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Kundenrezension

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Große Historien-Action, aber kein zweiter "Gladiator", 1. Juni 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Troja (2 DVDs) (DVD)
Ich hab vor wenigen Tagen die Kinovorstellung des Films "Trojas" besucht. Insgesamt betrachtet ein empfehlenswerter, unterhaltsamer und actionreicher Film, ohne Frage. Zwar kein neues Monumental-Epos, wie es vielleicht ursprünglich gedacht war, aber sicherlich wird der Film seine Fans ( und gar Nachahmer ) finden.
Film-Fans, die zuvor "Gladiator" oder "Herr der Ringe" gesehen haben und diese als Nonplus-Ultra unter den Schlachtenfilmen sehen, werden mit "Troja" auch ihre Freude haben, sollten aber keinen absoluten Höhepunkt solcher Filme bei diesem Titel erhoffen. Der Film bietet Action, tolle Kamerafahrten, Special Effects en Masse, jedoch vermisse ich einen angemessenen Grad an Tiefgang.
Dass die Story für einen Hollywood-Streifen mit dickem Bugdet entsprechend angepasst werden musste, war logisch. Historisch gesehen hält sich "Troja" nicht 100%ig an die Vorlage von Homer, das Ableben / Überleben einiger Charaktere und der zeitliche Ablauf sind einige Punkte, die bereits in den anderen Rezensionen erwähnt wurden. Aber letztenendes ging es Wolfgang Petersen nicht um eine exakte Wiedergabe des griechischen Geschichtsstoffs, sondern um eine unterhaltsame Version dieses Themas, und die ist ihm eindeutig gelungen.
Die Inszenierung des Films glänzt mit bereits besagten großartigen Action-Szenen, schönen Massenschlachten, beeindruckende Effekte und Bauten. Die Kamera-Fahrten brauchen sich denen des "Herrn der Ringe" nicht zu verstecken. Allein die Musik wirkte auf mich ein wenig schwachbrüstig, hier hatte man meiner Meinung nach quälend bemüht, den Soundtrack von "Gladiator", "Last Samurai" und anderen Filmen mit ähnlichen Thema zu vermischen. Schade, denn ein solches Epos lebt gerade auch von einer guten Musik.
Zu den Schauspielern kann sagen, dass zum größten Teil die richtige Wahl getroffen wurde. Ich fange mal mit den Besten an:
- Eric Bana: Der Australier, der mit "Black Hawk Down", "Shopper" und vor allem "Hulk" stark und schnell die Hollywood-Bosse aufmerksam gemacht hat( und seitdem auch zu meinem neuen Lieblings-Darsteller gehört ), schafft in "Troja" die beste und glaubhafteste Rolle. Sein Hektor wirkt gutherzig, anständig und ehrlich, er verkörpert einen Mutigen Kämpfer, einen liebevollen Vater, Bruder ( von Paris ), Sohn ( des Priamos )... Seine Rolle fand ich vom ersten Moment an sympathisch, und es tat weh ansehen zu müssen, wie er im ( unausweichlichen ) Kampf gegen Achilles den Tod fand, so viel Herz hat man mit seinem Hektor.
Ich denke und hoffe, dass Eric Bana für diese Leistung möglicherweise eine Oscar-Nominierung einheimsen wird. Mit so einer Leistung wäre das mehr als nur verdient.
- Peter O'Toole: Sein König Priamos kommt fast an das Niveau des Hektors ran. Die besteten Szenen gibt er u.a. in jener, wo er Achilles um den Leichnahm seines getöteten Sohnes Hektor bietet. Ein alter, gebrechlicher Mann, der am Ende durch seinen allzu großen und verhängnisvollen Glauben an die Zeichen der Götter seinen eigenen Untergang findet ( Im Übrigen fand ich diesen Aspekt um Götterglauben gut im Film eingefangen ).
- Sean Bean: Auch wenn seine Rolle als Odysseuss viel zu kurz war, bereicherte er mit seinem Charakter die Reihe der historisch wichtigen Figuren.
- Orlando Bloom: SO schlecht, wie andere schimpften, fand ich seine Leistung garnicht. Er vermag den liebestrunkenen, schmächtigen Paris, der keinerlei Erfahrung mit Kämpfen und dem Tod hat und mit seiner Liebe / Entführung zu / der Helena Trojas Schicksal besiegelt, glaubhaft darzustellen.
- Brad Pitt: Sicherlich nicht gerade seine beste Rolle, aber immerhin schafft er es, dass sein Achilles als selbstsüchtiger, arroganter und überheblicher Krieger auffällt. Selten habe ich eine Figur dermaßen gehasst wie diese *g*. In meinen Augen ist der Held Achilles gar kein Held, sondern "nur" ein Kämpfer, der seinen Namen unsterblich machen will, und dafür ist ihm jedes Opfer, jedes Blutvergießen wert.
Insgesamt ein toller Film. Kein Meisterwerk, wie vielleicht der Trailer vor einem halben Jahr weissmachen wollte, aber auf jeden Fall einer der besten Filme in diesem Jahr, der auch an der Kinokasse bestimmt nicht schlecht dastehen wird.
Letzte Kritik zum Schluß:
- Die Synchronisation hat mich doch ein wenig enttäuscht. Mir gefielen die ursprünglichen Stimmen von Brad Pitt ( Achilles ) und Eric Bana ( Hektor ) im Kinotrailer wesentlich besser als die Entgültigen, die deutsche Brad Pitt-Stimme klingt zu sehr nach Nicolas Cage, und das passt einfach nicht.
- Der Film hätte von Anfang an mit FSK 16 ins Kino kommen müssen, man konnte viele Schnitte bemerken. Andererseits wundert es mich, dass die "entschärfte" Version nachwievor ungemein blutig ist. Entweder wollte man nicht zuviele Schnitte riskieren oder man wollte das blutige Grauen in den Schlachten trotz FSK 12 nicht beschönigen. Eine etwas konfuse Entscheidung, finde ich.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 20.01.2013 18:20:07 GMT+01:00
André meint:
MUSIK-WIRRWARR:
In der Langfassung sind u.a. Stücke des nicht verwendeten, sehr guten Scores von Gabriel Yared verwendet worden, der sehr lange an der Filmmsuik gearbeitet hatte, bevor James Horner in 13 Tagen alles neu machen musste. Hinzu kommen aber leider auch Musiken aus anderen Filmen! So etwas darf nicht sein! Das finde ich bescheuert. Schon bei "Königreich der Himmel" fand ich es eigenartig plötzlich ein Track aus "Der 13. Krieger - The 13th Warrior" von Jerry Goldsmith zu hören. In Troja hört man in der Langfassung auch noch Stücke aus den folgenden Filmen: Monte Christo (2002), Planet der Affen (2001) und Starship Troopers (1997). Allein schon die Titel der verwendeten Kompositionen passen nicht zu Troja! Ein gesunde Mischung von Yareds undHorners Arbeit wäre optimal gewesen.
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Rezensentin / Rezensent

S. K.
(VINE®-PRODUKTTESTER)   

Ort: Sauerland

Top-Rezensenten Rang: 1.316