Kundenrezension

6 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ex occidente lux?, 7. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Eine Kurze Geschichte der Sprachen (German Edition) (Taschenbuch)
Inhaltlich bin ich von diesem Buch eher enttäuscht. Der Autor behauptet, die allerersten Schriftfunde seien in mesopotamischen Hochkultur zu finden. Schlecht recherchiert!!
Aber die ältesten Experimente mit der Schrifttechnologie hatte in der Mitte des 6. Jahrtausends in der Donauzivilisation stattgefunden. Also deutlich vor der Zivilisation der sumerischen Hochkultur. Entlang der Donau und ihren Nebenflüssen gab es Einrichtungen, die aus anderen Regionen mit frühen Zivilisationen bekannt sind: Grosssiedlungen von städtischen Ausmassen, Ackerbau, u. Vorratswirtschaft, ein reiches verzweigtes Netzwerk spezialisierter Handwerksberufe, Metallverarbeitung und ein differenziertes Repertoire von Kultursymbolen. Die Gemeinschaft war dort egalitär organisiert. Der soziale Status des Mann wie der Frau war nicht hierarchisch orgoranisiert. Und diese Gesellschaft brachte eine Kulturerrungenschaft hervor, ohne die keine Hochkultur der Welt funktioniert: SCHRIFT. Und das alles noch vor Mesopotamien!!
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-8 von 8 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 24.03.2010 15:11:55 GMT+01:00
Pamphilus meint:
Falls Sie die Vina-Zeichen meinen - es ist mittlerweile wissenschaftlicher Konsens, daß es sich hierbei nicht um eine Schrift handelt. Man kann davon ausgehen, daß der Autor das gewußt hat.

Veröffentlicht am 26.08.2011 22:43:48 GMT+02:00
Krimosch meint:
Es wäre nett, wenn Sie ihre Quelle zu den Ausführungen über die Donauzivilisation nennen würden. Sind die wissenschaftlicher Konsens oder Außenseitermeinung?

Veröffentlicht am 11.11.2012 11:55:55 GMT+01:00
Deine Mutter meint:
Das ist keine hilfreiche Rezension, sondern der Versuch, vermeintliches Wissen auf Kosten des Buches zur Schau zu stellen. Außerdem: Nach Ihren Ausführungen bezieht sich der Autor auf die ältesten SchriftFUNDE. In der Formulierung ist schon das Eingeständnis enthalten, dass es sich nicht zwangsläufig um die älteste tatsächlich jemals verwendete Schrift handeln muss, sondern halt nur um die älteste Schrift, die man bislang gefunden hat. Demgegenüber ist Ihre Behauptung, zu wissen, wer wann zuerst mit Schrift experimentiert hat, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit falsch und hat nur so lange Bestand, bis jemand noch ältere Experimente findet.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.06.2013 06:34:10 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 06.06.2013 06:35:43 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.06.2013 06:34:52 GMT+02:00
M. Lieberum meint:
http://isaw.nyu.edu//exhibitions/oldeurope/introduction.html
http://isaw.nyu.edu//exhibitions/oldeurope/
http://www.cardiff.ac.uk/share/contactsandpeople/academicstaff/A-E/boric-dusan-dr-overview_new.html
http://www.cardiff.ac.uk/share/contactsandpeople/academicstaff/A-E/boric-dusan-dr-publications_new.html

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.06.2013 06:35:07 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 06.06.2013 06:35:19 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.06.2013 07:01:56 GMT+02:00
M. Lieberum meint:
Argument aus der Zustimmung aller (argumentum ex consensu omnium)

Die Mehrheit der Wissenschaftler glaubt, dasse es sich nicht um eine Sprache handelt. Heisst das also, dass die Minderheit im Irrtum ist?

Wem die Vinca Zeichen nicht Schrift genug sind, der sollte evtl. die Tartaria / Tatarlak-Steine anschauen. Die sind etwas mehr "Mainstream".

Die Vinca Zeichensatz ist längst nachgewiesen als Schrift, auch verwandte / identische Zeichensätze (z.b. aus Kreta) sind vorhanden. Sogar die Vorlaufer sind teilweise identifiziert,bekannt.
Die Zeichensatz der Vinca sind nachweislich als Schrift benutzt worden. (es ist nur schwierig es srpachlich zuzuordnen)
Der sakrale Schriftgebrauch in Europa um 5300-3500 v. Chr. ist belegt. Verschwunden ist es erst dann, als die Indogermanen kamen, und die Völker verdrängt bzw. assimmiliert wurden. Die Tradition der Sakralschrift brich um 3500 v.Chr. ab, und Europa fällt in ein schriftloses Stadium zurück.

Die Alteuropäische Zivilisation (wie es auch genannt wird) entstand in der Jungsteinzeit. Im 7. Jahrtausend. v. Chr. bildeten sich mind. 5 Regionalkulturen aus, die sich von dem restlichen Europa in religiöser Kultur, Keramikverarbeitung u. Architektur usw. betrifft, deutlich unterschieden.
Der zentralgelegene Balkan (Vinca) tritt Mitte des 6. Jahrtausend v. Chr. in den Vordergrund, und bleibt bis mitte 4. Jahrtausend v. Chr. kontinuierlich nachweisbar.

Zwischen Alteuropa und Anatolien gibt es viele Paralellen, die augemeinsame Entwicklungsperiode (im Neolithikum) hindeuten.
Es gibt konkrete Beweise für eine Fortsetzung alteuropäeischer Traditionen in der mykenischen Kultur. (z.b. Schrift und Religiöse Symbolik in Altkreta).

Die Schriftverwendung in Alteuropa geht auf das Ende des 6. Jahrtausend v. Chr. zurück. Damit sind die Älteste Vinca Schrift-Funde 2000 Jahre älter als die älteste sumerische Aufzeichnungen !

Veröffentlicht am 07.10.2013 11:37:52 GMT+02:00
EFA meint:
Auch wenn der Rezensent mit seiner Detailkritik Recht hätte (wovon ich nicht ausgehe) würde dies die Qualität des vorliegenden Buches um keinen Deut schmälern.
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