Kundenrezension

994 von 1.054 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Windows 7 Migration auf größere SSD, 26. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Samsung MZ-7PC128N/EU 128GB interne SSD (6,3 cm (2,5 Zoll), 256MB Cache, SATA 6.0Gbps) inkl. Notebook Upgrade Kit (Personal Computers)
Ich will nicht soviel zu der Platte sagen. Sauschnell eben, wie erwartet. Windows 7/64 startet in 20 Sekunden. Was soll man sonst noch sagen...

Zur Migration des bestehenden Sytems:
Wer Windows 7 sein eigen nennt, braucht sich doch um die Migration kaum Gedanken machen. Diese ganzen Zusatzprogrämmchen, die hier angesprochen werden, und auch das Ghost, welches der Platte beiliegt, funktioniert bei dem einen und bei dem anderen eben nicht.

Ich habe die Migration auf eine doppelt so große SSD (Samsung) mit der Systemwiederherstellung von Windows 7 gemacht, nachdem meine OcZ Vertex2 nach nicht einmal 1 Jahr den Geist aufgegeben hat ("Damaged Sectors"). Die Win7 Systemwiederherstellung ist sehr einfach, sehr zuverlässig und an einem Nachmittag erledigt. Die meiste Zeit verwendet man darauf, einen Fortschrittsbalken anzustarren. Danach gibts ein "Fertig" und das wars.

Die meisten kennen die Vorgehensweise aber für alle anderen sei sie hier nochmal genannt:

1.
Unter Systemsteuerung\System und Sicherheit\Sichern und Wiederherstellen gibt es das Programm "Systemreparaturdatenträger erstellen". Man nehme eine leere DVD und führe dieses Programm aus. Damit ist man in der Lage, nach einem Crash ein Win7 System zu laden, wenn man das DVD Laufwerk in der Bootreihenfolge im Bios berücksichtigt hat. Wenn nicht nicht, dann während des Hochfahrens (oder des Versuchs) einfach F8 drücken, solange bis alle Laufwerke angezeigt werden. DVD Laufwerk wählen und los gehts mit dem "Hilfssystem".

2.
Ebenfalls unter Sicherheit\Sichern und Wiederherstellen findet sich "Systemabbild erstellen". Dazu nimmt man am besten eine externe Festplatte, auf der genügend Platz ist, das komplette System aufzunehmen. Man sollte es vermeiden große Dateien wie Filme und ähnliches mitzusichern. So ein Zeug kann man ja einfach per Copy vorher mal wegsichern. Ansonsten werden die Backups entsprechend (unnötig) groß.

3.
Wenn nun das System im allgemeinen oder Festplatte im Speziellen im Eimer ist oder man einfach auf eine größere SSD umziehen will, installiert man die neue Festplatte AM SELBEN SATA ANSCHLUSS WIE DIE ALTE. Ein anderer Anschluss funktioniert nicht, dann meckert die Systemwiederherstellung! (Nach der Systemwiederherstellung kann man die neue Platte dranhängen, wo man will. Ich bin beispielsweise mit der neuen Samsung von 3G nach 6G umgezogen. Das kann sie ja!).

4.
Nun lege man die unter 1. erstellte DVD ins Laufwerk und starte die Systemwiederherstellung (notfalls wie erwähnt über F8).
Wichtig kann sein, das Maus und Tastatur DIREKT AM PC angschlossen sind. Hängen irgendwelche Hubs dazwischen, wird die Peripherie u.U. nicht erkannt (war bei mir so).

Jetzt starte man die Systemwiederherstellung. Die aktuellsten unter 2. erstellten Sicherungsdateien werden automatisch vorgeschlagen.

Achtung: Die Systemwiederherstellung formatiert und partitioniert alle betroffenen Datenträger so, wie sie vor der Sicherung waren. Das heißt: Wenn man auf eine größere SSD umzieht, dann wird dort eine Partition erstellt, von der Größe, wie die alte SSD. Das ist aber nicht schlimm. Dazu später.

OK-Button drücken

5. Kaffee holen

6. Warten

7. Fortschrittsbalken anstarren...

8.
Irgendwann ist das System fertig und kann wie gewohnt gestartet werden.

9.
Wenn man den SATA-Anschluss wechseln will, kann man das jetzt machen (natürlich nachdem der Rechner runtergefahren ist...).
Sicherheitshalber kann man jetzt im Bios nochmal die Bootreihenfolge korrigieren. Die neue Platte sollte dort automatisch eingetragen worden sein.

10.
Auf der neuen größeren Platte gibt es nun eine noch nicht zugeordnete Partition. Dieser Bereich läßt sich aber problemlos mit der Datenträgerverwaltung von Win 7 der kleinen Systempartition zuordnen. Dazu gehe man in Systemsteuerung\System und Sicherheit in das Programm Datenträgerverwaltung. Die Maus auf c: setzen, rechte Maustaste drücken und "Volume vergrößern" anklicken und einfach alles bestätigen. Dann hat die C: Partition die komplette Größe der SSD. Das funzt alles im laufenden Betrieb und ohne zweifelhafte Zusatzsoftware.

11.
Tja, nu' is' fertig. Alte Platte in den Mülleimer, wenn sie defekt war.

12.
Ansonsten, falls sie noch funzt, kann es sein, dass sie nun als "offline" in der Datenträgerverwaltung gelistet wird. Das wiederum laßt sich auch über die rechte Maustaste erledigen: Einfach "online" drücken.

13.
Jetzt hat man 2 identische Windowssysteme auf 2 angeschlossenen Festplatten. Startet man jetzt über F8 wieder die alte, kommt es zum SYSTEMCRASH wegen identischer Signaturen!!! Deshalb sollte die alte FP, so sie denn noch funktioniert, in der Datenträgerverwaltung formatiert werden. Alternativ in den Müll, falls defekt.

Hoffe geholfen zu haben.
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Von 12 Kunden verfolgt

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1-10 von 63 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 05.03.2012 21:56:55 GMT+01:00
Hans Otto meint:
sehr ausführliche beschreibung, auch für einen laien, wie mich, verständlich. allerdings habe ich eine grosse 2 tb platte mit 1 reservepartition, 1 systempartition und eine weitere, leere partition. leider weiss ich noch nicht, wie ich die systempartition (nur programme) auf die zukünftige 128 gb ssd platte kriegen soll. ich möchte die zukünftige ssd nur als systemplatte mit einigen programmen nutzen, um so meinen pc beim booten schneller zu machen. mein pc wurde ursprünglich von einem unternehmen konfiguriert.

Veröffentlicht am 06.03.2012 04:03:47 GMT+01:00
Rendra meint:
Sehr gute Anleitung.
Ghost gar nicht erst installieren.

Das wichtigste....Kaffee holen und Fortschrittsbalken anglotzen :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.03.2012 09:18:11 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.03.2012 09:27:23 GMT+01:00
Logicfuzzy meint:
Vermutlich ist ihre derzeitige Systempartition größer als 128 GB. Dann ist es mit der WIN7 Systemwiederherstellung nicht möglich, auf eine kleinere Partition (SSD) umzuziehen.
Sehen Sie es positiv: Kaufen Sie sich die SSD, richten sie jungfräulich ein (mit allen benötigten (Vollversions-) Programmen) und sichern dann dieses neue blitzsaubere System mit der WIN7 Systemwiederherstellung weg. Künftig sind Sie dann immer in der Lage, wenn etwas vermurkst ist, in zwei Stunden den Rechner wiederherzustellen. Große Fehlersuche kann man sich dann künftig sparen!
NAch der Prozedur verstehen sie Ihren Rechner auch besser und werden unabhängiger von "externen Unternehmen".

Vor der Hardwareinstallation brauchen Sie sich auch nicht scheuen: Ziehen Sie einfach von der alten Platte die Stromzufuhr und das SATA-Kabel ab und stecken es (ggf. mit mitgelieferetm Adapter) auf die SSD drauf. Die SSD können sie zunächst zum Ausprobieren einfach auf den Rechnerboden legen. Da gibt es weder mechanische Bewegungen noch Hitzeentwicklung. Beim nächsten Rechnerstart gehen Sie ins Bios (meist mit der "Entfernen"-Taste), und stellen den SATA-Modus (o.ä.) auf AHCI!!!!! Das ist das wichtigste, wie hier schon öfters beschrieben wurde!! Schauen Sie ggf. vorher nach, ob ihr Rechner das überhaupt unterstützt. Halbwegs moderne Rechner tun das aber alle.

Wenn Sie nun noch einen draufsetzen wollen, schauen Sie auf dem Mainboard nach, ob die SSD auch am 6G-Anschluss hängt. Das steht meisten direkt am SATA-Anschluss dran. Häufig hat der auch eine andere Farbe als der 3G-Anschluss.

Wen alles funzt, können Sie die Platte endgültig einbauen, mit Einbaurahmen und so... Das ist ein bischen Fummelei, je nach Innenleben des Gehäuses.

Wenn das geschafft ist, haben Sie ihren Laienstatus definitiv verloren ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.03.2012 13:44:35 GMT+01:00
Hans Otto meint:
vielen dank für diesen hinweis, sobald ich das alles durchgeführt habe, werde ich diesbezüglich wieder antworten.
mfg
hans otto

Veröffentlicht am 10.03.2012 18:13:53 GMT+01:00
H. Hanspeter meint:
Hmm, ich bin mir allerdings nicht sicher, ob mit dieser Methode tatsächlich das "Alignment" richtig ist? Siehe: http://media-addicted.de/alignment-von-partitionen-auf-ssds-ohne-datenverlust-und-neuinstallation-aendern/769/

Veröffentlicht am 18.03.2012 21:47:53 GMT+01:00
Pseudonym meint:
Das Sichern einer SSD inkl. Systemdateien hat mir auch schon Kopfschmerzen bereitet. Schließlich fand ich eine Software, die für die gesamte Sicherung der SSD mit System (256 GB, davon ca 100 GB in Gebrauch) so etwa 20 Minuten braucht (SSD schreibt auf Harddisk, bzw. zurück). Das schafft Acronis True Image Home 2010. Bei der Software muss man nicht die normale Backupmethode nehmen, sondern man geht in den Unterpunkt TOOLS, und wählt dort CLONE DISK. Natürlich muss man vorher erst eine Backup DISK anschliessen, sonst gibts ja nix zu clonen. Der Rest weist sich von selbst. Auf jeden Fall ist dies eine mehrfach erprobte Alternative zum oben geschilderten Weg mit Windows Boardmitteln. Ob sie besser ist weiss ich nicht, aber sie ist schneller. Wegen starren ...

Veröffentlicht am 28.03.2012 12:41:29 GMT+02:00
C. Kuschewski meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.03.2012 13:21:05 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 28.03.2012 21:22:57 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.03.2012 13:50:41 GMT+02:00
Hans Otto meint:
hallöchen,
normalerweise reicht eine 2 tb-platte aus, sie ist aber aufgrund ihrer beschaffenheit notgedrungen immer langsamer als eine ssd-platte. somit ist auch der rechner unter umständen in seiner leistungsbewertung schlechter, da immer das schwächste glied in einer pc-konfiguration die gesamtbewertung "herunterzieht". eine 2-tb-platte kann man natürlich regelrecht "vollpacken", macht sie damit aber auch wiederum "langsamer". eine ssd-platte sollte man eigentlich bei einem desktop nur als systemplatte für programme verwenden und alle anderen daten über eine normale, herkömmliche festplatte speichern (meine absicht).
eine 128 gb ssd-platte reicht als systemplatte hierfür vollkommen aus. programme wie windows 7 64-bit, word excel und access und diverse foto- und videobearbeitungsprogramme benötigen bei mir 75 gb. die videodateien machen dagegen mittlerweile 10 tb aus, hierfür sind bereits preisgünstige 2-tb-platten die beste lösung.
bei notebooks ist die sache aber anders, obwohl für ssd-platten hier die gleichen preise wie für desktops gelten, die ssd ist im vergleich zur normalen notebookfestplatte mit einer adäquaten speicherkapazität in der regel teurer als das notbook selbst. vorschlag: kleine ssd-platte in verbindung mit einer externen über usb 2.0 oder 3.0 zu betreibenden festplatte (z.b. platinum 1tb, ist bei meinem notebook als reine speicherplatte in betrieb) verwenden.

Veröffentlicht am 11.04.2012 21:17:13 GMT+02:00
Dennis G meint:
Super Rezension jedoch habe ich auch mal eine Frage, voraussichtlich kommt morgen meine 128GB Samsung SSD, zurzeit besitze ich eine 500GB HDD Partitioniert in 2 Partitionen C:150GB und D:350GB. Jetzt würde ich gerne C: auf die SSD Packen aber D: trotzdem weiterhin unberührt lassen ist das möglich?
Quasi will ich C (Windows) auf die SSD dann C(HDD) löschen und mit dem nächsten neustart über die SSD (Mit kopiertem C wieder booten)
Ich hoffe jemand versteht meine frage XD
(Vielleicht sogar mit Norton Ghost?)
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