7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Guten Appetit oder Koosatte, 28. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Rotes Gold: Ein kulinarischer Krimi Xavier Kieffers zweiter Fall (Taschenbuch)
Xavier Kieffer, ein Luxemburgischer Star-Koch, wird zur einem exklusiven Dinner in Paris eingeladen. Francois Allégret, Bürgermeister von Paris, läd zu einer privaten Soiree im Musée d'Orsay ein. Nicht nur die Location ist exquisit. sondern auch die geplanten Gaumenfreuden. Der größte Sushimeister Frankreichs, Ryuunosuke Mifune, gibt sich die Ehre und zelebriert ein sog. Omakase, ein Überraschungsmenü. Leider kommt es nicht soweit, da der Suhimeister gleich nach dem ersten Gang das zeitliche segnet. Die Obduktion ergibt, dass Mifune an dem starken Nervengift, das in dem japanischen Kugelfisch, Fugu, vorkommt, gestorben ist. Nur war auf dem Menü kein Fugu vorgesehen. Außerdem war Mifune eine Suhimeister der alten Schule, die extreme Vorsicht bei der Zubereitung des Sushis walten ließ. Im Auftrag von Bürgermeister Alléget, der durch dieses extravagantes Event unter politishcen Druck gerät, ermittelt Kieffer in diesem Mordfall, der ihn zu der Welt des Thunfischfanges und 'handels führt. Durch die weltweite Überfischung von Thunfisch, insbesondere vom Bluefin-Thun, hat sich der Handel zu einem Millionengeschäft entwickelt. Die Nachfrage von Feinschmeckern in aller Welt ist kaum zu befriedigen und das 'rote Gold' des Bluefin-Thun ist für Händler wertvoller als Menschenleben. Und der Suhimeister ist nicht das letzte Opfer. Dem Autor ist es gelungen, viel Hintergrundinformationen interessant und spannend in seine Geschichte einzubetten. Ich habe viel über die kulinarischen Besonderheiten, diversen Küchengeheimissen aus Japan und Luxemburg - und ganz viel über Thunfisch gelernt. Das geschieht im Grunde ganz nebenbei. Jedoch sollte man als Leser an kulinarischen Geschichten interessiert sein, da sie einen sehr großen Raum im Roman einnimmt. Und nicht jede Beschreibung ist appetittanregend ('Ortolan'), aber meistens. Der kriminalistischen Spannung tun sie aber keinen Abbruch. Mir hat der kulinarische Krimi von Tom Hillenbrand gut geschmeckt
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Rotes Gold: Ein kulinarischer Krimi Xavier Kieffers zweiter Fall 3462044125
Tom Hillenbrand
KiWi-Paperback
Rotes Gold: Ein kulinarischer Krimi Xavier Kieffers zweiter Fall
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Guten Appetit oder Koosatte
Xavier Kieffer, ein Luxemburgischer Star-Koch, wird zur einem exklusiven Dinner in Paris eingeladen. Francois Allégret, Bürgermeister von Paris, läd zu einer privaten Soiree im Musée d'Orsay ein. Nicht nur die Location ist exquisit. sondern auch die geplanten Gaumenfreuden. Der größte Sushimeister Frankreichs, Ryuunosuke Mifune, gibt sich die Ehre und zelebriert ein sog. Omakase, ein Überraschungsmenü. Leider kommt es nicht soweit, da der Suhimeister gleich nach dem ersten Gang das zeitliche segnet. Die Obduktion ergibt, dass Mifune an dem starken Nervengift, das in dem japanischen Kugelfisch, Fugu, vorkommt, gestorben ist. Nur war auf dem Menü kein Fugu vorgesehen. Außerdem war Mifune eine Suhimeister der alten Schule, die extreme Vorsicht bei der Zubereitung des Sushis walten ließ. Im Auftrag von Bürgermeister Alléget, der durch dieses extravagantes Event unter politishcen Druck gerät, ermittelt Kieffer in diesem Mordfall, der ihn zu der Welt des Thunfischfanges und 'handels führt. Durch die weltweite Überfischung von Thunfisch, insbesondere vom Bluefin-Thun, hat sich der Handel zu einem Millionengeschäft entwickelt. Die Nachfrage von Feinschmeckern in aller Welt ist kaum zu befriedigen und das 'rote Gold' des Bluefin-Thun ist für Händler wertvoller als Menschenleben. Und der Suhimeister ist nicht das letzte Opfer.
Dem Autor ist es gelungen, viel Hintergrundinformationen interessant und spannend in seine Geschichte einzubetten. Ich habe viel über die kulinarischen Besonderheiten, diversen Küchengeheimissen aus Japan und Luxemburg - und ganz viel über Thunfisch gelernt. Das geschieht im Grunde ganz nebenbei. Jedoch sollte man als Leser an kulinarischen Geschichten interessiert sein, da sie einen sehr großen Raum im Roman einnimmt. Und nicht jede Beschreibung ist appetittanregend ('Ortolan'), aber meistens. Der kriminalistischen Spannung tun sie aber keinen Abbruch. Mir hat der kulinarische Krimi von Tom Hillenbrand gut geschmeckt
R.F.
28. April 2012
- Insgesamt:
5

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