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Kundenrezension

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaiserliche Party im eigenen Kopf, 5. Juni 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Bonaparte (inkl. digitalem Bonusmaterial) (Audio CD)
“Bonaparte“ in ein einfaches Musikgenre zu katalogisieren, kommt einer Untertreibung gleich. Die Berliner Band um den Schweizer Frontmann Tobias Jundt ist gleichermaßen optisches wie akustisches Spektakel. Trash Punk Zirkus mit Hang zum Ungewöhnlichen. Ein Gesamtkonzept, bei dem der Zuschauer/-hörer einen schmalen Grat zwischen Reizüberflutung und stimulierender Berauschtheit eingeht. Den anfangs rauen Sound hat man durch das Einbinden von “künstlichen“ Elementen herausgefordert. Phasenweise gezähmt, aber über weite Strecken noch verschrobener gestaltet. Künstler sind häufig Genußmenschen und “Bonaparte“ stellen Genußsucht zur Schau. Mit den Alben “Too much“ (2008), “My horse likes you“ (2010) und “Sorry, we’re open“ (2012) die Republik beackert. Nebenbei den RadioAward für Neue Musik, Musikexpress Style Award und den LEA-Award als “Bester Clubact“ eingesammelt.

Der musikalischen und visuellen Unberechenbarkeit stellen sie zumindest den verlässlichen Veröffentlichungsturnus - alle 2 Jahre eine neues Album - als Konstante gegenüber. Nachdem “Sorry, we’re open“ etwas stärker mit dem Rave Punk Genre geliebäugelt hat, besinnt man sich auf “Bonaparte“ wieder stärker auf roughe Handarbeit gepaart mit der bekannten Prise Wahnsinn in Tobias Jundts Stimme. Nachdem “1-800“ als rhythmischer Blues Rocker als reines Instrumental in die Tracklist einlädt, reitet “I wanna sue someone“ auf einer tanzbaren 80s Punk Welle Richtung Lustprinzip. Dem Anspruch jmd. “nähen“ zu wollen, folgt eine weitere Hymne über den herrschenden Selbstdarstellungszwang. “Me so Selfie“ dabei mit ansprechendem Hip Hop Feature in Gestalt von US Hip Hop Psychologe Tim Fite. “Two girls“ und “May the best sperm win“ irgendwo zwischen Iggy Pop und Garage/Surf Rock Zitaten. Die Single “Into the wild” oder “If we lived here” ansprechend gezähmt und auffallend melodisch bzw. relaxed vorgetragen. “Wash your thighs“ pumpt sich auf einem M. Manson-Teppich durch die Boxmembran. “Like an Umlaut in english“ wieder deutlich vom 80s New Wave/NDW Geist gezeichnet. “Bonaparte“ bleibt provokativ, genussvoll und möchte sich inhaltlich weiterhin nicht anpassen. Dennoch klingt die Platte strukturierter als sonst, pflanzt sich deutlich schneller ins Gehör – schmeichelt ihm phasenweise sogar. Vielleicht sogar das bisher stärkste “Bonaparte“ Album der Diskographie.

Anspieltipps: “Me so selfie“, “Into the wild“ und “If we lived here“
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 05.06.2014 22:07:16 GMT+02:00
gesom meint:
Ich stimme hier vollends zu - eines der besten, wenn nicht das beste Album von Tobias und seiner Truppe! Es hört sich sauber arrangiert und unheimlich reif an.
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Rezensentin / Rezensent

P-Man
(VINE®-PRODUKTTESTER)   

Ort: Rodgau

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