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Kundenrezension

19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fernab von Castingshow-Stangenware, 5. November 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: James Arthur (Deluxe) (Audio CD)
England ca. 53 Millionen Einwohner - Deutschland rund 80,5. Man sollte meinen, daß sich Talente unter vielen leichter finden lassen. Und Talente möchte man beiden Seiten auch gar nicht absprechen. Dennoch unterscheidet sich die Qualität der musikalischen Outputs um ein Vielfaches. Und daran ist nicht allein die Sprache Schuld. Während sich hier viele mit dem "Bohlen/Andrea Berg/Naidoo Kosmos" begnügen, werden bei unseren Nachbarn bewusst Songs und Künstler mit internationalem Format geschaffen. Dieser Umstand macht sich auch bei den jeweiligen Castingshows bemerkbar. Während "X-Factor" im deutschen Fernsehen eher als Mitläufer zu bezeichnen ist und selbst die Gewinner erfolgreicherer Ausgaben wie DSDS und The Voice nur national bestehen, landen auf der Gegenseite selbst vermeintliche Verlierer wie Olly Murs in den vorderen europäischen Chartregionen. Die britische "The X-Factor" Version verhilft Sängerinnen wie Leona Lewis und Alexandra Burke zum Durchbruch. Zuletzt kann der aus Middlesbrough stammende James Arthur die Show für sich entscheiden. Seine Debütsingle "Impossible" verkauft sich allein in England über 1,2 Millionen Mal und erfährt über die eigenen Landesgrenzen hinaus immensen Zuspruch.

Nun folgt der selbst betitelte Langspieler des 25-jährigen. Angeführt von der Soul getränkten Rock Nummer "You're nobody 'til somebody loves you", bei der er sich im Stile eines Lenny Kravitz Gehör verschafft, kredenzt er ein höchst unterhaltsames Album, das seine Stärken im Gesang beinahe voll ausspielt. Beat lastige (Get down, Lie down), funkige (New Tattoo) Tracks im Wechselspiel mit (Halb-)Balladen (Is his love?, Smoke clouds). Gelungen, das von Streichern untermalte Duett mit Emeli Sandé (Roses), bei dem beide Stimmfarben sich wunderbar ergänzen. Ebenso wie das atmosphärisch gehaltene "Certain things", bei dem er vom britischen Singer/Songwriter Duo "Chasing Grace" begleitet wird. Zum Abschluß zeigt James Arthur noch seine Fähigkeiten als MC und schafft mit "Flyin'" einen knackig gehaltenen, Hip Hop verliebten Rausschmeißer. Abgesehen von "Emergency", das auf Stevie Wonders Pfaden wandert, fungiert die zweite CD als schmückendes Akustikbeiwerk bereits gehörter Originalversionen. Gelungenes Debüt fernab von Castingshow-Stangenware.

Anspieltipps: "You're nobody 'til somebody loves you", "Roses" und "Suicide"
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 19.11.2013 23:11:39 GMT+01:00
Fortunata meint:
X Factor UK ist mir auch dahingehend sympathischer dass ein Album nicht schnell zusammengeschustert wird um möglichst kurz nach dem Finale zu erscheinen. Der Sieger wird schnell mit einem Album abgespeist, und nach spätestens einem Jahr fallen gelassen. Der Sieger bei X Factor UK hat fast ein Jahr Zeit bis sein Album erscheint. Und da ist auch Platz für andere aus den Top 10. Lucy Spraggan hat vor kurzem ein Album rausgebracht, und Ella Hendersons Album erscheint auch bald.
In Deutschland haben die anderen Kandidaten eine dreimonatige Sperre damit sie mit ihrem Album nicht dem Sieger in die Quere kommen! Die Shows hierzulande sind einfach nicht auf langlebigkeit des Künstlers ausgelegt. Da wird einfach auf den schnellen Euro gekuckt, statt einen Künstler aufzubauen.
Schade eigentlich, denn dass wir auch gute Leute haben beweisen Kandidaten wie Susan Albers und/oder Ivy Quainno!
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