Kundenrezension

18 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ärgerliches Rumgereite, 31. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Todeszug nach Yuma [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich hab mich wirklich auf diesen Film gefreut.
Endlich mal wieder gute Darsteller in einem Western, da kann ja nix schiefgehen.
Weit gefehlt!
ACHTUNG SPOILER
Nicht nur das der "Bösewicht" sich selbst ins Gefängnis bringt und dabei nebenbei alle seine Helfer die ihn vor dem Knast bewahren wollten eigenhändig meuchelt, nein auch der einbeinige Farmer mit dem doofen Sohn, muss noch ins Gras beißen damit seine verzogene Brut stolz auf ihn sein kann.
So ein hingegrützter Schwachsinn ist selbst für einen Rosamunde Pilcher Fan nur schwer zu ertragen.
Fazit:
Setzen Sechs
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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 02.09.2008 13:57:26 GMT+02:00
Man kann das zwar auch anders schreiben, ein wenig detaillierter etc aber im Grunde stimmt das schon. Ich hab noch keinen Film mit Christian Bale gesehen, der so schlecht war wie der hier.

Veröffentlicht am 13.01.2010 20:56:12 GMT+01:00
Trente meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 10.05.2012 17:11:35 GMT+02:00
Gunbuster meint:
Hm, eben da liegt ja ein wenig das Problem: Gute Ansätze gehen in diesem Film im Geballer unter. Ehrlich, ich habe den Film zweimal gesehen - und weiß immer noch nicht, warum ein Kerl wie der, den Russel Crowe spielt, plötzlich seine durchaus loyale Truppe am Ende über den Haufen ballert. Und dann noch freiwillig in den Knast geht (der damals kein Spass war - so ungefähr das Niveau des heutigen Mexiko oder so ähnlich). Sicher, er und der brave Farmer haben ein paar mal geredet, toll. Aber vor lauter Leute umbringen blieb für Moral und Ethik in den Gesprächen nicht viel Zeit...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.09.2012 10:56:16 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.09.2012 11:07:46 GMT+02:00
Tina meint:
@ Gunbuster
Klar, er hat sich in den Zug gesetzt. Aber wäre der Film weitergegangen, dann hätten wir miterleben dürfen, wie sich Wade aus eben diesem aus dem Staub gemacht hätte und nie im Gefängnis angekommen wäre.
Also nix mit freiwillig in den Knast.

Nehmen wir Wade die "Freundschaft" oder zumindest eine Art der Verbundenheit mit dem Farmer zum Ende hin ab? Nehmen wir ihm ab, das er dem Jungen einen rechten Weg aufzeigen will, indem er aus seinem Vater einen Helden macht und damit so etwas wie eine Umkehr der Heldenverehrung des Verbrechers bewirken möchte.

Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Der Böse wurde nicht verkitscht ins Gute geführt, er bereut weder seine Taten, noch wird er sein Leben nach dem Todeszug ändern, aber er hat zum Schluss des Filmes etwas Gutes getan, indem er einem jungen Menschen (vielleicht/ wahrscheinlich/ eventuell) aufgezeigt hat, das aufrechte, ehrliche Menschen etwas bewirken können.
Dick aufgetragen und irgendwie verdreht??? Yupp.
Dem Jungen wird was vorgegaukelt? Yupp.
ABER: ist dies nicht auch der Fall, wenn er sich den bösen, aber freien und wohlhabenden Verbrecher ansieht? Hier ist es auch nur der Schein der trügt.

Ich sehe sehr wohl Moral in diesem Film.
Wenn auch irgendwie verdreht...

Schönen Gruß,
Tina
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