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4.0 von 5 Sternen Godspeed on the Devils Thunder Teil 2, 31. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Darkly,Darkly,Venus Aversa (Audio CD)
Vorweg ich höre die Band seit Anbeginn und für mich war, wenn es je ein schwaches Album gegeben hat, definitiv "Thornography" dieser Tiefpunkt.
Darkly, Darkly Venus Aversa ist die eindeutige Weiterführung von Godspeed on the Devils Thunder, das wird nach dem ersten Lied sofort klar. Ein wunderschönes in den ersten Song integriertes Intro leitet das Album ein (In Erinnerung an Cruelty and the Beast) Auch der Text zu "The Cult of Venus Aversa" ist für mich schlicht ein Höhepunkt, da es hier nicht um Gothic-Erotic geht!!! An diesem Punkt sei auch nochmal für alle oberharten Black Metaller die Cradle & Ihre Fans belächeln, erwähnt: Die Band haben seit anbeginn Ihrer Karriere nie behauptet Black Metal zu sein im Gegensatz zu Bands wie Dimmu Borgir, welche mit KORN zusammen auftreten.
Nun zurück
Für alle die den Vorgänger "Godspeed on the Devils Thunder" nicht kennen, sei dieser sehr empfohlen, da es seit MIDIAN für mich das beste Album ist, da das Tempo wieder angezogen wurde und das Keyboard mehr in den Hintergrund getreten ist.
Auf Darkly, Darkly Venus Aversa ist das Tempo ebenfalls hoch aber es gibt wieder mehr Keyboard-Parts da mit Ashley Ellyllon ein festes Member am Keyboard gefunden wurde. Teilweise übernimmt das Keyboard hier sogar sehr oft die Melodieführung und die Gitarre bleibt beim Backing Rythmus, was ich etwas schwach finde, da auf Godspeed das Riffing absolut im Vordergrund lag. Auch der erstmalige Männliche Sopran der sich durch das gesammte Album zog und eine Wahnsinns Stimmung erzeugte ist hier wieder durch eine Frau vertreten. Immerhin gibt es drei Tracks mit gewohnten Ohrwurm-Charakter aber etwas weniger Mainstream wie z.B. "The Death of Love" mit dem Poppigen Duett beim Vorgänger-Album, hier vergleichbar mit "Forgive me Father". Der Rest ist ein solides Fundament welches erst bei mehrmaligem hören seine volle Wirkung zeigt und einen mitreisst in die Welt dieses Albums. Die Produktion ist absolutes Spitzen Niveau (wie immer) und der Gesang ist diesmal angenehm eingebettet. Vom stilistischen her singt Dani auf dieser Scheibe ebenfalls hauptsächlich in gewohnten Höhen wie zu alten Zeiten. Was noch erwähnt werden sollte ist das wunderschöne Artwork im Booklet, eine leichte Prise Tim Burton ist da wohl hineingeflossen auch wenn man sich Danis neues Outfit ansieht.
Das Fazit: Mit Godspeed on the Devils Thunder wurde ein Absoluter Höhepunkt geschaffen der mit Darkly, Darkly Venus Aversa gehalten werden kann.
Fans können (wie immer) bedenklos zugreifen ohne Probe zu hören!!!
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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 02.11.2010 10:48:41 GMT+01:00
Sascha meint:
"Die Band haben seit anbeginn Ihrer Karriere nie behauptet Black Metal zu sein im Gegensatz zu Bands wie Dimmu Borgir, welche mit KORN zusammen auftreten."

1. Dimmu Borgir und Cradle Of Filth hatten noch nie wirklich viel miteinander zu tun, von daher verstehe ich bis heute die Vergleiche nicht.
2. Dimmu Borgir waren 1998 Vorband von FAITHLESS (!!!!!!!!), da ist mir eine Kollabo mit Korn wesentlich lieber, zumal die Band selbst oft genug sagt, dass sie nicht viel mit BM gemein hat. (meines Erachtens schon seit der Enthroned nicht mehr)
-> Dimmu borgir haben vielleicht viele Freiheiten, aber mit wem und wann sie touren, das klärt immer noch ihr Booking-Manager (ja, so läuft das halt mal bei nem großen label, sorry dass ich euch da aus eurer Welt Traumwelt rausreiße...)
3. Forgive Me Father und Death Of Love haben ja nun wirklich gar nichts gemein... Das könnt man eher Foetus Of A New Day Kicking vergleichen...
4. Album ist in der Tat sehr gelungen
5. Abrahadabra ist für mich dennoch das bessere (das sage ich als Besitzer ALLER Dimmu Alben, konnte bisher nur mit Spiritual Black Dimensions nicht viel anfangen...)
6. Midian ist overrated *g*

Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.11.2010 11:17:44 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.11.2010 11:18:23 GMT+01:00
Zu dem Vergleich beider Bands und Deiner Anmerkung dass, das Label die Tourpartner festlegt. Ergibt sich ja das auch das Label daran interessiert ist die Band so gut wie möglich zu vermarkten und sich an ähnlich gut vermarkteten Bands orientiert, welche ja nun mal Dimmu Borgir wären, daher ist dieser Vergleich wohl durch die Vermarktungsstrategie beider Bands geboren worden und hat sich so in den Köpfen festgesetzt.
Abrahadabra mit Darkly,Darkly Venus Aversa zu vergleichen halte ich für sehr unpassend, da sich beide Alben immens unterscheiden. Dimmu Borgir versuchen wieder einmal auf Black Metal zu machen (Rückschritt beim Gitarrensound zu In Sorte Diaboli, leiseres Drum & wenig Orchester) während Cradle Ihren Stil fortführen! Soviel dazu. Thornography hab ich mit Absicht aussen vor gelassen, da es für mich das grenzwertigste Album war, aber der Schlagzeugsound ist einmalig !!! Und Midian besitzt nunmal eine magische Atmosphäre in meinen Ohren, die wiederum damit zusammenhängt was man mit dem Album erlebt hat.
MFG

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.11.2010 10:45:43 GMT+01:00
Sascha meint:
Joa da gibt's nichts dagegen zu sagen.
Midian ist ja auch keinesfalls schlecht, aber für mich z.B. eben nicht DAS Überalbum, als das es gern hingestellt wird. (das ist seltsamerweise immer noch das m.E. geniale Nymphetamine, höre die Band übrigens schon seit Cruelty).

Achja: So übel finde ich Thornography garnicht. Die meißten haben halt rumgeheult, weil Ville Vallo einmal kaum zu hörenden Gastgesang gemacht hat und die Songs weniger geprügelt haben (den Drumsopund fand ich hingegen merkwürdig *g*), an sich war das Gesamtergebnis ziemlich gut, halt mal was anderes und dabei garnicht so abwegig, wie viele behaupteten.

Nochmal OT zu Abrahadabra: Rückschritt beim Gitarrensound? Jain. Beim Mix wurde sehr mit Orchester und Gitarre/Bass gespielt, mal sind die Gitarren extrem im Vordergrund (Renewal, Dimmu Borgir Bridge), mal extrem weit zurückgemischt, damit das Orchester die Führung übernimmt (ebenfalls bei Dimmu Borgir zu beachten).
Dass das Schlagzeug leißer ist, ist mir recht, die Nordstrom Drum Abmischungen waren echt pervers überkomprimiert und haben mich nur an Drumcopmputer denken lassen, ich finde die Sneap Abmischung hiervon echt ein Riesenfortschritt.

Bei der neuen Cradle wurde ein einziger Sound geschaffen, nicht mit den Abmischungen gespielt, sondern jedes Instrument hat seinen festen Platz.
Beide Produktionen finde ich im Gesamten klasse.
Zumal die Albenthemen für sich stehen und wirkich keine Vergleiche zulassen.
Cradle haben das Konzet von Godspeed wieder mit alten Taten vermischt (ich sag jetzt mal: Keyboard und Sythie-Kitsch ist wieder drin, soz. ein Trademark).
Dimmu sind indes wesentlich mutiger, aber noch lange nicht kommerziell angebiedert. Viel altbekanntes, aber mit einem Song wie Dimmu Borgir oder Born Treacherous habe ich noch nie bzw letzterem gar nicht mehr gerechnet. (Die Schieler Richtung Heavy Metal waren m.E. schon seit der Stormblast im Sound integriert, auch wenn damals musiktechnisch vieles ganz anders war...)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.11.2010 11:08:51 GMT+01:00
Klar Mann der Gitarrensound auf Abrahadabra erinnert voll an seichte 1349 Gitarren aber um Dimmu Borgir geht es hier eigentlich nicht ! Bei Cradle klang der "Synthie-Kitsch" authentisch zum Kitschigen-Gesamtbild wärend es bei Dimmu albern klang (Enthrone Darkness Triumphant) das Album ist ein einziges Brechmittel !!! Mein Eindruck von D.B. ist der, dass es sich hier um eine Firma handelt an der viele Leute Geld verdienen und sich dafür so verbiegen wie es gerade erforderlich ist, Künstlerisch absolute Leere.
Während bei COF immer noch ein gewisser Zauber vorhanden ist und genau diese Wirkung entfaltet das neue Album - Punkt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.11.2010 09:42:02 GMT+01:00
Sascha meint:
Ja das mag deine Ansicht sein,
aber ich empfinde Abrahadabra eine echt Wohltat und alles andere als künstlerisch leer und vor allem nicht sokommerziell wie alle sagen.

Cradle gehen wieder wie auf Godspeed in viele verschiedene Richtungen, aber schon beim Albeneinstieg nach dem intro und sich dem dazu gesellenden Metal ist gleich Gänsehaut da.
Da wo Dimmu diesmal eher mit dichten Songs und Bombast protzen können, machen es Cradle mit einem zemlich deftigen Schuss altem "Kitsch", den man auf Cruelty And The Beast oder von mir aus auch Midian kennt und lieben gelernt hat.
Hier wird aber auch mal was Richtung Thornography eingebracht (eben Forgive Me Father) oder auch generell mal die neueren Werke, was vergleichbares zu VEmpire gibt es dann auch nicht wirklich, höchstens den alten Speed und eine gewisse Giftigkeit.

Joa Enthrone Darkness Triumphant hat bei manchen "Süße Glöckchen"-Synthies schon einiges an Toleranz erwartet, aber darüber beschwer ich miich schon über zehn Jahre nicht mehr und empfinde es inzwischen sehr passend *g*
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