Kundenrezension

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Historischer Krimi mit viel Mystik, 8. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Gebeine von Avalon: Aus den höchst vertraulichen Papieren des Dr. John Dee, Astrologe und Berater Ihrer Majestät, der Königin (Gebundene Ausgabe)
Da ich mich im England des 16. Jahrhunderts nicht auskenne, kann ich nur schwer beurteilen wie authentisch dieser historische Roman ist.

Es gibt eine kleine Einführung in die Geschichte, dann 5 Kapitel die als 'Erster Teil' und so weiter gekennzeichnet sind und ein kleiner Nachtrag.

Man begleitet Dr. John Dee durch London und lernt ihn etwas besser kennen. Er ist ein junger Gelehrter der am eigenen Leib zu spüren bekommen hat wie schnell man plötzlich im Kerker sitzt und der Hexerei angeklagt ist. Doch unter Elisabeth I. kann er all dem Mystischen nachgehen was man noch nicht wissenschaftlich erklären kann bzw. was man religiös erklären aber nicht beweisen kann. Er möchte all das ergründen und bewegt sich in dieser Zeit (1560) an einem schmalen Grad entlang.

Es ist gefährlich, lebensgefährlich was er tut. Das vermittelt Rickman auch sehr gut. Man spürt regelrecht die Unsicherheit und Angst der Leute die so vieles als 'Übernatürliches' bezeichnen und hinterher 'dämonisch' zischen.

Die Königin hat eine schwere familiäre und religiöse Bürde zu tragen. Einerseits wurde ihre Mutter als Hexe verbrannt und andererseits muss sie nun versuchen ein Land zu beruhigen in dem sich Katholiken und Protestanten an die Kehle gehen.

Da ich absolut nichts mit Religion am Hute habe, war es manchmal für mich etwas schwer alles zu verstehen und nachzuvollziehen. Trotzdem war auch mir klar was für eine schwere Aufgabe Elisabeth I. hatte.

Als ihr dann auch noch Pamphlete zugetragen werden in denen es heißt sie muss die Gebeine von Artus finden und küssen sonst wird sie untergehen, entsendet ein hoher Adeliger am Hofe Dr. John Dee um diese zu finden und zu holen.

Mit seinem guten Freund Robbie Dudley reist er nach Glastonbury, die Stadt mit dem ehemals größten und schönsten Kloster in England. Es wird vermutet das hier die Knochen von Artus liegen bzw. lagen. So beginnt die Suche die einen immer mehr in den tiefen und dunklen Strudel dieser Stadt und deren Bewohner zieht.

Mehr der Handlung kann und darf man eigentlich nicht verraten. Denn jetzt beginnt erst richtig die Handlung und böse Geheimnisse kommen nach und nach zum Vorschein. Es wird einem nahe gebracht was alles unter dem Deckmantel des Glaubens passieren kann und wie groß die Angst vor Veränderung und Umdenken sein kann.

Ein wirklich spannendes Buch das für so manche Überraschung sorgt, besonders der Schluss hatte es in sich und war sehr überraschend.

Am Ende gibt es eine Anmerkung und Danksagung des Autors, in derer er erwähnt welche Charaktere des Buches es wirklich gab und wo er seine Informationen her hat.

Ich kann dieses Buch nur jedem wärmstens empfehlen der das historische England mag und einen guten Krimi zu schätzen weiß.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 01.11.2011 11:53:02 GMT+01:00
Rotoma meint:
Elisabeths Mutter - Anne Boleyn - wurde nicht als Hexe verbrannt, sondern wegen angeblichen Ehebruchs mit dem Schwert enthauptet.Da sie Heinrich VIII. keinen Sohn schenken konnte, wollte er sie loswerden, um Jane Seymour heiraten zu können
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