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Kundenrezension

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Würdiger Nachfolger der erfolgreichen AoE-Reihe, 18. August 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Age of Empires III (Computerspiel)
Der lang ersehnte 3. Teil der glorreichen Age of Empires-Reihe spielt auf dem amerikanischen Kontinent zu Zeiten des Kolonialwettstreits im 16. und 17. Jahrhundert und bringt einige Neuerungen mit sich.

Zu aller erst fällt einem sofort die für ein Realtime-Strategy-Game in Vogelperspektive überragende 3D-Grafik auf. Dabei kann gezoomed und die Kameraansicht gedreht werden, um die liebevoll detaillierte "Neue Welt" aus allen Perspektiven einsehen zu können.

Als nächstes sorgt der Sound für eine stimmungsvolle Atmosphäre - so hört man am anderen Ende der Karte, wenn große Feldgeschütze die feindlichen Linien attackieren. Das Grollen des Artilleriefeuers begeistert mich nach intensivem Spielen nach wie vor.

Dies sorgt für noch mehr Strategie und Spannung, da man in jedem neuen Zeitalter, wie schon in den Vorgängern der AoE-Reihe, neue Technologien erkunden kann und wirtschaftliche und militärische Vorteile erlangen kann.

Ein für Age of Empires völlig neues Feature ist die Heimatstadt und die Schiffsladungen. M.E. eine geniale Neuheit, die dem Spiel Realismus, taktische Tiefe und Vielfalt bietet.

In AoE3 gibt es im Grundspiel nur noch 8 (mit den beiden Erweiterungen später + 2x3, also 14) Zivilisationen:

Deutsche, Briten, Spanier, Portugiesen, Franzosen, Holländer, Türken und Russen, sowie mit den Addons Irokesen, Sioux, Azteken, Chinesen, Japaner und Inder.

Was mir besonders gefällt ist die Tatsache, dass die Unterschiede unter den Völkern viel größer und tiefgründiger sind, als in Age of Empires2, wo es bis auf wenige Ausnahmen lediglich der Baustil und die Spezialeinheit in der Burg waren.

In Age of Empires 3 ist Abwechslung vorprogrammiert. So hat jede Kultur ganz spezielle Boni, die unterschiedliche Strategien ermöglichen.

Nun aber zurück zur Heimatstadt und den Schiffsladungen.
Jede Kultur besitzt eine Heimatstadt, von der sie im Laufe einer Partie Schiffsladungen zur Unterstützung ihrer Kolonie in der "Neuen Welt" anfordern können. Dies können u.a. Rohstoffkisten, Rekruten oder neue Technologien sein.
Entscheidend dabei ist die Möglichkeit im Vorfeld einer Partie verschiedene "Kartendecks" mit solchen Schiffsladungskarten zusammenzustellen und für unterschiedliche Strategien zu präparieren.
Soll heißen man kann sich ein Deck mit vielen Seekarten zusammen stellen und auf einer See-Map aus diesem Deck Schiffsladungen anzufordern.
Genauso gut kann man sich ein Deck für einen harten Rush zusammenstellen, um den Gegner möglichst früh zu besiegen.
Einmal ein Deck ausgewählt, muss man aus diesem Deck bis zum Spielende seine Schiffsladungen anfordern.
Deckkarten kann man mithilfe von Erfahrungspunkten anfordern. Diese erhält man durch Gebäudebau, Töten von Gegner, Zerstören von gegnerischen Gebäuden und der ebenfalls neu integrierten Handelsroute auf den Maps.

An solchen Handelsrouten kann der eigene Kundschafter (welcher ebenfalls neu ist) an vorgegebenen Stellen Handelsposten errichten. Die Handelsroute kann vom einfachen Indianertravois zur Postkutschenlinie bis hin zur Eisenbahnstrecke weiterentwickelt werden was den Erfahrungspunkte-Zufluss immens erhöht.
Wer also die Handelsroute kampflos dem Gegner überlässt, muss damit rechnen, dass dieser viel schneller die wichtigen Karten aus seinem Deck in die "Neue Welt" schiffen lassen kann.

Jedoch können Handelsposten nicht nur an den Handelsrouten gebaut werden, sondern auch an anfangs neutralen Indianerdörfern.
So kann man sich in AoE3 von nun an mit den Ureinwohner Amerikas verbünden, um deren Technologien zu erkunden und Zugriff auf deren Militäreinheiten zu haben. Besonders vorteilhaft ist hierbei, dass die sogenannten "Natives" nicht auf Kosten des Bevölkerungslimits gehen, sondern ein eigenes, in Abhängigkeit von der Anzahl solcher Handelposten, Ausbildungslimit besitzen. Dadurch kann man seine total ausgereizte Bevölkerung noch zusätzlich unterstützen.

Taktisch ebenfalls wertvoll ist die Tatsache, dass man nicht beliebig viele Verteidigungstürme oder Festungen bauen kann, um sich evt. dahinter zu verschanzen. In AoE3 gibt es für jede Einheit und jedes Gebäude ein Bevölkerungs- bzw. Baulimit. So kann man in der Regel nicht mehr als 7 Türme bauen und auch nicht mehr als 99 Dorfbewohner erschaffen. (Dabei kommen aber die Kultureigenschaften zum Zuge, so besitzen die Deutschen mit noch einmal 20 weiteren Siedlerwägen eine verhältnismäßig große zivile Bevölkerung und die Franzosen mit max. 79, bzw. die Holländer mit nur max. 50 Dorfbewohnern eine sehr geringe Wirtschaftskraft, welche jedoch durch andere Eigenschaften dieser Kulturen wieder ausgeglichen werden. Die Balance in AoE3 zwischen den Kulturen stimmt also trotz erheblicher Unterschiede!)
Auch mächtige Fort- und Fabrikwagen können nur mittels Deckkarten in die "Neue Welt" geschifft werden, einmal zerstört, können diese nie wieder neu errichtet werden. Diese Gebäude sorgen also für noch mehr Strategie und Spannung. Man sollte sich gut überlegen wo Fabriken/Forts errichtet werden und man sollte sie ebenfalls gut schützen.

Taktisch ebenso wertvoll ist das m.E. noch stärker ausgeprägte Kontersystem nach dem Schere-Stein-Papier-Prinzip. Es gibt für jede Einheit eine Kontereinheit und so ist die Truppenauswahl in AoE3 noch wichtiger als sie es schon in AoE2 war.

Auch neu sind die nun 5 Zeitalter:
I. Entdeckungszeitalter
II. Kolonialzeitalter
III. Festungszeitalter
IV. Industriezeitalter
V. Imperialzeitalter

Auch liefert AoE3 neben Vorherrschaft/Gefecht und Deathmatch einen neuen Spielmodi, nämlich das Vertragsspiel, bei dem eine vorher eingestellte Zeit (10-40 Minuten) ein Nichtangriffspakt herrscht.

Eine weitere Neuheit ist die etwas vereinfachte Wirtschaft. So müssen keine Lagergruben mehr gebaut werden, an denen die Dorfbewohner ihre gesammelten Ressourcen abliefern. Die Dorfbewohner sammeln von nun an effektiv, sobald sie ihre Arbeit beginnen und der Ressourcezulauf ist kontinuierlich. Auch benötigt man keine Dorfbewohner mehr zum Reparieren von beschädigten Gebäuden, sondern kann diese per Schaltfläche automatisch (für entsprechende Reparationskosten) reparieren lassen.

Dieser Vereinfachung der Wirtschaftssteuerung steht die "Strategie-Gemeinde" mit geteilter Meinung gegenüber. Einerseits wird so der Schwerpunkt auf Schnelligkeit, Taktik und militärischen Entscheidungen gelegt, andererseits verliert Age of Empires 3 selbstverständlich auch etwas an seiner gewohnten Tiefe im Bezug auf die Wirtschaft.

Letzlich überwiegen eindeutig die sowohl technischen Verbesserungen (Grafik & Sound) als auch die spielerisch-taktischen Verbesserungen (Heimatstadt, Kartendecks, Erfahrungspunkte, usw.) und ich kann jedem Strategieliebhaber nur empfehlen, sich Age of Empires 3 anzueignen.

PS: Auf der eigens für AoE erstellten Onlineplattform ESO (Ensemble Studios Online)ist immer noch sehr viel Verkehr und ich habe keine Probleme Onlinegegner zu finden, was ebenso für das Spiel spricht.
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