Kundenrezension

59 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein NAS System für daheim, 4. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Buffalo LS-WV2.0TL/R1-EU LinkStation Pro Duo 2TB High Speed Network Storage (Elektronik)
Hallo zusammen,

erstmals eine Info wie ich die Linksation im Einsatz habe. Die Linkstation Pro Duo habe ich mit 2Terrabyte im Einsatz. Wir nutzen diese (über 100 MBit an Fritz DSLBox angeschlossen) im Hausnetzwerk, als primärer Datenträger für die Laptops von meiner Frau und mir. Sie läuft als RAID1 (also 1 Terrabyte redundant) wöchtliches BackUp auf eine 500 Terrabyte angeschlossene USB Festplatte. Die Linksation haben wir an den Laptops als Netzwerksfreigabe / Laufwerk permanent gemappt. Also Dokumente, Bilder usw. liegen somit Zentral für beide zugreifbar auf der Linkstation.

Hier nun meine Erfahrungen:

Positives:
+ einfache Konfiguration und Inbetriebnahme

+ einfache Integration in das Netzwerk und Zugriff auf die Daten

+ Geschwindigkeit über DSL Fritzbox (100 Mbit) sehr schnell, über WLAN bzw. Linkstation an 100 MBit, leider nur ca. 3 MByte pro Sekunden, aber für WLAN OK.

+ einfaches Benutzermanagement

+ integrierter FTP Server funktioniert einwandfrei

+ integrierter PHP Server für den Hobby und Privatbereich perfekt (steht nicht in der aktuellen Produktbeschreibung)

+ einfache Umschaltung auf RAID 1

+ MY SQL Server für den Hobby und Privatbereich perfekt (steht nicht in der aktuellen Produktbeschreibung)

+ nettes Design

Negatives bzw Stolpersteine:

- FAT32 Festplatten funktionieren zwar auch am USB Port mit Schreibzugriff. Aber man muss Wissen wie. Wenn die Linkstation die Festplatte formatiert keine Probleme, bei Windows 7 formatieren schon, wahrscheinlich Rechte Problem bei automatisch von Windows 7 angelegten Benutzern bzw. Dateirechte beim Kopieren.

Wäre hier ein Hinweis in der Dokumentation hätte es mir viel Arbeit (ca. 4 Stunden) erspart!!!

Update 23.08.2011: mit der Version 1.52 ist das Problem nicht mehr aufgetaucht

- "Auto" Funktion am Schalter auf der Rückseite ist ungenau beschrieben. Ich dachte die wäre für automatisches Festplatten abschalten, gab aber nur Fehlfunktionen im RAID. Ein Telefonat mit Hotline ergab - im RAID verbund unbedingt nicht auf AUTO schalten!!!

Update 23.08.2011: mit der Version 1.52 ist das Problem nicht mehr aufgetaucht

- Lüfter und Vibrationen hört man nachts, somit für Wohnraum nur bedingt geeignet (steht im Flur im geschlossen Schrank, im Schlafzimmer hört man den Lüfter bei offener Türe)

Zusätzliche Info:
Den Druckserver habe ich nicht in Betrieb und kann keine Aussage darüber machen.
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Kommentare

Von 4 Kunden verfolgt

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1-7 von 7 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 06.03.2011 12:48:52 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.03.2011 12:52:51 GMT+01:00
O. Poetgen meint:
Hallo,

Sie schrieben: "Geschwindigkeit über DSL Fritzbox (100 Mbit) sehr schnell, über WLAN bzw. Linkstation an 100 MBit, leider nur ca. 3 MByte pro Sekunden, aber für WLAN OK."

Die 3MB/s im WLAN sind normal, Sie nutzen wohl ein 54Mbit/s G-WLAN. Ein neuer WLAN-Router der N-WLAN kann, bringt hier Abhilfe. Habe selber +/- 11MB/s; aber mit dem Vorgängermodel des LS-WV2.0TL wohlgemerkt.

Ich würde Ihnen einen neuen WLAN-Router mit Gigabit-Switch und N-WLAN nahelegen, um das maximale an Geschwindigkeit aus der Linkstation zu kitzeln. Sie könnten dieses Gerät dann direkt an Ihrer Fritzbox betreiben und die Fritzbox nur noch als Internet-Gateway nutzen.

Veröffentlicht am 15.07.2011 10:24:18 GMT+02:00
Joerg Andreas meint:
Man kann USB-Platten auch via NAS in Ext3 formatieren, um die 4 GB Dateigrößenbeschränkung zu umgehen. Buffalo bietet im Downloadbereich einen kostenlosen Ext3 Reader für Windows an, um auf die gespeicherten Daten der USB-Platte lesend zugreifen zu können.

Veröffentlicht am 23.08.2011 08:13:28 GMT+02:00
Filmfreak meint:
FAT32 unterstützt keine ACL - also Rechteverwaltung, schon gar nicht für einzelne Dateien/Verzeichnisse. Daran kann es nicht liegen. Am besten man formatiert die Platte mit ext3. Es gibt diverse EXT3 Reader und sogar einen richtigen Treiber für Windows. Im Notfall kann man auch einfach ein Live Linux von DVD oder USB-Stick booten um an die Daten zu kommen - um sie zum Beispiel auf eine Lokale Windows-Partition zu kopieren. Dazu benötigt man praktisch keine Linux-Erfahrung.

Also der Auto-Modus hat eigentlich nix mit RAID zu tun. Meine Linkstation wurde mit aktiviertem RAID ausgeliefert und der Auto-Modus funktionierte, wie er soll (Ich habe ihn aber nicht dauerhaft getestet). Er ist nicht für das Abschalten der Platten da - so ein simples Feature hat man bei Buffalo bis jetzt nicht implementiert bekommen - sondern zum Abschalten der kompletten Linkstation. Genauer gesagt, um sie automatisch in den Stand-By Modus zu fahren. Das darauf installierte Linux wird dabei herunter gefahren. Spätestens hier leuchtet ein, dass das natürlich auch mit RAID funktioniert - da hat die Hotline Unfug erzählt. Man muss dabei auf allen Rechnern, die im Netz sind ein Tool installieren. So lange noch ein Rechner im lokalen Netz ist auf dem das Tool aktiv ist, bleibt das NAS an, wenn nicht mehr, geht es aus. Das Ganze funktioniert zwar im Wesentlichen, aber hat auch Nachteile. Sobald man auch Linux und Mac nutzt bringt es gar nix. Auch verhalten die diverse andere Funktionen des NAS anders, wenn man im Auto-Modus ist. Ich rate davon eher ab. Am besten man definiert sich ein paar Stromspar-Zeitplane, und lässt das NAS gezielt zu bestimmten Zeiten "einschlafen" und "aufwachen".

Bezüglich des Lüfters kann man direkt wenig machen. Meinen höre ich übrigens nicht. Er ist Temperatur-geregelt. Wenn sich also die warme Luft im Schrank staut, wird er unweigerlich schneller drehen und ist damit auch lauter. Haben Sie es mal außerhalb des Schrankes an einer besser belüfteten Stelle versucht? Was die Vibrationen angeht, da kann man etwas machen. Bei mit steht es auch auf Holz und durch die Resonanz war es deutlich in den Nebenräumen zu hören. Ich habe viele Sachen versucht, um es zu entkoppeln (Gummi und spezielle Dämmmaterialien). Am besten funktionierten diese "Schmutz-Radierer-Schwämme" - das ist kein Scherz. Nicht die kleinen teuren, sondern die großen billigen blau-grauen aus dem Baumarkt. Meine Linkstation steht nun auf zwei dieser Schwämme und ich höre im normalen Betrieb praktisch gar nichts mehr.
Zur WLAN Geschwindigkeit. Man sollte klarstellen, dass dies kein Problem der Linkstation, sondern Ihrer WLAN-Konfiguration ist. Mit dem richtigen WLAN sind auch mehr als 10MByte/s möglich. Ich erreiche am GBit Switch bis zu 50 MByte/s, Rechner mit FastEthernet kommen auf durchschnittliche 8MByte/s. Mit WLAN erreiche ich je nach Empfang 7 bis 14MByte/s. Das erreicht man natürlich nicht mit einer Standard G-Konfiguration und auch selten mit den leider üblicherweise verbauten 50cent-Billigschrott-WLAN-Modulen. Schon allein deshalb, weil die meist nur im sehr schmalen und völlig überbevölkerten 2,4-Band funken können. Lange Rede kurzer Sinn: ein gut geplantes WLAN, das nicht nur aus den billigsten Komponenten besteht ist, kann von der Performance her mit 100MBit-Ethernet locker mithalten. Wer natürlich nur Fotos und Word-Dokumente darauf speichert, der kommt auch mit 3 MByte/s gut zurecht, denke ich.

p.s.
Wer das NAS nur an einem 100MBit/s Anschluss benutzt, kann sich das Geld für die PRO Version sparen und die normale Duo-Version kaufen. Selbst die wird am 100MBit Anschluss noch lange nicht ausgereizt. Was die Features angeht sind beide gleich - lediglich die AES Verschlüsselung gibt es nur bei der PRO Version. Die normale hat halt einen langsameren Prozessor und verbraucht daher auch etwas weniger Strom.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.07.2012 09:25:38 GMT+02:00
Eric Cartman meint:
In Ganzem sehr guter Kommentar, finde ich. Nur die Datendurchsatzraten in Mbytes sind falsch, diese müssen in MBits sein.

Veröffentlicht am 14.03.2013 11:22:51 GMT+01:00
Hallo.

Tolle ausführliche Rezension
Nun ist ja einiges an Zeit und auch Firmware Ständen ins Land gegangen. Können Sie noch ein kurzes update zur Linkstation geben?

Veröffentlicht am 26.04.2013 15:53:50 GMT+02:00
Burbank meint:
Hallo,
mich würde etwas bezüglich RAID 1 interessieren.
Haben Sie mal getestet eine Festplatte heraus zu nehmen, an einen Windows oder Linux PC (direkt per SATA oder USB/SATA Adapter) anzuschliessen und versucht auf die Daten zu zugreifen?
Also sozusagen den Crash einer Platte zu simulieren und die Daten zu retten?

Danke schön

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.04.2013 19:12:54 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.04.2013 19:34:51 GMT+02:00
O. Poetgen meint:
Raid 0/1 habe ich nie genutzt, das erste was ich abgeschaltet hatte. Man sollte sich im Voraus entscheiden, ob man Raid will oder nicht. Beim nachträglichen Umstellen auf Raid gehen die Daten auf den Platten verloren und müssen deswegen vorher nochmals extra gesichert werden.
Ich nutze kein Raid, weil ich das NAS nicht als Backup-Lösung verstehe, sondern als Datenspeicher. Sprich, ich will die vollen 2TB.
Zum herausnehmen der Festplatten bezüglich der Datenrettung im Falle, daß das NAS mal abraucht... ich habe das noch nicht getestet, aber soviel ich weiß versteht Windows nicht das Dateisystem der Platten der Linkstation. Bei Linux könnte das anders aussehen. Hab das aber wie gesagt nie getestet.
Den eigentlichen Einsatz der Linkstation unter Linux hab ich aber schon getestet... Flawless sag ich nur. Die schließt man an den Rechner an und über SMB hat man direkt Zugriff auf die Daten. Keine Treiberintallation, nix...

Ich denke halt so, raucht eine der Platten ab... hab ich wenigstens noch die Daten der anderen Platte. Nutze ich Raid 0 und mir raucht der Raid-Controller ab, dann sind erstmal die Daten beider Platten für mich nicht mehr erreichbar. Bei Raid 1 wird der Inhalt einer Platte auf die andere gespiegelt. Man hat also statt wie in meinem Fall nicht 2TB, sondern nur 1TB zur Verfügung... Raucht der Raid-Controller ab, sind meine Daten vorerst nicht mehr erreichbar. Ich denke, Raid im Heimeinsatz ist überbewertet... andere mögen das anders sehen, sicher. Aber externe Festplatten nur für Backups sind günstiger und einfacher zu handhaben als ein professionelles NAS, welches ganz andere Möglichkeiten hat als diese Linkstation. Das ist ein Heimgerät, damit kann man massenhaft Daten speichern und von verschiedenen Geräten aus abrufen. Seine Daten sollte man immer extra absichern, sofern diese wichtig sind. Ein NAS wie die Linkstation ist keine Backup-Lösung in meinen Augen, sondern nur ein zentraler Datenspeicher.

Ich habe Kopien der wichtigen Daten nochmals auf externen Festplatten, die nur bei Bedarf angeschlossen werden.
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