Kundenrezension

33 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leider nicht besseres gefunden, 7. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Canon EF 16-35mm 1:2,8L II USM Objektiv (82 mm Filtergewinde) (Zubehör)
Um es vorwegzunehmen, eigentlich hätte ich 3,5 Sterne gegeben ... da das nicht geht habe ich aufgerundet.

Vorgeschichte: Ich habe schon seit Jahren ein 17-40L, das ich damals aus drei gekauften Exemplaren "ausgesiebt" habe, das leider aber erst bei f11 wirklich gut ist. Mit zunehmender Kameraauflösung störten die Randunschärfen leider immer mehr und waren auf größeren Prints schon lange ein Ärgernis. Leider gab es von Canon nie eine deutlich bessere Alternative. Mein neidischer Blick fiel lange auf das 14-24 von Nikon, ich dachte auch schon öfter an die Adapter-Lösung, da ich eh meist manuell fotografiere, habe das aber aufgrund der fehlenden (bzw. nicht praktikablen) Lösung für Grauverlaufsfilter verworfen.

Ich habe jetzt das 16-35 II und das Tokina 16-24/2.8 verglichen.
Das Tokina ist "build like a tank" und DEUTLICH schärfer als das Canon, allerdings ist das Tokina auch viel größer und schwerer hat eine stark gekrümmte Frontlinse. Das erzeugt eine extreme Streulichtempflindlichkeit mit starken Geisterbildern, die den Einsatz einschränken. Eine Filterlösung - und mir ist ein Grauverlauf bei großen Bildwinkeln wichtig - ist nur schwer und mit sehr großen Filtern möglich [...]. Obwohl das Tokina an den schlechtesten Ecken besser ist, als das Canon an den besten, habe ich mich deshalb für das Canon entschieden und vermeide die 16mm, denn bei 19mm ist es deutlich ausgeglichener.
Fast hätte ich mich für das 21er Zeiss entschieden, habe dann aber die Testergebnisse bei [...] verglichen und gesehen, dass das 16-35 bei 20mm und meinem relevanten Einsatzbereich (f8) nur minimal schlechter ist als das Zeiss, aber halt flexibler einsetzbar.
Ein Wort noch zum Filtereinsatz: Wer an ein Cokin P-System denkt sollte das ganz schnell vergessen, das vignetiert ganz deutlich (auch mit abgesägtem Halter). Ich habe einen Lee-Halter (100mm) mit 82mm-Weitwinkelhalter und Hightec-Filtern im Einsatz. Bei 16mm vignetiert auch das noch gaaaanz leicht, ist aber vertretbar. Der Umstieg von einem guten 17-40L lohnt allerdings nur, wenn man größere Prints braucht und Qualität wirkich eine Rolle spielt.
Wer aber weniger Landschaften fotografiert und keine Filter braucht, dem lege ich einen Test des Tokina ans Herz - da sieht man, was denn eigentlich im Weitwinkelbereich noch so an Qualität in der Kamera steckt ...

Die vom Tokina erwartete Dezentrierung war übrigens nicht schlechter als die bei den Canons ... getestet wurden je 2 Exemplare ...
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 08.09.2012 16:40:40 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.09.2012 16:42:10 GMT+02:00
Pomito meint:
Das ist ja schlechthin der Alptraum eines jeden Online-Versands. Immer schön kaufen, andere können dann die vermeintlich schlechteren Exemplare kaufen. Ich habe noch nicht gehört, dass jemand ein "besseres" 17-40 hatte.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.09.2012 16:59:35 GMT+02:00
Claudia B meint:
Ich finde vielmehr, dass es ein Albtraum für den Kunden ist, wenn die Hersteller keine konsistente Qualität liefern. Ich empfehle dazu mal den Test des Tokina bei photozone.net - die mussten 3 Exemplare testen, weil zwei so dezentriert waren, dass sie sie nicht mal testen konnten :-(
Jeder Händler muss wissen, ob er Produkte anbietet, die solches "Testkaufen" erforderlich machen". Andernfalls bin ich als Kunde der gekniffene ... ich muss das Objektiv samt Kamera zu Canon schicken, damit es zentriert wird ... dann hat man erstmal weder Kamera noch Objektiv ...

Zum Thema "noch nie gehört" ... das sagt wohl nicht viel, ich jedenfalls habe es live erlebt, aber mancher merkt auch jahrelang nicht, dass er ein schlechtes Exemplar hat ... das ist ja für denjenigen dann auch OK. Ich jedenfalls gebe nicht 1300,- EUR aus um dann erstmal Kamera und Optik einzuschicken.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.09.2012 10:08:50 GMT+02:00
M. Cisler meint:
Produktionsbedingt wird man immer Schwankungen in der Qualität von Produkten hinnehmen müssen. Wollte man die ausschließen, so würde ein Objektiv oder eine Kamera schnell das 10fache kosten. Wollen wir das?
Manchmal hilft wirklich nur der Testkauf...oder, wie schon beschrieben, die Einsendung von Objektiv und Kamera beim Hersteller. Wenn Sie allerdings mit der Fotografie Ihr Geld verdienen und nicht aus "Spaß an der Freud" fotografieren, so bleibt oftmals nur der Weg des Testkaufs.
Übrigens: Die Testkauf-Durchläufer müssen nicht zwangsläufig mangelhaft sein! Sie passen halt nicht zu der jeweiligen Kamera...
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