Kundenrezension

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Staat der Euphorie, 10. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: State of Euphoria (Audio CD)
1988 erschien "State of Euphoria", das vierte Studioalbum der New Yorker Gruppe Anthrax. Es wurde eingespielt von Joey Belladonna (Vocals), Dan Spitz (Guitar), Scott Ian (Guitar), Frank Bello (Bass) und Charlie Benante (Drums). Produziert wurde wieder von Anthrax und erstmals auch Mark Dodson, der auch für "Persistence of Time" verantwortlich war.

Die "Among the Living" konnte den hohen Qualitätsstandard der New Yorker schon durch messerscharfe Riffs, einem kantigen Schlagzeug und einem tollen Joey Belladonna am Mikro beweisen. Dass die Band mit dem ebenso hochwertigen Nachfolger "State of Euphoria" die Erwartungshaltungen sogar noch übertreffen konnte (was die Härte und Melodieführung der Riffs, aber auch den kommerziellen Erfolges betrifft), stellte eigentlich nur Spitze des Eisberges dar, denn der Sound klingt wesentlich gereifter. Auch am Songwriting war eine Steigerung zu beobachten, wenngleich überlange Stücke hier immer noch überwiegen. Aus dem Hut zauberte man neun Originalsongs und coverte unter dem Titel "Antisocial" unter anderem eine Erstversion eines Songs der Franzosen "Trust".

Mit dem brettharten "Be all, end all", der flotten Power-Granate "Out of Sight, Out of Mind", dem Double-Bass-Gewitter "Make me laugh", "Antisocial", "Now it's dark" und "Schism" gibt es knackiges Klassikerfutter im Stile der vorangegangenen Platten. Ein hörbares Merkmal und eine wesentliche Stärke von Anthrax ist meiner Meinung nach auch die grandiose Aneinanderreihung rasend schneller Riffs. Scott Ian und Dan Spitz zeigen bei diesen Nummern, was sie aus ihren Gitarren herausholen können. Genauso gut ist - neben den erstgenannten Songs - auch das überlange "Who cares wins". Die restlichen Songs können die Klasse aber meines Erachtens nicht mehr halten. Scott Ian sagte in einem Interview dazu, dass einige Songs noch unfertig klangen/waren. Hätte sich die Gruppe ein bisschen mehr Zeit genommen, wäre (bei den abschließenden Tracks) sicherlich noch etwas mehr drin gewesen. Man kann auch beobachten, dass sich die Band schon an erste Experimente ("13") heranwagte. Es überwiegen aber insgesamt trotzdem die starken Songs.

Somit dann 5 Sterne mit steigender Tendenz nach oben. Wie auch schon "Spreading the Disease" und "Among the living" zählt "State of Euphoria" zu den Klassikern im Katalog der Band. Es muss schon als genial bezeichnet werden, was die Gruppe hier geschafft hat.

Fazit: Der Euphorie-Staat - Ein Klassiker von Anthrax. 5 Sterne!
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Kommentare


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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 12.12.2013 10:49:28 GMT+01:00
Uwe Smala meint:
Die kenne ich nicht aber Deine Rezi ist sehr hilfreich..:-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.12.2013 17:31:14 GMT+01:00
Danke, Uwe! :-)

Veröffentlicht am 16.02.2014 12:38:42 GMT+01:00
Child in time meint:
Ja, sehr starkes Thrash-Album.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.02.2014 16:15:08 GMT+01:00
Eines ihrer besten.
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