Kundenrezension

84 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Willst Du lieber Recht haben oder glücklich sein?", 28. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Ein Kurs in Wundern: Textbuch /Übungsbuch /Handbuch für Lehrer (Gebundene Ausgabe)
Dies ist eine Frage, die sich stellt, wenn man anfängt, sich mit "Ein Kurs in Wundern" zu beschäftigen. Wer vor allem anderen Recht haben möchte, wird nicht in der Lage sein, sein bisheriges Weltbild in Frage zu stellen. Wer jedoch vor allem glücklich sein möchte, ist auch bereit, das Bild, das er sich gemacht hat, ein klein wenig beiseite zu stellen, so daß er etwas anderes, das hinter der Welt unserer sinnlichen Wahrnehmung liegt, für möglich halten kann. Nur diese "kleine Bereitwilligkeit" wird von uns gefordert, damit wir in "Ein Kurs in Wundern" einen wunderbaren und sehr praktischen spirituellen Weg finden können. Dieser lehrt uns, daß es keinen Grund gibt, andere zu fürchten, zu hassen oder ihnen mit Groll zu begegnen, und daß man in jeder Situation im Frieden bleiben kann. Der "Kurs" ist kein Buch, das man durchliest, um dann "Aha!" zu sagen und es beiseite zu legen. Er ist ein wirklicher Lehrgang in dem Sinne, daß man lange damit arbeitet und dabei liebevoll begleitet wird. Er führt aus der Angst zur Liebe.

Der Kurs beinhaltet ein in sich geschlossenes und plausibles spirituelles System, in dem Gedanken mehrerer spritueller Richtungen bzw. Religionen enthalten sind. Er lehnt sich, auch vom Vokabular her, an das Christentum an. Allerdings unterscheidet er sich auch in vielen Punkten vom Christentum und interpretiert viele seiner Aussagen und Begriffe neu. Wer Vorbehalte gegenüber dem traditionellen Christentum hat, kann daher trotzdem sehr gut mit dem Kurs arbeiten. Auch buddhistische Gedanken (z.B. Reinkarnation) sind enthalten. Dies spricht keineswegs gegen den Kurs, denn es ist ganz einfach so, daß alle Religionen versuchen, sich der "einen Wahrheit" aus ihrer Perspektive anzunähern.

Zunächst möchte ich zum besseren Verständnis kurz auf das metaphysische System des Kurses eingehen:

In Wirklichkeit gibt es nur Gott und seine Schöpfung, die er nach seinem Bilde schuf und die in sich und mit ihm eins ist. Gott und seine Schöpfung sind reine Liebe und unendlich. Alles, was nicht Liebe ist und was endlich ist, kann nicht wahr sein, denn wenn Gott und seine Schöpfung unendlich sind, kann nichts außerhalb davon existieren.
Wie kommt es nun, daß unsere tägliche Erfahrung so ganz anders ist?
Wir als Gottes Schöpfung sind in eine Art Traum gefallen, in welchem wir meinen, uns von Gott getrennt zu haben (traditionell christlich der "Sündenfall", Sünde = Trennung). Wir meinen, Gott hiermit angegriffen zu haben und fürchten uns daher vor seiner Strafe. Dies ist uns alles nicht mehr bewußt, denn unsere Angst ist so groß, daß wir alles verdrängt haben und uns nicht mehr daran erinnern können. Dies steht in Einklang mit der christlichen Vorstellung der Erbsünde, die ja auch besagt, daß wir sündig sind, obwohl wir als Individuum uns nicht erinnern können, etwas verbrochen zu haben. Der große Unterschied besteht darin, daß laut Kurs diese Schuld nicht wirklich ist, sondern nur in unserer Vorstellung im Traum existiert. Und wir werden nicht wirklich bestraft, sondern müssen nur an unseren Vorstellungen im Traum arbeiten, um ihnen entrinnen zu können.
Der Teil unseres Geistes, der meint, sich getrennt zu haben, ist das "Ego". Dieser Teil unseres Geistes möchte uns auf kranke Weise vor unseren Schuldgefühlen schützen. Dazu möchte er uns nicht nur von Gott, sondern auch von allen anderen getrennt sehen, wodurch sich die eine Schöpfung in immer mehr Fragmente aufsplitterte. Nun haben wir nämlich viele Gegenüber, auf die wir all unsere vermeintliche Schuld schieben (projizieren) können: "Ich kann nichts dafür, Eva hat mir den Apfel gegeben" - "Ich bin unschuldig, die Schlange hat Schuld!". Und nun befinden wir uns in der dualen Welt der Dinge und das Ego möchte es so aussehen lassen, als ob wir die unschuldigen Opfer dieser Welt seien. Denn wenn wir doch sowieso schon so unter den Umständen und unter den anderen leiden müssen, wird Gott uns doch nicht noch zusätzlich strafen. Zum Inhalt des Kurses sagt das Ego natürlich: "Alles Quatsch!".
Gott wird uns tatsächlich nie strafen. Zum einen ist unsere Schuld nicht wirklich, sondern nur ein Traum. Zum anderen ist Gott nur Liebe, und Gedanken der Strafe sind ihm völlig fremd. Statt dessen legte er in dem Moment, als wir uns zu trennen vermeinten, den "Heiligen Geist" in jeden von uns, den göttlichen Funken, der für uns die Verbindung zu Gott aufrechterhält und der uns das Entrinnen aus unseren Phantasien ermöglicht.

Das ganz praktische Ziel des Kurses ist nun, daß wir lernen, statt der Stimme des Ego diese andere Stimme in unserem Geist zu hören, die uns etwas anderes sagt als das Ego. Die leise Stimme des Heiligen Geistes sagt uns, daß es in Wirklichkeit überhaupt keine Schuld gibt und daß der andere nicht unser Feind ist. Er kann uns im Gegenteil helfen, indem er uns als Spiegel dient, in dem wir erkennen können, welche unserer negativen Vorstellungen noch aufgelöst werden müssen. Gottes Schöpfung besteht in Wirklichkeit ja nicht aus feindlichen Gegenübern, sondern ist eins.

Dieses "Eins-Sein" ist nicht als nachzuplappernde Esoterikfloskel zu verstehen. Man kann auch nicht "beschließen", so einfach mal eben daran zu glauben. Dazu ist der Widerstand des Ego und das Vertrauen in das, was wir mit den körperlichen Augen wahrnehmen, viel zu groß. Das Eins-Sein erschließt sich erst während der Arbeit mit dem Kurs in zunehmendem Maße. Je mehr unserer ängstigenden und quälenden Projektionen wir durch Vergebung zurückgenommen haben, umso mehr können wir im Frieden sein, selbst wenn sich die äußeren Umstände nicht ändern sollten. Oftmals ändern sie sich jedoch auch. Es mag sein, daß wir den anderen anders begegnen und diese dann anders reagieren. Es mag sein, daß wir uns geändert haben und bestimmte Ereignisse daher nicht mehr auftreten. Oder es mag sein, daß wir sie einfach übersehen, ohne uns darüber aufzuregen, weil sie in uns nicht mehr auf Resonanz treffen.

Auch unsere große Aufgabe der "Vergebung" ist nicht einfach eine Floskel, sondern es wird genau erläutert, wie sie richtig zu verstehen ist. Denn wie sollte es uns möglich sein, "einfach so" jemandem zu "vergeben", der uns "wirklich" etwas angetan hat? Dieses "Vergeben" funktioniert meistens nicht richtig und das Grollgefühl im Inneren besteht fort. Bei richtig verstandener Vergebung hingegen ist man innerlich im Frieden und kann erleichtert aufatmen.
Wenn wir am Ende alles vergeben haben und hier auf der Erde den glücklichen Traum träumen anstatt des Alptraumes aus Angriff, Angst, Schmerz, Krankheit und Tod, in dem die meisten von uns sich jetzt befinden, kann Gott uns aus unserem Traum erwecken, wir erwachen wieder vereint im Himmel und merken, daß wir ihn in Wirklichkeit nie verlassen haben.
Soviel zum metaphysischen System des Kurses.

Die allermeisten Menschen können natürlich nicht von einer Minute auf die andere ein Denksystem annehmen, das alles auf den Kopf stellt, was sie zuvor gedacht haben, dazu ist der Widerstand des Ego viel zu groß, und dies wird auch nicht von uns gefordert. Religiöse Inhalte können noch so gut wissenschaftlich seziert und analysiert werden, dies wird uns dem Frieden nicht näherbringen (siehe manche vorangegangene Rezension). Die Wahrheit ist im Gegenteil so _ein_fach, daß unser zersplitterndes, aufspaltendes Denken uns eher am Verstehen hindert. Und genau dies ist natürlich die Strategie des Ego. Nötig hingegen ist das wirkliche, gefühlte, herzensmäßige Verstehen, das man mit dem Willen nicht erzwingen kann. Aus diesem Grunde ist der Text, wie er ist. Er kreist wie ein langsamer Strudel langsam um die Wahrheit, zu der er uns hinführen möchte, beleuchtet sie aus immer anderen Perspektiven und man nähert sich dem Zentrum immer weiter an. Wenn man den Inhalt des Kurses in 10 Sätzen aufschreiben würde, was vermutlich möglich wäre, könnte niemand diese Wahrheit annehmen. Es geht hier um eine Änderung unseres Bewußtseins, die sehr behutsam durchgeführt werden muß, um nicht am Widerstand des Ego zu scheitern.

Und mit dem Lesen ist es nicht getan, sondern wir sollten jede der uns in unserem Leben begegnenden Situationen (von der ärgerlichen Lappalie bis hin zur eventuell sich ereignenden Katastrophe) ganz konkret zum Lernen nutzen. Die "Wunder", von denen der Kurs seinen Namen erhalten hat, sind all die Wechsel der Wahrnehmung in all unseren konkreten Lebenssituationen, immer wenn wir von der Denkweise des Ego zur Denkweise des Heiligen Geistes wechseln, wodurch Angst und Haß zu Liebe und Frieden werden. Mit diesen Wundern heilen wir nicht nur uns selbst, sondern die gesamte Schöpfung.

Der Kurs besteht aus drei Teilen:
1. Das Textbuch kann man fortlaufend lesen; in ihm wird das Denksystem des Kurses erläutert.
2. Das Übungsbuch enthält 365 Lektionen, die man in kürzestens einem Jahr durcharbeiten kann. Ziel des Übungsbuches ist, zu lernen, die leise Stimme des Heiligen Geistes zu hören, die einem in jeder konkreten Situation sagt, was das Liebevollste und Richtigste ist, das man tun oder sagen kann. Dies ist ansonsten schwierig bis unmöglich, weil die anklagende, zeternde Stimme des Ego viel lauter ist und wir gelernt haben, meistens auf diese zu hören. Im Verlauf der Arbeit mit dem Übungsbuch können wir immer öfter vom Ego beiseite treten und statt dessen Botschaften von einer höheren Instanz erhalten. Textbuch und Übungsbuch können je nach persönlichem Empfinden nacheinander oder parallel bearbeitet werden.
3. Im Handbuch für Lehrer werden abschließend häufig gestellte Fragen beantwortet.
Man muß sich vor dem Kurs und den durch ihn zu erwartenden Veränderungen nicht fürchten, denn er ist ein ganz und gar liebevolles Werk. Er sagt von sich auch nicht, er sei der einzige und für jeden richtige spirituelle Weg, sondern er sei einer von tausenden von Wegen. Die Schüler, die für ihn geeignet sind, werden ihn finden. Er fordert nicht von uns, daß wir an etwas glauben müssen, sondern wir sollen uns selber überzeugen. Von uns ist lediglich die erwähnte "kleine Bereitwilligkeit" nötig, ihm eine Chance zu geben und uns mit ihm zu beschäftigen.

Der Text ist sprachlich sehr schön, aber auch recht anspruchsvoll, so daß Menschen, die nicht gewohnt sind, längere und kompliziertere Sätze zu lesen, anfangs Schwierigkeiten haben mögen. Er enthält wunderschöne Passagen, eigentlich reiht sich eine Perle an die andere.

Zwei Taschenbücher möchte ich gerne empfehlen, in denen die Grundgedanken des Kurses erläutert werden. Sie können zum Einstieg dienen, ersetzen jedoch nicht die Arbeit mit dem Kurs, der eine unvergleichliche spirituelle Qualität hat. Beide enthalten auch Orginalzitate, so daß man vielleicht einschätzen kann, ob der Kurs für einen selber geeignet ist. Es sind die folgenden Bücher:
1. Im Ursprung liegt die Heilung. Der Kurs, die Vergebung und die Praxis von Michael Dawson. In diesem Buch wird das metaphysische System des Kurses sehr anschaulich und mit Abbildungen erläutert. Der Text ist sehr liebevoll geschrieben und nähert sich dem Kurs eher von der eigenen Erfahrung her.
2. Einführung in Ein Kurs in Wundern von Kenneth Wapnick. Dieses Buch stellt das Denksystem noch detaillierter dar, nähert sich ihm dabei aber eher von der abstrakteren, verstandesmäßigeren Seite her.

Abschließend möchte ich noch sagen, daß ich mich seit mehreren Jahren mit wechselnder Intensität mit dem Kurs beschäftige. Ich meine, in ihm meinen spirituellen Weg gefunden zu haben, ich muß ihn nur noch gehen. Die Ansicht einer Vor-Rezensentin, daß man den Kurs in 365 Tagen "schafft", kann ich aus meiner Erfahrung, auch im Bekanntenkreis, nicht teilen, dafür müßte man vielleicht schon vorher sehr weit fortgeschritten sein. Es hat ja auch keinen Sinn, die Übungen formal zu "machen", aber innerlich nicht wirklich mitzugehen. Wenn man sehr straight ist, kann man in dieser Zeit die Lektionen durcharbeiten, aber es bleibt noch die praktische Anwendung in all den konkreten Lebenssituationen, die uns täglich ängstlich, traurig oder ärgerlich machen und zeigen, was noch aufzulösen ist. Das macht aber nichts, denn nun ist der Weg klar vorgezeichnet, die Suche hat ein Ende und man ist tatsächlich zunehmend mehr im Frieden.

Da es manchmal hilfreich und motivierend ist, wenn man sich mit anderen austauschen kann, gibt es, zumindest in größeren Städten, auch oft private Gruppen, die sich treffen. Man kann mit dem Kurs aber auch ganz für sich alleine arbeiten.
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 19.03.2013 10:27:13 GMT+01:00
K.Erdbärchen meint:
Diese Rezension empfinde ich als eine wunderbare Interpretation meiner Gefühle über dieses Werk, die ich niemals so hätte in Worte fassen können.
Ich habe vor etwa einem Dreivierteljahr mit dem Lesen des Buches begonnen. Ich lese es jetzt zum zweiten Mal und arbeite nun parallel mit dem Übungsteil.
Ich empfinde große Dankbarkeit für dieses Buch, es hilft mir täglich, eine für mich persönlich schwere Zeit zu meistern.
Wenn ich mich zwischen meinen wirklich nicht wenigen Büchern für nur ein einziges entscheiden müßte, würde ich dieses Buch wählen.

Veröffentlicht am 21.01.2014 16:15:21 GMT+01:00
Ginhart Gina meint:
Hi. Ich habe mit der Einführung von Wapnick begonnen. Obwohl diese Buch sehr theoretisch ist wusste ich sofort dass ich das Buch (Kurs in Wundern) haben muss. Ich lese es erst seit einer Woche. Ich bin auch noch nicht sehr weit gekommen, denn ich muss immer pausieren und nachdenken was da genau drin stand. Aber der Frieden und die Liebe die sich in mir breit machen beim Lesen sind echt unglaublich. Doch wenn ich so in meinen Alltag gehe fühle ich mich im Moment ziemlich depremiert (das hatte ich vor dem Buch noch nicht). Ich hoffe nur es ist ein normales Gefühl durch das Buch weil ich/besser gesagt mein Ego vielleicht jetz echt weiß dass Ihm ein Kampf bevorsteht und mir damit ein "Bein stellen" will!! Aber ich denke in einem Jahr schaff ich das gar nicht!! Nur so runterlesen kommt für mich nicht in Frage. Will es lernen, spüren oder erfahren (wie auch immer)!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.01.2014 16:28:04 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.01.2014 16:44:25 GMT+01:00
seemoewe59 meint:
Hallo, ist auch nicht so einfach, es in einem Jahr zu "schaffen", denn mit dem Lesen ist es ja nicht getan.

Es sind ja auch die Übungen im Übungsbuch zu machen, und bei diesen steigt mit der Zeit der Anforderungsgrad, z.B. wie oft am Tag sie durchzuführen sind. Dies soll sicherlich bewirken, daß man schließlich die Inhalte während des täglichen Lebens ständig im Hinterkopf hat.
Ich selber habe z.B. einen relativ anspruchsvollen Beruf und schaffe es einfach nicht, zwischendurch immer wieder (z.B. jede Stunde) an etwas anderes zu denken, und so habe ich ständig das Gefühl, es nicht "richtig" gemacht zu haben.

Nach einer Kurspause habe ich jetzt gerade einen spirituellen Abstecher ins "konventionelle" Christentum hinter mir, aber ich komme mit den Widersprüchlichkeiten dort einfach nicht klar.
Der Kurs ist für mein Empfinden in sich selber schlüssig, und ich werde sicherlich auch wieder auf ihn zurückkommen.
Vielleicht ist die Benachrichtigung über Ihren Kommentar sogar gerade der Schubs, den ich gebraucht habe. Wahrscheinlich werde ich so vorgehen, daß ich erst das Textbuch lese, weil bei mir da der Widerstand nicht so groß war (bloßes Lesen ist für das Ego vermutlich nicht so gefährlich), und erst mit dem Kursbuch anfange, wenn es mich danach drängt.

Der Einstieg mit der Einführung von Wapnick ist sicherlich eine sehr gute Idee gewesen. Er hat nicht die spirituelle Qualität des Kurses, aber er bietet einen sehr guten Überblick über das Denksystem, so daß man schon mal weiß, wo die Reise hingeht.

Ich hoffe, es demotiviert Sie jetzt nicht, davon zu hören, daß andere Schwierigkeiten haben. Ich wünsche Ihnen von Herzen ganz viel Erfolg!!!

Veröffentlicht am 21.01.2014 17:28:27 GMT+01:00
Ginhart Gina meint:
Hi... nun ja, demotivieren lass ich mich ja auch nicht, denn beim lesen empfinde ich sooo viel, dass ist einfach nur wundervoll!!! Ich beschäftige mich seit 4 Jahren mit solchen Büchern (spirituelle Bücher)!! Ich lese die ja auch nicht Tag und Nacht, geht ja gar nicht. Vieles muss man überdenken, absitzen lassen, wirken lassen.... oder was auch immer. Es geht nun mal nix von einem Tag auf den Anderen. Aber dieses depremierende Gefühl hatte ich noch nie, aber witziger Weise gibt mir genau dieses Gefühl den Ansporn zum Weitermachen.... Außerdem bin ich erst 30, ich glaube ich habe noch viel Zeit für dieses Buch ;-)
Aber ich finde es toll wie ich zu diesem Buch "gführt" wurde, und daher weiß ich auch dass es richtig und wichtig für mich und meine spirituelle wie auch menschliche Entwicklung ist!!
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