon heißt.Wieso das Ganze?Und wieso das Drama um Katrina, die das KInd alleine großziehen will,wenn doch nichts passiert?
-Wieso ist der neue Drache,von dem sich alle Fans eine Hauptrolle erhofft hatten, eine winzige Nebenrolle für den Abspann?Auch verstehe ich nicht, wieso er völlig vorhersehbarer Weise bei Arya schlüpft (Nasuada wäre meiner Meinung nach die interessantere Wahl gewesen).Das wirkt ja alles soooo aalglatt... *gähn* Man nimmt Arya die tiefe Verbindung zu ihrem Drachen auch irgendwie nicht so recht ab.
-Die Liebesgeschichte zwischen Eragon und Arya nimmt kein zufriedenstellendes Ende.Entweder Fisch oder Fleisch,Herr Paolini! Man merkt,wie sich die beiden während des Buches annähern und kann sich wider aller früheren Erwartungen mehr vorstellen. Und dann diese krampfhaft erzwungene, unlogische Drama (auch ohne Kuss wohlbemerkt);wieso wird Arya, die in den Augen ihres Volks ein Teenager ist und fast garnicht bei ihrem Volk gelebt hat, die neue Königin, obwohl das ihrem Charakter total zuwiderläuft und sie eine Reiterin ist, die eigentlich unabhängig sein soll!Und wieso bitte muss Eragon denn für immer gehen,wenn er ewig lebt und mit Saphira innerhalb kürzester Zeit größte Entfernungen zurücklegen kann?Etwa nur,weil Angela es eben so prophezeit hat?Es wird nicht klar,wieso die beiden nicht zusammen sein sollen (schonmal was von Fernbeziehung gehört?). Und dann dieses ewige Herauszögern des Abschieds ("Begleite mich noch bis zur ersten Flussbiegung", man kann es auch übertreiben...)
-Saphira, die ach so stolze und weise und starke Drachendame, die über die Maße eitel ist, bietet sich, nur weil sie gerne mal Eier legen will, innerhalb von Minuten einem halbstarken Drachen an, der noch nicht einmal geschlechtsreif sein dürfte und ihr geistig und körperlich haushoch unterlegen sein muss und fliegt anschließend sofort mit ihm weg, um gleich am Nachwuchs zu arbeiten!?!?Hallo!?Wenn irgendetwas nicht zu Saphiras Charakter passt, dann diese Verzweiflungstat.Sie sollte die Meisterin und Ausbilderin dieses Drachens sein, und nicht sein Geschlechtspartner!
-Viele geheimnisvolle Andeutungen der Bücher, die eine große Auflösung versprechen, werden nicht nur schlecht, sondern einfach mal garnicht aufgelöst:Was ist denn nun bitte der Preis des Menoa-Baums? Wieso taucht diese fremde Kriegerin mit den Narben und den Kindern auf und rettet Roran und woher kam sie überhaupt? Was hat es denn nun mit Angela auf sich? Wo ist Eragons Diamantgürtel?Broms letzte Worte?Und wie lauten denn die ach so tollen wahren Namen?
-Das Ende,wie Eragon mit den Elfen davonfährt und seine Lieben am Steg zurücklässt ist ja mal sowas von Herr der Ringe, dass es fast schon unverschämt ist...
-Kein guter Roman kommt ohne Tote aus.Man muss sich als Autor einfach von liebgewonnenen Figuren trennen, um die nötige Portion Gefühl und Tragik beim Leser zu wecken. Es ist unglaubwürdig, dass tausende anderer Menschen sterben und alle Hauptfiguren überleben. Ich denke, Paolini hätte sich von Roran, Nasuada oder Murtagh trennen müssen (vllt auch von Arya, dann wäre das Ende der Romanze und Eragons Weggehen immerhin stimmig gewesen)

Insgesamt vollzieht sich das Ende des Buches zu abrupt.Es scheint schon ziemlich leicht für Eragon, den Überendgegner Galbatorix lahmzulegen. Danach flacht alles ab und die Stränge werden fast schon lieblos zu Ende gebracht (hier noch eine Feier und ein Festessen, nochmal schnell von allen verabschiedet ud letzte Geheimnisse ausgetauscht oder offene Fragen mehr oder weniger geklärt). Eragons Charakter lässt sich nur noch schwer verstehen, erscheint zu weise und zu mächtig (ach wie praktisch,dass er mal eben den Namen der alten Sprache erfahren hat und damit alle Probleme lösen kann) und zu selbstlos. Der Schluss ist eine bloße Aneinanderkettung von Ereignissen.
Entweder es ist wirklich eine Fortsetzung geplant, oder Paolini stand unter ziemlichen Zeitdruck bzw hatte keine Lust mehr, denn anders ist der wirre und lieblose Abschluss für mich nicht erklärbar.Schade!
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1-9 von 9 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 15.02.2012 16:36:45 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.02.2012 16:37:42 GMT+01:00
Leo s-r meint:
Ich muss sagen, mir hat der Roman im Ganzen gut gefallen. Aber die Kritikpunkte, die du ansprichst, habe ich auch. Vor allem was die Beziehung zu Arya, Saphira und dem grünen Drachen und Murtagh angeht, da hätte es noch viel Potential gegeben. Und ja, der Dramatik nach hätte ein Hauptcharakter wohl sterben sollen... Allerdings finde ich den Wechsel zu Rorans Perspektive nicht schlecht, da man sich mit ihm mehr identifizieren kann, weil er eben nicht über Magie verfügt und trotzdem mitten in der Schlacht ist. Für mich war das eine angenehme Abwechslung.
Und zu dem Kampf mit Galbatorix, ich persönlich fand es nicht schlecht, wie Paolini das gelöst hat, ich mein das Buch hat doch schon über 900 Seiten, viel länger muss es nicht sein. Bei Harry Potter oder Herr Der Ringe( hab ich nicht gelesen, geh nur vom Film und Hörspiel aus) war der "Endkampf" auch nicht viel länger. Ein bisschen mehr Lob hat das Buch schon verdient, auch wenn es einige Kritikpunkte gibt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.04.2012 17:21:53 GMT+02:00
Auf jeden Fall wieder ein tolles Buch mit vielen spannenden Handlungen und Überraschungen. Ich finde auch, dass zu viele der og. Punkte offen geblieben sind. Einen "Abschluss" für die vielen offenen Fragen hätte man sich bei dem letzten Band wirklich gewünscht!!!

Veröffentlicht am 03.05.2012 12:55:26 GMT+02:00
Frank Gerrit meint:
Im 2ten Buch war angekündigt, das es nur eine Trilogie wird. Jetzt ist (vermutlich aus finanziellen Gründen) ein 4ter Teil aufgetaucht und garantiert gibt es noch einen 5ten,6ten etc.
Man muss die Kuh melken solange sie Milch gibt..;-)

Veröffentlicht am 31.05.2012 08:49:08 GMT+02:00
Tatjana Lunz meint:
Du sprichst mir aus der Seele. Meiner Meinung nach war der vierte Teil zwar nicht einmal ein gutes Buch, aber da das eine subjektive Meinung ist, gilt das ja nicht.
All die Kritikpunkte, die du anbringst, kann ich nur zu gut nachvollziehen, weil sie mich neben ein paar anderen Dingen sehr gestört haben. Da vorbereitet man als Autor vier lange Bände auf das furiose Finale vor und lässt danach nicht einmal einen einzigen Kuss oder eine Liebeserklärung zu. Neben Roran und Saphira hat mich auch gestört, dass so vieles nicht aufgeklärt wurde. Wären es nur ein paar Dinge gewesen, hätte ich es nicht so schlimm gefunden, aber irgendwie wurde ja NICHTS aufgeklärt ... Schade.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.07.2012 21:52:33 GMT+02:00
Brimmsel meint:
Mhm,also das ist wohl Geschmacks- und Ansichtssache. Ich finde, dass man hier nicht wieder inflationär mit Harry Potter und Herr der Ringe Vergleichen um sich werfen sollte,denn mMn spielt Eragon nicht in derselben Liga wie Harry Potter und ist Lichtjahre vom Meisterwerk Herr der Ringe entfernt. Und zu sagen "das Buch hat eh schon 900 Seiten,da reichen für den Endkampf doch xy Seiten" passt für mich auch nicht. Gemessen an den Erwartungen,die ich an den Endkampf gestellt habe,war er mir zu kurz und kein guter Höhepunkt. Die "Endkämpfe" bei Harry Potter und Herr der Ringe sind außerdem sehr wohl länger, da sie auf mehrere Etappen erfolgen, bei Herr der Ringe werden sie ja auch an verschiedenen Fronten ausgetragen und "Die zwei Türme" und "Die Rückkehr des Königs" sind ja quasi nahezu komplett "Endkampf", wenn man darunter die Ereignisse versteht, die zur Vernichtung des Feindes beitragen.
Ich finde nicht, dass das Buch mehr Lob verdient hat. Es hat meiner Ansicht nach noch weniger Lob verdient. Ich, ssz als Fan der ersten Stunde, habe das Buch noch durch eine blassrosa Brille bewertet; das Buch als alleinstehendes Werk hätte ansonsten von mir ein vernichtendes Urteil erhalten.
Aber schön, wenn andere das anders sehen. So kann Paolini und Co. weiterhin Geld verdienen und andere sind gut unterhalten ;-)

Veröffentlicht am 03.10.2012 16:20:10 GMT+02:00
Stefan K. meint:
Kann dir nur voll und ganz zustimmen...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.12.2012 15:01:23 GMT+01:00
Marismeno meint:
Sehr geehrte Rezensentin,
offenbar sind Sie eine leidenschaftliche Leserin un d Kommentatorin von Fantasy-Literatur. Deshalb habe ich mich gefragt, ob Sie wohl interessiert wären, mein neues Buch Canis lupus niger 2: Sommerturnier ebenfalls zu lesen und ehrlich zu kommentieren. Bei Interesse würde ich Ihnen gerne ein kostenloses Rezensionsexemplar zuschicken. EMail canislupusniger@web.de.
Falls Sie kein Interesse haben sollten, bitte ich meine Aufdringlichkeit zu entschuldigen.

Mit freundlichen Grüßen
Heike Korfhage

Veröffentlicht am 03.02.2014 11:04:10 GMT+01:00
Tobias Sieg meint:
DANKE! DANKE, dass du mir verraten hast, wie das Buch ausgeht! Einfach spitze!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.06.2014 15:50:40 GMT+02:00
Blaurose meint:
Ich kann mich deiner Kritik nur voll und ganz anschließen. Ich habe das Buch zum Schluss regelrecht in das Regal gepfeffert. Hier wäre viel mehr nötig und auch mehr als gut gewesen!
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