Kundenrezension

147 von 149 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Regenbogenmacher - mit kleinen Macken, 15. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: X-Rite i1Display Pro Kolorimeter für Monitore und Projektoren- EODIS3 (Elektronik)
Da ich öfter mal Fotos bearbeite sowie auch generell einen gewissen Anspruch an eine gute Farbdarstellung habe musste ein Colorimeter her. Dass ich beim i1 Display Pro hängen geblieben bin hängt vor allem an der aktuellen Hardware. Während klassische Colorimeter mit organischen Filtern arbeiten, die im Laufe der Zeit altern und die Ergebnisse verfälschen, verfügte der Sensor von X-Rite über eine moderne Optik mit haltbaren Glasfiltern.

Aktuelle Monitore lassen sich nicht mehr in eine Schublade stecken. Röhre und TFT sind bereits in ihrer Darstellung anders und beim TFT gibt es noch verschiedene Hintergrundbeleuchtungen: Kaltlichtkathoden, weiße LEDs, RGB LEDs und in Zukunft noch OLED etc. Hier muss der Sensor flexibel sein und das ist X-Rite gelungen denn die Software berücksichtigt die jeweilige Hardware und bietet für die Zukunft auch die Möglichkeit das Colorimeter mittels Firmware zu aktualisieren.

Für die Software bzw. Treiber begibt man sich am besten direkt auf die Website von X-Rite, so dass man die aktuellste Version (hier 1.2.0) verwendet. Die Installation ist unkompliziert und nach einem Neustart ist das Gerät betriebsbereit. Dies merkt man auch daran, dass jetzt eine weiße LEDs alle paar Sekunden sanft aufleuchtet und sich in der Task-Leiste ein kleines Tool integriert hat.

Startet man die mitgelieferte Software i1 Profiler klickt man sich noch kurz durch das Lizenzmangement, denn das Colorimeter dient auch gleichzeitig als Dongle. Die Software macht vom jeweils angeschlossenen Gerät abhängig welche Funktionen freigeschaltet sind. Im vorliegenden Fall ist dies die Profilierung von Monitoren und Projektoren. Letzteres wird möglich da das insgesamt gut verarbeite Colorimeter ein Stativ-Gewinde besitzt, so dass man es (Stativ vorausgesetzt) auf die Bildfläche ausrichten kann.

Die Software gibt sich insgesamt sehr aufgeräumt und benutzerfreundlich. Da ich keinen Projektor besitze befasse ich mich nur mit der Monitorprofilierung. Das Programm fragt zuerst die allgemeinen Daten ab: welcher Monitor, verwendeter Typ der Hintergrundbeleuchtung, Weißpunkt (Vorgaben, frei wählbarer Wert oder vom Colorimeter gemessen), gewünschte Leuchtdichte (wie bei Weißpunkt) und Kontrastverhältnis. Zwei zusätzliche Optionen erlauben es zudem Reflektionen des Umgebungslichts zu berücksichtigen sowie die Farbtemperatur des Umgebungslichts allgemein. Hierzu nutzt man den am Gerät vorhandenen Diffusor, der durch Drehung vor die Linse geschoben werden kann.

Im nächsten Schritt landet man bei den Profileinstellungen. Hier kann man Einfluss auf die chromatische Adaption, die ICC-Profil-Version, die Tonwertkurve (Gammawert) und den Profiltyp nehmen. Wer hier nur noch Bahnhof versteht muss keine Angast haben. Das Programm gibt bereits normale Werte vor. Lediglich bei der Profil-Version sollte man aus Kompatibilitätsgründen lieber Version 2 statt 4 auswählen.

Im nächsten Fenster legt man die Anzahl der Messfelder fest. Neben allgemeinen Messungen wertet das Colorimeter hier eine Farbpalette mit Referenzfarben aus. Die kleine Palette umfasst 119 Farben, die Mittlere 220 und die Große 478. Die Farbpalette wird zusätzlich auf dem Monitor angezeigt. Wer es gezielter braucht kann auch über den Pantone Color Manger entsprechende Pantone Farben festlegen oder über ein eigenes Bild (JPG, TIF, PNG) die Messungen verfeinern. Theoretisch gilt: je mehr, desto besser, aber dies muss nicht unbedingt so sein. Eine größere Palette benötigt auch mehr Zeit für die Messungen.

Nachdem die wesentlichen Einstellungen getätigt wurden kann die Messung beginnen. Das Programm bietet hier noch die Option den Monitor selbstständig per DDC/CI Protokoll über das normale Monitorkabel zu kalibrieren. Wer lieber selber Hand anlegen möchte kann dies natürlich ebenfalls auswählen. Das Colirmeter wird jetzt mittig auf dem Monitor platziert und mit einem weiteren Klickt nimmt der Rest von alleine seinen Lauf. Kontrast, RGB-Werte und Helligkeit wurden im Monitor geändert - hierzu habe ich mir extra die vorherigen Werte notiert gehabt. Die Messung selbst dauert mit der kleinen Farbpalette nur rund 3 Minuten.

So, und jetzt kommen wir zu einem ganz massiven Kritikpunkt, der mir auch einen Stern Abzug wert ist. Ist der Monitor für die automatische Anpassung nicht oder nur teilweise kompatibel wird dies von der Software einfach ignoriert (habe dies selber ausprobiert). Es kommt kein Hinweis, dass man bitte die Einstellungen von Hand vornehmen soll. Im Gegenteil: das Programm zieht seine Messungen einfach unbeirrt durch mit dem Ergebnis, dass je nach Monitoreinstellung der Farbumfang erheblich eingeschränkt ist da die RGB-Kurven der Grafikkarte viel stärker verbogen werden. Weniger erfahrene Anwender werden dies gar nicht bemerken. Wer sich hier also unsicher ist sollte lieber die Werte des Monitors vorher und nachher vergleichen. Hat sich nichts geändert, dann unbedingt auswählen, dass man die Einstellungen selber von Hand vornimmt. Die Software leitet einen dann Schritt für Schritt durch die Kalibrierung für Kontrast, RGB-Werte und Helligkeit.

Im letzten Schritt gibt man dem Profil dann einen Namen, legt fest, ob es auf Systemebene installiert werden soll und wann man über das Tool in der Task-Leiste an eine Nachkalibrierung erinnert werden möchte (1, 2, 3 oder 4 Wochen sowie nie). Im Anschluss wird das Profil generiert und man kann sich vom ICC-Profil ein frei drehbares 3D-Modell anzeigen lassen, welches den Zielfarbraum und den Monitorfarbraum vergleicht. In einer 2D Darstellung wird der Weißpunkt angezeigt bzw. Werte geben Auskunft über Soll- und Messwerte für Weißpunkt, Leuchtdichte und Kontrast. In einem anderen Reiter sieht man noch die RGB-Kurven der Grafikkarte, die im Idealfall nicht all zu weit von einer gedachten 45° Kurve abweichen. Im vierten und letzten Reiter kann man verschiedene Beispielbilder auswählen und sich per Vorher/Nachher-Umschalter den Unterschied ansehen.

Ein wenig versteckt bietet sich weiter unten in der Menüleiste jetzt noch die Möglichkeit die Kalibrierung einer Prüfung zu unterziehen. Hierbei werden einige Referenzfarben gemessen und man erhält diverse Delta-Werte, die die Abweichungen angeben. Idealerweise würden sich diese im Bereich 0,X bewegen.

Um die Kompatibilität zu Drittsoftware herrscht eine gewisse Verwirrung da man im Netz sehr widersprüchliche Informationen - teils sogar von X-Rite selbst - findet. Ich für meinen Teil nutze die normale Retail-Version des Colorimeters von X-Rite. Sie funktioniert auch mit den freien Programmen Argyll + dispcalGUI. Diese Tools sind in ihrer Einrichtung und Bedienung etwas umständlicher, bieten dafür jedoch mehr Kontrolle über die Kalibrierung. Auch der Ablauf der Messung erscheint mir ausgereifter und schlüssiger. Die Grautöne werden detaillierter erfasst und es gibt mehrere Durchläufe in denen die Kurven direkt angepasst werden um sich so dem Optimalwert anzunähern. Die X-Rite Software scheint nur mit einem Durchlauf zu arbeiten. Die in der Freeware integrierte Qualitätsprüfung bestätigt auch die Verbesserung. Erhalte ich mit der Kalibrierung per Software von X-Rite dort generell schon sehr gute Werte, so kann die Freeware hier allerdings noch eine Ecke mehr herausholen. Insbesondere die Grautöne kommen tatsächlich deutlich näher an die Referenzwerte heran. Bei Interesse gehe ich im Kommentar gerne näher auf die Einrichtung und Nutzung ein.

Mein Fazit: X-Rite hat mit dem i1 Display Pro ein modernes und zukunftssicheres Colorimeter geschaffen. Die Software gibt sich aufgeräumt und klar strukturiert. Die Ergebnisse können sich sehen lassen - sowohl auf dem Monitor als auch in der Auswertung des Programms.
Negativ fällt der erwähnte Schnitzer mit der automatischen Kalibrierung auf. Wer hier nicht nachprüft versaut sich evtl. das Ergebnis. Unerfahrene Anwender werden möglicherweise nie erfahren, dass ihre Kalibrierung deutlich besser ausfallen könnte. Auch nicht ganz optimal ist die Tatsache, dass eine Freeware mit dem Colorimeter leicht bessere Ergebnisse erzielt.

Noch eine Entscheidungshilfe: i1 Display Pro und Colormunki Display sind technisch vollkommen identisch. Das Colormunki wird allerdings künstlich in seiner Arbeitsgeschwindigkeit gedrosselt und arbeitet 5x langsamer bei den Messungen. Die Software beim Colormunki ist nicht ganz so frei einstellbar wie die des i1 Display Pro. So kann z. B. der Weißpunkt nicht frei gewählt werden oder es gibt eine geringere Auswahl an Vorgaben beim Gammawert etc. Wem gebräuchliche Einstellungsmöglichkeiten reichen kann eigentlich auch zum kleinen Bruder greifen - erst recht wenn es darum geht nur mal eben schnell den heimischen Monitor einzustellen. Wer das Colorimeter allerdings professionell oder beruflich einsetzen will ist mit dem i1 Display Pro besser beraten.
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Kommentare

Von 5 Kunden verfolgt

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1-10 von 12 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 16.01.2012 11:17:49 GMT+01:00
Bazi meint:
Kompliment, sehr gute und ausführliche Rezension! Ich glaube der Hersteller hat sich mit der Intergration der ADC-Schnittstelle keinen Gefallen getan. Bei meinem neuen Wide-Gamut-Monitor ändert diese zwar die Werte, diese weichen aber stark von denen einer manuellen Kalibrierung ab. Aus diesem Grund verwende ich nur noch die manuelle Kalibrierung (Anpassung von Helligkeit, Kontrast und RGB). Diese ist glücklicherweise seit Softwareversion 1.2.0 uneingeschränkt möglich.

Durch die manuelle Anpassung hat man außerdem den Vorteil, dass das Grafikkartensignal nicht verbogen wird und linear bleibt. Das wiederum erhält den maximalen Farbraum des Monitors. Damit steht das Ergebnis einer "richtigen" Hardwarekalibrierung in nichts nach. Was viele Anwender nämlich nicht wissen: Es gibt 3 Arten einer Kalibrierung:

- Softwarekalibrierung (Grafikkartensignal wird verbogen und Monitorfarbraum eingeschränkt)
- Manuelle Hardwarekalibrierung (Grafikkartensignal bleibt linear und Monitorfarbraum wird nicht eingeschränkt)
- Automatische Hardwarekalibrierung (Grafikkartensignal bleibt unberührt und LUT-Korrekturen werden direkt im Monitor gespeichert)

Die Varianten 2 und 3 unterscheiden sich im Ergebnis normalerweise nicht. Allerdings ist Variante 3 komfortabler und weniger fehleranfällig.
Man kann die Retailversion des i1 Display Pro für Varianten 1 und 2 nutzen, abhängig vom verwendeten Monitor. In Verbindung mit herstellereigener Profilierungssoftware der Monitorhersteller ist das Messgerät auch für Variante 3 nutzbar.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.01.2012 21:43:53 GMT+01:00
Sven Hanisch meint:
Es wäre schon ein großer Fortschritt wenn die Software einfach darauf aufmerksam machen würde wenn sie den Monitor nicht steuern kann. Am besten das Programm geht dann direkt in den manuellen Modus, aber vermutlich ist das aus der Sicht von X-Rite nicht anwendungsfreundlich genug. Möglicherweise gilt auch das Motto "wird schon keiner merken".

Ich selber nutze auch nur die manuelle Einrichtung zumal man hier mehr experimentieren kann. Versucht die Software auf schnellstem Wege ein gutes Ergebnis zu erzielen, so drehe ich evtl. an den Reglern in eine ganz andere Richtung um dann am Ende mit einer gänzlich anderen Kombination der Einstellungen bessere Ergebnisse zu erzielen.

Eine automatische Hardwarekalibrierung setzt auch einen entsprechenden Monitor voraus, den man eher im höheren Preissegment von z. B. EIZO oder NEC findet. Wenn man nicht gerade seine Brötchen damit verdient halte ich dies für übertrieben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.03.2013 13:51:30 GMT+01:00
Busch79 meint:
Tolle Rezension, danke dafür :)

Ob man mit dem schicken Teil auch einen Panasonic TV mit 10 Punkte Kalibrierung, kalibrieren kann!?

Hat da jemand schon Erfahrungen gesammelt?

Viele Grüße

Veröffentlicht am 10.11.2013 21:28:48 GMT+01:00
random meint:
Benötige ich eine separate Farbpalette (~65¤?) oder ist hier von einer virtuellen Palette auf dem Monitor die Rede?
Und woher bekomme ich die Daten für Weißpunkt, Kontrastverhältnis etc., wenn ich eine manuelle Kalibrierung vornehmen möchte? (DELL 2713HM)

Danke für die Hilfe!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.11.2013 21:44:03 GMT+01:00
random meint:
Hi Bazi,

was muss ich beachten, wenn ich den Monitor manuell kalibrieren möchte?
Und woher bekomme ich die Voreinstellungen wie Weißpunkt und Kontrastverhältnis?

Gruß Tim

Veröffentlicht am 16.03.2014 13:40:20 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.03.2014 13:41:27 GMT+01:00
Die Zukunftssicherheit zeigt sich darin, dass es für i1-Display (Vorgängermodell) keine Win8-Treiber gibt. Schade. Das spricht gegen den Support und somit auch gegen einen Neukauf.

Veröffentlicht am 06.05.2014 07:54:46 GMT+02:00
E. Anders meint:
Vielen Dank für die fundierte und ausführliche Beschreibung. Sie hat mir bei meiner Entscheidung für das Produkt sehr geholfen und war letztendlich sogar ausschlaggebend, dass ich es gekauft habe.

Ich wäre sehr an einer Beschreibung der Nutzung mit Argyll interessiert. Da ich Anfänger bin, bin ich mit den Freeware Programmen überfordert.

Wäre es mit Freeware auch möglich einen LCD TV zu kalibrieren?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.11.2014 12:20:54 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.11.2014 12:30:41 GMT+01:00
M. Lohmann meint:
Ich habe eine Anleitung zur Installation des i1-Display Vorgängermodells für Windows 8.1 gefunden. Mit etwas Glück funktioniert es:

http://www.dpreview.com/forums/post/54193364

Da das Modell i1-Display LT schon 8 oder sogar mehr Jahre auf dem Buckel hat, ist ein Ende des Supports nicht sehr überraschend. Außerdem sollten Sie bedenken, dass die organischen Filter in dem Gerät nach einigen Jahren die Messsicherheit nicht mehr garantieren können. Die neuen Modelle besitzen, soweit ich herausfinden konnte, stabile Glasfilter, die eine längere Lebensdauer garantieren. Ich habe die Lösung für die Installation unter Win 8.1 sofort im Internet gefunden.

Veröffentlicht am 19.01.2015 19:34:46 GMT+01:00
Hallo,

können Sie mir sagen, ob ich das Gerät an mehreren PCs verwenden kann oder nur genau an EINEM?

Vielen Dank für ihre Antwort!
Viele Grüße
Felix Lang

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.01.2015 23:37:19 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.01.2015 23:37:56 GMT+01:00
M. Lohmann meint:
Mit dem freien CMS dispcalGUI (GUI für Argyll) ( http://dispcalgui.hoech.net/ ) ist es vielleicht noch möglich, das Gerät unter Windows, Linux und Mac OSX zu nutzen. Sehen Sie einfach in der Kompatibilitätsliste nach. Oder im Forum: http://sourceforge.net/p/dispcalgui/discussion/932493/

Diese Software ist auch im Verbund mit neuen Geräten interessant, da sich z.B. die Pro und Display Varianten nur in der beigelegten Software unterscheiden, die Geräte aber baugleich sind. Man kann also z.B. die billigere Variante kaufen, aber mit Argyll trotzdem alle Features nutzen.

Argyll behandelt z.B. das X-Rite ColorMunki Create und das i1 Display 2 gleich.

Die Hilfe ist sehr ausführlich und umfangreich, und einem guten Colormanagement sollte mit Argyll nichts im Wege stehen.

Vielleicht kommt das als (finanzielle) Alternative in Frage. Einfach mal nachschauen und stöbern.
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