Rezension bezieht sich auf: Einmal durch die Hölle und zurück: Roman (Gebundene Ausgabe)
In Ansätzen nett geschrieben, nie das Niveau von "Schneller als der Tod" erreichend und ab der zweiten Hälfte mit der Lizenz zum Langweilen, wer immer sie Bazell gegeben hat. Zwar gibt es wie im Vorgänger geniale Fußnoten (z.B. "Mafia und Loveboat" oder "Was sind Spandrels?") und als kleiner Höhepunkt eine "Gibt es Gott" - Diskussion, doch irgendwann fragt sich doch selbst der geneigstetse Leser, was soll das Ganze? Warum verschwendet einer sein Talent an eine abstruse Loch Ness-Story und was für ein Roman soll das hier bitteschön werden? Und dann kommt am Schluß als Zugabe noch ein umfangreicher Anhang inclusive über 40 Seiten an Quelleninformation, auch die ausgestattet mit zum Teil ganzseitigen Fußnoten. Alles ganz interessant und schön zu sehen, dass hier einer umfassend recherchiert hat - doch das gibt am Ende nur ein paar Fleißpunkte, eine gute Story wäre wirklich die bessere Option gewesen. So bleibt für all die, die den Erstling noch nicht gelesen haben, eine sensationelle Alternative und für alle anderen nur die Hoffnung, dass das Bazell beim nächsten Roman wieder zum alten Niveau zurückfindet.
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Einmal durch die Hölle und zurück: Roman 3100039130
Josh Bazell
S. Fischer Verlag
Einmal durch die Hölle und zurück: Roman
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Da ist einer aber tief gefallen...
In Ansätzen nett geschrieben, nie das Niveau von "Schneller als der Tod" erreichend und ab der zweiten Hälfte mit der Lizenz zum Langweilen, wer immer sie Bazell gegeben hat. Zwar gibt es wie im Vorgänger geniale Fußnoten (z.B. "Mafia und Loveboat" oder "Was sind Spandrels?") und als kleiner Höhepunkt eine "Gibt es Gott" - Diskussion, doch irgendwann fragt sich doch selbst der geneigstetse Leser, was soll das Ganze? Warum verschwendet einer sein Talent an eine abstruse Loch Ness-Story und was für ein Roman soll das hier bitteschön werden? Und dann kommt am Schluß als Zugabe noch ein umfangreicher Anhang inclusive über 40 Seiten an Quelleninformation, auch die ausgestattet mit zum Teil ganzseitigen Fußnoten. Alles ganz interessant und schön zu sehen, dass hier einer umfassend recherchiert hat - doch das gibt am Ende nur ein paar Fleißpunkte, eine gute Story wäre wirklich die bessere Option gewesen. So bleibt für all die, die den Erstling noch nicht gelesen haben, eine sensationelle Alternative und für alle anderen nur die Hoffnung, dass das Bazell beim nächsten Roman wieder zum alten Niveau zurückfindet.
Max Bookkeeper
30. März 2012
Insgesamt: 5
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