Kundenrezension

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4.0 von 5 Sternen Sony RX100 vs Canon G1X, 4. Februar 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony DSC-RX100 Cyber-shot Digitalkamera (20 Megapixel, 3,6-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, lichtstarkes 28 - 100 mm Zoomobjektiv F1,8 - 4,9, Full HD, bildstabilisiert) schwarz (Camera)
Vorbemerkung:
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Der vielen Schlepperei müßig geworden, hatte ich meine D-SLR mit komplettem Objektivpark bereits vor einigen Monaten durch ein kompaktes Model ersetzt, und zwar durch die Canon G1X. Kompromisse bei der Bildqualität wollte ich nicht eingehen und das musste ich auch nicht, denn die G1X ist in dieser Beziehung sogar meiner damaligen Nikon D7000 überlegen.

Das einzige Manko der G1X, nämlich die fehlende Makrofähigkeit und teils etwas träge Reaktion haben mich bewogen, mich auf die Sony RX100 einzulassen, von der man so viel Gutes hört.

Erster Eindruck:
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Die Sony RX100 fasziniert aufgrund ihrer geringen Größe und begeistert mit einer tollen Haptik. Sonderlich griffig ist sie dabei aber nicht. Seit ich mich ernsthaft mit dem Thema Fotografie beschäftige, habe ich keine so kleine Kamera mehr besessen. Dabei bietet die RX100 auch noch ein angenehmes Bedienkonzept und eine sehr gelungene Menüführung.

Technik, Bildqualität und Funktionen:
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Doch die anfängliche Begeisterung wurde etwas gedämpft, als ich eine Vergleichsserie von Bildern unter identischen Bedingungen erstellt und am kalibrierten Bildschirm verglichen habe.

Um es vorweg zu nehmen, die RX100 ist eine hervorragende Kamera, aber mit SLRs oder eben der Canon G1X kann sie nicht mithalten. Der Sensor der RX100 ist tatsächlich sehr viel größer, als bei allen anderen Kompaktkameras, mit Ausnahme der Canon G1X eben, die eine dreifach größere Sensorfläche (entspricht APS-C) bietet. Dadurch ist das Rauschverhalten auf einem völlig unterschiedlichen Niveau. Durch die höhere Lichtstärke des Objektivs kommt die Sony mit wesentlich niedrigerer ISO-Empfindlichkeit aus, zumindest in der Anfangsbrennweite. Doch in der 100% Ansicht zeigt sich, dass die Canon bei ISO 1.600 viel weniger rauscht, als die Sony bei ISO 800.

Schlimmer noch, und das ist die eklatanteste Schwäche der RX100: Dunkle Schattenbereiche saufen gnadenlos ab. Hier zeigt die Canon ein ganz anderes Verhalten. Wo bei der Sony nur noch ein schwarzer Matsch zu sehen ist, glänzt die G1X mit feinen Details und toller Durchzeichnung. Zwar verfügt die RX100 über eine Funktion zur Verbesserung des Dynamikbereiches, doch der Effekt ist zu schwach ausgeprägt. Auch eine Belichtungskorrektur bringt hier keine Verbesserung.

Seitens Belichtung und Farbwiedergabe gibt es auch Unterschiede. Die Canon G1X benötigt weniger Eingriffe in die Belichtungssteuerung und erreicht ohne Korrekturen eine sehr stimmige und neutrale Farbwiedergabe. Die Sony neigt etwas zur Unterbelichtung und generiert oft etwas zu dunkle Bilder - was man als Fotograf aber durch eine Belichtungskorrektur vermeiden kann.

Ein Pluspunkt für die RX100 ist die Möglichkeit, statt sRGB den Adobe-Farbraum zu nutzen. Damit ist es die einzige Kompaktkamera, die diese Möglichkeit bietet. Zumindest ist mir kein anderes Kompaktmodel bekannt, welches den Adobe-RGB Farbraum anbietet. Allerdings ist das nur für Aufnahmen im JPEG-Modus relevant. Da ich primär im RAW-Modus fotografiere, kann ich auch bei der Canon G1X den erweiterten Farbraum nutzen, sofern erforderlich.

Objektiv & Brennweitenbereich:
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Seitens Brennweitenbereich unterscheiden sich die Sony RX100 und die Canon G1X kaum: 28-100 mm bietet die Sony, 28-112 mm die Canon. Durch die wesentlich höhere Auflösung erreicht man aber bei der Sony effektiv mehr Tele, was man in der 100% Ansicht der Bilder sehr gut sehen kann. Nominell ist das Canon Objektiv seitens Lichtstärke dem Sony-Pendant hoffnungslos unterlegen (1,8 zu 2,8 Anfangsöffnung). In der Praxis spielt das aber keine Rolle, da die Canon aufgrund des deutlich besseren Rauschverhaltens sehr viel höhere ISO-Werte verträgt. Hinsichtlich Hintergrundunschärfe nehmen sich die beiden Kameras in der Anfangsbrennweite nichts (hier kompensiert die Canon mit dem größeren Sensor), in Telestellung ist die Canon im Vorteil.

Die optische Qualität der Objektive ist sehr gut. Im Weitwinkel kann ich keine signifikanten Unterschiede feststellen. Im maximalen Telebereich ist die Canon überlegen, trotz geringerer Auflösung sind mehr und schärfere Bilddetails vorhanden.

Nervig ist die mangelhafte Naheinstellgrenze bei der Canon. Makroaufnahmen sind hier gar nicht möglich. Zwar sind auch die Makrofähigkeiten bei der Sony eingeschränkt, aber im Vergleich zur Canon kann sie hier deutlich punkten.

Bei der Bildstabilisierung geht wieder die Canon in Führung. Hier gelingen selbst Fotos mit Belichtungszeiten von 1/4, davon kann der Sony-Fotograf nur träumen. Auch dieser Umstand kompensiert die fehlende Lichtstärke des Canon-Objektivs.

Kommen wir zur leichtesten Disziplin, Aufnahmen bei schönem Wetter bzw. Sonnenschein. Bei sehr hellen Motiven oder Gegenlicht hilft bei der Sony nur gnadenloses Abblenden bis in den Bereich von Beugungsunschärfen. Denn die kürzeste Verschlusszeit beträgt nur 1/2000 und ein Graufilter ist nicht vorhanden. Die Canon verfügt über diesen und kann Bilder mit 1/4000 aufnehmen. Allerdings betrifft das nur Extremsituationen. Ansonsten bietet die Sony bei niedrigen ISO-Einstellungen schon aufgrund ihrer höheren Auflösung deutlich mehr Bilddetails. Da ich meine Bilder in der Regel im Format 3:2 bevorzuge, muss ich meine Canon-RAWs leider auch noch beschneiden, sodass der Auflösungsunterschied zur Sony noch größer wird. Auch muss ich dies bei der Gestaltung des Bildausschnitts vor der Aufnahme immer berücksichtigen. Da ist die Sony einfach komfortabler.

Display:
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Die Qualität der Bildschirme ist auf vergleichbarem Niveau. Beide bieten 3 Zoll mit extrem hoher Auflösung. Die Homogenität ist in beiden Fällen gut. Die Ablesbarkeit bei Sonnenschein ist bei der Sony besser, dafür bietet die Canon mit ihrem Klapp/Schwenkbilschirm mehr kreativen Spielraum und gleichzeitig einen Displayschutz.

Geschwindigkeit:
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Diese Disziplin ist leider nicht die Stärke der Canon G1X, hier zieht die Sony RX100 deutlich vorbei. Zur Ehrenrettung der Canon muss man aber sagen, dass Fehlfokussierungen bei der G1X praktisch nicht stattfinden. Das passiert bei der Sony RX100 schon hin und wieder, wenn auch nicht oft. Fotos von sich schnell bewegenden Objekten gelingen mit der Sony jedenfalls besser, da sieht die Canon im Vergleich schon deutlich schlechter aus.

HDR:
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Bei der RX100 gelingen HDR Aufnahmen aus der Hand, sogar bei schlechten Lichtbedingungen, wie in Innenräumen. Die Canon benötigt dafür zwingend ein Stativ. Durch diesen Umstand ist die HDR Funktion nur für die Sony praxisrelevant.

Sonstiges:
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Leider ist es seit Jahren eine Unsitte, kein gedrucktes Handbuch mehr beizulegen. Das betrifft mittlerweile fast alle Hersteller, so auch Canon und Sony. Unverständlich allerdings, dass es von Sony noch nicht einmal ein vernünftiges PDF-Handbuch gibt. Beim Ladegerät liegt Canon wieder vorn, denn dort wird eines mitgeliefert. Standardmäßig kann der Sony-Akku nur in der Kamera geladen werden. Allerdings kann man für wenig Geld ein externes Ladegerät dazukaufen, z.B. bietet Bundlestar ein interessantes Paket aus Lader mit 2 Akkus an. Zum Schluss möchte ich noch die geniale 3D Wasserwaage der Sony RX100 erwähnen. Diese ist tatsächlich eine große Hilfe! Schade nur, dass man sie nicht in jeder beliebigen Bildschirmansicht einblenden kann.

Zusammenfassung der positiven und negativen Eigenschaften im Vergleich:

Sony RX100:
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+ bessere Menüführung
+ bessere Makrofähigkeit
+ in der Anfangsbrennweite lichtstärker
+ praktikableres Bildformat des Sensors (3:2)
+ viel weniger Funktionsausschlüsse in Verbindung mit RAW
+ geringere Abmessungen und geringeres Gewicht
+ größerer Funktionsumfang
+ höhere Geschwindigkeit
+ integrierter Objektivschutz
+ günstigerer Preis
+ längere Akkulaufzeit
+ Adobe-Farbraum nutzbar(relevant nur für JPEG)
+ HDR-Aufnahmen aus der Hand möglich
- schlechteres Rauschverhalten
- bescheidener Dynamikumfang bei JPEG
- relativ schwache Blitzleistung

Canon G1X:
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+ deutlich besseres Rauschverhalten
+ deutlich besserer Dynamikumfang (bei JPEG und RAW)
+ Schwenkbildschirm
+ griffigeres Gehäuse und weniger menülastige Bedienung
+ höhere Blitzleistung und Blitzschuh
- nur sRGB-Farbraum verfügbar (relevant nur für JPEG)
- HDR nur mit Stativ nutzbar
- fehlende Makrofähigkeit
- ungünstigeres Sensorformat (4:3)
- viele Funktionsausschlüsse in Verbindung mit RAW
- größere Abmessungen und Gewicht (nicht in jedem Fall ein Nachteil)
- verlustgefährdeter Objektivschutzdeckel
- schwache Akkulaufzeit
- höherer Preis

Fazit:
****
Die kleine Kamera macht richtig Laune und verwöhnt durch gute Haptik und ein gelungenes Bedienkonzept. Im direkten Vergleich mit der Canon G1X hat die Sony weniger Schwächen und ist in vielen Teilbereichen überlegen. Doch in der wichtigsten Disziplin, der Bildqualität, kann sie mit der Canon G1X oder D-SLRs nicht ganz mithalten, jedenfalls nicht bei ungünstigen Lichtbedingungen. Berücksichtigt man aber, dass die Canon G1X die dreifache Sensorfläche des bereits relativ großen Sony-Sensors besitzt, muss man vor der Leistung der RX100 den Hut ziehen! Mit Ausnahme der Canon G1X zieht die kleine Sony an der gesamten Kompaktkonkurrenz vorbei und bleibt darüber hinaus auch noch hosentaschentauglich. Die Canon G1X ist deutlich größer und dürfte damit viele Interessenten abschrecken. Mit einer SLR braucht sich aber definitiv keiner mehr herumschleppen, nur weil er Wert auf eine sehr gute Bildqualität legt.

Ich selbst kann mich nun weder von meiner geliebten Canon G1X, noch von der coolen Sony RX100 trennen. Geht es um ultimative Bildqualität nehme ich die Canon. Wenn ich völlig unbelastet unterwegs sein will, habe ich die Sony dabei. Eigentlich wollte ich mich auf eine Kamera beschränken. Man sieht also, dass man trotz der technischen Fortschritte immer noch Kompromisse machen muss. Doch die absolut perfekte Kompaktkamera ist in greifbare Nähe gerückt. Lassen wir uns zur nächsten Photokina 2014 überraschen!

UPDATE 17.02.2013
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Ich habe mittlerweile sehr viel mit der RX100 und verschiedenen Optionen experimentiert. Ich nutze die RX100 nun ausschließlich im RAW-Modus. Für mich habe ich einen perfekten Workflow gefunden, der praktisch kaum Mehraufwand bedeutet und auf Knopfdruck mittels Stapelverarbeitung sehr gute Bildergebnisse hervorbringt. Die so erzielten Bildergebnisse sind sehr viel detailreicher als die nativen JPEGs, die die RX100 erzeugt. Das Absaufen der Schattenbereiche ist damit fast kein Thema mehr und die Bildqualität ist nun fast auf Augenhöhe mit der Canon G1X. Mit der JPEG-Abstimmung der Sony bin ich nicht so glücklich, doch was man aus den RAW-Daten herausholen kann, ist wirklich beeindruckend.

UPDATE Juni 2013
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Die Canon G1X habe ich nun schweren Herzens verkauft, trotz besserer Bildqualität. Letztlich hatte ich doch immer der "Kleinen" den Vorzug gegeben, wenn ich unterwegs war.

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Kommentare

Von 12 Kunden verfolgt

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1-10 von 66 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 04.02.2013 14:04:26 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 06.06.2013 22:02:27 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.02.2013 14:35:37 GMT+01:00
Bazi meint:
Vielen Dank für den Hinweis! Ich habe den Schreibfehler korrigiert.

Veröffentlicht am 04.02.2013 14:49:26 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 06.06.2013 22:02:37 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.02.2013 17:31:03 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.02.2013 17:32:03 GMT+01:00
Bazi meint:
Naja, im Vergleich zur Canon G1X rauscht es schon gewaltig. Vor allem im RAW-Modus gut zu sehen. Im JPEG Modus wird Rauschen reduziert und ist erst später sichtbar, allerdings zu Lasten der Details. Natürlich muss man fairerweise auch die winzigen Abmessungen der RX100 berücksichtigen. Ein APS-C großer Sensor wie in der G1X dürfte dort gar keinen Platz haben - jedenfalls nicht in Verbindung mit einem passenden Objektiv. Insofern ist die Leistung der Sony RX100 wirklich nicht schlecht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.02.2013 17:49:38 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 06.06.2013 22:02:46 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 05.02.2013 11:32:48 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.02.2013 11:36:20 GMT+01:00
Chris meint:
Die RX-100 mit einer anderen Kamera zu vergleichen ist nicht ganz fair. Abgesehen von einigen Exoten ist die Sony bis jetzt einzigartig auf dem Markt. Vergleich mit APS-C-Sensorgröße wird zwangsläufig zur Abwertung der Sony führen, weil die Sensorgröße für das Rauschverhalten und die Dynamik entscheidend ist. Ein Vergleich mit der Kompaktklasse wird zur Abwertung der Anderen führen, weil der Sensor der Sony viel größer ist. Sogar die Nikon 1 mit vergleichbarem Sensor schneidet laut Tests schlechter ab.
Die Sony ist ungeschlagen in der Kombination Größe und Fotoqualität.
Auch ohne Tests ist jedem klar, dass die G1X bessere Fotos liefert, dafür ist sie teuer, groß, schwer und sehr träge.

Das mit "teuer" muss ich gleich relativieren, mittlerweile nicht wesentlich teurer als die Sony.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.02.2013 11:41:37 GMT+01:00
Bazi meint:
@Chris: Stimmt, die G1X ist zur Zeit günstig wie nie. Ich vermute mal, dass in einem so kleinen Gehäuse nicht viel mehr zu machen ist. Außer, man hätte nur 10 statt 20 Megapixel auf den Sensor gepackt. Andererseits hat die hohe Auflösung auch Vorteile, z.B. um das relativ schwache Zoom mittels Vergrößerungen zu kompensieren.

Veröffentlicht am 05.02.2013 14:33:56 GMT+01:00
Wega meint:
Ich würde diese Feststellungen gleich so unterschreiben.
Die Sony RX100 ist schon eine klasse Kamera aber das NonPlusUltra auch nicht.
Die G1X zeigt schon noch mehr, was in BQ möglich ist. Und allein 20 MP sind auch nicht immer von Vorteil.
Das Problem der G1X ist eben doch der sehr träge Autofokus sowie auch das horizontale Flimmern bei Videos in dunkler Umgebung.
Von daher konnte ich noch keine 100% überzeugen....die Sony RX100 hätte ich aufgrund der Größe den Vorzug gegeben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.02.2013 12:33:19 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 07.02.2013 12:55:50 GMT+01:00
Wolfram Knoop meint:
Ich hab da ganz andere Erfahrungen gemacht und bin sehr wohl der Meinung, dass die RX100 mit DSLRs mithalten kann, die G1X kann das schon aufgrund ihrer Trägheit nicht.

Ich habe hier direkte Vergleiche mit der Nikon D90 und der V1 gemacht: http://vifo.eu/

Habe jetzt auch die neue D5200, die mit dem richtigen Objektiv der G1X garantiert überlegen ist, sogar hier hat sich die Sony hervorragend gehalten. Die Bilder folgen.

Natürlich hat eine DSLR aufgrund der Konzeption viel mehr Möglichkeiten, in erster Linie beim Freistellungspotential. Aber was Schärfe und Detailfülle angeht, gibt es im Kompaktsektor kaum etwas Vergleichbares. Vielleicht haben Sie auch ein schlechteres Objektiv erwischt, soll bei einigen Chargen vorgekommen sein.

Das Rauschverhalten liegt nur leicht unter dem der G1X, die Dynamik ist dagegen besser als bei der G1X. Sie neigt zwar zunächst dazu dunkle Stellen absaufen zu lassen, aber die Details sind keineswegs verloren, man muss nur DRO bemühen oder die Schatten anheben und schon sind sie wieder da ;-)

Der Sensor der RX100 ist auch insgesamt der G1X überlegen, hier Infos für Interessierte:
http://www.dxomark.com/index.php/Cameras/Compare-Camera-Sensors/Compare-cameras-side-by-side/(appareil1)/850%7C0/(brand)/Nikon/(appareil2)/812%7C0/(brand2)/Sony/(appareil3)/769%7C0/(brand3)/Canon

Würde übrigens eher .jpg verwenden, das macht sie mit den richtigen Einstellungen sehr gut, mit RAW kann man einiges verhunzen...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.02.2013 12:38:54 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 06.06.2013 22:02:59 GMT+02:00]
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