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So geht Fotografieren, 7. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Digitale Fotografie: Grundlagen und Fotopraxis (Broschiert)
Fotografieren gehört vermutlich zu der Freizeitbeschäftigung, die nicht nur die am weitesten verbreitete ist, sondern auch zu einer Tätigkeit, die vermeintlich einfach und so ganz nebenbei vorgenommen werden kann. Die modernen Kameras mit Farbmonitor auf der Rückseite suggerieren absolut leichte Bedienung und einfaches Fotografieren. Überall wird Alles und Jedes fotografiert, untereinander ausgetauscht und auch eben so fix, wie aufgenommen, oftmals auch wieder gelöscht. Die Vergänglichkeit scheint vorprogrammiert. Die Ursache für so einen wenig nachhaltigen Umgang mit den bildhaften Erinnerungen liegt allerdings häufig auch schlichtweg an der mäßigen bis grauenhaften Qualität mancher Aufnahmen. Wer hier Wert auf etwas qualifizierte, vielleicht sogar kunstvollere Aufnahmen und somit länger anhaltende Freude an einem Bild legt, sollte - ehrlich gesagt - Fotografieren lernen. Viele Schwächen gemachter Aufnahmen sind vermeidbar und ein etwas geübter Umgang mit der Kamera oder selbst dem Fotohandy bewirken deutlich bessere Ergebnisse. Das Buch der Fotografin J. Eser ist eine ausgezeichnete Unterstützung für dieses Unterfangen. Knapp und doch im Wesentlichen vollkommen ausreichend spricht sie anhand der 18 Praxisgerechten Kapitel nicht nur dar, welche Herausforderungen oder Möglichkeiten die Fotografie bietet, sondern die verständlichen und gut nachzuvollziehenden Erläuterungen unterstützen die Lust am Fotografieren. Vor allem aber helfen sie, das besser zu verstehen, worauf es ankommt. Im Prinzip alle Fragen, die sich einer Fotografin oder einem Fotografen anfangs stellen, werden beantwortet und mit unterstützenden Fotos, teilweise zur Darstellung unterschiedlicher Einstellungsergebnisse nebeneinander gestellt, sichtbar gemacht. "Das Wichtigste in Kürze" bietet zusammengefasst in schwarzen Informationskästen das, was es eben vorgibt. Sehr gut gefällt, dass auch das Verständnis für die Auswahl des Motivs, die Bildgestaltung, den gestalterischen Blendeneinsatz, die Blitzbenutzung, besondere Aufnahmesituationen bis hin zur Bildbearbeitung und Bildverarbeitung (Druck oder Veröffentlichung) in diesem kompakten Buch ihren Platz gefunden und profund beantwortet werden. Dieses Buch ist wirklich ein tolles Grundlagenwerk für Fotografie-Einsteigerinnen und -Einsteiger und sollte als Zubehör jeder Kamera beigelegt sein. © 07/2011, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.
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Digitale Fotografie: Grundlagen und Fotopraxis 3842100183
Jacqueline Esen
Vierfarben
Digitale Fotografie: Grundlagen und Fotopraxis
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So geht Fotografieren
Fotografieren gehört vermutlich zu der Freizeitbeschäftigung, die nicht nur die am weitesten verbreitete ist, sondern auch zu einer Tätigkeit, die vermeintlich einfach und so ganz nebenbei vorgenommen werden kann. Die modernen Kameras mit Farbmonitor auf der Rückseite suggerieren absolut leichte Bedienung und einfaches Fotografieren. Überall wird Alles und Jedes fotografiert, untereinander ausgetauscht und auch eben so fix, wie aufgenommen, oftmals auch wieder gelöscht. Die Vergänglichkeit scheint vorprogrammiert. Die Ursache für so einen wenig nachhaltigen Umgang mit den bildhaften Erinnerungen liegt allerdings häufig auch schlichtweg an der mäßigen bis grauenhaften Qualität mancher Aufnahmen.
Wer hier Wert auf etwas qualifizierte, vielleicht sogar kunstvollere Aufnahmen und somit länger anhaltende Freude an einem Bild legt, sollte - ehrlich gesagt - Fotografieren lernen. Viele Schwächen gemachter Aufnahmen sind vermeidbar und ein etwas geübter Umgang mit der Kamera oder selbst dem Fotohandy bewirken deutlich bessere Ergebnisse.
Das Buch der Fotografin J. Eser ist eine ausgezeichnete Unterstützung für dieses Unterfangen. Knapp und doch im Wesentlichen vollkommen ausreichend spricht sie anhand der 18 Praxisgerechten Kapitel nicht nur dar, welche Herausforderungen oder Möglichkeiten die Fotografie bietet, sondern die verständlichen und gut nachzuvollziehenden Erläuterungen unterstützen die Lust am Fotografieren. Vor allem aber helfen sie, das besser zu verstehen, worauf es ankommt. Im Prinzip alle Fragen, die sich einer Fotografin oder einem Fotografen anfangs stellen, werden beantwortet und mit unterstützenden Fotos, teilweise zur Darstellung unterschiedlicher Einstellungsergebnisse nebeneinander gestellt, sichtbar gemacht.
"Das Wichtigste in Kürze" bietet zusammengefasst in schwarzen Informationskästen das, was es eben vorgibt. Sehr gut gefällt, dass auch das Verständnis für die Auswahl des Motivs, die Bildgestaltung, den gestalterischen Blendeneinsatz, die Blitzbenutzung, besondere Aufnahmesituationen bis hin zur Bildbearbeitung und Bildverarbeitung (Druck oder Veröffentlichung) in diesem kompakten Buch ihren Platz gefunden und profund beantwortet werden.
Dieses Buch ist wirklich ein tolles Grundlagenwerk für Fotografie-Einsteigerinnen und -Einsteiger und sollte als Zubehör jeder Kamera beigelegt sein. © 07/2011, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.
Uli Geißler
7. Juli 2011
- Insgesamt:
5

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Details
Ort: Fürth, Bayern Deutschland
Top-Rezensenten Rang: 237
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