Kundenrezension

93 von 117 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tolle Bilder - Katastrophale Bedienung, 10. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-CX730E Full-HD Camcorder  (7,5 cm (3 Zoll) LCD-Display, 24 Megapixel, 10x opt. Zoom, 26mm Weitwinkel) EVF (Elektronik)
Zuerst das Positive:

Man kauft eine Kamera, um zu filmen. Dieser Auftrag wird grundsätzlich sehr gut erledigt. Die Bildqualität ist wunderbar. Der Fokus funktioniert gut, die Lichtempfindlichkeit ist super und die Antiruckelautomatik g r a n d i o s. Wirklich sensationell. Hier haben die Entwickler sagenhaftes geleistet.

Soweit, so gut.

Die Bedienung und "Usability" ist jedoch so ausgeprägt unterirdisch schlecht, das ich überlege, die Kamera zurückzuschicken.

Man weiss gar nicht, wo man anfangen soll:

* Die freche, sony-typische Unverschämtheit, das man für exotische Adapter (für externe Lampen, Mikrophone, etc.) wieder einmal extra Adapter kaufen muss, um einen normalen Standard zu erhalten.

* Das USB Kabel für den Anschluß einer externen Festplatte ist nicht dabei und muss wieder einmal extra gekauft werden

* Die Buchse für das externe Mikrophon ist denkbar bescheuert an der falschesten Stelle positioniert. Das ist geradezu bösartig konzipiert.

* Warum muss man den Monitor aufklappen, nur wenn man eine USB Übertragung starten will? Völlig unnötig.

* Warum deaktiviert sich die Akkuladung, wenn man die Kamera am PC anschließt?

* Warum muss man extra noch einmal die USB Übertragung am Touchdisplay bestätigen, wenn man die Cam an einen Computer anstöpselt? Wenn ich USB anstecke, will ich USB. Wirklich, Herr Sony.

* Die Benutzerführung treibt einen insgesamt in ihrer unnötigen Kompliziertheit in den Wahnsinn. Um mal eben schnell von manuellem Fokus in Autofokus zu wechseln muss man mehrmals bestätigen. Den Fokus auf eine Person zu richten, erfordert völlig unnötig immer *zwei* Aktionen. Es sind die vielen kleinen Designfehler, die bei der Filmarbeit nerven. Wie soll man da noch filmen?

* Unnötig komplizierte Ausnahmen. Wenn "das" an ist, ist geht "jenes" nicht. Wenn "jenes" aktiviert ist, geht "solches und dieses" nicht. Man wird kirre, wenn man mal schnell etwas akitivieren will, aber dann mal wieder informiert wird, das dieses wegen jenes nicht geht.

* Die manuelle Parametersteuerung ist ein schlechter Witz. Die Aktivierung über den vorderen Knopf begünstigt Verwackler, weil er ergonomisch ungeschicktestens angeordnet ist. Und man kann immer nur einen einzigen Parameter manuell steuern. Die anderen gehen dann automatisch wieder auf Automatik. Natürlich auch hier wieder mit unnötigem "wenn dies ist, dann geht jenes nicht"-Generve.

* Im hochauflösenden Filmmodus (1080p50) nervt ein ständig ein "Fotografieren geht nicht" Symbol in der Mitte des Suchers. Hallo Sony? Hatte der Usability-Experte Urlaub?

Die Minuspunkte sind wirklich schade, weil sie unnötigt sind und die Kamera insgesamt ruinieren. Der Softwareentwickler hat mindestens eine Woche mit dem nassen Handtuch verdient.

Wer sich mit dem Kauf trägt, bitte unbedingt ausführlich und längere Zeit mit der Kamera "spielen", damit man weiss, worauf man sich einlässt. Die Bilder sind toll, die Bedienung und Einschränkungen sind unsäglich.
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Kommentare

Von 3 Kunden verfolgt

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1-10 von 16 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 15.04.2012 15:23:31 GMT+02:00
Lutz Herklotz meint:
Im Grundsatz muss man Rezensator recht geben. Ich würde meine Sony zwar nicht zurückgeben wollen, kann jedoch Leute verstehen die ein so gutes Stück Hartwahre auch zu 100% nutzen wollen. Und das kann man mit der aufgespielten Software nicht. Ich bin vom Profi weit weg, würde bei Dunkelaufnahmen jedoch ganz gern Blende und Verschlusszeit zusammen regeln können, geht aber wie manch anderes nicht und dies ist ganz allein der Software zu verdanken. Der Kritik vom Versuch Sonys abzocke zu betreiben ist auch nichts hinzu zu setzen, vielleicht nur soviel andere Hersteller können und machen davon ebenfalls reichlich Gebrauch.
Mein Fazit (vier Sterne für Sony) fünf für diesen Rezensionen Schreiber.

Veröffentlicht am 16.04.2012 18:22:30 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 20.04.2012 16:12:21 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.04.2012 20:15:12 GMT+02:00
Rezensator meint:
Jedem seine Meinung. Meine ist substanziell begründet. Wie ist es mit Deiner?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.04.2012 20:29:18 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 20.04.2012 16:12:36 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.04.2012 20:34:03 GMT+02:00
Rezensator meint:
"Fachzeitschriften" sind immer vom Anzeigenbudget abhängig. Da lobe ich mir eher Anwenderkommentare. Wenn diese denn begründet sind, zeigen die häufig Dinge auf, die in Tests einfach nicht erwähnt werden. Auch bei Youtube gibt es schon Videotests von Anwendern, die übrigens meine Meinung weitreichend teilen. Bezüglich der Bildqualität und der Antiruckeltechnik sind wir uns zumindest auch einer Meinung, aber die Bedienung ist m.E. unnötig umständlich. Erklär doch mal, wie Du das Wort "anwenderfreundlich" in Einklang mit den ganzen "das nur, wenn das nicht" Einschränkungen in Einklang bekommst. Oder den Exotenadapter. Oder die Position des externen Miceingangs. Oder das man zweimal auf den touchscreen drücken muss, um den Fokus zu definieren.

Veröffentlicht am 20.04.2012 13:21:23 GMT+02:00
ruessler meint:
Mein Vorschlag: Ignorieren wir Leute, die bislang keine einzige Rezension bei Amazon verfaßt haben und sich hier bislang nur durch Rezensionskommentare bemerkbar gemacht haben, die ein Produkt verteidigen. Riecht einfach gewaltig nach Schiebung.

Veröffentlicht am 20.04.2012 13:30:49 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.04.2012 13:32:24 GMT+02:00
ruessler meint:
Zu einigen Punkten der Rezension:

"* Die freche, sony-typische Unverschämtheit, das man für exotische Adapter (für externe Lampen, Mikrophone, etc.) wieder einmal extra Adapter kaufen muss, um einen normalen Standard zu erhalten."

Durchaus wahr...aber es hat auch positive Seiten. Ich verwende an meiner Sony Handycam das Sony ECM HST1. Dank des Sony-Anschlußschuhs spare ich mir das Kabelgewirr, was bei Mikros mit 3,5mm Anschluß anfällt.
Ein Adapter für den Anschluß kostet 10 ¤, also noch im Rahmen.

"* Das USB Kabel für den Anschluß einer externen Festplatte ist nicht dabei und muss wieder einmal extra gekauft werden"

Weshalb sollte man eine externe Festplatte anschließen? Ist mir unklar. Die Kamera hat doch einen eigenen USB-Anschluß?

"* Die Buchse für das externe Mikrophon ist denkbar bescheuert an der falschesten Stelle positioniert. Das ist geradezu bösartig konzipiert."

Leider wahr.

"* Warum muss man den Monitor aufklappen, nur wenn man eine USB Übertragung starten will? Völlig unnötig."

Damit die Kamera angeschaltet wird, geht eben nicht anders.

"* Warum deaktiviert sich die Akkuladung, wenn man die Kamera am PC anschließt?"

Der USB-Anschluß kann nur eine gewisse Menge Strom abgeben, die dann eben für die Übertragung benötigt wird. Gleichzeitiges Laden würde den USB-Anschluß überlasten. Das Aufladen per USB dauert ja auch so schon merklich länger als mit dem Netzteil.

"* Warum muss man extra noch einmal die USB Übertragung am Touchdisplay bestätigen, wenn man die Cam an einen Computer anstöpselt? Wenn ich USB anstecke, will ich USB. Wirklich, Herr Sony."

Aber nein, wie kannst du nur, warum kaufst du dir nicht den Blu-Ray-Brenner von Sony...*ironie*

"* Die Benutzerführung treibt einen insgesamt in ihrer unnötigen Kompliziertheit in den Wahnsinn. Um mal eben schnell von manuellem Fokus in Autofokus zu wechseln muss man mehrmals bestätigen. Den Fokus auf eine Person zu richten, erfordert völlig unnötig immer *zwei* Aktionen. Es sind die vielen kleinen Designfehler, die bei der Filmarbeit nerven. Wie soll man da noch filmen?"

Die Kamera ist in ihrer Konzeption eben ein "Edelspielzeug", keine professionelle Kamera. Das sieht man auch daran, daß man nach wie vor keinen manuellen Einfluß auf die Bildcharakteristik vornehmen kann.

"* Unnötig komplizierte Ausnahmen. Wenn "das" an ist, ist geht "jenes" nicht. Wenn "jenes" aktiviert ist, geht "solches und dieses" nicht. Man wird kirre, wenn man mal schnell etwas akitivieren will, aber dann mal wieder informiert wird, das dieses wegen jenes nicht geht."

Leider wahr.

"* Die manuelle Parametersteuerung ist ein schlechter Witz. Die Aktivierung über den vorderen Knopf begünstigt Verwackler, weil er ergonomisch ungeschicktestens angeordnet ist. Und man kann immer nur einen einzigen Parameter manuell steuern. Die anderen gehen dann automatisch wieder auf Automatik. Natürlich auch hier wieder mit unnötigem "wenn dies ist, dann geht jenes nicht"-Generve."

Wie gesagt, Edelspielzeug.

"* Im hochauflösenden Filmmodus (1080p50) nervt ein ständig ein "Fotografieren geht nicht" Symbol in der Mitte des Suchers. Hallo Sony? Hatte der Usability-Experte Urlaub?"

Sony hat einen Usability-Experten? Wäre mir neu. Dann würde man in der Tat nicht auf die dumme Idee kommen, bei einer Videokamera, die in erster Linie fürs Filmen entwickelt wurde, dem schwachen Fotomodus so viel Raum zuzugestehen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.04.2012 13:36:55 GMT+02:00
Rezensator meint:
> Weshalb sollte man eine externe Festplatte anschließen? Ist mir unklar. Die Kamera hat doch einen eigenen USB-Anschluß?

Ja, aber für den Anschluss einer externen Festplattte (zum Übertragen der Daten der SD Karte) benötigt man zwingend ein spezielles weiteres Sony-Kabel.

> "* Warum muss man den Monitor aufklappen, nur wenn man eine USB Übertragung starten will? Völlig unnötig."

> Damit die Kamera angeschaltet wird, geht eben nicht anders.

Naja, die Kamera könnte erkennen, wenn man das USB Kabel einstöpselt oder man eine Taste am Gerät bedient (zum Beispiel Rec zwei Sekunden lang drücken, oder so).

> Der USB-Anschluß kann nur eine gewisse Menge Strom abgeben, die dann eben für die Übertragung benötigt wird. Gleichzeitiges Laden würde den USB-Anschluß überlasten.

Ich meinte damit das Laden mit dem beiliegenden Netzteil. Das schaltet sich unnötigerweise ab, wenn man USB anstöpselt.

>> "* Warum muss man extra noch einmal die USB Übertragung am Touchdisplay bestätigen, wenn man die Cam an einen Computer anstöpselt? Wenn ich USB anstecke, will ich USB. Wirklich, Herr Sony."

> Aber nein, wie kannst du nur, warum kaufst du dir nicht den Blu-Ray-Brenner von Sony...*ironie*

Die Kamera könnte das Gerät automatisch erkennen. USB Geräte identifizieren sich.

> Die Kamera ist in ihrer Konzeption eben ein "Edelspielzeug", keine professionelle Kamera.

Naja, deshalb muss sie aber nicht verhebelt kompliziert zu bedienen sein.

Veröffentlicht am 26.05.2012 00:19:44 GMT+02:00
Pneumatik meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.06.2012 01:17:25 GMT+02:00
ruessler meint:
Und ich habe diese Erfahrung gemacht, daß dieser Spruch einen Bart hat, der zum Mars reicht.
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