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Kundenrezension

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lohnt es sich, doch noch etwas mehr auszugeben?, 29. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: LG 32LN5707 80 cm (32 Zoll) LED-Backlight-Fernseher (HD-Ready, 100Hz MCI, DVB-T/C/S, Smart TV) schwarz (Elektronik)
Vorab eine Anmerkung: Ich vergleiche hier einen 32" "HD ready"-Fernseher mit einem 40" Full HD-TV, was auf den ersten Blick sicherlich unfair erscheint. Bei einem Preisunterschied von lediglich 70-100 Euro drängte sich zumindest mir der Vergleich dennoch geradezu auf. Ob man sich diesen Aufpreis leisten kann oder möchte, ist sicherlich von Fall zu Fall unterschiedlich. Wenn man das Geld jedoch übrig hat, landet man mit einem relativ geringen Mehrbudget gleich in einer ganz anderen Geräteklasse, was bei einer Nutzungsdauer von (hoffentlich) mindestens 3-5 Jahren durchaus eine Überlegung wert sein sollte.

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Da mein alter Röhrenfernseher im Schlafzimmer den Geist aufgegeben hatte, brauchte ich kurzfristig Ersatz. Meine Ansprüche waren nicht sonderlich hoch, da der TV im Schlafzimmer lediglich als "Einschlafunterhalter" dient. Die Größe war mir in diesem Zusammenhang zweitrangig, Full HD ebenfalls. Wichtiger waren hier eher die Tonqualität des Gerätes selbst sowie die Fähigkeit, Medieninhalte aus dem Netzwerk streamen zu können. Und natürlich der Preis, denn ein teurer TV im Wohnzimmer reicht mir völlig aus.

Ursprünglich hatte ich mir daher den LG 32LN5707 für 229,- Euro (Cyber Monday-Angebot) bestellt, zumal mein Wohnzimmer-TV ebenfalls von LG ist, und ich mit dieser Marke bislang nur gute Erfahrungen sammeln konnte - auch in Punkto Blu ray-Player. Der LG ist mit 32" deutlich kleiner als der Grundig mit seinen 40" (299,- Euro im Cyber Monday-Angebot) und bietet lediglich "HD ready" statt Full HD. Da die Senderanstalten jedoch selbst HD-Material lediglich mit 720p senden, hätte die geringere Auflösung des LG eigentlich kein Problem darstellen sollen, zumal dieser, wie der Grundig, ebenfalls mit unechten 100Hz schummelt. Die Praxis zeigte indes deutliche Unterschiede.

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Einzelheiten zum LG 32LN5707:

Die LN-Serie von LG ist ganz aktuell aus dem Jahr 2013, es handelt sich hier also nicht um ein herabgesetztes Auslaufmodell. Da mein LG 47LM660s (aus 2012) im Wohnzimmer bislang auf ganzer Linie überzeugen konnte, konnte der kleine LG eigentlich keinen Fehlkauf darstellen.

Installation:

Nach dem Auspacken zeigte sich der LG kompakt aber durchaus wertig. Der Standfuß aus Plastik ist ok, war schnell montiert und beschert dem TV einen sicheren und nicht wackligen Stand. Die Fernbedienung besitzt eine mittlere Größe, ist allerdings mit Knöpfen so dicht bepackt, dass ein Fühlen beispielsweise des Steuerkreuzes im Dunkeln unmöglich war.

Die Ersteinrichtung verlief genauso, wie ich es von seinem großen Bruder gewohnt war: Sprache und Region auswählen, mit dem Netzwerk verbinden, Firmware Update durchführen, Sender suchen lassen (wobei man hier bei LG vorher anhaken kann, ob ausschließlich digitale Sender oder auch analoge gesucht werden und ob Pay TV-Programme übersprungen werden sollen) - fertig. Radioprogramme lassen sich leider nicht ausfiltern.

Das anschließende Sortieren der Senderliste war dann LG-typisch umständlich und langwierig: Es lassen sich nämlich bei LG keine Sender löschen, sondern lediglich deaktivieren. Hierzu kann man mit der Fernbedienung mehrere Sender gleichzeitig auswählen und dann auf einen Klick deaktivieren. Die Sender nehmen danach zwar noch immer einen Programmplatz inkl. Kanalnummer ein, sind in der Senderübersicht aber ausgegraut und werden später beim Durchschalten der Programme übersprungen. Wer bei der Sendersortierung den Überblick behalten will, muss schon heftig mit den Programmplätzen jonglieren - zumal diese sich nicht einfach verschieben lassen, sondern darauf bestehen, dass man ihnen per Hand eine neue Programmnummer zuweist. Im deutschen Kabelnetz ohne Pay TV-Sender sind das im Prinzip überschaubare 50-60 Sender, die in der Übersichtstabelle aber von zig Pay TV- und Fremdsprachensendern zugemüllt werden (bei digitalem SAT-Empfang ist die Menge der nicht benötigten zusätzlichen Sender sicherlich noch einmal eine ganz andere). Womit die Sortierung der Sender nicht eben übersichtlicher wird.

Betrieb & Qualität:

Nach dem Einschalten erfolgte erst einmal die gleiche Ernüchterung wie bei meinem großen LG: Die Bildvoreinstellung ist alles andere als optimal oder natürlich: Zu scharfe Kanten, zu hell, zu knackige Farben - alles viel zu digital. Neben einigen wirklich unbrauchbaren Bildprofilen bietet LG neben der einzigen recht gelungenen "Kino"-Voreinstellung zwei benutzerdefinierte Speicherplätze, in denen man sich nach Herzenslust austoben kann. Denn einzustellen gibt es bei LG traditionell jede Menge, so dass ein Jeder tatsächlich das für ihn individuell passende Bild zusammenstellen kann. Der Bildassistent ist dabei durchaus hilfreich. Hier werden Gamma-, Farbkanal, Helligkeits- und Schärfeeinstellungen anhand von Testbildern vorgenommen, so dass man für die Bildjustage keinerlei Vorkenntnisse mitbringen muss. Dieser Vorgang geht relativ zügig vonstatten, und das Ergebnis passt dann auch größtenteils, so dass man nur noch einzelne Kleinigkeiten wie beispielsweise diverse Bildverbesserer nachjustieren muss.

Wie eingangs geschrieben, war es mir nicht sonderlich wichtig, ob das Panel "Full HD" oder lediglich "HD ready" ist. Dachte ich jedenfalls. Denn irgendwie wirkte das Bild auf dem kleinen LG immer matschig im Vergleich zu dem, was ich von seinem großen Bruder gewohnt bin. Und ich spreche hier nicht nur von Nuancen, sondern von einem deutlich sichtbaren Unterschied, der mich bereits am Prinzip der im LN5707 verbauten Direct-LED-Technologie (im Gegensatz zur LED-Edge-Technologie der 2012er LM-Reihe und des Grundigs) zweifeln ließ. An die Bildqualität größerer Modelle kommt der kleine LG leider nicht einmal annähernd heran: HD-Sendungen wirken nicht wirklich wie HD; SD-Sender werden entsprechend noch unsauberer wiedergegeben. Dennoch reichte mir die Bildqualität für meine bescheidenen Zwecke im Schlafzimmer aus, auch wenn nicht wirklich echte Freude beim Zuschauen aufkommen wollte.

Ist der LG über LAN oder WLAN an das Internet angeschlossen, bietet er HbbTV inkl. vollem Zugang zu den Medienbibliotheken der jeweiligen Sender.

Der Ton des LGs ist dann der zweite große Kritikpunkt: Der Bassanteil ist wirklich absolut Null, womit dem Klang auch jedwede Wärme fehlt. Am besten lässt sich der Sound wohl als dünn und seelenlos beschreiben. Spaßfaktor auch hier: Null.

Dafür machte die Streaming-Funktion über DLNA erwartungsgemäß viel Freude. Schnell eingerichtet, Verbindung mittels zweier Tastenklicks auf der Fernbedienung - fertig. Und der kleine LG liest jede Menge Videoformate: avi, mp4, mpeg, mkv und sogar flv. Mit Letzterem war sogar mein bisher im Schlafzimmer seine Arbeit verrichtender Western Digital Live-TV MediaPlayer überfordert.

Der kleine LG kann übrigens über USB auch auf Wechselmedien wie USB-Sticks und mobile Festplatten aufzeichnen, wobei die Wechselmedien eine gewisse Mindestgröße aufweisen müssen (ich glaube es müssen mindestens 8 oder 16 GB sein) und vorher am TV umformatiert werden. Letzteres hat den Nachteil, dass dieses Medium fortan nur noch am LG-TV einsetzbar ist. Am PC können diese Speicher anschließend nicht mehr gelesen und somit auch keine Filme auf den PC überspielt und in die heimische Mediensammlung eingemeindet werden. Diese Einschränkung weisen aber auch die LG Premium-Modelle auf.

Fazit:

Der LG 32LN5707 ist kein Überflieger. Man merkt ihm, gerade in den Schlüsseldisziplinen Bild- und Tonqualität, den Rotstift des Einsteigermodells an vielen Stellen an. An der Ausstattung wurde hingegen nicht gespart: Jede Menge Anschlüsse (im Gegensatz zur Beschreibung auf der Amazonseite verfügt der LG natürlich auch über einen RJ45 Ethernet-Anschluss (LAN)), viele Einstellmöglichkeiten, sehr gute Stromsparfunktionen, schnelle Reaktionszeiten, ein solides Äußeres trotz Plastikfuß - der kleine LG ist sein Geld definitiv wert.

Was der LG nicht bietet, sind WLAN (kann nachgerüstet werden), Full HD und 3D.

+ solide Verarbeitung
+ ausreichende Anschlussmöglichkeiten (3x HDMI, 3xUSB, 1x VGA, 1x Ethernet, 1x digital optical out) inkl. 1x Scart für ältere Geräte
+ klein und handlich
+ energiesparend (Energieeffizienzklasse A)
+ HbbTV
+ DLNA und Medienplayer mit vielen Formaten
+ Markengerät mit regelmäßigen Firmwareupdates und Support
+ Preis

- lediglich "HD ready"
- bescheidene Bildqualität
- schlechte Tonqualität
- Bedienung über Fernbedienung und innerhalb der Menüs nicht wirklich intuitiv und teilweise überladen
- LG-typisch langwierige und umständliche Sendersortierung

Für die 229,- Euro hätte ich den TV dennoch auf jeden Fall behalten (wenn auch wirklich nur als Zweitgerät), den momentanen regulären Preis von 299,- Euro ist er ebenfalls definitiv wert. Wenn nicht... ja, wenn nicht meine liebe Frau parallel und ohne Absprache ebenfalls einen Fernseher beim Cyber Monday eingetütet hätte - nämlich den Grundig 40VLE830BL, der prompt einen Tag nach dem LG geliefert wurde.

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Einzelheiten zum Grundig 40 VLE 830 BL:

Seit Grundig vor Jahren Pleite gegangen ist, wurde der Name an den türkischen Elektronikhersteller "Beko Elektronik" verkauft, der seitdem seine Geräte unter dem Namen Grundig vertreibt. Mit der guten alten Traditionsmarke, die schon unsere Eltern kannten, hat das Grundig von heute demnach nichts mehr gemein. An und für sich ein guter Grund für mich, einen großen Bogen um dieses Gerät zu machen. Nicht jedoch für meine Frau. Zum Glück. Denn wie sich herausstellte, scheint der gute Name doch noch immer zu verpflichten und überraschenderweise erneut für echte Qualitätsprodukte zu stehen. Doch der Reihe nach.

Der Grundig ist mit seinen 40" deutlich größer als der 32" kleine LG (und erstaunlicherweise gar nicht mal deutlich kleiner als mein 47" LG im Wohnzimmer), bringt einen echten Glasfuß in Schwarz samt Gummibeinchen mit - und macht somit auf den ersten Blick einen wirklich hochwertigen Eindruck.

Die Lautsprecher befinden sich sichtbar unter dem Bildschirm und sind von diesem optisch im Stil einer kleinen Soundbar abgesetzt. Alles in allem eignet sich der Grundig damit tatsächlich als Blickfang im Wohnzimmer. Der TV steht fest auf seinem schweren Glasfuß, der Bildschirm lässt sich zu beiden Seiten ein gutes Stück weit schwenken, was das Herankommen an die seitlichen und rückwärtigen Anschlüsse enorm vereinfacht. Und von diesem Anschlüssen hat der Grundig reichlich: Sogar die gute alte Scartbuchse, ein ausgewachsener Y/Pb/Pr- und ein Composite-Eingang finden sich hier wieder, was vor allem diejenigen Nutzer freuen dürfte, die ihren Gerätefuhrpark noch nicht komplett auf HDMI umgerüstet haben. Neben den eben genannten Anschlüssen bringt der Grundig noch 4 HDMI- und 2 USB-Anschlüsse, eine RJ45 Ethernetbuchse (LAN), einen PC-Eingang (VGA), einen analogen Audioausgang (Cinch) sowie einen digitalen optischen Audioausgang mit. WLAN bietet der Grundig von Hause aus nicht, lässt sich aber nachrüsten.

Auch die mitgelieferte Fernbedienung ist Fullsize und macht einen hochwertigen Eindruck in Schwarz und Silber. Diese ist nicht mit Funktionen überladen, was die Bedienung wirklich angenehm macht. Vor allem aber zeigt sich hier bereits, dass die Ingenieure bei Grundig bzw. Beko Elektronik an vielen Stellen mitgedacht haben: Das Steuerkreuz beispielsweise ist endlich wieder ein "echtes" Steuerkreuz, mit dem sich im normalen TV-Betrieb zusätzlich die Kanäle und die Lautstärke ändern lassen, während bei den meisten Fernbedienungen, die ich in den letzten Jahren in meinen Händen hatte, genau diese Funktionalität weggefallen war: Im normalen TV-Betrieb war das Steuerkrauz meistens ohne Funktion.

Installation:

Die Installation des Grundig ist die mittlerweile übliche Prozedur: Einschalten, Sprache und Region auswählen, mit dem Netzwerk verbinden, Firmware updaten, Sender suchen lassen - fertig. Im Gegensatz zum LG lassen sich beim Grundig jedoch keine Sender vorher ausfiltern, so dass hier nach erfolgtem Suchlauf im deutschen Kabelnetz etwa 200 Sender präsentiert werden - von denen etwa 150 Stück reine Pay TV-Sender darstellen (auch hier: Bei digitalem SAT-Empfang ist die Menge der nicht benötigten Sender sicherlich um einiges größer). Ebenfalls im Gegensatz zum LG lassen sich beim Grundig die Sender anschließend zwecks Sortierung bequem verschieben und nicht benötigte Sender löschen. Ein großer Pluspunkt. Negativ hingegen ist, dass man wirklich jeden Sender einzeln löschen muss. Es lassen sich nicht etwa mehrere Sender auswählen und dann gesammelt per Knopfdruck ins Nirvana schicken, sondern man muss tatsächlich jeden einzelnen nicht benötigten Sender per Hand auswählen und anschließend mittels zweier Klicks auf der Fernbedienung löschen. Das kann bei 150 Sendern eine Weile dauern, ist mühsam und nervt.

Was anscheinend weder beim LG noch beim Grundig funktioniert, ist, lediglich nach neuen Sendern suchen zu lassen. Kommt ein neuer Sender, wie beispielsweise jüngst im Berliner Kabelnetz ProSieben MAXX dazu, muss man bei beiden Modellen die gesamte Prozedur komplett erneut durchführen und auch alle Sender erneut sortieren, was ich sehr schlecht gelöst finde.

Betrieb & Qualität:

Im Gegensatz zum LG liefert der Grundig von Anfang an gleich mehrere wirklich brauchbare Bildvoreinstellungen, so dass man hier eigentlich nicht mehr viel nachregeln muss. Auch der Ton vermag zu begeistern: Im Gegensatz zum kleinen LG verfügt der Grundig über eine wirklich knackige und voluminöse Tonqualität, die sich durchaus mit derjenigen der guten alten Röhrengeräte messen kann.

Das Bild, obwohl ebenfalls lediglich geschummelte 100Hz, ist um Längen besser als beim kleinen LG, auch wenn es noch nicht ganz an die Bildqualität meines großen LG herankommt (der sich immerhin unechte 400Hz erschummelt). Wobei sich diese Hertz-Werte ja eigentlich lediglich auf die Qualität bewegter Bilder auswirken soll. Im Grundig ist übrigens - soweit ich weiß - ebenso wie bei den meisten anderen Herstellern, ein LG-Panel verbaut. Jedenfalls ist an der Bildqualität des Grundig für seinen Preis absolut nichts zu bemängeln: Knackige Farben, scharfe Details, ein guter Schwarzwert - und keine Schlieren oder Nachziehen bei schnellen Bewegungen oder Kameraschwenks. HD-Sender sehen tatsächlich nach richtigem High Definition aus, und selbst SD-Sender werden knackig scharf und ohne Artefakte dargestellt.

Die Einstellmöglichkeiten im Bereich Bild sind bei weitem nicht so detailliert wie beim LG, die wirklich notwendigen Einstellungen kann man allerdings allesamt von Hand vornehmen. Überhaupt ist die Menüführung des Grundig sehr gelungen und intuitiv: Ich habe nicht ein einziges Mal einen Blick ins Handbuch werfen müssen, um sämtliche Einstellungen vorzunehmen. Gerade bei der Bildjustage bietet der Grundig ein besonders nettes Feature: Hierbei wird der Bildschirm horizontal aufgeteilt. In der linken Hälfte hat man zu Kontrollzwecken das unbearbeitete Bild, in der rechten Hälfte kann man die neuen Einstellungen direkt mit den alten vergleichen. Nachteilig wiederum ist, dass der Grundig lediglich einen einzigen Speicherplatz für eigene Einstellungen bietet. Nachteilig deshalb, weil dieser eine Speicherplatz sofort überschrieben wird, sobald man mit den Einstellungen der vorgefertigten Bildschirmeinstellungen herumexperimentiert. Denn diese werden sofort im einzigen Benutzerspeicherplatz abgespeichert, selbst wenn man lediglich die Helligkeit beispielsweise des ECO-Modus' um einige Prozentpunkte reduziert.

Die Menüführung des Grundig hingegen ist absolut vorbildlich: Mit nur einem Klick ist man im jeweiligen Einstellungsmenü für Netzwerk, Bild, Ton oder allgemeine Einstellungen, ohne später weitere Untermenüs aufrufen zu müssen. Das wurde bei LG (auch bei den Premium-Modellen) deutlich umständlicher und unübersichtlicher gelöst.

Wie der LG bietet auch der Grundig HbbTV inkl. vollem Zugang zu den Medienbibliotheken der jeweiligen Sender, sofern er über LAN oder WLAN an das Internet angeschlossen ist.

Die Fernbedienung präsentiert sich ähnlich aufgeräumt und übersichtlich wie die Menüführung. Sämtliche Funktionen lassen sich leicht finden und nach einer kurzen Weile auch im Dunkeln sicher ertasten. Einzig die Reaktion der Fernbedienung ist etwas träge. Teilweise dauert es 1-2 Sekunden bis der TV reagiert, vor allem, wenn man das Menü aufruft. Beim normalen Umschalten und "im laufenden Betrieb" ist aber alles in Butter. Apropos Verzögerungen: Die Umschaltzeit zwischen den einzelnen Programmen beträgt etwa 1 Sekunde, beim Einschalten des Grundig dauert es allerdings tatsächlich eine ganze Weile (etwa 10-15 Sekunden), bis sich endlich ein Programmbild zeigt. Das stört mich persönlich nicht wirklich, gewöhnungsbedürftig ist es jedoch allemal.

Das Streamen von Medieninhalten über DLNA funktioniert mit dem Grundig ebenso reibungslos wie mit dem LG. Allerdings liest der Grundig tatsächlich noch mehr Unterformate als der LG. So habe ich auf meiner Festplatte beispielsweise 2 Dokumentationen im flv-Format, die der LG einfach nicht wiedergeben konnte (obwohl andere flvs funktionierten) - der Grundig spielt selbst diese Dateien ohne Murren ab! Die vom Grundig abspielbaren Formate sind vor allem mp4, avi, mpeg, mkv und flv. Ts und vob-Dateien habe ich in Ermangelung geeigneter Dateien nicht testen können.

Im Gegensatz zu LG versteckt sich die DLNA-Funktion beim Grundig nicht im Eingangswahlmodul, sondern unter den Apps, was für mich zunächst gewöhnungsbedürftig, aber auch nicht weiter tragisch war. Unter diesen Apps lassen sich dann auch die üblichen Kandidaten wie Facebook, Flickr, YouTube, Picasa etc. finden.

Einen echten Kritikpunkt habe ich dann aber doch noch in Punkto MediaPlayer: Die Inhalte von Festplatten oder des externen Servers werden in Kacheln dargestellt. Das hat den großen Nachteil, dass nur ein Bruchteil des Dateinamens unter der quadratischen Kachel angezeigt wird. Auch beim Anwählen einer Kachel wird der Dateiname nicht durchgescrollt, so dass die Auswahl eines bestimmten Titels mitunter zum Ratespiel mutiert. Besteht der Dateiname aus einem längeren Wort, das nicht komplett unter die Kachel passt, wird gar nur noch "..." als Platzhalter ausgegeben. Das ist extrem suboptimal! Auf eine Listenansicht, in der wesentlich mehr Informationen angezeigt werden könnten, lässt sich der Grundig, sehr zu meinem Bedauern, leider nicht umschalten. Zum Vergleich: Bei LG gibt es zwar ebenfalls nur besagte Kachelansicht, hier scrollt der Dateiname allerdings beim Anwählen eines Titels unter der Kachel durch.

Der Grundig kann übrigens, trotz der vorhandenen Anschlüsse, keine Sendungen auf ein USB-Medium aufzeichnen.

+ Full HD
+ edle Optik durch den Glasfuß
+ hochwertige Verarbeitung
+ gutes Bild
+ für einen Flach-TV hervorragender Klang
+ viele Anschlussmöglichkeiten
+ HbbTV
+ DLNA und MediaPlayer mit vielen Formaten
+ übersichtliche und intuitive Bedienung
+ ausgewachsene und nicht überladene Fernbedienung
+ Preis

- nur 1 benutzerdefinierter Speicherplatz für die Bildeinstellung
- kein Ausfiltern von nicht benötigten Sendern bei automatischem Suchlauf
- lediglich mittelmäßige Energieeffizienzklasse B
- keine Aufzeichnung von Sendungen auf USB möglich
- lange Einschaltdauer
- Lesen von Dateinamen im MediaPlayer unnötig erschwert

Fazit:

Man merkt dem Grundig an allen Ecken und Enden an, dass er nicht als Einsteigergerät gedacht ist - und das meine ich im absolut positiven Sinn: Er ist überaus wertig verarbeitet, macht mit seinem massiven schwarzen Glasfuß auch optisch etwas her, bringt eine Fullsize-Fernbedienung mit, liefert ein wirklich gutes Bild sowie einen - für einen Flachbildfernseher - hervorragenden Ton, glänzt mit jeder Menge Anschlüssen und spielt wirklich viele Medienformate ab. YouTube ist ebenfalls an Bord und funktioniert reibungslos; das einzige, das fehlt, ist ein freier Webbrowser.

Was der Grundig nicht bietet, sind WLAN (lässt sich nachrüsten) und 3D. Zudem verfügt er nur über eine mittelmäßige Energieeffizienzklasse B.

Alles in allem ist der Grundig allein für das Schlafzimmer eigentlich viel zu schade (und in meinem Fall eigentlich auch zu groß). Hätte ich nicht bereits den großen LG im Wohnzimmer, würde mir auch der Grundig als Hauptgerät sehr gefallen. Für den Preis von 399,- Euro (in meinem Fall durch den Cyber Monday sogar nur 299,- Euro) kann man mit diesem TV definitiv nichts falsch machen.

Im direkten Vergleich mit dem LG 32LN5707 sind die 100,- Euro mehr für den Grundig absolut gut angelegt (momentan regulärer Preis bei Amazon: LG = 299 €/ Grundig = 399 € (Stand 11/2013)). Für diesen Aufpreis erhält man einen deutlich wertigeren Fernseher mit wesentlich besserem Bild und Ton, mehr Anschlussmöglichkeiten sowie Full HD - und 8" mehr Bildschirmdiagonale. Für deutlich mehr Qualität, als sie der Grundig bietet, muss man locker den doppelten Preis auf den Tisch blättern. Mit dem 40VLE830BL hat Grundig in dieser Preisklasse meiner Meinung nach einen richtigen Kracher gelandet.

Sollte mein großer LG im Wohnzimmer irgendwann einmal das Zeitliche segnen, würde mir der Grundig jedenfalls locker als Haupt-TV ausreichen, bis die übernächste Generation von 4k-TVs ausgereift und zu akzeptablen Preisen auf dem Markt ist.

Von meiner Seite gibt es für den Grundig daher eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.
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