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Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tod auf dem Nil (Taschenbuch)
Warum ich es liebe Agatha Christie zu lesen!Die Queen of Crime, Agatha Christie, gehört für mich zu den unterhaltsamsten (und besten) Schriftstellern der Welt. Ihre besten Bücher sind einzigartige Kriminalfälle, immer mit den unterschiedlichsten authentischen Charakteren spannend aufbereitet und alle leben sie von der Natürlichkeit (gibt kein wirklich besseres Wort dafür) ihres Systems, dem System vom menschlichen Spiel der (verborgenen) Gefühle und (unerwarteten) Taten. Durchs ganze Werk von Christie ziehen sich die unterschiedlichsten Detektive und Kommissare - die bekanntesten dürften Hercule Poirot und Miss Marple sein; Christie-Lesern dürften auch Superintendent Battle, Inspektor Japp und Colonel Race ein Begriff sein. Und natürlich Hastings, der treue Freund von Poirot, der ihn gerade bei den frühen Fällen oft begleitet. Während Poirot, der belgische Detektiv mit dem karikativen Aussehen, dem großen schwarzen Schnurrbart, einem feinen Humor und den berühmten grauen Zellen, die er zum lösen seiner Fälle nutzt, sehr oft vorkommt - was mich als Leser nur begeistern kann, da so sogar eine kleine Chronolgie und Lebensgeschichte Poirot von Das fehlende Glied in der Kette bis zu Vorhang entsteht und mitverfolgt werden kann - sind Miss Marples Fälle mit 7 Bücher und die ziemlich unbekannten Tommy und Tuppence Beresford mit 4 Büchern ziemlich dünn gesät. Auch in diesem Buch, dem, wie ich finde, besten Buch von Christie, wenn es um Atmosphäre und Spannung, aber auch um Vielfalt an Personen und Nuancen geht, ist Poirot die tragende Figur, begleitet noch von dem mit ihm befreundeten Colonel Race. Es ist ein Buch voller Trug, Verstrickung, Sein und Schein. Fast alles, jede Person, jede Aussage, muss eigentlich von allen Seiten betrachtet werden, den lange bleibt alles was Wahrheit sein könnte, weitgehend im Dunkeln. Doch das Tolle bei Agatha Christie Romanen, ist ja immer, dass selbst wenn man etwas von allen Seiten betrachtet zu haben glaubt, die Auflösung immer noch besser und überraschender ist, als die hunderttausend Varianten, die man sich bis dahin aufgrund der gegebenen Fakten zurechtgelegt und im Kopf durchgespielt hatte. Denn, wie Poirot immer sagt: Niemand tut etwas, was nicht "dans son charactère" ist - und am Ende müssen wirklich alle Kleinigkeiten wie bei einem Mosaik ein Ganzes ergeben, nichts darf ungeklärt bleiben... das gilt für alle Fälle mit dem französischen Meisterdetektiv. Poirot will nicht nur den Mörder fassen. Er will die Wahrheit über den ganzen Tathergang und das Drumherum rekonstruieren. Hingewiesen sei hier auch noch auf die wirklich brillante, toll besetzte und das Klima des Romans gut einfangende Verfilmung von 1978. Man lese auch meine Rezensionen zu den meiner Meinung nach 7 besten weiteren Agatha Christie Krimis: 2. Alibi oder Der Mord an Roger Akroyd 3. Und dann gabs keine mehr 4. Die Morde des Herrn ABC 5. Mord im Orient Express 6. Mord in Mesopotamien 7. Das Haus an der Düne 8. Tod in den Wolken Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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