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Kundenrezension

38 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wichtiges Buch, 27. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Manifest der Vielen: Deutschland erfindet sich neu (Broschiert)
Ein wichtiges Buch für Deutschland. 29 Autorinnen und Autoren mit islamischem Glauben oder Hintergrund schreiben Essays oder Kurzprosa, mal nüchtern analysiert, mal launisch und polemisch. Eben heterogene Texte, so wie auch "Migranten" oder Muslime heterogen sind. Es geht um die derzeitige "Integrationsdebatte" in Deutschland, darum, wie es sich anfühlt, als Minderheit in Deutschland zu leben, was Islam in Deutschland sein kann, warum Muslime nicht jammern sollen, wie ein Sarrazin mit seiner Medieninszenierung weder Tabus brach noch der Mund verboten wurde und dass Muslime und "Migranten" selbstverstänlcih auch Deutsche sind. Unter den Autoren sind einschlägige Namen aus Medien, Kultur, Wissenschaft und Islamverbänden. Zuerst war ich verwundert dass keine Politiker wie Özdemir oder Özkan dabei sind ' auf der anderen Seite gibt es so keine Parteipolitik oder Meinungsmache von Politikern.

Nicht jeder Beitrag ist meiner Meinung nach gelungen - die Kurzgeschichten gefielen mit nicht, ein paar Artikel kannte man schon aus anderen Medien - aber als Gesamtwerk ist das Manifest der Vielen ein Buch, was ich gerne gelesen habe, nicht nur weil es in einer Medienwelt voller Rassismus ein wichtiger Gegenpol ist, sondern weil es sich auch gut liest. Trotz seiner heterogenen Autoren und Texte spricht das "Manifest" eine gemeinsame Sprache und macht Mut.

Man könnte noch die Umschlaggestaltung kritisieren, die futuristisch wenn nicht sogar kommunistisch wirkt, aber ich habe schon schlimmere Cover gesehen. Auch der Titel ist etwas gewöhnungsbedürftig, weil ich eine Essaysammlung nicht unbedingt als Manifest sehe. Dies schmälert aber nicht den Inhalt.

Ich kann das Manifest der Vielen nur jedem ans Herz legen, sei es um Mut zu machen, sei es um Vorurteile zu entkräften. Wir brauchen mehr solche Stimmen.

Zuletzt noch eine persönliche Botschaft an Hatice Akyün: blieben Sie bitte, bitte hier, wir brauchen Sie!
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1-7 von 7 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 09.03.2011 09:38:46 GMT+01:00
cavaille meint:
Medienwelt voller Rassissmus? Das ist ja wohl lächerlich. Wo sind die gleichgeschalteten politisch korrekten linken Mainstreammedien denn rassistisch? Was ist das denn für eine Wahrnehmung? Gehts noch?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.03.2011 11:48:13 GMT+01:00
Nepomuk meint:
Ihre Wahrnehmung der Medienwelt als "gleichgeschaltete politisch korrekte linke Mainstreammedien" gehört zu den grundlegenden Mythen rechtsradikaler Ideologie. Sie können weiter fest daran glauben - man hat ja sonst nichts - oder dazulernen, wozu es nie zu spät ist. Zum Beispiel indem sie sich mal etwas belesen. Für den Anfang sei Ihnen "Massenmedien, Migration und Integration", herausgegeben von Christoph Butterwegge und Gudrun Hentges, empfohlen. Es gibt allerdings noch über hundert weitere Publikationen, in denen sich Fachleute seit Jahrzehnten mit dem Phänomen auseinandersetzen. Wie gesagt, wenn Sie wirklich wissen wollen, was Sache ist; die meisten bevorzugen ja die bequeme Realitätsverweigerung...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.03.2011 13:17:35 GMT+01:00
M. Botts meint:
Sarrazins Buch ist in einem großen Verlag erschienen und hatte/ hat riesen Auflagen. Es wurde in BILD und anderen Medien beworben und ihm wurden auf mehreren Seiten Platz für seine Darstellung geboten. Die BILD hat auch einen Diskurs gegen Wulffs 03.10.-Rede geprägt. Der FAZ-Feullieton-Chef wurde nach seiner Veröffentlichung, die sich kritisch mit Sarrazin, Kelek, Broder und Konsorten (alle in den Medien sehr präsent) auseinandersetzt, in Medien wie dem Spiegel attackiert.

Wo sehen Sie da eine Gleichschaltung? Außerdem sind ja auch radikale Zeitungen wie Junge Freiheit oder Junge Welt im Abo zu haben, wenn Ihnen BILD, Welt und Spiegel noch zu Mainstream ist.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.03.2011 13:45:43 GMT+01:00
cavaille meint:
@Nepomuk: Ich bin alles andere als rechtsradikal. Christoph Butterwegge ist sicherliche eine hervorragende Referenz. In der Sozialindustrie und Armutsforschung zuhause. Einer der Komedonen im Antlitz des Sozialstaates, die ohne die Klientel, die sie ausgiebig bedauern, keine Existenzberechtigung hätten. Wie wärs denn gleich mit Jürgen Habermas?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.04.2011 15:23:28 GMT+02:00
D. Smigielski meint:
"Sarrazins Buch ist in einem großen Verlag erschienen und hatte/ hat riesen Auflagen. Es wurde in BILD und anderen Medien beworben und ihm wurden auf mehreren Seiten Platz für seine Darstellung geboten. Die BILD hat auch einen Diskurs gegen Wulffs 03.10.-Rede geprägt."

Wie man einer Einseitigen Werbekampagne verfallen kann, wird hier bewiesen.

Veröffentlicht am 14.04.2011 23:39:07 GMT+02:00
... meint:
Ach, diese armen, verfolgten und unterdrückten Muslime... Lauter Akademiker(innen), Buchautor(inn)en, Journalist(inn)en, die im ach so islamophoben Deutschland Karriere gemacht haben und sich so waaaaaaaahnsinnig diskriminiert fühlen.

MIR KOMMEN DIE TRÄNEN!!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.04.2011 13:41:48 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.04.2011 19:44:46 GMT+02:00
chrisring meint:
@Nepomuk
Es genügt bereits diese Medien selbst regelmäßig zu beziehen und auch zu lesen, um sagen zu können, auf welcher Seite das Gros der Journaille steht. Die Sarrazin-Debatte hat das mehr als nur offenbart. Das Buch wurde zwar im Wochenblatt "Der Spiegel" in Ausschnitten vorgestellt, aber dort eben auch verrissen, von den eigenen Angestellten, sowie von Gastautoren.
Es genügt bereits, sich die Argumente der Islamkritiker anzusehen, um sagen zu können, ob etwas plausibel ist oder nicht.
Wenn Sie meinen Ideologiekritik sei trotzdem per se als rechtsradikal zu werten, sobald diese sich gegen eine Ihnen genehme Weltanschauung wendet, dann können Sie das natürlich tun. Mit der so oft beschworenen Toleranz hat das aber nichts zu tun. Wenn Sie einen Souffleur brauchen, der ihnen sagt, welche Argumente als rechtsradikal und welche als politisch korrekt zu betrachten sind, dann ist das in höchstem Maße autoritätsgläubig und unselbstständig, aber immerhin der von Ihnen verteidigten Religion angemessen.
Aber zu behaupten, die deutschen Medien hätten insgesamt eine rechtsradikale Ausrichtung, ist einfach nur autistisches Geschwätz ohne Mehrwert. Wenn sogar ein konservatives Blatt wie die FAZ in der Lage ist, einen Patrick Bahners hervorzubringen, dann frage ich mich, wo eigentlich diese rechtsradikalen Tendenzen stecken sollen. Vielleicht sollte man eher mal einen Paradigmenwechsel versuchen und die faschistoiden Parolen und Methoden im linken Lager dingfest machen!
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M. Botts
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