Kundenrezension

1.153 von 1.168 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die fast perfekte Edelkompakte, 18. November 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7100 Digitalkamera (10 Megapixel, 7-fach Weitwinkelzoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Vorbemerkung:
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Ursprünglich hatte ich mir die Vorgängerin P7000 als Zweitkamera zu meiner D-SLR gekauft, nachdem ich sie ausgiebig mit der Canon G12 verglichen hatte. Damals kam ich zu der Erkenntnis, dass die Canon G12 bei nahezu identischer Bildqualität definitiv das ausgereiftere Produkt im Vergleich zur P7000 darstellt. Aufgrund der besseren Ausstattung und des sympathischeren Bedienkonzepts hatte ich mich trotz unzuverlässiger Gerätesoftware (Abstürze und Einfrieren) sowie des öfter versagenden Autofokus mit einigem Bauchweh für die Nikon entschieden. Nach einen Vierteljahr Nutzung fiel der Sensor aus und nun bin ich im Besitz des Nachfolgemodells P7100.

Gehäusequalität und Haptik:
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Die P7100 macht mit ihrem Mix aus einer Magnesiumlegierung und hochwertigem Kunststoff einen wertigen, gediegenen Eindruck. Dennoch empfand ich die P7000 irgendwie harmonischer, sie war wie aus einem Guss. Bedingt durch zusätzliche Bedienelemente und den Klappbildschirm wirkt die P7100 nicht ganz so smart und trotz nahezu identischer Abmessungen etwas klobiger. Doch das ist Jammern auf höchstem Niveau. Durch den veränderten Handgriff gelingt es wesentlich besser, die Kamera mit nur einer Hand sicher zu halten. Dazu trägt auch die an griffwichtigen Stellen angebrachte Gummierung bei.

Die Drehräder auf der Gehäuseoberseite sind aus Metall gefertigt. Ein versehentliches Verstellen ist nahezu ausgeschlossen, denn sie laufen sehr straff, fast schon ein wenig schwergängig. Alle sonstigen Schalter und Knöpfe haben gut definierte Druckpunkte. Der Objektiv-Adapterring sitzt schön fest, bei der P7000 hatte er ziemlich viel Spiel. Der Blitz sitzt im ausgeklappten Zustand etwas wackelig im ansonsten ausgezeichnet verarbeiteten Gehäuse.

Die Ösen für den Trageriemen sind jetzt drehbar. Ich bin mir nicht sicher, ob das ein Vorteil ist. Denn nun verdreht sich der Riemen ständig, das war bei der starren Befestigung des Vorgängermodells nicht so.

Bedienung und Menüführung:
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Kommen wir zur ganz großen Stärke der Kamera, dem überaus gelungenen Bedienkonzept! Die Kameramenüs empfinde ich als logisch strukturiert, intuitiv bedienbar und durchaus auch schick, jedoch ohne überladen oder verspielt zu wirken. Die überaus reichhaltig verteilten Bedienelemente mögen für manch einen abschreckend wirken, doch für ambitionierte Fotografen ist es einfach toll, so ziemlich alles direkt und ohne Umweg über das Kameramenü einstellen zu können. Etwas enttäuschend empfinde ich, dass das neu hinzugekommene vordere Einstellrad relativ selten zur Nutzung kommt.

Der Klappbildschirm gefällt mit einer exzellenten Auflösung und guter Wiedergabe von Farben und Tonwertabstufungen. Es ist die gleiche Bildschirmtechnologie, wie bei den höherwertigeren D-SLRs aus dem Hause Nikon. Hier gibt es meines Wissens derzeit nichts Besseres. Der Klappmechanismus der P7100 ist meiner Meinung nach zum Fotografieren praktischer und mechanisch stabiler als eine Schwenklösung, wie sie die Canon G12 anbietet. Dafür muß man aber auf einen Bildschirmschutz während des Transportes verzichten. Aus diesem Grund haben beide Lösungen ihre Vor- und Nachteile.

So sehr ich den Sucher an meiner SLR schätze, das Exemplar der P7100 empfinde ich als absolute Notlösung. Ich denke, dafür ist er auch gedacht.

Technik, Bildqualität und Funktionen:
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Die P7100 wird u.a. wegen ihres "besonders großen" Sensors beworben. Es ist sicher richtig, dass der 1/1,7 Zoll CCD Sensor für die heutige Zeit relativ groß ist, doch es gab und gibt Kompaktkameras mit noch größeren Sensoren, wie z.B. die neue Fujifilm X10, die einen 2/3 Zoll Sensor besitzt. Ein solcher hätte auch der P7100 gut gestanden, Platz dafür sollte im nicht mehr hosentaschentauglichen Gehäuse vorhanden sein. Die Limitierung auf "nur" 10 Megapixel ist jedenfalls ein konsequenter und richtiger Schritt. Durch die Kombination aus etwas größerem Sensor und maßvoller Auflösung ist die P7100 anderen Kompaktkameras mit kleineren Sensoren und bis zu 16 Megapixeln natürlich hinsichtlich Rauschverhalten haushoch überlegen. Im Vergleich zu anderen Kompaktkameras ist die Bildqualität deutlich besser. An das Niveau von guten D-SLRs kommt die P7100 jedoch nicht heran, aber das habe ich auch nicht erwartet. Eine Steigerung zur P7000 fand nicht statt, aber auch das war angesichts nahezu identischer Technik nicht zu erwarten. So liegt sie gemeinsam mit der Canon G12 an der Spitze der aktuellen Edel-Kompaktkameras.

Das nicht sonderlich lichtstarke Objektiv deckt mit einer Brennweite von 28-200 mm einen sehr sinnvollen Bereich ab. Obwohl die Lichtstärke mit einer Anfangsöffnung von 2,8 oft kritisiert wird, sind meine Erfahrungen bei wenig Licht dennoch sehr gut. Allerdings ist die Tiefenschärfe hier bereits sehr ausgeprägt, sodass Freistellen von Objekten gegen den Hintergrund fast unmöglich ist. Aber dafür habe ich ja noch meine SLR. Seitens Bildschärfe und Auflösung habe ich nur wenig auszusetzen, man darf die kleine Nikon einfach nicht mit Spiegelreflexkameras vergleichen. Das Zoomen geht recht gleichmäßig und ziemlich sanft vonstatten. Dass der Objektivschutz durch eine Lamellenkonstruktion gelöst wurde finde ich gut, an Kompaktkameras finde ich separate Objektivdeckel sehr lästig.

Die primären Probleme der P7000, unzuverlässiger Autofokus und teils träge Menüführung wurden tatsächlich ausgemerzt. Es ist wirklich unverständlich, warum das nicht schon bei der P7000 möglich war. Softwareabstürze und Einfrieren konnte ich im Gegensatz zum alten Gerät bei der P7100 nicht mehr feststellen, ich denke das ist Geschichte.

Dennoch gibt es eine eklatante Schwachstelle bei der P7100, der teilweise katastrophale automatische Weißabgleich. Insbesondere bei Kunst- und Mischlichtsituationen liegt die Automatik oft deutlich daneben und produziert stark gelbstichige, ja fast schon orange Bildergebnisse. Es ist teilweise so, dass die Kamera sogar bei unverändertem Motiv und gleichen Parametern völlig unterschiedliche Ergebnisse produziert. Da war die Vorgängerin um einiges besser. Da ich überwiegend im RAW-Modus fotografiere, kann ich das nachträglich korrigieren, dennoch sollte Nikon hier schnellstens mit einem Firmwareupdate nachbessern.

Wie schon die Vorgängerin und aktuelle SLRs von Nikon neigt auch die P7100 zur Überbelichtung. Deshalb verwende ich die Kamera mehr oder weniger standardmäßig mit einer Belichtungskorrektur von -0,7.

Die kamerainterne Bildaufbereitung geht sehr vorsichtig und unspektakulär zu Werke. Das mag der Grund dafür sein, dass einige Nutzer nicht sonderlich zufrieden mit den Bildergebnissen sind. Doch diese Vorgehensweise ist typisch für Nikon und bedient professionellere Ansprüche. So sind die Bildergebnisse besser nachbearbeitbar. Wer direkt aus der Kamera "spektakuläre" Ergebnisse wünscht, kann dies durch eine Anpassung der Picture Control Konfiguration erreichen. Das ist neben der automatischen Verzeichnungskorrektur einer der großen Vorteile bei der Nikon Coolpix P7100 gegenüber dem Konkurrenzmodell G12 von Canon.

Verbessert hat Nikon die Anzeige der Tonwertverteilung. Die gefällt jetzt besser, obwohl ich mich frage, warum man das nicht genau so gelöst hat, wie bei den SLRs. Besonders auskunftsfreudig ist die P7100 hier leider nicht und einige Parameter werden leider nicht angezeigt, obwohl das große Display genug Platz dafür bieten würde.

Außerdem vermisse ich die Möglichkeit, in gezoomten Bildern blättern zu können, z.B. um einen Schärfevergleich durchführen zu können. Auch dies ist bei den Nikon SLRs problemlos möglich. Dafür hat Nikon der P7100 einen Lagesensor spendiert, der die Bilder im Wiedergabemodus bei Drehung der Kamera automatisch mitdreht (Funktioniert jedoch nicht bei RAW-Bildern). Auch gibt es jetzt eine permanente Kontrollanzeige für den Akkuladestand. Die Optik der elektronischen Wasserwaage wurde angepaßt, darüber hinaus kann man sie nun auch als Balken, statt in Fliegeroptik anzeigen lassen. Auffällig sind viele neu hinzugekommene Menüpunkte. Damit ist eine individuelle Anpassung noch besser möglich, als bisher. Vorsichtig sollte man mit der Funktion "Active D-Lighting" umgehen. Bei meiner SLR (D7000) liebe ich diese Funktion und habe sie dauerhaft in Stufe "Automatisch" aktiviert. Doch bei der P7100 sollte man die Verwendung abwägen, da sie zu teils matschigen und stark farbverfälschten Ergebnissen führen kann.

Energiemanagement
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Mit der Energie ihres Lithium-Ionen-Akkus geht die P7100 sehr sparsam um. Normalerweise sollte eine Akkuladung locker für einen kompletten Tag mit vielen hundert Fotos reichen. Dennoch wird man in der Regel auf das Mitführen eines Reserveakkus ungern verzichten wollen. Und hier habe ich mich etwas geärgert, dass die P7100 im Gegensatz zur P7000 keine Fremdakkus akzeptiert. Schließlich hatte ich noch einen solchen Akku von der Vorgängerin übrig, und bei dieser hatte er genauso gut funktioniert wie der Originalakku, und das bei einem Fünftel des Originalpreises.

Ebenfalls kritikwürdig: Das Steckerladegerät! So praktisch dieses zu Hause zu nutzen ist, so unpraktisch ist es, dieses sperrige Teil auf Reisen mitzunehmen.

Sonstiges
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Beim Lieferumfang würde ich lediglich das Fehlen eines gedruckten Handbuches kritisieren, wobei Nikon da in bester Gesellschaft ist, denn leider ist dies mittlerweile die absolute Ausnahme bei den Kameraherstellern. Immerhin liegt den SLRs noch eines bei, schauen wir mal, wie lange noch ...

Der Tragegurt der P7100 ist um einiges länger als bei der P7000. Das mag den einen oder anderen Kunden freuen, ich fand den kürzeren Riemen praktischer.

Nikon P7100 oder Canon G12?
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Diese Frage werden sich viele Interessenten stellen, insbesondere, wenn man eine der beiden Marken favorisiert. Da ich auch die G12 recht gut kenne, möchte ich zunächst kurz die Vorteile der Nikon P7100 gegenüber der Canon G12 aufzeigen:

+ größerer Zoombereich
+ schnellerer Autofokus und schnellere Einschaltzeit
+ höher auflösendes Display
+ Feintuning der Bildparameter (Schärfe, Kontrast, Farbsättigung)
+ automatische Verzeichnungskorrektur
+ besserer Videomodus mit permanentem Autofokus und der Möglichkeit zu Zoomen

Aber auch die Canon G12 ist eine sehr gute Kompaktkamera, und definitiv empfehlenswert. Für die G12 spricht der praktischere Schwenkbildschirm, weil dieser im umgeklappten Zustand das Display beim Transport vor Kratzern schützt. Auch hinsichtlich kompatiblen Zubehörs einer eventuell vorhandenen SLR sollte man seine Entscheidung treffen. In meinem Falle freue ich mich, dass ich meine Blitzgeräte oder die Fernbedienung auch mit der kleinen Nikon nutzen kann. Und Canon-Fans geht es sicher ähnlich mit der G12.

Fazit:
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Trotz des einen oder anderen Kritikpunkts ist die Nikon Coolpix P7100 ist eine tolle Zweitkamera für SLR-Fotografen. Sie weist eine für Kompaktkameras überdurchschnittliche Bildqualität auf und weiß seitens Bedienkonzepts voll zu überzeugen. Im Vergleich zu ihren direkten Konkurrenten bietet sie den größeren Funktionsumfang und den flexibleren Brennweitenbereich. Lediglich beim automatischen Weißabgleich sollte Nikon schnell nachbessern.

Wer sich etwas mit diesem Modell und dem enormen Funktionsumfang beschäftigt und gerne fotografiert, wird die kleine Nikon sehr ins Herz schließen. Ich ertappe mich leider immer öfter dabei, der P7100 gegenüber meiner SLR D7000 den Vorzug zu geben, wenn ich unterwegs bin. Beste Bildqualität ist sicher sehr erstrebenswert, die Schlepperei muß man aber auch mögen ...

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Update 03.01.2012: Während der Feiertage ist leider auch die P7100 softwareseitig eingefroren. Die Kamera reagierte auf keinerlei Bedienelemente mehr und lies sich nicht ausschalten. Abhilfe schaffte nur das Entfernen und Wiedereinsetzen des Akkus. Das kannte ich bereits von der P7000. Allerdings trat das Problem beim Vorgängermodell häufiger auf, bei der P7100 war es das erste Mal. Dennoch enttäuschend, dass Nikon das Problem auch nach dem Modellwechsel noch nicht vollständig im Griff hat.

Unabhängig davon macht die Kamera aber nach wie vor viel Spaß und produziert gute Bilder.
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Kommentare

Von 9 Kunden verfolgt

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1-10 von 29 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 18.11.2011 11:22:14 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.11.2011 11:27:02 GMT+01:00
MissMutig meint:
Vielen Dank für diese ausführliche, sorgfältige und abgewogene Rezension! Mein Mann hat die G12 - und ich schleiche seit Wochen um die P7100 herum ;-) Wenn nicht noch die eierlegene Wollmilchsau zu Weihnachten herauskommt, werde ich mir die Nikon wohl gönnen.
Herzliche Grüße, A.K.

Veröffentlicht am 27.11.2011 20:20:23 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.11.2011 20:22:13 GMT+01:00
Frobi meint:
Also erstmal Danke für den äußerst ausführlichen Bericht !
Habe selber lange Rechergen durchgeführt und bin zum gleichen Ergebnis gekommen:
Entweder die G12 oder eben die P7100.
Jetzt steh ich vor dem Problem mich entscheiden zu müssen, tue mich sehr schwer.
Was mich noch ein klein wenig stört ist die Größe (Höhe) der Kamera, 99mm gegenüber 76 sind schon viel.
Meine Frage an den Autor: stört Ihn das nicht ?
Was bleibt: Noch ein wenig überlegen bezüglich einer kleinen Systemkamera (die gibts ja schon sehr klein), aber ein halbwegs gutes Objektiv trägt ordentlich auf.
Hat da der Autor eine Erfahrung ? Welche übertrifft mit der Bildqualität eindeutig die P7100 ?
Wäre sehr dankbar für eine Antwort.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.11.2011 21:40:52 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.11.2011 07:52:39 GMT+01:00
Bazi meint:
99 mm Höhe? Die P7100 ist 79 mm hoch. Für mich ist sie winzig klein, im Gegensatz zu meiner D7000 ... ;-)
Nein im Ernst, die P7100 und die G12 nehmen sich wirklich nichts, was Format und Form angeht.
Außerdem bin ich durchaus der Meinung, das eine Kamera eine gewisse Mindestgröße mitbringen sollte, damit man sie auch vernünftig handhaben kann. Mit Systemkameras habe ich keine Erfahrung. Als Kompaktalternative sind sie mir inkl. Objektiv zu sperrig, seitens Bildqualität darf es dann ruhig eine "richtige" SLR sein.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.11.2011 08:45:49 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.11.2011 08:48:50 GMT+01:00
Frobi meint:
Hallo
Danke für die rasche Antwort.
Von wegen 79-99mm Höhe, ich sehe in jeder Beschreibung "Abmessungen (H x B x T) ca. 99 x 116,8 x 48,3 mm", dies sogar vom Hersteller. Die G12 dagegen hat "nur 76mm" Höhe. Dies hab ich gemeint mir der Höhe, wie hoch ist sie tatsächlich, hatte sie ja noch nie in der Hand ?
Eine weitere Frage bezüglich Ihrer Bemerkung zum Weißabgleich:
Wie oft passiert dies in der Praxis dass sie daneben liegt mit dem automatischem Weißabgleich ? Ist dieses Problem nur auf Kunstlicht beschränkt (kann man dies dann einfach umgehen) oder passiert dies auch bei etwas problematischen Lichtverhältnissen im Freien ?
Ich habe dies schon in den Testaufnahmen von (dkamera.de) bemerkt. Auf eine Firmware-Änderung des Herstellers warte ich eher nicht.
Dies wäre für mich ein Punkt den ich nicht in Kauf nehmen möchte, ich habe jetzt eine etwas betagte Kamera (Canon Powershot A620) bei der dies auch des öfteren vorkommt und muss dann jedesmal im Nachhinein mühsam korrigieren (der Weißabgleich liegt da nicht so grundsätzlich daneben, aber der Tonwert), das RAW-Format möchte ich in der Masse eher nicht anwenden. Deshalb bin ich auf der Suche nach einer "guten Kompakten", da ich viel per Rad oder in den Bergen unterwegs bin, kommt eine SLR eher nicht in Frage.
Danke im Voraus für eine Antwort.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.11.2011 09:01:57 GMT+01:00
Bazi meint:
In meinem Prospekt ist seitens Nikon 76,9 mm angegeben. Der automatische Weißabgleich funktioniert durchaus und ist bei Außenaufnahmen recht zuverlässig. Primär versagt er in Misch- und Kunstlichtsituationen, wo meine SLR z.B. gar keine Probleme hat. Das ist für micht nocht so kritisch, da ich meist in RAW fotografiere und eine nachträgliche Korrektur durchgeführt werden kann.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.11.2011 14:10:25 GMT+01:00
Kai M. meint:
@Frobi
Eine Systemkamera kann, gerade wenn man mit dem Fahrrad unterwegs sein möchte, auch nur ein Kompromiss sein. Die Bandbreite, die die P7100 abdeckt kann damit nur erreicht werden, wenn mindestens zwei Objektive (oder wie bei Sony ein Monsterobjektiv) mitgeführt werden. Das ist dann wirklich nervig. Alternativ wären noch die Bridge-Kameras zu sehen, die einen noch deutlich größeren Bereich abdecken, von der Qualität aber nie an die P7100 heranreichen können. Mit dem Weißabgleich bin ich übrigens auch sehr zufrieden.
Gruß
Kai

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.11.2011 19:52:53 GMT+01:00
Frobi meint:
Danke für die Antwort
Habe mal bei Nikon angefragt, folgende Maße (116,3 x 79 x 48,0 mm) wurden bestätigt.
Also haben die tatsächlich falsche Angaben auf ihrer Homepage bei den techn. Daten.
Ich habe mich deshalb entschlossen diese Kamera zu kaufen.
Finde es super solches Feedback vorzufinden.
Gruß frobi

Veröffentlicht am 06.12.2011 19:21:50 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.12.2011 19:26:17 GMT+01:00
Hallo,
ich habe eine Frage zu der Kamera. Mein Mann hat eine D90 mit einem 70-300 und einem 18-105 Objektiv. Er hätte gerne noch ein Makroobjektiv. Jetzt hat mir heute ein Kollege gesagt, dass ich ihm doch anstelle eines Makroobjektivs eine P7100 kaufen soll. Man könnte mit dieser Kamera auch super Bilder im Makrobereich machen. Ist das richtig oder sollte ich doch lieber ein Objektiv kaufen? Und wenn ja welches? Ich kenne mich leider nicht so gut aus. Für deine bzw. eure Hilfe bin ich sehr dankbar.
Viele Grüße
merlin-the-cat

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.12.2011 20:19:35 GMT+01:00
Kai M. meint:
Hallo Kerstin, mit der P7100 lassen sich prima Makroaufnahmen machen und vom Preis her liegen ein gutes Makro und die 7100 nicht so weit auseinander. Allerdings solltest Du mit Deinem Mann darüber sprechen, ob das auch in seinem Sinne ist. Denn ein Makro auf einer D90 ist mal was ganz anderes, als Makros mit einer Kompaktkamera zu schießen. Die Möglichkeiten liegen doch weit auseinander.
Zum Thema "welches". Das lässt sich pauschal nicht sagen, denn es kommt darauf an, was Dein Mann vorhat. Was will er mit dem Marko fotografieren?? Fragen über Fragen, aber die sind zu klären - bevor Du falsch schenkst und es unterm Tannebaum lange Gesichter gibt.
Gruß
Kai

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.12.2011 12:47:11 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.12.2011 12:48:21 GMT+01:00
Ulrich Drews meint:
Ich bin zufriedener P7100 Fotograf. Die Cam deckt einen großen Nutzungsbereich ab und liefert ordentliche Bildergebnisse. Zuvor hatte ich die Nikon D90, mit den verschiedensten Objektiven, auch einem guten Makro. Ich liebe es auch, Makros u.a. in der Pflanzenwelt zu fotografieren. Das geht auch ganz gut mit der P7100. Aber mit der, z.B. D90 und einem guten Makroobjektiv, erziele bzw. erzielte ich noch bessere Ergebnisse. Die P7100 ist in dieser Hinsicht nur ein Kompromiss, aber ein guter. Ich habe mich damit arrangiert.
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Bazi
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