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Kundenrezension

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen elegische traurigkeit....., 20. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: MTV Unplugged (Audio CD)
es ist wie so oft schon gesagt eine ehre bei mtv unplugged mitwirken zu dürfen. nicht jeder gruppe/künstler wird diese ehre zuteil und im jahre 1994 gab es eine gruppe,besser gesagt einen künstler der den stil seiner band ändern wollte: kurt cobain....

als die erweiterte nirvana familie von cobain bestehend aus kris novoselic, dave grohl, pat smear, der cellistin lori goldston und einigen mitgliedern der meat puppets die new yorker mtv studios betraten um ein album aufzunehmen dachte niemand das eine grunge band überhaupt dazu in der lage war.
es sollte nämlich ein akustikalbum werden, es konnte ja niemand wissen wie emotional das ergbniss sein würde...
überhaupt: eine gnadenlos übersteuernde band macht plötzlich auf ruhig und gesittet? das gelächter war zu beginn groß.....

nur kurt setzte ein zeichen, zeigte auf wozu diese band fähig war, wie großartig die musiker aufspielen konnten.

beginnen wir mit der nummer "come as you are", ein benchmark der band. die adaption auf die akustische welle tut dieser nummer unheimlich gut. packend, rufend, fragend zwirbelt sich cobain durch diesen großartigen text..
"jesus doesnt want me for a sunbeam" stellt eine der emotionalsten nummern der setlist dar, novoselic wechselt hier vom bass zur ziehharmonika, die ganze band versprüht hier 4 minuten lang zuversicht, legt sich niemals mit cobain an, warum auch? legt er hier doch eine weltklasse ballade aufs parkett die ebso traurig wie wunderschön ist....

"the man who sold the world" ,bekannterweise eine bowie- nummer versprüht viel charm und kraft, cobains halbakustische epiphone gitarre kommt hier deutlich zur geltung. das cover meiner meinung nach besser als das original.

ein großer moment folgt als sich cobain entscheidet "pennyroyal tea" ohne band zu singen. nur er und seine gitarre. spätestens hier wird einem bewusst welch großer verlust ein kurt cobain in wirklichkeit war. diese elegische, runterziehende art zu singen, diese einfachen aber tollen akkorde, dieses gefühl das es ihn gleich zerreist. dieser beusste schmerz in seiner stimme. ohne wort!!

die ruhigen stücke ala "dumb", "polly" oder auch "something in the way" schleißen nahtlos an und ergeben insgesamt ein großartiges gesamtkunstwerk.

ein blues standard, im stile von lead belly, der das prozedere abschloß bewährte sich als angeregter exorzismus und zeigt wiederholt die klasse eines cobain auf.
er war jemand der das musikerbe amerikas mit seiner rauhen stimme in die heutige zeit transportieren konnte.

fazit: eine hochemotionale scheibe die ich zumeist höre wenn ich tieftraurig bin. wenn cobain seufzt, scheint es als würde die ganze welt auf ihn einstürzen. kurze zeit darauf war er tod. das ist es was unplugged zu einem album macht das dem hörer hin und wieder gefährlich nah kommen kann...
ein must-have!
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1-10 von 18 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 20.07.2010 21:42:50 GMT+02:00
Uwe Smala meint:
Strike und very emotional rezensiert.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.07.2010 23:49:26 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.07.2010 23:50:06 GMT+02:00
oh danke...kennst du die?? bzw magst du das uwe?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.07.2010 06:47:54 GMT+02:00
Uwe Smala meint:
Ich habe das Konzert ausschnittweise bei MTV gesehen und fand es nicht
übel. Sonst habe ich nur die "Nevermind".

Veröffentlicht am 21.07.2010 09:04:55 GMT+02:00
Child in time meint:
Nirvana - ich habe da zwiespältige Meinungen zu.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.07.2010 09:28:35 GMT+02:00
Uwe Smala meint:
Da hast Du Recht, als das damals auch noch als etwas total Neues
angepriesen worden ist (Grunge), war die Sache für mich erledigt.

Veröffentlicht am 21.07.2010 10:01:32 GMT+02:00
Rocker meint:
Schöne Rezension - sofort taucht dieses Bild von Cobain in seiner verlotterten Strickjacke vor dem geistigen Auge auf...

Der Erfolg von Nevermind hatte die Band in eine Ecke gestellt, wo sie eigentlich nicht hin gehörte. Das mit dem 'teen spirit' hatten wohl ein paar Leute missverstanden. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten fand -und finde- ich In Utero besser als Nevermind, weil für mich radikaler.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.07.2010 13:55:23 GMT+02:00
V-Lee meint:
ich fand' die kraft und die emotionen die cobain mit dieser band vermitteln konnte phänomenal, aber als komponist fand' ich ihn schwer überschätzt und: ja 'in utero' ist das weit bessere und auch verstörendere werk und 'heart shaped box' ist für mich ihr bester song. aber dass nirvana mit pearl jam und den stone temple pilots gemeinsam musikalisch den 80ern damals den garaus machten, dafür könnte man ihnen gar nicht genug danken.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.07.2010 14:00:10 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.07.2010 14:01:43 GMT+02:00
ich kann das kaum mehr hören.... "cobain ist überschätzt"....

ich sehe das ganz anders, er war ein zerüttetes, zerberchliches genie der viel mehr am kasten hatte als man ihm zutraute.
auf seine art hat er damals der jugend aus der seele gesprochen mit seinen großartigen texten und einfachen aber wirkungsvollen kompositionen.
wenn ich ehrlich bin gibts ganz andere künstler die gehypt und vereehrt werden die es gar nicht verdient haben...
sicherlich ist sein grunge nicht jedermanns sache gewesen aber grade diese unplugged, wenn man die nicht mag kann man einen neil young oder dylan ja eigentlich auch nicht gut finden-

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.07.2010 17:27:44 GMT+02:00
V-Lee meint:
moment ein großartiger musiker war er ja, aber keingroßartiger komponist, dafür lieferte er mir zu viele totalausfälle auf den alben ab. wenn er aber einen guten song schaffte, dann war der großartig. schade dass wir sein reifungsprozess als songwriter wegen seines suizids der welt vorenthalten blieb, ich glaub' da hätte noch viel tolles kommen können...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.07.2010 17:37:23 GMT+02:00
Child in time meint:
"gemeinsam musikalisch den 80ern damals den garaus machten, dafür könnte man ihnen gar nicht genug danken"

Leider hat der Grunge auch fast den Hard Rock und den Heavy Metal kaputt gemacht, aber eben nur fast. :-)
Aber dafür kann Kurt ja nichts.
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