Kundenrezension

443 von 482 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kaufen lohnt sich auf jeden Fall!!!, 9. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Vegan for Fit. Die Attila Hildmann 30-Tage-Challenge (Diät & Gesundheit) (Gebundene Ausgabe)
Ich bin seit Erscheinen des Buches bereits in dessen Besitz, also ca. 1 Woche. Ich habe bereits Vegan for Fun im Regal, und als erstes fiel mir auf, dass Attilas Rezepte noch kreativer geworden sind, und nicht mehr so sojalastig, was ja am Vorgänger ab und an kritisiert wurde. Über Erfolge bzgl. der Challenge kann ich nichts sagen, denn dazu müsste ich sie erstmal machen :). Aber nun zum Buch:
der Textteil zu Beginn ist voll mit interessanten Infos und Fakten, ohne jemanden damit zu erschlagen. Attilas Worte sind ansprechend und motivierend, was ich immer am wichtigsten finde. Er schafft es, Begeisterung zu wecken. ich selbst ernähre mich seit 1,5 Jahren vegan, daher musste ich nicht mehr überzeugt werden, aber ich denke, dass jeder davon profitiert, auch wenn er/sie sich nicht zum 100%igen Veganertum entschließt. Vegan for Fit verkörpert eine ansteckende Leidenschaft, wie es nur wenige Kochbücher schaffen. Eine gute Idee finde ich das Beiheft der Challenger, die das Programm im Vorfeld 30 Tage lang getestet haben und in Auszügen nun darüber berichten. Zu keiner Zeit habe ich das Gefühl, dass die irgendetwas beschönigt oder dazu gedichtet wird. Die Erfahrungsberichte und Vorher/Nachher Fotos sind sehr authentisch, was man bereits seit vielen Monaten auf diversen Plattformen (z.B. Facebook) mitverfolgen konnte. Essen macht glücklich. Pflanzliches Essen noch viel glücklicher. Diese Message transportiert dieses Buch. Viele Rezepte sind so ansprechend, dass ich sie mir mühelos auf jedem Mittagstisch daheim, jedem Partybüffet und jeder Dinnerparty vorstellen kann. Und Eindruck macht man auf jeden Fall damit!!! Ein großes Plus: Attila verwendet hochwertigste Zutaten, deren Aromen wunderbar zusammenfließen. Warum ich nur 4 Sterne vergebe:
Beim Durchblättern der Rezepte erscheint bei mir sofort ein Bild vor meinem geistigen Auge: junge Leute, Singles oder maximal zu zweit lebend.
Alle Rezepte sind auch jeweils für 2 Personen ausgelegt. Das ist an sich nicht das Problem. Ich aber koche für eine 5-köpfige Famile, und da passiert sehr schnell eine gehörige preisliche Explosion, zumindest bei den von Attila verwendeten Zutaten. Ich weiß, ich weiß, ....wir Veganer sparen dafür an Fleisch. Auch rauche und trinke ich nicht, aber dennoch habe ich 15 Jahre Erfahrung als Hausfrau und Mutter, sowie 5 Jahre Erfahrung als vegetarisch kochende Mutter und immerhin 1,5 Jahre Erfahrung als vegan kochende Mutter. Ich kenne mich also schon aus mit Preisen, und wenn ich Pasta mit Mandelmussauce mache, sowie dieses Wochenende, bin ich bei 5 Personen Ruckzuck bei 300g Mandelmus, und das ist happig. Geht also nicht ganz so oft. Wenn ich über einen längeren Zeitraum Rezepte daraus probiert habe, werde ich meine Erfahrung ggf. nochmal korrigieren, aber im Moment stellt es sich für mich so dar. Es nutzt ja nichts, wenn ich mir eine der "Belohnungen" gönne, in welchen teure Kakaobutter, Agavendicksaft, echte Vanille etc... verarbeitet sind, und meinen Kindern dann den "Dreck" aus dem Discounter vorsetze. Dasselbe gilt für alle Rezepte mit den vergleichsweise teuren Beeren (Goji, Aronia,...) oder auch Tofu. Wenn man guten Tofu will, muss man schon etwas mehr ausgeben.
Was ich bis jetzt in einer Woche ausprobiert habe (und worauf sich diese Rezension fürs Erste stützt):
Pancakes mit Himbeereis, Tofu Rührei. Früchtebrot. Zucchini Spaghetti alla carbonara. Kokos Schokoriegel. Vegan For Fit Schoki aus den Resten der Schokolade von den Kokosriegeln und die Gemüselinsen (wiederum ein preiswertes Gericht). Heute mache ich noch einen Wochenvorrat Riegel. Man sieht, ich habe recht teuer eingekauft. Dazu kommt noch Hafer- Reis- und Sojamilch, die gesunden Pausenbrote für die Schule..... und was man sonst noch so essen muss.
Übrigens: die Rezepte sind trotz ihrer Hochwertigkeit alle sehr simpel und bei mir super gelungen!
Mein Fazit: viele Rezepte sind für mich nur als besondere Ausnahme möglich bzw. durch entsprechendes Abwandeln. Es ist natürlich immer eine Frage von Prioritäten. Diese sind für mich persönlich beim Essen sehr hoch angesiedelt, aber immer Bio und immer hochwertig bei einer großen Famile funktioniert dennoch nicht. Vielleicht ist es auch nicht so gemeint vom Autor, allerdings habe ich nicht den Eindruck, dass es ein Buch für "besondere Ausnahmen" sein soll, sondern eher für den täglichen Gebrauch. Daher mein Wunsch fürs nächste Buch: ein Extrateil, der mehr auf kinderreiche Familien eingeht, denn Kinder sind die Zukunft, und wenn wir sie an vegane Ernährung heranführen wollen, muss es auch leistbar sein. Man kann auch Schmackhaftes zubereiten ohne die vielen Extravaganzen
Der Preis des Buches ist natürlich auf den ersten Blick happig, aber jeden Cent wert. Wir geben soviel Geld für unnütze Dinge aus, da kann man ruhig mal in die eigene Gesundheit investieren. Unterm Strich ein gelungenes Werk mit tollen Fotos, vielen vielen Rezepten und Fitnesstipps, die wirklich für jeden machbar sind. Ein Schmuckstück im Regal und natürlich aufgeklappt neben der Arbeitsfläche! Ich denke, wir können von Herrn Hildmann noch viel erwarten!
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Von 5 Kunden verfolgt

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1-10 von 18 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 11.09.2012 14:42:34 GMT+02:00
Mullemaus meint:
Wenn man einen guten Mixer hat kann man Nussmus auch selbst herstellen. Ich betreibe jetzt mal Milchmädchenrechnung und behaupte, dass man damit günstiger wegkommt.

Vielleicht heißt ja das nächste Buch von Herrn Hildmann "Vegan for Family".

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.09.2012 16:41:09 GMT+02:00
Mel R meint:
Stimmt natürlich teilweise. Ich bin im Besitz einer Vitamix, muss aber sagen, dass nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehört, die Muse herzustellen :-(. Ich nutze sie für grüne Smoothies und Schaumsuppen etc... in der Hauptsache. Aber das ist mein natürlich mein Problem. Rein rechnerisch dauert es ewig, bis sich so ein Gerät amortisiert. Das darf man gar nicht berücksichtigen, sonst kauft man sich das nie :-). Was man damit anstellen kann ist wiederum unbezahlbar und ich möchte es nicht mehr missen. Was die Nüsse betrifft, bin ich auch wenig kompromissbereit. Wenn schon Nussmus, dann möchte ich ein gutes haben, und wirklich gute ungesalzene Nüsse in Bioqualität sind kaum billiger als das fertige Mus. Naja, ist ja auch nur ein Minikritikpunkt gewesen. Mir ist schon klar, dass man das problemlos widerlegen kann. Ich gebe da auch nur meine Erfahrung preis, die sich im Alltag bestätigt hat. Aber "Vegan for Family" ist ne Hammeridee. Hoffentlich liest Attila das ... und denkt drüber nach :-)!!! Danke für deinen Kommentar!

Veröffentlicht am 26.09.2012 18:36:03 GMT+02:00
Nivea06 meint:
Eine sehr informative Rezension, der ich in allen Punkten zustimme !
Vielen Dank dafür !

Veröffentlicht am 13.10.2012 01:45:36 GMT+02:00
Krawallbeauty meint:
Hallo!
Interessante Rezension... Habe Vegan for Fun auch begeistert gelesen und hielt letzte Woche Vegan for fit im Reformhaus in der Hand. Leider war es verschweißt, so dass man nicht reinsehen konnte. Und für den Preis das Buch auf Verdacht mitzunehmen, war mir nix, da ich es nicht so dicke habe. Die Rezension macht allerdings deutlich Lust auf "will ich haben"...

Zu der Sache mit dem Mandelmus:
Ja ja..., die teuren Nußmuse... Das finde ich auch immer sehr ärgerlich.
Gerade dieser Tage wurde ich aber noch auf ein anderes Gerät aufmerksam: Bei Keimling.de gibt es den (oder die?) Sojabella. Damit kann man Getreide- und Nussmilch selbst herstellen und sogar Suppen kochen. Das Teil sieht aus wie ein Wasserkocher. Ich finde das ziemlich spannend, weil auch die Nicht-Milch-MilchDrinks immer sehr preisintensiv sind. Gerade aus Mandeln, was mein Favorit ist. Und immer eine Liter Packung brauche ich nicht, dann schmeißt man oft unnütz viel weg...

Die Idee "Vegan for Family" find ich auch klasse! Und oder "Vegan for low budget"... Go, Attila, go ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.10.2012 07:37:42 GMT+02:00
Mel R meint:
Bin auch keimlingkunde und hatte das gerät schonmal ins Auge gefasst, jetzt wurde ich wieder erinnert, danke :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.10.2012 12:13:40 GMT+01:00
Marian meint:
Da ich den Eindruck habe, Vegan for fit ist im Sommer entstanden, wo es jede Menge Gemüsefrüchte gibt, möchte ich Attila emfehlen, das nächste Buch mit Windergemüsen (Kohl und Co) zu gestalten; da werden die Rezepte schon dadurch billiger. Auch wünsche ich mir noch ein wenig mehr Rücksicht auf die veganen Vollwertler, die keine Sojaprodukte wie Tofu verwenden möchten. Also dann z. B. eine Bolognesesoße mit Grünkern statt mit Tofu ...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.11.2012 11:03:58 GMT+01:00
Marian meint:
Statt Nussmus zu verwenden, kann man auch einfach Nüsse mahlen (im Vitamix, im Magic, im Personal Blender, in einer kleinen alten Kaffeemühle) und diese, ev. zusammen mit Öl und Wasser in die Soße geben. Und die angegebenen Nüsse sind austauschbar; am billigsten und auch gut geeignet sind Sonnenblumenkerne.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.03.2013 17:34:38 GMT+01:00
Shiraa meint:
Ich glaube, Dinge wie Grünkern funktionieren einfach nicht, wenn man sich LowCarb ernähren will. Viel zu viele Kohlenhydrate. Vegan for fit ist aber durchaus darauf ausgerichtet, dass man Gewicht verliert. Das ist mit Kohlenhydratbomben wie Grünkern etwas schwierig.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.03.2013 19:24:19 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.03.2013 19:25:51 GMT+01:00
Marian meint:
Da möchte ich dir widersprechen, Shiraa. 40 g Grünkern in einer Grünkernbolognese kann man kaum als "Kohlenhydratbombe" bezeichnen: Die Apfelhirsecreme von Attila zum Beispiel enthält 150 g Hirse - nicht weniger kohlenhydratlastig als Grünkern. In Stufe 2 könnte eine Grünkernbolognese also dicke ihren Platz finden, ohne dick zu machen.

Veröffentlicht am 13.03.2013 09:59:09 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 13.03.2013 09:59:47 GMT+01:00]
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