Kundenrezension

49 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Fragwürdige Methodik und falsche Datierungen, 21. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Tore zur Unterwelt: Das Geheimnis der unterirdischen Gänge aus uralter Zeit ... (Gebundene Ausgabe)
Selbst mit leichter Skepsis gegenüber der vollmundigen Verlagsankündigung ist das Buch maßlos enttäuschend. Nach fehlender Grundlagendokumentation, unwissenschaftlicher Methodik und groben Fehldatierungen verirren sich die Autoren in Spekulationen und Esoterik. Da werden kilometerlange Gangsysteme und eine neolithische Tunnelbauerkultur entworfen und bisherige fundierte Erkenntnisse zum Phänomen der Erdställe (alten unterirdischen Gängen bislang unbekannter Funktion) verworfen oder gleich ganz ignoriert - zugunsten von wilden Theorien auf Basis falsch datierter Funde. Am Ende bleibt ein mystisch wabernder Nebel, der weit hinter das zurückfällt, was man tatsächlich über diese Gänge weiß. Das ist dann nicht nur enttäuschend, sondern ärgerlich und für die weitere Erforschung der Erdstallrätsel kontraproduktiv.

Dabei verspricht ein Buch, das sich solchen unterirdischen Anlagen widmet, schon vom Thema her spannend zu sein. Der angekündigte Plan eines Ganglabyrinths, der "in einer jahrhundertealten Kanonenkugel" gefunden wurde, klingt geradezu nach einem Geschichtskrimi. Und schließlich deutete der Verlag sogar an, dass nach diesem Buch die europäische Vorgeschichte neu geschrieben werden müsse! Kein Wunder also, dass ich es mit Spannung und ein wenig Skepsis erwartet habe.

Die Hauptquelle der Autoren sind örtliche Sagen über unterirdische Gänge. Nun kennt jeder, der sich etwas eingehender mit Sagen beschäftigt hat, die unzähligen Erzählungen von kilometerlangen Gängen zwischen Burgen und Klöstern, die auch tiefe Täler und Flüsse unterqueren können, aber noch nie jemals nachgewiesen wurden. Oder Sagen von riesigen unterirdischen Hallen, die sich vor Ort als kurzer Kriechgang entpuppen. Kusch und Kusch nehmen all solche Sagen völlig unhinterfragt ernst, ja sie gehen noch darüber hinaus und verbinden weit voneinander entfernte zugemauerte Türen, verstürzte Eingänge, Sagen und Erdställe ohne jeden Nachweis zu phantastischen Gangsystemen. Dabei sind bereits Hunderte von Erdställen in Bayern und Österreich bekannt, viele in Form von genauen Vermessungsplänen veröffentlicht - niemals wurden derartige Gangsysteme entdeckt.

Nachprüfbar sind die Schlussfolgerungen des Ehepaars Kusch für den Leser nicht, denn gerade die Grundlage, die Übersicht über das Vorhandene, geht völlig unter. Tatsächlich enthält das Buch keinen einzigen brauchbaren Plan von einem der behandelten Erdställe, so dass man sich trotz der hervorragenden Fotos - dem Pluspunkt des Buches - kein Bild von Umfang und Form der Ganganlagen machen kann. Der einzige Plan einer unterirdischen Anlage ist eine 3D-Computergrafik des Stifts Vorau mit einem Gewirr von Gängen und Kammern unter dem Kloster, teilweise isoliert und völlig ohne Zugang! Die Bildüberschrift "teilbelegtes Gangnetz ..." lässt den Leser aber auch hier ratlos zurück, welche Teile dieses Gangnetzes denn nun auf welche Weise überhaupt nachgewiesen sein sollen.

Weiter geht das Buch auf die Lochsteine ein, aufrecht gestellte Steine mit künstlichem Loch. Für die Autoren handelt es sich dabei nicht einfach um Grenzsteine (mhd. lâche "Grenze"), wie sie in alten Gemarkungsbeschreibungen und noch im neuzeitlichen Bergbau belegt sind, sondern um "Menhire". Sie werden damit ohne Begründung der nur in West(!)europa und dem Mittelmeerraum verbreiteten Megalithkultur der Jungsteinzeit zugewiesen, sollen sich auf die Erdställe beziehen, schließlich gar geomantische Linien markieren und nachts leuchtende "Energieformen" hervorrufen.

Dass bei verschiedenen Erdställen in Bayern und Österreich inzwischen durch Scherbenfunde und C14-Datierungen eine Entstehungszeit im Hochmittelalter nachgewiesen werden konnte, spielt bei Kusch und Kusch keine Rolle. Sie präsentieren dagegen den Fund einer "Feuersteinklinge" aus dem Erdstall "Kandelhofer" in Puchegg, durch den sie gleich das ganze Phänomen unterirdischer Gänge in die Jungsteinzeit datieren. Abgesehen davon, dass bei einer Anlage mit 900 Keramikscherben ab dem 12./13. Jahrhundert eine Datierung ins Neolithikum anhand eines einzelnen Feuersteingeräts schon methodisch fragwürdig ist, hätten die Autoren für ihren Kronzeugen besser noch eine fachkundige Bestimmung eingeholt: Das Stück ist offensichtlich ein Flintenstein, also der Feuerstein eines neuzeitlichen Steinschlossgewehrs!

Besonders spannend ist natürlich die Geschichte mit der Kanonenkugel. Der Plan aus der "jahrhundertealten" Kugel zeigt Orte, die mit Linien verbunden sind. Natürlich können auch diese Linien nur unterirdische Gänge darstellen. Der Plan wird von den Kuschs auf das 16./17. Jahrhundert datiert, soll aber (warum?) eine Kopie einer mittelalterlichen Vorlage sein. Die offensichtlich moderne Beschriftung wird von den Autoren als späterer Zusatz gedeutet. Nach einer Rezension des Archäologen Th. Kühtreiber lässt sich aber die "Kanonenkugel" von Experten als Geschossteil aus der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts bestimmen, und diese Datierung dürfte ebenfalls auf den "mittelalterlichen" Plan zutreffen, der wohl auch keine unterirdischen Gänge darstellt.

Zusammenfassend muss man sagen, dass das Buch "Tore zur Unterwelt" das "Geheimnis der unterirdischen Gänge aus alter Zeit" nach Kräften versucht zu vergrößern. Vielleicht sollte damit (völlig unnötigerweise) die geheimnisvolle Spannung des Themas künstlich erhöht werden. Eine dermaßen unkritische Herangehensweise an ein historisch-archäologisches Thema ist jedenfalls völlig ungeeignet, der Aufklärung der tatsächlich noch ungelösten Rätsel näherzukommen. In etlichen Rezensionen hier bei Amazon wurde ja auch angemerkt, dass das Buch wenig Antworten liefert. Noch schlimmer ist jedoch, dass selbst Fragen, auf die es schon fundierte Antworten gibt, so verunklart werden, dass der mit dem Thema nicht schon gut vertraute Leser nach dem Zuklappen des Buches ratlos zurückbleibt.

Rezensionen:
Thomas Rathgeber, in: Beiträge zur Höhlen- und Karstkunde in Südwestdeutschland 47, 2010, S. 2. ([...])
Thomas Kühtreiber, in: Die Höhle. Zeitschr. für Karst- und Höhlenkunde 61, 2010, S. 137-140.
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-9 von 9 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 04.07.2011 08:55:16 GMT+02:00
Missbrauch-Stellungnahme zur Amazon-Rezension von Ralf Keller vom 21. Juni 2011 für den Bildband „Tore zur Unterwelt" von Dr. Heinrich und Ingrid Kusch

Die Ausführungen in der Rezension von Ralf Keller zeigen, dass er den Inhalt des Buches nicht oder nur sehr eingeschränkt kennt, denn er stützt seine kritische Buchbesprechung auf die mit manipulativ falschen Argumenten verfasste Rezension von Thomas Kühtreiber in der Zeitschrift „Die Höhle". Der Textinhalt zeigt, dass Keller weder mit dem aktuellen Forschungsstand und auch nicht mit den bereits publizierten Auswertungen vertraut ist. Zu der mit verfälschten Fakten versehenen Rezension von Kühtreiber wurde eine ausführliche Stellungnahme unsererseits in der Zeitschrift „Die Höhle" im Jahre 2011 bereits veröffentlicht, die dessen Fehlinformationen klar aufzeigt. Auch die von Keller zitierte Rezension von Rathgeber bediente sich mit auffallenden Parallelen bedauerlicherweise ebenfalls der Rezension von Kühtreiber. Hervorstechend ist auch, dass Keller am Ende seines Textes die beiden Rezensionen von Kühtreiber und Rathgeber auflistet, eine solche Vorgangsweise ist bei seriösen Rezensionen nicht üblich und mehr als fragwürdig. Dies beweist aber eindeutig, dass alle drei Rezensionen offensichtlich ein und denselben Ursprung haben und dass jetzt gezielt versucht wird mit dem Medium „Internet" Fehlinformationen über den Text-Bildband „Tore zur Unterwelt" zu verbreiten.
Dass Ralf Keller die Rezension von Kühtreiber nur mit leicht geänderten Worten und Satzformulierungen wissentlich abschreibt ohne den Wahrheitsgehalt der einzelnen Punkte wirklich zu überprüfen bzw. hinterfragen und sie als seine Erkenntnis im Text wiedergibt, lässt auf mangelndes Wissen um die wissenschaftlichen Tatsachen und auch das Fachgebiet schließen. Meinungsfreiheit und seriöse Kritik ist sicher gut, aber in einer Rezension sind Sätze deren Inhalt nicht mit den Tatsachen übereinstimmen und falsche Fakten fehl am Platze, da sie in der vorliegenden Form der Rezension von Keller bereits den strafrechtlichen Tatbestand einer Verleumdung und Geschäftsschädigung erfüllen, weil hier bewusst Unwahrheiten weitergegeben und verbreitet werden sollen, die auch zum finanziellen Schaden der Firma Amazon, des Leopold-Stocker Verlages und letztlich auch der Autoren beitragen können.
Allein der derzeitige Forschungsstand, der über 700 archäologische Fundplätze (viele davon sind nachweisbar prähistorischen Ursprungs!) umfasst, widerlegt schon jetzt alle von Keller aus der Rezension von Kühtreiber übernommenen Aussagen. Wir als Autoren finden es schon erstaunlich, dass Leute wie Keller (wenn es überhaupt der richtige Name ist und kein Pseudonym?), weder die über 360 unterirdischen Anlagen (Forschungsstand 2011) noch die vielen derzeit bekannten prähistorischen Steinsetzungen dieses Gebietes persönlich gesehen haben und auch keinerlei Ergebnisse der bis jetzt durchgeführten wissenschaftlichen Untersuchungen kennen, sich als Spezialisten ausgeben und leichtfertig falsche Fakten in der Öffentlichkeit verbreiten. Durch unsere jahrzehntelange Forschungstätigkeit in vielen Ländern unserer Erde und mit weit über 160 Fachpublikationen können wir unseren Lesern garantieren, dass alles was in unserem Bildband „Tore zur Unterwelt" dokumentiert wurde ausschließlich den Tatsachen entspricht! Die Wirklichkeit übertrifft den Buchinhalt schon bei weitem. Es soll an dieser Stelle noch erwähnt werden, dass es sich bei dem Buch um keinen wissenschaftlichen Fachbericht handelt sondern um eine exklusive Bilddokumentation, die einen Einblick in spektakuläre wissenschaftliche Neuentdeckungen in Österreich bzw. in Zentraleuropa der allgemeinen Öffentlichkeit bietet.

Graz, 27. Juni 2011 Dr. Heinrich und Ingrid Kusch

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.07.2011 15:40:39 GMT+02:00
Ishar21 meint:
Hinweis:
Die Alpen werden nicht umsonst als „Hochburg der Zwerge" bezeichnet - Oder über das Stollensystem der Erde [06.05.2011]

Auf Grund der derzeitigen Aktualität, das jetzt im rasanten Stil unterirdische und unterseeischen Bunker (Überlebens Katastrophen Bunke) gebaut werden, eine Geschichte die schon im Jahre 2003 auf Igeawagu erschienen ist. Führen Höhlen- und Tunnelsysteme in die hohle Erde?
[25.07.2003] Überall auf der Welt gibt es Höhlen- und Tunnelsysteme, die unerforscht aber dennoch existent sind. Viele wurden aus Menschenhand geschaffen. Bei anderen wiederum half die Natur mit oder war sogar Erbauer. In Berichten und Geschichten über Höhlen und was in ihnen entdeckt wurde, findet sich all das wieder, was auch durch Mythen und Sagen um die Hohle Erde geistert.

http://www.igeawagu.com/news/approaches-outlooks/1299866366.html

Kleine Leute

http://wiki.atlantisforschung.de/index.php/Zwerge_in_Wyoming%3F_-_Der_kleine_Mann_aus_den_Pedro_Mountains

Cro-Magnons

http://www.igeawagu.com/news/rothaariges-menschen/1121352761.html

Veröffentlicht am 09.07.2012 15:50:31 GMT+02:00
Leuchtpatron meint:
Eine etwas einseitige Rezenssion - Genauso wie sich die Schlußfolgerungen der Authoren einfach ins Reich der Phantasie versetzen lassen, kann man auch die sogenannten fundierten Erkenntnisse der wissenschaftlichen Forschung Frage stellen:
1) Lochstein==Grenzstein - woher diese Erkenntnis ? Falls es nachweislich zutreffend ist dass sie zu irgend einem Zeitpunkt als solche benutzt wurden, dann gilt dies als Beweis dass sie als solche errichet wurden. Warum sollen sie nicht zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedlichen Zwecken gedient haben ? In 1000 Jahren sagt man dann sie wurden als Blumentopfhalter errichtet, weil Beweise gefunden wurden die darauf hindeuten.
2) Scherbenfunde==Entstehungszeit im Hochmittelalter - Gleicher Einwand wie bei 1) - Und wenn man eine Plastiktüte darin findet, wurden sie selbstverständlich in der Neuzeit gegraben.

Veröffentlicht am 09.06.2013 19:13:25 GMT+02:00
Nobbi meint:
Dafür das ihnen das Buch nicht gefallen hat ,haben sie aber eine Menge dazu geschrieben.Das Buch hat sie scheinbar
sehr aufgewühlt. Lassen sie das Ganze ein wenig sacken,....danach kommt das verstehen.
Alles Liebe Ralf

Veröffentlicht am 17.07.2014 22:10:18 GMT+02:00
Sven Thomas meint:
Nun Herr Keller, ein wenig muten Ihre ganz persönlichen Anmerkungen auch teilweise wie aus dem Keller hochgeholt an. Sie erklären nichts und zweifeln dafür alles an. Das können sogar schon Kinder im Vorschulalter!
Wenn Sie wirklich in Ihrer Bildung voranschreiten wollen, so empfehle ich Ihnen statt Ihrer Fachliteratur ein genaues Studium der Märchenbücher. Und das weltweit. Im Vergleich werden Sie feststellen, daß das was die Menschen aus alten Zeiten darin überliefern, inhaltlich das Selbe ist. Obwohl keiner die Geschichte des anderen kannte. Das sollte Anlass zu neuen Überlegungen geben und nicht zu Vermutungen darüber, was an den Überlegungen der anderen falsch ist. Ich persönlich kenne viele Wahrheiten auf unserer Erde, auch wenn Sie der Wissenschaft bis heute verborgen geblieben sind was auch gut so ist.
Ich empfehle den werten Lesern dieses Buch besonders und hoffe auf deren intaktes Einschätzungsvermögen.
Sven Thomas

Veröffentlicht am 14.10.2014 12:09:57 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 14.10.2014 12:11:21 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.10.2014 13:19:31 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.10.2014 13:28:25 GMT+02:00
K. Bauer meint:
Herr Keller schreibt sehr wohl fundiert und argumentiert vollkommen richtig und methodisch. Er schreibt sehr wohl warum man dies und das anzweifeln kann und wo die Trugschlüsse und Irrtümer liegen und liegen könnten. Sehr wohl sind auch weiterführende Quellenangaben vorhanden, wo auch sie - werter Kommentator die Möglichkeit haben sich weiterzubilden und zu vertiefen. Sie sprechen von Wahrheiten, mit dem Zusatz persönlich und das sind sie auch. Korrektes wissenschaftliches Arbeiten kennt keine persönlichen Wahrheiten sondern öffentliche und belegte Wahrheiten... Auch ich kenne die verschiedenen Meinungen zu diesen unterirdischen Phänomenen, auch einzelne Örtlichkeiten dort. Fachliteratur lese ich mit Vorlieben, Märchen so wie sie sind, als Märchen...
Aber allein schon auf einen sachlichen Kommentar mit den Worten zu reagieren, ich zitiere: "...dass, sie in der vorliegenden Form der Rezension von Keller bereits den strafrechtlichen Tatbestand einer Verleumdung und Geschäftsschädigung erfüllen, weil hier bewusst Unwahrheiten weitergegeben und verbreitet werden sollen, die auch zum finanziellen Schaden der Firma Amazon, des Leopold-Stocker Verlages und letztlich auch der Autoren beitragen können." ist höchst unprofessionell und unwissenschaftlich...

Veröffentlicht am 17.10.2014 17:47:13 GMT+02:00
Elfi Kels meint:
Lieber Herr Keller,so wie sich ihre Rezension liest,müssen sie dieses Buch ja regelrecht seziert haben. Ist natürlich auch verständlich, bei dem interessanten Inhalt. Was mich dabei stutzig macht ist die Tatsache, dass sie behaupten, die Datierungen wären falsch.Bin selbst zwar immer sehr kritisch und hinterfrage vieles, würde es mir aber nie zutrauen solche anhaltslosen Behauptungen zu verfassen. Oder verfügen sie selbst über ein Studium in Alt-Geschichte, Altertumskunde, Alt-Orientalistik, Geologie, Archeologie und sind Prähistoriker sowie Anthropospäologe wie die Buchautoren von "Tore zur Unterwelt"? Wieso ihrer Meinung nach dieses exklusive Bilddokument kontraproduktiv für weitere Erforschungen sein soll- sonderbar! Der italienische Astronom Galileo Galilei(1564-1641) und 50 Jahre vor ihm schon Kopernikus bewiesen, dass die Erde rund und keine Scheibe ist.Seine Entdeckung brachte ihn damals fast auf den Scheiterhaufen, aber vielleicht gibt es ja heute noch die Möglichkeit dies anzuzweifeln.Vielleicht durch eine gut verfasste Rezension(Texte schreiben können sie wirklich gut). Ich will damit nur sagen, dass was damals der Scheiterhaufen war, heute Rezensionen sind die nicht nachvollziehbar sind. Vielleicht tue ich ihnen unrecht und sie sind selbst auch ein erfolgreicher Forscher.Würde daher sehr gerne ein Buch von Ihnen lesen.Mag normalerweise kritisch andersdenkende, vorausgesetzt sie sind echt. Sonst fällt mir nur ein Spruch von Giovanni Guareschi ein " Ein Kritiker, ist ein Huhn das gackert, wenn andere die Eier legen".
11i Kels

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.10.2014 18:28:12 GMT+02:00
Sven Thomas meint:
Jeder Mensch hat das Recht auf eine eigene Meinung aber nicht auf eine eigene Wahrheit. Das sollten wir als Menschen immer beachten. Aber interessanter mutet mir die Feststellung an, daß der Horizont mancher Menschen einem Kreisbogen mit dem Radius Null gleicht. Und das sie diesen als Ihren Standpunkt ansehen ist schon fast wissenschaftlich, oder?
Ich glaube es war Einstein, der das festgestellt hatte.
Mehr ist nicht hinzuzufügen, außer, daß das neue Buch "Versiegelte Unterwelt" eben erschienen ist und wir uns alle zusammen auf neue Einblicke freuen dürfen.
Hochachtungsvoll
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