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21 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Rezension bezieht sich auf: C++ von A bis Z: Das umfassende Handbuch (Galileo Computing) (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist regelmäßig der Auslöser von Problemen in diversen Programmierforen. Es lehrt kein C++, sondern einen Sprachmischmach zwischen C und C++. C++ mag sich zwar aus C heraus entwickelt haben, wird aber in der Praxis anders programmiert.
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Von 4 Kunden verfolgt
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1-10 von 14 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag:
01.11.2010 11:33:17 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.11.2010 11:34:32 GMT+01:00
F.Wolf meint:
Könnten Sie die Kritik mit dem "Mischmasch" bitte etwas genauer erläutern. Was genau meinen Sie damit?
Antwort auf einen früheren Beitrag vom
03.11.2010 09:35:46 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.11.2010 09:36:22 GMT+01:00
André Schreiter meint:
Von einem Buch das C++ im Namen führt, erwartet man auch, das dies der Fokus ist, und nicht noch wesentlich auf C eingegangen wird. Und gerade auf C wird in diesen Buch noch recht stark eingegangen, in der Regel auch bevor die gleichen Themen für C++ durchgegangen werden (z.B. Stringbehandlung).
Im C++ Forum tauchen regelmäßig Anfänger auf, die durch ihre Bücher erstens massive Probleme haben, und zudem einen Programmierstil aufweisen, der bei weiten alles, nur nicht saubere C++ Programmierung darstellt. Die meisten Anfänger scheinen anfangs von dem Buch begeistert zu sein, aber wenn sie dann mehr in C++ abtauchen, stellen sie nicht selten fest das sie einiges unnötiges, und teilweise auch unschönes gelernt haben. Das Buch (und allgemein der Name Jürgen Wolf) ist nicht ohne Grund inzwischen von fast jeden der im C++ Forum liest, ein Reizwort.
Antwort auf einen früheren Beitrag vom
03.11.2010 11:06:27 GMT+01:00
Gisela Schubert meint:
Also ich habe das Buch jetzt vor mir (und bin mittlerweile kein Anfänger mehr) und finde nichts schlechtes daran, dass hier das eben erwähnte Thema "Stringbehandlung" im Buch auch für char-Strings behandelt wird. Zumal der Autor ja am Anfang des Kapitels ausdrücklich darauf hinweist, dass in der C++-Programmierung keine C-Strings mehr verwendet werden sollten und das Kapitel nur zum Umschreiben von alten C-Code darin ist. Zusätzlich wird man auch gleich auf die C++-Klasse "string" im selben Abschnitt verwiesen.
Ansonsten finde ich auch das Buch nicht schlechter oder besser als viele anderen C++-Bücher auf dem Markt. Ich habe das Buch zusammen mit dem Stroustrup vor einem Jahr durchgemacht. Es ist ohnehin ratsam, sich nicht nur auf ein Buch festzusetzen. Den heiligen Bücher-Gral fürs Programmieren-lernen gibt es leider nicht. Außerdem lernt man ohnehin erst mit der Zeit und Praxis richtiges Programmieren ...
Veröffentlicht am
03.11.2010 14:04:18 GMT+01:00
Patrick Hammes meint:
Ich wüsste gerne mehr darüber, v.a. in welchen Foren und Zusammenhängen.
Antwort auf einen früheren Beitrag vom
03.11.2010 15:52:57 GMT+01:00
André Schreiter meint:
c-plusplus.de einfach mal nach dem Stichwort Wolf suchen.
Ich rezitiere mal aus Threads: (1) "...Nimm einfach std::string und du musst nicht so hässlichen Code schreiben..." "...bei strings bin ich in meinem Buch noch nich werde es mir aber jetzt angucken..." "string ist in deinem Buch noch nicht drangekommen, dafür aber char-Arrays, atof und strcmp? Das Buch vermittelt anscheinend auch einen sehr ungwöhnlichen Stil... Mit meinen Psychokräften kann ich sogar spüren, wer der Autor deines Buches ist. Hat er die Initialen J.W.?" "deine Psychokräfte haben dir das richtige gesagt. Es ist das buch "C++ von A bis Z"." (2) "Da fehlt soooo viel Grundlage. Am besten du nimmst dir dein C++ Buch vor... Es macht mMn wenig Sinn dir jetzt zu erklären, wie man das Problem in deinem Code löst, da das ganze Design kompletter Murks ist..." "o.O Das hab ich aus dem Buch C++ Von A bis Z Von Jürgen Wolf!!!"
Antwort auf einen früheren Beitrag vom
03.11.2010 16:02:15 GMT+01:00
André Schreiter meint:
Das Buch heißt nun einmal "C++ von A bis Z", und nicht: Wie ich C-Code nach C++ konvertiere. Man sollte generell erst einmal den Fokus auf das setzen, was der Titel verspricht, von mir aus kann so etwas im Anhang eingegangen werden, aber nicht als Kapitel ein Buch füllen.
Aber weder dieses Buch noch den Stroustrup kann man ruhigen gewissens als Einstiegsbücher empfehlen. Da sind eher Bücher wie der "C++ Primer", "Der C++ Programmierer" oder "Thinking in C++" sinnvoll. Ein Einstiegsbuch zu einer Sprache sollte jedenfalls genau auf diese, und keine andere eingehen. Es sollte einen möglichst sauberen Stil haben, und die Codebeispiele sollten auf einen möglichst Standardkonformen Compiler ohne Warnungen/Fehler durchlaufen (Etwas, das dieses Buch auch nicht erfüllt).
Antwort auf einen früheren Beitrag vom
03.11.2010 17:15:52 GMT+01:00
Gisela Schubert meint:
Sie wissen aber schon, dass Sie hier von ca. 10 Seiten (genauer das Unterkapitel 2.4) im Buch reden. Die std::string-Klasse wird im Buch auf fast 30 Seiten behandelt. Ich bleibe dabei, mir hat das Buch beim Lernen mit dem Stroustrup sehr geholfen. Den "C++ Primer" fand ich auch Klasse, obgleich ich den erst nach den beiden Büchern durchgemacht habe. Die anderen beiden Bücher kenne ich nicht.
Ich denke eher Herr Wolf hat in diesem Buch zuviel des Gutens gewollt und sollte "Querschläger" wie: "Wer Erfahrungen in C hat..." bei seiner nächsten Auflage komplett aus dem Buch streichen, oder eben in den Anhang hinzufügen. Was dem Umsteiger von C sehr hilfreich ist, dürfte einem (absoluten) Anfänger in C++ vieleicht etwas verwirren.
Antwort auf einen früheren Beitrag vom
03.11.2010 18:03:02 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.11.2010 18:30:59 GMT+01:00
Patrick Hammes meint:
Ohne das Buch zu kennen ist laut anderen Rezensionen, Autorenprofil und einem Blick ins Buch doch ein Konzept zu erkennen, das in möglichst anschaulicher Weise und tiefem Detailreichtum versucht! dem wenig erfahrenen Programmierer die Sprache C++ von Grund auf darzulegen.
Der Code-Stil ist Sache der Persönlichkeit. Es soll für den/die Programmierer lesbar sein. Wenn es Open-Source werden soll natürlich auch für "alle anderen". Daher gibt es hier sicherlich kein Geheimrezept und viele (un)gewollte Suggestionen in Foren, weil natürlich jeder seinen Stil für richtig hält. Grundlegende Dinge, an die man sich halten soll und "muss", erwarte ich jedoch vermittelt zu bekommen. Ich denke das Beispiel von André zeigt die typischen Forendiskussionen. Ich überlese mal das unsachliche und übrig bleibt ein Fortgeschrittener, der einem Anfänger antwortet, der evtl. das Buch nicht kennt. Aus dem Kontext heraus lese ich jedoch das, was das Buch versprechen will, sich von den Grundbefehlen und -strukturen einem std::string zu nähern und nicht umgekehrt (das Feld von hinten aufräumen). Normalerweise ist es didaktisch sinnvoller den Weg vom einfachen zum komplexen zu gehen, das macht in der Programmierung erfahrungsgemäß aber nicht immer Sinn, da dabei oft die Mechanik auf der Strecke bleibt. Und die ist essentiell um generell Probleme logisch lösen zu können, wenn man weiss wie ein Computer, ein Programm "tickt". "... von A bis Z" liest sich für mich wie eine detaillierte Abdeckung aller Themen, ob jetzt diese Themen aus einem korrekten gut geschriebenen Programm gezogen sind wage ich zu bezweifeln, da man für einzelne Beispiele maximal Schnipsel benötigt um diese darzustellen. Und das hat dann Auswirkung auf eine ggf. schlechte Struktur, was dann in Foren mißverstanden wird. Ich wäre an einer Rezension von einem höheren Standpunkt interessiert, der mehr das Gesamte sieht und was dahinter steckt. Die Intention, das Versprechen und deren Umsetzung (Vorwort -> Inhalt). In Foren tummeln sich verschiedene Charaktere. Mir zu häufig sind u.a. faule Hilfebedürftige, die wenig/gar nicht selbst denken möchten und arrogante Selbstdarsteller mit beschränktem Horizont, wo dann schnell mal Pauschalaussagen wie "ach der schon wieder" getroffen werden. Sehe jedenfalls in den beiden Auszügen keine sachliche Erläuterung noch hilfreiche Antwort hier. Danke an Gisela für die weiteren Buchnennungen. Ist "C++ von A bis Z" nun ein Nachschlagewerk, Lehrbuch, C-Umsteigerbuch oder alles zusammen? Stroustrup scheint mir geeigneter für den Anfang zu sein. A bis Z klingt eher nach "Glossar", also eine praktische Ergänzung zum Stroustrup?!
Antwort auf einen früheren Beitrag vom
04.11.2010 11:47:16 GMT+01:00
André Schreiter meint:
Prinzipiell habe ich nur kleine Auszüge aus den Problemen mit diesem Buch geliefert (nur die beiden ersten Treffer die, die Forensuche lieferte). Nur habe ich noch niemals eine solche Ansammlung von Problemen erlebt, wie von denen, die mit diesem Buch gelernt haben.
Antwort auf einen früheren Beitrag vom
20.02.2011 23:37:47 GMT+01:00
Bob Geldorf meint:
Was vielleicht auch daran liegt, dass dieses Buch häufig empfohlen/gut bewertet wird und dem entsprechend auch von vielen als Einstieg gelesen wird.
Ich frage mich da eher ob es Sinn macht sich einen dicken, teuren Wälzer zu kaufen wenn man eine Sprache lernen will. Warum nicht einfach ein gutes Tutorial aus dem internet suchen? |
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