Kundenrezension

18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als der Vorgänger AT300 da unnütze Dinge abgespeckt, bzw. verbessert wurden und zudem der Preis niedriger ist., 21. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Toshiba AT300SE-101 25,7 cm (10,1 Zoll) Tablet-PC (NVIDIA Tegra T30L, 1,3GHz, 1GB RAM, 16GB eMMc, Android OS) silber (Personal Computers)
Nun schon 1 Monat im Einsatz und noch nicht bereut. Ich hab das Gerät noch vor der Preiserhöhung für 305 Euro bei Amazon bekommen. Warum die Preise gestiegen sind, ist mir schleierhaft, sonst ist es doch immer umgekehrt.

Das Modell ist gegenüber dem Vorgänger AT300 nur scheinbar abgespeckt. Denn die weggelassenen Komponenten sind eigentlich überflüssig und altbacken:

HDMI-Anschluss ist überflüssig, weil es immer mehr wlan-Fernseher und wlan-Beamer gibt und geben wird. Wer legt sich da noch ein langes, teures und starres HDMI-Kabel quer durch das Zimmer?

SD-Kartenleser ist zum Micro-SD-Kartenleser geschrumpft. Den einzigen sichtbaren Vorteil, daß man ganz praktisch unterwegs die SD-Karte aus einer Kamera überspielen kann kann ich nicht nachvollziehen. Das Gerät hat nur 16 GB on board und normale SD-Karten für die Kamera kauft man sich sowieso schon als 32-GB-Version. Ich wüßte nicht, wofür ich einen großen SD-Kartenleser im Gerät brauche. Die kleine Karte benötigt weniger Platz und wenn keine Karte im Gerät steckt, dann befindet sich dort auch kein großes Loch, das man abdecken muß, wie es beim Vorgängermodell bemängelt wurde.

Das Gerät ist zwar dicker als der Vorgänger; aber nur 1 mm. Mir wäre ein dickeres oder sogar eines mit einer Griffmulde noch angenehmer als der Trend zu immer dünneren Tablets. Dafür hat es einen viel größeren Akku verbaut als der Vorgänger, der länger durchhält. Kein schlechter Tausch also. Da fast 80 % des Gerätes sowieso nur aus Akku besteht ist das Gewicht allerdings auch höher geworden. Aber es ist grad noch so an der Grenze, daß der Arm nicht lahm wird, wenn man es längere Zeit im Bett "überkopf" hält. Also gefühlt schwerer als ein Taschenbuch. Eher wie ein mittelschweres Buch also.

Die Kamera hat weniger Megapixel als der Vorgänger. Aber bitteschön, wer fotografiert schon ernsthaft mit dem Tablet? Da genügt doch die Handykamera, die man sowieso immer dabei hat. Und für wichtige Fotos nehme ich die Spiegelreflex oder eine gute Digital-Camera die auch bessere Objektive hat.Ich hab die Tablet-Kamera nur ab und zu zum Einscannen eines Barcodes oder eines QR-Codes gebraucht. Dafür reicht die Qualität vollkommen aus. Die Frontkamera für Videotelefonate - naja, benutze ich nie. Videotelefonie ist sowieso out, will doch keiner. Gut dass die Mega-Mega-Pixel-Wettbewerbe zumindest beim Tablet zurückgefahren werden, wo man sie absolut nicht braucht.

Das Touchpad ist jetzt 10-Finger-tauglich. Das wird in der Werbung gar nicht so erwähnt - aber auf der Homepage. Ich finde das schon einen Quantensprung, der den Vorgänger alt aussehen läßt. Diese Technik, wenn sie denn von künftigen Apps genutzt würde, ist sicher ein großer Vorteil. Das virtuelle Keyboard reagiert auf jeden Fall schneller und man kann mehrere Tasten gleichzeitig drücken und somit Tastenkombinationen ausführen. Fühlt sich schon fast wie eine Schreibmaschine an. - Obwohl: die Super-Spracheingabe mit Erkennungsgenauigkeit bei fast 100 % das Tippen sowieso fast völlig überflüssig macht.

Das Touchscreen-Glas ist tatsächlich etwas schräg eingebaut. Auf der einen Seite ist das Glas unterhalt des Rahmens und auf der anderen Seite oberhalb. Aber Mann muß schon sehr genau tasten, damit man den gefühlten halben Millimeter überhaupt wahrnimmt. Für mich völlig pingelig die Kritik.

Die Helligkeit ist extrem und wird bei mir immer runtergeschaltet. Viel Sonne hatte ich allerdings noch nicht, so daß ich es unter diesen Extremsituationen im Freien noch nicht testen konnte. Ein Tablet ist sowieso mehr ein Couch-Gerät als ein Gerät daß ich noch draußen mitnehmen würde, wo ich dann auf Hotspots angewiesen wäre.

Obwohl nirgends erwäht: aber das Gerät hat auch ein GPS eingebaut und es funktioniert sogar. Zwar nicht so schnell wie das in meinem Galaxy S3 aber es ist vorhanden und erkennt auch die russischen Glonoss-Satelliten. Brauchen tue ich es allerdings nicht, denn ich werden kaum mit dem Tablet zum Geocachen gehen oder damit im Auto navigieren. Dafür reicht auch der Akku nicht lange genug und das Gerät kein Outdoor-Gerät. Es gibt auch keine Hüllen und dergleichen dafür, damit man es schützen können. Nein, das Gerät bleicht hübsch in der Wohnung. Für Draußen habe ich mein Smartphone, das alles kann.

Deshalb vermisse ich es auch nicht, daß man mit dem Tablet nicht telefonieren kann. Würde mir sowieso nicht einfallen, mit dem Tablett am Ohr herumzulaufen. Und eine zweite Mobilfunk-Karte kaufen und monatlich dafür Gebühren zahlen würde ich auch nicht. Wenn ich draußen wirklich Internet brauche, dann könnte ich das Tablet auch per Bluetooth per Thetering mit dem Handy verbinden.

Schade daß der Akku nicht selbst gewechselt werden kann. Aber die Zeiten sind wohl bei allen Pads vorbei, da die Geräte immer flacher werden müssen und nur noch Spezialakkus verbaut werden können, die sowieso nicht im Handel erhältlich sind.

Wofür braucht man ein Tablet, wenn man sowie schon ein Smartphone und ein Notebook hat? Eigentlich hautpsächlich zum Lesen von PDF-Dokumenten, z.B. aus der neuen Digitalen Deutschen Bibliothek (Millionen kostenloser ebooks also). Denn langes Lesen am Smartphone oder Notebook oder gar am PC ist nicht angenehm. Der PC verbraucht zudem auch noch Unmengen zusätzlicher Engergie im Vergleich zum Tablet. Das Surfen ist bequemer, wenn man auf dem Sessel oder der Couch sitzt. Da brauche ich dann auch keinen Multimedia-Fernseher mehr. Zum Spielen auch ganz gut geeignet. Bei Google-Earth funktioniert das Drehen der Landkarte besser als mit einer Tastatur und Maus, Mit Streetview andere Städte erkunden macht auch mehr Spaß, wenn man nur auf dem Screen wischen muß. Für alle anderen Anwendungen allerdings ist ein Tablet zu schwachbrüstig. Auch dieses 5-Prozessor-Gerät ist zu langsam um z.B. Datenbank-Anwendungen ernsthaft zu betreiben oder Bildprogramme wie Photoshop zu benutzen, Videos zu schneiden etc.. Dafür braucht es dann doch eine richtige Tastatur und Maus und einen festen Tisch.

Nachtrag:
Nach 1 Jahr habe ich nun doch ein kleines Manko gefunden: Die Speicherkarten-Fassung ist defekt. Obwohl ich die Speicherkarte nicht oft gewechselt habe (vielleicht 5 Mal insgesamt) ging die Einrastfunktion kaputt. Das einzige bewegliche Teil am Tablett ist auch das Erste, was kaputt geht. Die Karte sitzt nun etwas tiefer im Gerät und kann nur noch mit einem ganz kleinen Schraubenzieher herausgebrochen werden und funktioniert nur, wenn man sie in etwa auf die gleiche Position wieder hineinschiebt, wie sie früher war. Das ganze ist natürlich sehr fummelig und wenn man die Karte immer nur mit dem Schraubenzieher herausfummelt, wird sie auch bald defekt sein. Also am besten eine ganz große Speicherkarte kaufen und nicht mehr wechseln. Schade, denn das speichern auf der Karte geht nun mit USB um ein Vielfaches langsamer.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 23.03.2013 19:50:09 GMT+01:00
Sehr gute Rezension, hat viele offene fragen beantwortet, und viel zu Entscheidung beigetragen genau diesen Tablett zukaufen
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