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Leider sehr enttäuschend..., 29. November 2011
Rezension bezieht sich auf: The Thing (DVD)
Ok, also eines vorweg: ich wollte diesen Film gut finden, habe mir ihn schon auf meiner DVD-Wunschliste gesetzt, doch daraus wird es wohl jetzt nichts mehr. Schlechte Computereffekte,(wie man es ,-fürs gleiche Budget macht,- siehe District 9), kaum vorhandene Spannung, unfreiwillig komische Szenen. Die Suche nach dem Monster mit Taschenlampen brachte manche Kinozuschauer zum lachen (ja, ich war leider auch dabei), das Vieh musste wohl aus einem mir undefinierbarem Grund Lichtscheu sein. Keiner kommt auf die Idee, dass es gefährlich sein könnte, weder die Größe noch die sichtbare Klaue im Eisblock waren Grund genug.In den nächsten Szenen haben einige Norweger sich schon mit einem Flammenwerfer bewaffnet. Geht doch, dafür muss aber erst einer sterben. Die Autopsie-Szene war für mich endlich wieder eine nostalgischer Erinnerung an den grandiosen John Carpenter-Film. Ist schon ein Vorteil wenn man nicht alles aus dem Rechner zaubern kann, da müssen die Spezialisten schon Überstunden ableisten, der damaliger Effekt-Guru Rob Bottin war so fertig mit den Nerven, dass er anschließend aus totaler Erschöpfung ins Krankenhaus gehen musste (alles auf der DVD enthallten - das Making Of heisst "Terror Takes Shape", absolut empfehlenswert). Wie die beiden Piloten den Hubschrauberabsturz überlebt haben konnten und wie sie dem Ding entkommen sind bleibt genauso ein "logisches" Rätsel. Übrigens der Angriff im Hubschrauber war für mich so schlecht getrickst, dass ich es kaum glauben konnte, weder gruselig noch erschreckend, einfach nur lächerlich schlecht.Mittlerwerweile spielt das alles auch kaum eine Rolle, fange an aus Frust auf die Uhr zu schauen. Kate findet heraus, dass das Alien möglicherweise sein Opfer auch körperlich kopieren kann, folgt ab der Frau ALLEIN in ein Raum wo sie anschließend von ihr angegriffen wird, wie bescheuert ist das ? Wenn dieses Wesen erwacht wieso greift es wie ein dummes Tier jeden an, kann aber am Ende des Films das Raumschiff starten? Wieso nicht gleich. Oder erst einfach abwarten und die Lage auskundschaften. Bitte versteht mich nicht falsch, ich wollte einen gruseligen, spannenden und coolen SF-Horror-Film sehen mehr nicht, aber dieses Machwerk war für mich einfach nur grottenschlecht und aufgrund der zahlreichen "Fehler" (natürlich wie immer subjektiv bewertet) nicht verdaulich. Positiv: der Soundtrack, die Landschaftsaufnahmen, die Landung des Hubschraubers, die Schauspieler waren gut gewählt und spielten sogar überraschend gut. Die Station war sehr gut nachgebaut und der Anschluß zum Carpenter prima gelungen. Dennoch hat es für mich leider nicht gereicht. Wenn das Filmchen eines Tages in der Videothek meines Vertrauens in einem der Grabbeltische auftauchen wird kann es sogar passieren, dass ich es mir doch schnappe. Jetzt bin ich entweder ein Schizo, ein Filmfreak oder einfach nur bescheuert. Au backe, ggf. alles auf einmal (grins...).
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The Thing B005RY7I8G
Mary Elizabeth Winstead
Universal Pictures Germany GmbH
The Thing
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Leider sehr enttäuschend...
Ok, also eines vorweg: ich wollte diesen Film gut finden, habe mir ihn schon auf meiner DVD-Wunschliste gesetzt, doch daraus wird es wohl jetzt nichts mehr. Schlechte Computereffekte,(wie man es ,-fürs gleiche Budget macht,- siehe District 9), kaum vorhandene Spannung, unfreiwillig komische Szenen. Die Suche nach dem Monster mit Taschenlampen brachte manche Kinozuschauer zum lachen (ja, ich war leider auch dabei), das Vieh musste wohl aus einem mir undefinierbarem Grund Lichtscheu sein. Keiner kommt auf die Idee, dass es gefährlich sein könnte, weder die Größe noch die sichtbare Klaue im Eisblock waren Grund genug.In den nächsten Szenen haben einige Norweger sich schon mit einem Flammenwerfer bewaffnet. Geht doch, dafür muss aber erst einer sterben. Die Autopsie-Szene war für mich endlich wieder eine nostalgischer Erinnerung an den grandiosen John Carpenter-Film. Ist schon ein Vorteil wenn man nicht alles aus dem Rechner zaubern kann, da müssen die Spezialisten schon Überstunden ableisten, der damaliger Effekt-Guru Rob Bottin war so fertig mit den Nerven, dass er anschließend aus totaler Erschöpfung ins Krankenhaus gehen musste (alles auf der DVD enthallten - das Making Of heisst "Terror Takes Shape", absolut empfehlenswert). Wie die beiden Piloten den Hubschrauberabsturz überlebt haben konnten und wie sie dem Ding entkommen sind bleibt genauso ein "logisches" Rätsel. Übrigens der Angriff im Hubschrauber war für mich so schlecht getrickst, dass ich es kaum glauben konnte, weder gruselig noch erschreckend, einfach nur lächerlich schlecht.Mittlerwerweile spielt das alles auch kaum eine Rolle, fange an aus Frust auf die Uhr zu schauen. Kate findet heraus, dass das Alien möglicherweise sein Opfer auch körperlich kopieren kann, folgt ab der Frau ALLEIN in ein Raum wo sie anschließend von ihr angegriffen wird, wie bescheuert ist das ? Wenn dieses Wesen erwacht wieso greift es wie ein dummes Tier jeden an, kann aber am Ende des Films das Raumschiff starten? Wieso nicht gleich. Oder erst einfach abwarten und die Lage auskundschaften. Bitte versteht mich nicht falsch, ich wollte einen gruseligen, spannenden und coolen SF-Horror-Film sehen mehr nicht, aber dieses Machwerk war für mich einfach nur grottenschlecht und aufgrund der zahlreichen "Fehler" (natürlich wie immer subjektiv bewertet) nicht verdaulich. Positiv: der Soundtrack, die Landschaftsaufnahmen, die Landung des Hubschraubers, die Schauspieler waren gut gewählt und spielten sogar überraschend gut. Die Station war sehr gut nachgebaut und der Anschluß zum Carpenter prima gelungen. Dennoch hat es für mich leider nicht gereicht. Wenn das Filmchen eines Tages in der Videothek meines Vertrauens in einem der Grabbeltische auftauchen wird kann es sogar passieren, dass ich es mir doch schnappe. Jetzt bin ich entweder ein Schizo, ein Filmfreak oder einfach nur bescheuert. Au backe, ggf. alles auf einmal (grins...).
L., Matthias "mlubieniecki"
29. November 2011
- Insgesamt:
5

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