Kundenrezension

88 von 114 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Keine Logik, keine Inspiration, kein Star Trek, 13. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: Into Darkness (DVD)
Ja, das Gute zuerst: Die Effekte sind Spitzenklasse. Die Schauspieler sind wunderbar. Und die Enterprise auf Tour zu sehen ist nach wie vor immer ein Highlight für jeden Trekkie. Aber der Rest? Ohweh, mal wieder. Wie schon der erste Teil des von mir eigentlich sehr geschätzten J.J.Abrams enttäuschte inhaltlich total. Aber auch im zweiten hat der werte regisseur nichts dazu gelernt. Ich werde das mal wieder stichwortartig auflisten, also VORSICHT SPOILER:
- warum musste am Anfang die Enterprise unter Wasser versteckt werden, keine hundert Meter vom Festland entfernt? Allein das hätte jeder Eingeborene eventuell mit bloßen Augen bei ruhiger See erkennen können. Hier ging es nur um den visuellen Effekt, wenn sie auftaucht, ganz klar. Normalerweise kurbt die Enterprise sicher im Orbit. Warum auch nicht?
- Kirk pubertiert nach wie vor herum und vergnügt sich mit Frauen, trinkt in Bars oder pöbelt Vorgesetzte keck von der Seite an. Nichts Neues aber auch nichts spannendes. Ein totales Abziehbild.
- Spock und Uhuras Romanze geht weiter, aber irgendwie auch nur, um zwischendruch ein zwei Gags einzustreuen. Charakterentwicklung fehl am Platz. Vor allem beim Vulkanier hätte ich da mehr Zwiespalt wegen seiner Gefühle erwartet: schade, Chance vertan.
- Scotty darf nicht in die mysteriösen neuen Torpedos reinschauen, deswegen kündigt er sofort seinen Job (also desertiert er sozusagen!). Kirks Antwort: Okay, bye, bye. Halloooooo??? Und später reicht ein Anruf, um aus beiden wieder die dicksten Buddys zu machen, sodass Scotty unbemerkt einfach in Supergeheimschiff fliegen kann, um da in aller Seelenruhe alles unbemerkt zu sabotieren. Pfffffff, sowas von schlecht und uninispiert konstruiert ist selten ein Plot ausgefallen.
- Khan ist erst böse, dann wieder nicht (da es noch einen zweiten Halbschurken gibt, dann wieder böse. Man mag ihn irgendwie, man will auch gar nicht, dass er verliert, weil er ja in gewisser Weise unschuldig an seinem Schicksal ist. Somit gibt es zwei Schurken im Film (Khan und den Admiral), die aber beide nicht so richtig nur böse sind, sondern in moralischen Grauzonen agieren, dabei aber natürlich recht skrupellos vorgehen. Und da die sich auch noch gegenseitig bekämpfen fiebert man als Zuschauer kaum noch mit.
- Khan attackiert die Konferrenz auf herlrich banale und einfallsose Weise, indem er einfach vor dem Fenster mit rauchenden Colts (Lasern) herumfliegt. Das kann ja auch nur gelingen, weil die Föderations-Spitze keinerlei Sicherheitsvorrichtungen besitzt: keine Abschirmung ihres Saales durch einen Schutzschirm. Keine automatischen Geschütze, keine Wachen, keine Warnsensoren, keine whatsoever. Ob Khan oder Hans-Wurst, beide hätten diese Föderationsnarren mit verbundenen Augen hinrichten können. Dafür braucht es keinen genmanipulierten Overlord, sondern nur einen Kerl, der die Feuertaste drücken kann.
- am Ende wird der Mega-Übermensch Khan einfach mit ein paar stumpfen Schüssen aus dem Stun-Phaser von Uhura niedergestreckt - gäääähn, wie einfallsreich.
- Kirks Sterbeszene (sehr schön inszeniert eigentlich als Spiegelung von Spocks Sterbeszene in Star Trek II damals) wird nur nach wenigen Minuten wieder aufgelöst, indem man ihm etwas Khanblut spritzt (nach Kirks Tod?)... super. Zudem handelte es sich nur um einen mechanischen Fehler (Kirk tritt ein paar Mal gegen den Stahl, danke, das war's) - braucht es dafür wirklich den Suizid?
- die mega-krasse Mission ins Herz des Klingonen-Imperiums führt dazu, dass nicht ein einziges Klingonen-Kriegsschiff auftaucht, nicht ein einziger Posten im All sie bemerkt, und auf dem Planeten selbst nur eine Handvoll Klingonen anrückt, um von Khan im Handumdrehen auseinander genommen zu werden - ohne dabei nach Verstärkung zu rufen. Das gefürchtete Kriegervolk der Klingonen gerät echt zur Farce.
- dann fliegen sie in gefühlten drei Minuten zurück zur Erde - ein Katzensprung.
- außerdem kann sich Khan von der Erde ins Klingonenimperium beamen, etliche Lichtahre entfernt??? Unfassbar. Wenn er so eine Technologie hat, dann ständen ihm ganz andere Assassinen-Möglichkeiten zur Verfügung.
- der Showdown zwischen Kirk und dem Admiral findet ca 20.000 Kilometer vor der Erde statt. Die beschießen sich fett, die funken sich die ganze Zeit die dicksten Geheimnisse über Khans Züchtung etc hin und her und NIEMAND taucht auf. Es gibt keine anderen Schiffe im Sonnensystem, es gibt keine Überwachung des Funkverkehrs, es gibt keine Sonden, Satelliten, Stützpunkte oder ähnliches. Selbst von der Erde müssten die Menschen die Explosionen mit bloßem Auge verfolgen können und niemand reagiert drauf, wenn sich zwei Föderationsschiffe gegenseitig bekämpfen. Die komplette Sternenflotte der Föderation wird kurzerhand in dramaturgischen Tiefschlaf versetzt oder einfach vom Regisseur vergessen. Absurd!
- die Funktion der Tochter des amoklaufenden Admirals ist völlig überflüssig
- Spocks Wuntanfall und Prügelattacke demontieren den ganzen Charakter
- die Sternenflotte baut Kriegsschiffe und erteilt offiziell (!) Mordaufträge?
- wer ist der Cybord / Data-Klon auf der Brücke? Zu jener Zeit???
- das SuperSchiff des Admirals ist riiiiiiiiesig, kann aber von nur einer Person gesteuert werden. Trotzdem hat er eine Crew dabei, die alle potentielle Mitwisser seiner Verbrechen werden. Zudem hat er also zwar (obwohl er sie nicht braucht) eine Crew an Bord, aber niemandem im Maschinenraum postiert, obwohl es zu Kampfhandlungen kommt - sodass Scotty lustig umher stapfen kann und einfach mal die Stecker rauszieht. Und erst als das geschieht kommt ein Typ vorbei und verhört ihn gefühlte zehn Minuten, anstatt gleich seinem Boss zu melden, dass hier ein Saboteuer der Enterprise an Bord ist ... Oh Mann...
- Kirk und Khan werden als Human Rockets durch das Schrottfeld geschossen? Wobei sie mit rasender Geschwindigkeit unterwegs sind und ständig dem umherfliegenden Schrott durch manuelle (!) Reaktionen ausweichen. Unfassbar unlogisch, dass Kirk das packt. Khan vielleicht wegen seiner unmenschlichen Reflexe, aber Kirk steht ihm ja in nix nach, bis auf seinen einen Kratzer am Helm.
- warum scannt Khan die Torpedos nicht, die auf sein Schiff gebeamt werden? Ob da wirklich seine Leute drin sind? Ob die noch alle leben? Ob da eine Bombe an Bord ist? Hey, der Typ hat doch die Superintelligenz, wie ständig erklärt wird... aber dafür ist er zu töricht.
- den Absturz in die Atmosphäre hätte so keiner richtig überleben dürfen
- die sekundenschnelle Umfunktionierung von 72 (!) hyperkomplizierten Torpedos und Kältekammern gelingt dem Doktor mühelos (aha?)
...und und und, es hört (wie im ersten Abrams-Teil) leider nicht auf.

Zu guter Letzt fehlen einfach noch die StarTrek-typischen Dialoge, Erkenntnisse, ja schlicht das Flair, dass seit einem halben Jahrhundert die Reihe geprägt hat. Stattdessen gibt es Popcorn-Kino mit viel Bumm-Bumm und ohne Sinn... Naja, Hauptsache die Dollars rollen...

Für mich mal wieder eine schreckliche Enttäuschung...
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Kommentare

Von 3 Kunden verfolgt

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1-10 von 14 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 13.10.2013 12:33:21 GMT+02:00
Steph meint:
alternative zeitlinie....science-fiction und logik?....nach logik gehend, kann ich jeden film zerfetzen....logik und film passt nicht zusammen....gestehe gern ein, dass es nicht zu übertrieben erscheinen sollte (transwarp-beamen), aber es gibt ja leute, die ins kino gehen, um alle fehler zu suchen!

;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.10.2013 17:27:44 GMT+02:00
Ob Sci-Fi, Fantasy, Kinderfilm oder was weiß ich, eine innere Logik MUSS immer vorhanden sein, sonst ist es ja Klamauk und sinnfrei. Bei Monty Python z.B. verzichte ich gerne drauf, aber hier wird die Story als logisch verkauft und sie stckt voller Widersprüche und sogenannter Plot Holes. Wenn Sie das nicht stört, ok, aber mich stört es gewaltig, denn eine innere Logik einer fiktiven Geschichte ist etwas ganz andere als alltägliche Logik, ganz klar.... ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.10.2013 17:39:28 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.10.2013 17:40:54 GMT+02:00
Steph meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.03.2014 22:04:30 GMT+01:00
Gunbuster meint:
Naja, so Unrecht hat er nicht mit seinem Vorwurf der "Unlogik". Ein Sci-Fi-Film ist immer "unrealistisch", aber er sollte - ausgehend von simpelster Physik und den lange aufgestellten Regeln innerhalb des StarTrek-Universums nicht ALLZU "unlogisch" sein.
Hat mal einer darüber nachgedacht, warum die Enterprise eigentlich auf die Erde fällt? Sitzen wir hier auf nem Schwarzen Loch oder was? Die Sache mit der Raumüberwachung, die weder bei Förderation noch bei Klingonen überhaupt zu existieren scheint, ist auch ein interessanter Punkt. Da könnte ja jeder Feind dicht ranfliegen und die Planeten einfach mit Bomben bepflastern - totaler Unsinn.
Hm - und daß man von Kronos zur Erde nur 5 Minuten Flugzeit mit Warp hat, war mir ebenfalls neu, denn länger fliegen die in dem Film nicht.

Veröffentlicht am 02.07.2014 19:41:30 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.07.2014 19:42:01 GMT+02:00
C. Kanzler meint:
was für eine wunderbare, gut begründete Rezension :-)
hat mich bestärkt, bei "meinen alten" Filmen (bis zum 10. Kinofilm) zu bleiben,
bis dahin war "meine" Star-Trek-Welt noch halbwegs in Ordnung :-)

Veröffentlicht am 22.10.2014 17:55:27 GMT+02:00
Peter Jaeger meint:
Ich wollte eigentlich keine Rezension posten, aber deine hat so auf den Punkt gestimmt.
Science Fiction ist eben nicht nur "Fiction" sondern auch Science und Star Trek hat sich schon immer von einfachen SF Filmen unterschieden. Ich erwarte einfach mehr.
JJ.A. hat Star Trek wieder populär gemacht und viele haben den Film gesehen, aber ich sage immer: eine Millionen Fliegen können nicht irren...
Was mich aber am meisten an diesem Schund gestört hat, war die Tatsache, das hier zum dritten Mal die gleiche Geschichte erzählt wird. Geht's noch!
Als ob es nicht genug talentierte Schreiberlinge gibt, die mal eine neue Geschichte erzählen können, ohne "alternative Zeitlinie". Die Idee war gut um Star Trek wieder zu beleben, aber nächstes Mal bitte eine neue Geschichte.

Veröffentlicht am 22.11.2014 10:52:11 GMT+01:00
Peter Janik meint:
- warum musste am Anfang die Enterprise unter Wasser versteckt werden: ---> Warum denn nicht?
- Kirk totales Abziehbild ---> Warum sollte er denn anders sein als in ST:OS?
- Spocks mehr Zwiespalt wegen seiner Gefühle erwartet: ---> Ich fand das okay. Dafür fand ich die Original Vulkanier immer schon seltsam.
- Scotty (also desertiert er sozusagen!) ---> Er kündigt nicht wegen den Torpedos allein. Es ist diese Racheexpedition die er ablehnt und die Torpedos sind nur der Anlass...
- Khan nicht zu verstehen ---> Ist schade, er ist aber vielschichtig
- Khan attackiert die Konferrenz ---> Das Pentgon starrt ja auch nicht vor Waffen und man schießt die Begleithubis der AirForce ONe auch nicht ab, oder?
- am Ende wird der Mega-Übermensch Khan einfach mit ein paar stumpfen Schüssen aus dem Stun-Phaser von Uhura niedergestreckt - gäääähn, wie einfallsreich. ---> Was hättest Du erwartet? Irgendeine SuperDuper Geheimwaffe die man so hervorzaubert? Oder einen Schuß der nicht auf Betäuben gestellt ist?
- Kirks Sterbeszene ---> Plot Device. Kann man gut finden, muss man nicht
- die mega-krasse Mission ins Herz des Klingonen-Imperiums führt dazu, dass nicht ein einziges Klingonen-Kriegsschiff auftaucht, nicht ein einziger Posten im All sie bemerkt, und auf dem Planeten selbst nur eine Handvoll Klingonen anrückt ---> Nun, sie sind in einem Raumschiff einer Spezies die mit den Klingonen handel treibt. Passt doch.
-, um von Khan im Handumdrehen auseinander genommen zu werden - ohne dabei nach Verstärkung zu rufen. Das gefürchtete Kriegervolk der Klingonen gerät echt zur Farce. ---> Nein. Das zeigt nur wie Über-Menschlich Kahn ist. Und die Klingonen in ST:TOS sind auch weniger kriegerisch überzüchtet denn in der ST:TNG
- dann fliegen sie in gefühlten drei Minuten zurück zur Erde - ein Katzensprung. ---> Ja, willst Du denn WOCHEN im Kinosessel sitzen?
- außerdem kann sich Khan von der Erde ins Klingonenimperium beamen, etliche Lichtahre entfernt??? Unfassbar. ---> Das sind Sachen die passieren weil Scotty sich quasi selbst (nun gut, durch Spock halt) im ersten Film die Formel für Transportation in Warp-Schiffe zeigt
- Wenn er so eine Technologie hat, dann ständen ihm ganz andere Assassinen-Möglichkeiten zur Verfügung. ---> Er will/soll ja einen Krieg vom Zaun brechen, eben nicht zu viel Schaden anrichten. Passt doch erst mal.
- der Showdown zwischen Kirk und dem Admiral findet ca 20.000 Kilometer vor der Erde statt. Die beschießen sich fett, die funken sich die ganze Zeit die dicksten Geheimnisse über Khans Züchtung etc hin und her und NIEMAND taucht auf. ---> Schon mal von Kanalverschlüsselung gehört? Ausser dem Lichtgewitter ist ja erst mal nix besonderes.
-- Die komplette Sternenflotte der Föderation wird kurzerhand in dramaturgischen Tiefschlaf versetzt oder einfach vom Regisseur vergessen. Absurd! --> die war größtenteils beschäftigt sich irgendwelchen Klingonen in irgendeinem fernen System entgegen zu stellen. Erwähnt, aber auch hier Plot Device. Muss man nicht gut finden aber für die Geschichte akzeptabel, finde ich.
- die Funktion der Tochter des amoklaufenden Admirals ist völlig überflüssig ---> Das kann man über 95% der eingesetzten Schauspieler und Komparsen sagen. Na und?
- Spocks Wuntanfall und Prügelattacke demontieren den ganzen Charakter ---> Wieso? Er zeigte doch schon im ersten Film das er seine Gefühle eben nicht 100%-ig im Griff hat. Da bleibt er konsistent. Die Demontage war früher. Wäre seltsam wenn er KEINE grossen Gefühle hätte. Schließlich attackiert Kahn so die letzten Personen die ihm nahe stehen.
- die Sternenflotte baut Kriegsschiffe und erteilt offiziell (!) Mordaufträge? ---> Die Vernichtung des Vulkan war das 9/11 der Föderation. Damit sehen sie Appeasement als gescheitert und suchen nach der Groben Kelle die die Bösen Buben in Schach halten kann. Markus geht noch weiter und intrigiert so das man die aggressiven Klingonen zu einem Krieg provoziert wo die Erde die SuperWaffen hat und sie selbst noch nicht.
- wer ist der Cybord / Data-Klon auf der Brücke? Zu jener Zeit??? ---> Einer aus der Föderation, aber kein Data.
- das SuperSchiff des Admirals ist riiiiiiiiesig, kann aber von nur einer Person gesteuert werden. --> sagen sie doch selbst
- Trotzdem hat er eine Crew dabei, die alle potentielle Mitwisser seiner Verbrechen werden. --> Ist irgendwelches Security Personal. Wenn nix auf den Schirmen gezeigt würde wüssten die auch nichts davon das man die Enterprise zerphasert. Geht schon...
- Kirk und Khan werden als Human Rockets durch das Schrottfeld geschossen? ---> Ja. Das war dem 3D geschuldet. Braucht kein Mensch. D'Accord.
- warum scannt Khan die Torpedos nicht ---> Er ist mit was anderem beschäftigt? Und sie haben eine Abschirmung wo auch Scotty nicht rein schauen konnte mit seinen Scannern (also Sinnlose Aktion, wieso macht der Khan das nicht? Hmm. Vielleicht denkt er mehr nach als wir?
- den Absturz in die Atmosphäre hätte so keiner richtig überleben dürfen ---> Hmm. Plot Device seit vielen der Kinofilme, für die Serie konsistent,
- die sekundenschnelle Umfunktionierung von 72 (!) hyperkomplizierten Torpedos und Kältekammern gelingt dem Doktor mühelos (aha?) ---> Sekundeschnell? Nur weil die Schnitte sekundenschnell sind muss es die Zeit in der Geschichte nicht sein. Hat mich aber auch überrascht. Fühlt sich moralisch richtig, aber technisch seltsam an. D'Accord.
...und und und, es hört (wie im ersten Abrams-Teil) leider nicht auf.

Für mich mal wieder eine schreckliche Enttäuschung.
--> Für mich nicht

Man sollte sich aber schon überlegen ob man:
Mit der Konsistenz des Star Trek Universums argumentiert
Mit unserem Wissen über physikalische Gesetzmäßigkeiten argumentiert

Der Film muß einem nicht gefallen. Aber man sollte schon ehrliche Argumente erheben und nicht ein Sammelsurium an Sachen die dann in sich wieder nicht konsistent sind.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.11.2014 14:00:11 GMT+01:00
Steph meint:
ha ha ha...herrlich! bei mir hat der film auch ne menge sterne bekommen, hab punktuell subtilen witz reingebracht, aber wenn ich DIESE peter-vorlage hier gehabt hätte..mein gott, was hätt ich für ne herrlich amüsante rezi geschrieben!!

einen schönen tag! und hoffen wir, dass der gute KHAN wiederkommt. und die JEM HADAR hätt ich auch noch gern!!

ein schönes WE!

Veröffentlicht am 30.12.2014 21:17:17 GMT+01:00
A. Saelzer meint:
Ich kann dem uneingeschränkt beipflichten. Zur Unterwasser-Enterprise sei noch gesagt, das das Schiff viel zu groß und schwer ist, um innerhalb einer planetarischen Anziehungskraft bzw. Athmosphäre zu agieren. Das war schon zu Zeiten der Voyager mit zig-tausend Tonnen Gewicht Schwachsinn :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.01.2015 20:48:20 GMT+01:00
Skeev meint:
Was ein Unsinn!
Ich kann dir sofort mehrer Science-Fiction Filme nennen, bei denen Logik im Mittelpunkt steht. Es kann ja ein oder andere Logikfehler einschleichen, vor allem bei Filmen, wo es um Zeitreisen geht oder ähnliches, aber "Into Darkness" war doch ein einzelner Logikfehler. Ich bitte dich, es hat schöne Effekte, aber dann ist ja auch schon Schluss.
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