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Kundenrezension

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anständiges Board mit knapper Ausstattung - Ideal für laufruhige PCs, 19. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Asus P8Z68-V PRO Mainboard (Intel Z68 Express, 4x DDR3 Speicher, 6x USB 2.0) (Zubehör)
Nachdem mein ASUS P5K-R mit Intel Core-Duo E6400 (lief mit 333Mhz FSB und 3.1 Ghz) über 4 Jahre problemlos seinen Dienst verrichtet hat, habe ich mich entschlossen mein System auf den aktuellen Stand zu bringen.
Ich habe mich für das ASUS P8Z68-Vpro mit Intel K7 2.600K entschieden. Der Intel K7 2.600K ist ein sehr schneller 4-Kern-Prozessor mit Hyper-Threading Technologie und offenen Multiplikator. Die im Prozessor integrierte Intel HD3000 Grafik war für meine Kaufentscheidung nicht ausschlaggebend. In Kombination mit der Lucid Virtu Technologie, die vom P8Z68 unterstützt wird, ergeben sich zumindest neue Energiespar-Möglichkeiten. ASUS hat das Board auf einen geringen Stromverbrauch hin optimiert. Böse Zungen behaupten, dass hier nicht die CO2-Reduktion im Vordergrund steht, sondern das Bemühen die enorme Abwärme der Komponenten in den Griff zu bekommen. Mit einem geringeren Stromverbrauch wird automatisch eine geringere Kühlleistung notwendig. Die Gehäuselüfter arbeiten mit moderaten Umdrehungszahlen; der PC bleibt leise. Und genau dieser Umstand führt dazu, dass die Papst Ultra-Silence Gehäuselüfter in meinem antiquierten CS-901 Gehäuse im Vergleich zum P5K-R mit wesentlich geringeren Umdrehungszahlen betrieben werden können. Der Vergleich der Mainboard-Temperaturen unter Volllast zeigt ein erfreuliches Ergebnis: P8Z68-Vpro mit 32-34° Celsius, P5K-R mit 48- 55° Celsius.

Der Lieferumfang ist für ASUS Verhältnisse eher mager. 2 x SATA-6, 2 x SATA-3 Kabel, die obligatorische Blende, SLI-Brücke, Slotblende mit 2 USB-3.0 Buchsen, Treiber-CD und ein Handbuch. Das Board über keinen PATA Anschluss für ältere CD/DVD Laufwerke verfügt, wäre ein IDE auf SATA Konverter eine brauchbare Ergänzung. Doch wirklich ärgerlich ist, dass zwar mit zwei Firewire Anschlüssen geworben wird, diese aber nur mit internen Steckverbindungen ausgeführt sind. Wer also seinen bestehenden PC mit diesem Board aufrüstet, sollte sich einen IDE auf SATA Konverter oder ein neues SATA-DVD/CD-Laufwerk zulegen.
Videofilmer sind wahrscheinlich noch auf einen Firewire Anschluss angewiesen und müssen sich noch eine geeignete Blende in den Warenkorb legen.
Das Layout des Boards ist sehr gut. Ich konnte einen NOCTUA NH-U12P SE2 Kühler ohne Probleme montieren. Der Corsair XMS-3 Speicher passte noch knapp seitlich unter den Lüfter. Die Creative Fatal1ty Pro PCIe-Soundkarte, eine HD 4870 Grafikkarte, sowie ein alte PCI-Wifi Karte fanden ohne Probleme Platz. Die Platine der Firewire Slotblende berührt zwei kleine Kondensatoren des P8Z68, was jedoch weniger dem Board-Layout zuzuschreiben ist, sondern der miserablen Verarbeitungsqualität der Slotblende.

Die grafische Aufbereitung des BIOS mag man lieben oder nicht. Solange die Funkmouse keine permanenten horizontalen oder vertikalen Bewegungen macht, kommt man damit sehr gut zurecht. Diesen Mouse-Fehler konnte ich mit einer Microsoft und Logitech Laser-Funkmouse feststellen. Workaround: Mouse abhängen und mit der Tastatur bedienen.

Über die Leistung des Boards findet man im Internet unzählige Berichte. Ich persönlich möchte nur einige wenige Aspekte, die mir im Vergleich zum P5K-R besonders aufgefallen sind erwähnen.
Die Energiesparfunktionen kombiniert mit der sehr guten Lüfter-Steuerung reduziert die Umdrehungszahl der Gehäuselüfter merkbar -> der PC bleibt auch unter Volllast ruhig.
Die Übertaktungsfunktionen sind ausgereift und das Board erlaubt einen stabilen Betrieb trotz Übertaktung. Auf Anhieb wurde mein Prozessortakt auf 4,4 Ghz bei einem PCIe Takt von 103 Mhz getaktet. Im AUTO-Modus läuft der Prozessor mit einem Multiplikator von 38, sprich ca. 3.8 GHz. Dank des ausgezeichneten Noctua Kühlers, erreichte der Prozessor mit 4.4 GHz unter Volllast (Seti@Home auf 8 Prozessoren (4 +4 HT)) max. 72°, was 26° unter der TJ-Max Temperatur von 98° Celsius liegt. Bei 3,8 GHz liegt die Temperatur bei max. 62° und im IDLE bei 29° Celsius.

Jetzt noch einige Worte zur Lucid Virtu Technologie, die helfen soll Energie zu sparen. Um Lucid Virtu verwenden zu können, muss im BIOS die interne Grafikkarte (IGP) als Primäres Ausgabegerät definiert werden. Der Monitor wird am DVI-Ausgang des P8Z68-Vpro angeschlossen. Nachdem die Treiber für Intels HD-3000 und Lucid Virtu installiert wurden, wird primär der interne Grafikprozessor verwendet. Die PCIe-Grafikkarte schlummert im Energiesparmodus (abhängig vom Grafikkartentyp) und wartet auf die explizite Aktivierung. Die Aktivierung erfolgt über Profile, die im Lucid Virtu Treiber definiert werden können. D.h., wird eine definierte ausführbare Datei (EXE-Datei) geladen, dann wird die Grafikkarte aktiviert. Das funktioniert nach meinen Tests wirklich sehr gut. Blöd ist nur, wenn die Grafikleistung in einem browserfähigen Spiel, wie z.B. Battlestar Galactica Online, benötigt wird. Denn hier muss die EXE des Browsers ins Profil aufgenommen werden. Das bedeutet, dass die Grafikkarte immer dann aktiviert wird, wenn der Browser verwendet wird, sprich auch beim normalen Surfen. Lucid Virtu kann die PCIe-Grafikkarte nicht komplett abschalten, weshalb der geringere Energieverbrauch von der Grafikkarte abhängig ist. Da aber die Grafikkarte auch im normalen Gebrauch zumindest den Takt der GPU regelt, ist das zusätzliche Einsparungs-Potential von Lucid Virtu nicht berauschen. Nervig ist auch, dass ATIs Control Center (CCC) bei jedem Start meldet, dass keine ATI Grafikkarte gefunden wird.

Mein Fazit:
Das P8Z68-Vpro ist ein gutes Board, mit einem guten Layout und bietet für mich ausreichende Übertaktungsmöglichkeiten. Das wichtigste ist aber, dass der Sandy-Bridge Bug hier nicht mehr greifen kann und das Board einen sehr stabilen Betrieb ermöglicht. Die automatischen Stromsparfunktionen helfen nicht nur etwas Strom zu sparen, sondern erlauben einen geräuscharmen Betrieb. Dabei werden auch Komponenten geschont, was sich bestimmt auch auf die Haltbarkeit - trotz automatischer Übertaktung - positiv auswirkt.
Die Ausstattung ist nicht vollständig und kann beim Aufrüsten zu einer Überraschung führen, wenn man die Chipsatz-Treiber von der CD installieren muss, aber über kein SATA DVD-Laufwerk verfügt.
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