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Kundenrezension

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen spannende Liebesgeschichte unter der Sonne Australiens, 27. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Lied der roten Erde (Die Australien-Saga, Band 1) (Taschenbuch)
Im Prolog, der in Irland im März 1787 beginnt, erfahren wir von einem Mann, der ein Pferd gestohlen hat und dafür ins Gefängnis wandert. Sein Sohn Duncan hat jetzt keine Bleibe mehr und weiß nicht wohin, deshalb wartet er vor dem Gefängnis auf seinen Vater.
Er hofft auf die Freilassung des Vaters, muss jedoch erfahren, dass sie ihn bereits gehängt haben. Auf Pferdediebstahl steht in Irland die Todesstrafe.

Das Lied der roten Erde erzählt die Geschichte der aufmüpfigen Moira, die nach einem Skandal auf ihrer 1. Ballnacht von Ihren Eltern an den mehr als doppelt so alten Dr. Alistair McIntyre verschachert wird und mit Ihm nach Australien auswandern muss. Sie blickt auf eine traurige Zukunft, ohne ihre geliebten Pferde und Ihrer Schwester Ivy.

Das Lied der roten Erde erzählt aber auch die Geschichte des Sträflings Duncan O'Sullivan, der zu Moira's Schicksal wird.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen, spannend und bildhaft. Ich konnte mich in die unglückliche Moira nach der Ankunft in Australien sehr gut hineinversetzen. Alistair's liebloses Verhalten in der Hochzeitsnacht lassen nichts Gutes ahnen. Sie kommt zu dem Schluss, dass er sie nur geheiratet hat, um einen Erben zu zeugen.

Es gibt in dem Roman einige "twists und turns" die für mich nicht immer ganz logisch und nachvollziehbar sind. Auch ist die Story etwas vorhersehbar und es kommen für meinen Geschmack zu viele kristallblaue und moosgrüne Augen darin vor.
Aber davon abgesehen, habe ich mich während der Weihnachtsfeiertage bestens unterhalten gefühlt.

Vorne im Buch erwähnt die Autorin, dass sie bereits an der Fortsetzung schreibt. Das freut mich, denn ich würde schon gerne wissen, was aus dem rothaarigen Samuel geworden ist? Hat er die Bootsfahrt überlebt?
Und vielleicht gibt es auch eine Auflösung, was mit China hinter den Bergen im Westen Australiens gemeint ist?

Das Nachwort und die Zeittafel runden den Roman ab. Hier wird ausführlich erklärt, was Wahrheit und Fiction ist und das neben ihren erfundenen Protagonisten auch einige historische Persönlichkeiten der damaligen Zeit mit dabei sind.

Fazit: ein schöner australischer Schmöker, bei dem man gut unterhalten wird. Ich werde auch den nächsten Roman der Autorin lesen.
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-7 von 7 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 27.12.2010 23:11:01 GMT+01:00
goat meint:
Hallo bonomania!

Eine schön Rezi. Du schreibst "Und vielleicht gibt es auch eine Auflösung, was mit China hinter den Bergen im Westen Australiens gemeint ist?"
Darauf wollte ich nur kurz eingehen, weil es direkt im Nachwort der Autorin schon aufgelöst wird. Dort heißt es: "Viele dieser Sträflinge saßen dem Gerücht auf, dass nur wenige Tagesmärsche entfernt im Westen, gleich hinter den Bergen, China läge. Manch einer floh und suchte das verheißungsvolle Land, das ein sorgenfreies Leben versprach. Kaum einer kehrte zurück, was das Gerücht zusätzliche nährte."
Also müsste unser Samuel schon ganz schön viel Glück gehabt haben und woanders gestrandet sein oder aber ...
Aber gut, dass es einen zweiten Band geben soll. Das lässt ja noch viiiiiiiel Platz für Spekulationen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.12.2010 23:17:59 GMT+01:00
bonomania meint:
Danke Goat, das habe ich auch gelesen :-) Ich weiß aber trotzdem nicht, welcher Ort/Bundesland das in Australien hinter den Bergen sein soll? Schade, dass in dem Buch keine Karte von Australien/Neusüdwales eingezeichnet war. Sowas liebe ich ja bei Romanen, die in fernen Ländern spielen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.12.2010 23:43:53 GMT+01:00
goat meint:
Stimmt, eine Karte wäre schön gewesen. Aber wir warten einfach mal den zweiten Band ab. Notfalls kann man sich ja auch noch an die Autorin wenden. Sie wird ja aufgrund der Recherchen einiges dazu sagen können. Ich freu mich jedenfalls schon auf den zweiten Band.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.12.2010 17:12:44 GMT+01:00
Tristana meint:
Hallo bonomania, hallo goat,
es freut mich sehr, dass euch mein zweiter Roman so gut gefallen hat :-). Aber jetzt bin ich verwirrt: War in eurem Exemplar keine (gezeichnete) Landkarte von Neusüdwales drin? Die sollte auf den ersten Seiten mit abgedruckt sein ... Möglicherweise habt ihr ja andere Exemplare bekommen?
Liebe Grüße
Inez Corbi

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.12.2010 17:24:42 GMT+01:00
goat meint:
Hallo Inez!

Doch doch, eine Karte war ganz vorne im Buch. Allerdings reicht die nicht über die Blue Mountains hinweg und ich gehe mal davon aus, dass die Blue Mountains die Berge sind, hinter dem sich das angebliche China befinden soll. Aber nun können wir Dich auch direkt fragen: Dieses China war ja eine Einbildung - was genau befand sich denn nun dort?

Lieben Gruß
Melanie

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.12.2010 17:37:13 GMT+01:00
Tristana meint:
Hallo Melanie,
du hast recht, das angebliche "China" sollte sich, zumindest nach Vorstellung etlicher zumeist irischer Sträflinge, hinter den Blue Mountains befinden. Manche machten es auch weiter im Norden aus. Allerdings wusste keiner von ihnen, was sich da wirklich befand, das war reines Wunschdenken. Irgendjemand hat es wohl mal in die Welt gesetzt, und dann kursierte das Gerücht. Es gab sogar mal eine offizielle Expedition dorthin, um nach "China" zu suchen, aber niemand hat es je gefunden ...
Liebe Grüße und herzlichen Dank für dein/euer Interesse
Inez

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.12.2010 00:09:25 GMT+01:00
bonomania meint:
opps, stimmt! Hab ich voll übersehen, weil die Zeichung gleich neben dem Prolog ist. Auf der Coverinnenseite (vorne und hinten) wäre es unübersehbar gewesen, das war wahrscheinlich nicht realisierbar?
Danke nochmals und liebe Grüße zurück :-))
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