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Kundenrezension

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lauer, verzichtbarer Aufguss. Lieber andere Bücher von Wolf Schneider, 1. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Gewönne doch der Konjunktiv!: Sprachwitz in 66 Lektionen (Taschenbuch)
Ich hatte bereits Schneiders Bücher "Deutsch für (junge) Profis" und "Was die Schule zu lehren vergaß" gelesen (unser Uni-Prof, ein bekennender Fan Schneiders, empfiehlt seinen Studenten wahrscheinlich seit Jahrzehnten dessen Bücher).

Im Gegensetz zu den beiden eingangs genannten Büchern, die ich hiermit ausdrücklich empfehle, kann ich mit "Gewönne doch der Konjunktiv" nur wenig anfangen.

Erstens, weil die meisten Inhalte/Kapitel bereits in anderen Veröffentlichungen Schneiders erschienen sind. "Gewönne doch der Kunjunktiv" ist daher nahezu überflüssig, für den Bücher-Markt abe dennoch interessant. Denn es enthält 66 Lektionen. Sollte Schneider eine perfide Vermarktungsstrategie (Vorsicht! Solch ein "fancy" Wort würde er wohl nie benutzen - ich mache es trotzdem) verfolgen, die Leserschaft dürfte sich künftig auf mindestens 60 weitere Veröffentlichungen freuen. Vorschlag für Buchtitel derartiger Veröffentlichungen (vgl. Kapitalüberschriften im Inhaltsverzeichnis): "Qualität kommt von Qual", "Text vorhanden - Titel gesucht" u.a.

Zweiter Minuspunkt: die Schneider-typische Schreibweise eines Oberlehrers. In anderen Büchern (z.B. in "Was die Schule zu lehren vergaß") schafft Schneider es, angemessen bissig, teils sogar witzig, statt arrogant und feindseilig zu klingen. Das gefällt nicht jedem, ist aber zielführend, weil Schneider die Probleme schlechter Sprache herrlich persifliert und im Kern offenlegt. Nicht aber hier. Sein Schreibstil lädt leider zu oft nicht zum Schmunzeln und Hinterfragen des eigenen Schreibstils ein. Schneiders Tipps - besser: Belehrungen - wirken leider allzu oft aufdringlich, fast schon missionarisch. So wirkt Schneider wie ein verbitteter Oberlehrer, der sich mit der ganzen Welt anlegen will. Und damit kommen wir zum nächsten Punkt, bei dem sich Weltverbesserer Schneider treu bleibt:

Besonders SOZIOLOGEN haben es ihm angetan. In keinem seiner Bücher, die ich gelesen habe, lässt er sich die Gelegenheit entgehen, über sie herzuziehen. Der Mann scheint ein ausgesprochen großes Problem mit sämtlichen Soziologen auf diesem Erdball zu haben. Das darf er ja auch (so verallgemeinernd und oberflächlich seine Ansicht dazu auch sein mag). Aber er muss es dem Leser trotzdem nicht pausenlos, spätestens in jedem dritten Kapitel, auf die Nase binden. Irgendwann wirken die an sich bissigen, weil passenden Seitenhiebe gegen den "Wissenschafts-/Soziologen-Jargon" einfach nur noch aufdringlich, platt und nervend! So vergrault man Leser. DAS sollte eigentlich niemand so gut wissen, wie Schneider. Eigentor.

Fazit: "Gewönne doch der Konjunktiv" ist verzichtbar. Wenn Bücher von Schneider, dann lieber andere - z.B. "Deutsch für (junge) Profis" oder "Was die Schule zu lehren vergaß". Dieser/s Release hier (sorry, unnötiges Modewort) ist nicht mehr als eine überflüssige "Line Extension" (sorry, ein weiterer unnötiger Begriff aus dem Unternehmensjargon - gepaart mit einem unnötigen Adjektiv. Denn sind "Line Extensions" nicht IMMER verzichtbar?!) Näher am Schneider'schen Vokabular: Dieses Buch hier ist nicht mehr, als ein verzichtbarer Neu-Aufguss bekannter, weit verbreiteter literarischer (sorry, noch ein unnötiges Adjektiv!) Brühe.
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