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Kundenrezension

4.0 von 5 Sternen Gewagter Einstieg & stetige Steigerung bis zum Schluss, 13. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Demonica: Verführt (Taschenbuch)
Gleich am Anfang, bevor die Geschichte überhaupt losgeht, findet man ein Glossar mit verschiedenen Begriffen, die kurz erklärt werden. Das finde ich gut, es ist praktisch und man kann im Laufe der Handlung immer mal wieder vorne nachschauen, was das denn war. Aber die ein oder andere Ergänzung zu manchen Dämonenarten wären günstig gewesen, da viel mehr auftraten, als erklärt wurden und doch wichtig waren.
Die ganzen Dämonenarten sind sehr interessant, gut erklärt und besonders gut ausgedacht.
Was mich manchmal etwas gestört hat, waren die Namen, die mir so völlig fremd und fantasiert waren. Mit einigen ließ ich es mir noch gefallen, aber andere… darüber kann man bekanntlich streiten.
Was mir super gefallen hat, war, dass der Titel „Demonica“ auch im Buch noch einmal selbst vorkam und Verwendung hatte! Denn den Titel Daemonica trägt ein Buch, welches bei den Dämonen das Gegenstück zur Bibel darstellt.

Mit der Handlung hab ich mich zuerst sehr schwer getan. Anfangs schien es, als würde ich mich in einem Softporno befinden. Es war schon etwas übertrieben, dass Tayla, obwohl sie schwer verletzt ist, sofort hin und weg von ihm und vor allem so abartig scharf auf ihn ist. Das war dann doch schon etwas komisch. Und die ganzen obszönen Wörter, vor allen auf den ersten 100 Seiten. Ich habe mich echt gefragt, ob ich das Lesen will, wenn das die ganze Zeit so weitergeht. Weniger hätte es nämlich auch getan und das war ein Punkt, der mir wirklich gar nicht gefallen hat.
Die Handlung war für mich erst einige Zeit sehr undurchsichtig, einfach alles war mit Sex und Begierde überladen und die Nebenhandlungen waren anfangs auch einfach nur verwirrend.
Aber es ging, zum Glück für das Buch, nicht die ganze Zeit so weiter. Die Handlung wurde nach und nach besser, zog mich in ihren Band und ich war voll drin, auch die Nebenhandlungen wurden besser eingebunden. Der Humor, der ab und zu auftauchte, war grandios und obszöne Wörter und Handlungen gerieten mehr in den Hintergrund und ließen nach.
Auch war die Beziehung zwischen Eidolon und Tayla dann nicht mehr so undurchsichtig und es entwickelten sich auf beiden Seiten Gefühle, die jedoch erstmal geleugnet wurden.
Gegen Ende gab es ein dutzend Wendungen, welche überraschend kamen und alles erneut änderten. Nach einem riesigen Verrat, der aufgedeckt wird, findet der Showdown des Buches in einem alten Zoo statt. Auch ist es der entscheidende Moment über das Schicksal von Eidolon und Tayla. Es geht um alles oder nichts. Alles war sehr spannend beschrieben und auch nach dem Finale wurden weitere Fragen aufgeworfen welche einen wirklich gespannt auf den zweiten Band machen.

Eidolon ist der Arzt und der Inhaber des Dämonenkrankenhauses, in welchem sämtliche verletzte Dämonen behandelt werden.
Er hat mehrere Geschwister, die auch auftreten. So wären da seine jüngeren Brüder Shade und Wraith, sowie Shades Halbschwester Skulk. Jeder Bruder hat eine andere Mutter, jedoch den gleichen Vater, aber dadurch ist jeder anders und individuell. Auch hat jeder seine ganz eigene Last zu tragen. Aber zu denen werde ich später noch einmal mehr sagen.
Ohne seine Seelengefährtin würde Eidolon sich bald in ein sexbesessenes Monster verwandeln und das will er unbedingt verhindern. Doch die Zeit tickt und es scheint bis zum Ende so, als würde das auch wirklich passieren.
Tayla gab Eidolon liebevoll den Spitznamen „Hellboy“ was ich wirklich amüsant fand. Es hat auch noch so gut gepasst. =)
Auch ist Eidolon ein Kerl, den man einfach nur lieben kann. Er ist in dutzenden Situationen so süß zu Tayla und hält zu ihr, auch wenn sie sich gestritten haben oder seine Brüder ihm etwas anderes geraten haben. Auch als sie ihn mehrmals töten wollte, hält er zu ihr und hilft ihr und das macht ihn so unbeschreiblich toll.

Ich liebe Eidolons Brüder fast so sehr, wie ihn selbst. Besonders Shade, um den es im zweiten Band gehen wird, hat es mir angetan und ich freue mich jetzt schon darauf, von ihm lesen zu können.
Shades Aufgabe ist es, Patienten von der Straße zu holen und sie ins Krankenhaus zu schaffen, während Wraith umherzieht und sämtliche Heilmittel von aller Welt aufzuspüren und zu beschaffen.
Allerdings waren es vor geraumer Zeit mal vier Brüder, bevor die vierte, namens Roag, von der Aegis, den Dämonenjägern umgebracht wurde. Das tat damals besonders Eidolon weh, da er ihn wirklich sehr gemocht hat. Während Shade und Wraith da schon anderer Meinung waren.
Wraith ist generell aggressiver und feindseliger, als Shade und ganz besonders als Eidolon. Aber Wraith ist auch ein halber Vampir und wurde in seiner Kindheit von diesen jahrelang gequält, was einen dann nicht mehr wundert, wieso er so verkorkst ist.
Eidolon liebt seine Brüder und seine Brüder lieben ihn. Das wird öfters deutlich. Vor allem daran, was er anstelle Wraiths durchmacht, ohne das er etwas davon weiß, zeugt davon, wie sehr sie sich brüderlich lieben. Er schützt seinen jüngeren Bruder wegen dessen Kindheit und das zeigt gleichzeitig menschliche Größe.
Auch Shade rettet Eidolon des Öfteren, sie würden wirklich füreinander sterben. Alle drei sind auf ihr eigenen Weise toll.

Das weibliche Gegenstück zu Eidolon ist die Dämonenjägerin Tayla, welche eine starke, zähe und besonders mutige Frau ist. Außerdem hat sie ein Geheimnis, was sie selbst erst noch erfahren wird, was Eidolon persönlich feststellt und ihre Weltanschauung und ihr Dasein ganz schön aus der Bahn wirft. Denn auf einmal ist nicht mehr alles nur Schwarz und Weiß, sie kann nicht mehr zwischen Gut und Böse unterscheiden. Dieser Zwiespalt ist sehr gut dargestellt und hält sehr lange an.
Ihre Welt wird wirklich Seite um Seite auf den Kopf gestellt und sie beginnt endlich, die Dinge zu hinterfragen, vor allem die Arbeit der Aegis, wägt endlich ab, was Falsch und was Richtig ist und das gefällt mir an ihr. Sie lernt durch Eidolon, dass nicht alle Dämonen schlecht sind und so wechselt sie auch in manchen Situationen auf die Seite der Dämonen, aber auf andere hält sie zu den Menschen. Ihr Zwiespalt könnte wirklich nicht größer sein.
Doch dann wird aus ihr selbst eine tickende Zeitbombe, sie muss sich entscheiden zwischen Leben oder Sterben. Und auch hier ist bis zum Ende nicht klar, für was sie sich entscheiden wird. Denn auch Eidolons Leben hängt davon ab.
Tayla hat ihr Leben lang schreckliche Dinge durchgemacht, es hat mit ihrer Kindheit begonnen und wurde erst besser, als sie zur Aegis kam. Doch ihre Hoffnung auf eine glückliche Zukunft wird nach der Zeit Eidolon.

Es gab eine ganze Reihe sehr interessanter Nebencharaktere, die eine, mehr oder weniger große Rolle spielten.
Eine nennenswerte Nebenperson ist Gemella, eine halbe Dämonin, deren Beweggründe Tayla nachzuspionieren anfangs total im Dunkeln liegen. Als dann das Geheimnis gelüftet wurde, war ich wirklich überrascht, habe mich aber gleichzeitig gefreut, da ich so etwas nicht erwartet hätte.
Jedenfalls hat sich Gem auf beiden Seiten eingeschleust, für die Menschen ist sie einfach nur ein Mensch und in der Dämonenwelt ein vollwertiger Dämon. Nur wenige wissen, dass sie beides ist, darunter auch Eidolon und seine Brüder.
Ein ebenfalls interessanter Nebencharakter ist Luc, ein Werwolf, welcher im Krankenhaus als Sanitäter arbeitet. Bei jedem Vollmond verwandelt er sich und verliert gleichzeitig ein Stück seiner Menschlichkeit. Jedoch wird ihm etwas sehr Wichtiges von der Aegis genommen, was mein Mitgefühl für ihn geweckt hat, deswegen führe ich ihn hier an.
Außerdem möchte ich noch Kynan erwähnen, der Chef der Aegis-Zelle von New York. Ein Jäger und Mensch durch und durch und er wird heimlich umschwärmt von Gem, obwohl er glücklich verheiratet ist. Denkt er zumindest – Kynan ist derjenige, der am meisten zurückstecken musste und derjenige, der mir am meisten Leid getan hat. Ich hoffe, dass es ihm im zweiten Band besser ergehen wird, Luc ebenso.

Fazit:
Trotz des schwierigen Anfangs, den ich teils wirklich etwas verstörend fand, hat die Geschichte eine spannende Handlung aufgenommen und bis zum Ende wurde das Buch immer besser, schon fast grandios.
Die Geschichte um Eidolon und Tayla, Jägerin und Gejagter, war Romantik vom feinsten. Ihre Welt ist furchtbar interessant und ich kann euch das Buch nur empfehlen, solange ihr es auch wirklich bis zum Ende lest und nicht abbrecht wegen dem Anfang ;) Weil das wäre wirklich schade!
Ich freue mich sehr auf den zweiten Band, wenn ich von Shade lesen kann <3
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