Kundenrezension

37 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Inspiration und veganes Kochbuch zugleich - die Mischung macht es, 4. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Vegan for Youth. Die Attila Hildmann Triät. Schlanker, gesünder und messbar jünger in 60 Tagen (Gebundene Ausgabe)
Attila Hildmann ist als veganer Kochbuchautor derzeit omnipräsent und ein gern gesehener Gast in verschiedensten TV-Shows. Genauso bin ich vor ein paar Wochen auf ihn und seine Rezepte aufmerksam geworden - ich dachte, wer ist der Typ, der solche Köstlichkeiten aus Süßkartoffeln & Co. zaubert? Der die vegane Küche in Zusammenhang mit einer Art von gesunder Ernährungsweise bringt, die Krankheiten möglicher Weise reduziert? Ich war neugierig und wollte einfach nur mehr erfahren.
Gesagt, getan – ich habe "Vegan for youth" gelesen, ausprobiert und meine eigenen Schlüsse daraus gezogen:

Attila Hildmann berichtet von seiner ganz persönlichen Reise – wie er zur veganen Ernährung fand, es sein Leben und seine Gesundheit beeinflusste und welche Erfahrungen er aus seinen ersten beiden Büchern "Vegan for fun" und "Vegan for fit" zog. Nämlich, dass einige Teilnehmer seiner damaligen "Vegan for fit"-Challenge sich danach gesünder und irgendwie verjüngt fühlten, mehr Leistung erbrachten und das sich durch den Verzicht von Fleisch- und Milcherzeugnissen sogar Krankheitserscheinungen wie Bluthochdruck, Diabetis, Neurodermitis usw. deutlich bei einigen verringerten.

Attila Hildmann ging seit dem Folgendes nicht mehr aus dem Kopf: Kann man irgendwie wissenschaftlich beweisen, dass die vegane Ernährung den menschlichen Organismus derartig positiv beeinflusst? Gibt es auf der Welt Bevölkerungsgruppen, die sich vegan ernähren und dadurch besonders gesund sind oder sogar deshalb sehr alt werden? Attila machte sich auf die Suche nach den "100-Jährigen", bereiste die Welt mit wissenschaftlichen Equipment im Gepäck und kam voller Inspiration nach Berlin zurück.

"Vegan for youth" bietet Einblick in andere Kulturen, die vegane Ernährung und deren gesundheitsförderndes Potential. Neben all den Zahlen und Fakten beinhaltet "Vegan for youth" eine große persönliche Herausforderung für den interessierten Leser: Die "60-Tage Triät", bestehend aus köstlichen veganen Rezepten sowie Anleitung für Meditation und Fitness - eine ganzheitliche Challenge.

Mein Fazit

In letzter Zeit habe ich mich im Bereich der Kochbücher immer mehr mit der veganen Ernährung beschäftigt. Und seit dem ich mit dem Lesen von "Vegan for youth" begann, geisterte folgender Gedanke durch meinen Kopf: Kann es sein, dass die vegane Ernährung so viel gesünder ist? Warum habe ich das noch nie probiert, obwohl mir Tiere so am Herzen liegen? Schadet ein Selbstversuch? Nein!

Und deshalb ich habe mich dazu entschlossen, mir und der veganen Ernährung eine echte und unvoreingenommene Chance zu geben.

Meine persönliche Herausforderung wird es sein, die Challenge an mich und meine Muskelerkrankung anzupassen. Da ich weder Sport treiben, noch radikale Diäten machen kann, brauchte ich eine gesündere Perspektive für mich, um fit zu bleiben. Vielleicht habe ich sie dank Attila Hildmann gefunden? Die Meditation ist auf jeden Fall ein Teil der Triät, den sogar ich neben der veganen Ernährung gut umsetzen kann.

Seit 10 Tagen lebe ich nun vegan, stecke Tag für Tag meine Nase in den Rezepteteil des Buches und erfreue mich der Vielfalt. Bisher klappt die "Umstellung" ohne Probleme und Rückfälle.
Ich habe ca. seit dem dritten Tag folgende Veränderungen festgestellt:

- Heißhungerattacken auf Süßes gibt es kaum noch und falls das doch mal passieren sollte, kenne ich jetzt vegane Leckerbissen :-)
- Ich bin den ganzen Tag gesättigt, ohne Unmengen essen zu müssen.
- Ich habe bedeutend mehr Energie und bin (meistens *g*) gut gelaunt.

Über all die anderen gesundheitlichen Aspekte kann ich erst nach mehr als 60 Tagen berichten.
Punkte, die die "Vegan for youth"-Challenge meiner Meinung nach etwas erschweren:

- Leider lebt nicht jeder in einer Metropole, wo es zahlreiche Bioläden in der unmittelbaren Nachbarschaft gibt. Entweder weicht man in dem Falle dann auf Bio-Onlinestores aus, was weder kostengünstig noch langfristig ökologisch vertretbar ist. Oder man kauft das Bioobst/-gemüse, was man vor Ort bekommt und der Rest ist dann eben ohne Bio-Siegel. Das muss jeder für sich selbst entscheiden - vegan ist es allemal.
- Bio gibt es selten zum Discountpreis. Das ist auch ok. Wer aber mit der "Vegan for youth"-Challenge liebäugelt, der sollte wissen, dass für Matcha-Tee, Acai- sowie Acerola-Pulver usw. noch mehr Ausgaben auf einen zukommen.
- Wenn man dann so viel Geld in eine gesunde Ernährung "investiert2, sollte man beim Kauf von Acai und Acerola auf die maltodextrinfreie Variante achten. Dieser Hinweis stammt aus der VFY-Gruppe und fehlt leider im Buch.
- Vegane Küche heißt, dass man Zeit fürs Kochen einplanen muss und das jeden Tag.

Ich bin mir nicht sicher, ob "Vegan for youth" Menschen anspricht, die seit langem vegan leben. Jedoch ist es das Buch auf jeden Fall ein toller Einstieg in die vegane Küche.

"Jedes vegane Essen zählt"

Mich hat Attila Hildmann mit seiner Lebensfreude angesteckt, seine Rezepte machen Lust auf mehr und ich bin gespannt, wie weit mich die vegane Ernährung bringt. Mein persönliches Ziel ist es, mich über die Challenge hinaus vegan zu ernähren - nur mir zuliebe. :-)
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 08.12.2013 13:07:12 GMT+01:00
NaDiMuc meint:
"- Vegane Küche heißt, dass man Zeit fürs Kochen einplanen muss und das jeden Tag."

nein, nicht jeden Tag. Mit cleverer Vorratshaltung, praktischen Rezepten für Tage, wos mal schnell gehen muss, und Kochen auf Vorrat muss man sich a) nicht zwingend jeden Tag und b) nicht unbedingt länger in die Küche stellen. In Summe steht man als Veganer sicher etwas länger in der Küche, das liegt aber vermutlich eher daran, dass man sich zum einen mehr mit gesunder Ernährung beschäftigt als ein Omnivor, der sich um gar nix in Sachen Ernährung Gedanken macht (was jetzt nicht alle Omnivoren in einen Topf werfen soll, Wortspiel nicht beabsichtigt). Und zum anderen sind Convenience-Produkte im veganen Bereich deutlich weniger verbreitet, und sofern vorhanden meist verhältnismäßig deutlich teurer, sowie teilweise auch geschmacklich dürftiger.

In Summe ist vegane Ernährung aber auf jeden Fall ein Gewinn, selbst wenn man wieder "rückfällig" werden sollte - man erschließt sich einfach eine wesentlich größere Ernährungspalette.
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