Kundenrezension

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältig, 27. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Cavalleria Rusticana/Pagliacci.(Ga) (Audio CD)
Leider kann ich die vorhergehenden Beurteilungen nicht ganz nachvollziehen. Giulietta Simionato hatte 1960 ihren Zenit bereits überschritten. Das junge, unverheiratete sizilianische Mädchen jedenfalls nimmt man ihr nicht mehr ab. Das klingt eher nach Azucena, Amneris oder Eboli. Der Vergleich mit der jungen Fiorenza Cossotto, die unter Karajan und neben Bergonzi ihre beste Aufnahme singt fällt für Simionato ebensowenig zu ihren Gunsten aus wie der mit der jungen Callas (1953 unter Serafin), die hier noch mit der Energie, Kraft und vokalen Sicherheit singt, die sie vor ihrer drastischen Abmagerungskur besaß.
Auch Mario del Monaco gefällt mir nur bedingt: Zwar liegt ihm die Rolle des ungestümen sizilianischen Bauern, aber ich ziehe Domingo, Bergonzi und vor allem Björling vor (obwohl die drei wesentlich kleinere Stimmen besaßen).
Cornell MacNeil ist ein ordentlicher Alfio, ist aber kein Bastianini, Merrill oder auch Panerai.
Serafin dirigiert wie immer sehr gut, aber das Temperament der früheren Aufnahme (1953) ist der altersmilden Verklärung gewichen.

Zu Pagliacci:
Hier ist del Monaco wieder der Urlatore, den wir aus zahllosen Aufnahmen kennen: Das geradezu ekelerregende Geschluchze, mit dem er das Nachspiel zu seiner Szene (Vesti la giubba) verhunzt, entwertet eigentlich schon die ganze Aufnahme. Gabriella Tucci ist keine schlechte Nedda, aber sie war eben keine ganz Große ihrer Zunft. Wer Nedda wirklich hören will, sollte zu Callas greifen, die einmal mehr konkurrenzlos ist.
Renato Capecchi ist ein hervorragender Silvio, Cornell MacNeil ein anständiger Tonio (aber Gobbi singt den Prolog viel facettenreicher und differenzierter).
Molinari-Pradelli leistet ordentliche Kapellmeisterarbeit, ein Künstler wie Serafin ist er aber nicht.
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1-10 von 20 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 01.10.2012 14:52:00 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.10.2012 15:05:38 GMT+02:00
Die Rezension bestätigt die Tendenz des Verfassers, mit Verbissenheit dem größten dramatischen Tenor des zwanzigsten Jahrhunderts nachzugeifern und diesen wie auch andere an dessen Aufnahmen Beteiligte zu verunglimpfen. Giulietta Simionato war nicht umsonst die Lieblingspartnerin von Maria Callas und verstand es, ihren Rollenfiguren mehr als nur überzeugenden Ausdruck zu verleihen. Sie interpretiert hier eine ebenso leidenschaftliche wie verletzliche Santuzza, ohne in irgendwelche Theatralik zu verfallen. Stimmlich war sie im Zeitpunkt der Aufnahme ebenfalls auf der Höhe ihres Könnens. Auch Mario del Monaco war im Vollbesitz seines sängerischen Vermögens und bietet immer noch einen temperamentvollen Turriddu vom Besten - im Gegensatz zu den meisten seiner Kollegen, bei denen auch einförmiger Schöngesang kaum beeindrucken kann und die so beweglich sind wie ein Denkmal statisch ist.

Mario del Monaco hatte auch als Canio einsame Maßstäbe gesetzt, nicht nur stimmlich, sondern auch in der psychologischen Deutung. Der seelische Zusammenbruch (von Canio), in dem kaum einer seiner Kollegen wirklich überzeugen konnte, wirkt echt und mitreißend. In fortgeschrittenen Zeiten haben die Menschen kaum noch Verständnis, für pulsierende Leidenschaften und extreme innere Erschütterungen. Für seine großartige Interpretationen als Canio war Mario del Monaco ebenfalls weltberühmt, und noch Anfang der siebziger Jahre bekam Mario del Monaco von der Met eine Einladung zu zwei Pagliacci-Abenden, die der Sänger jedoch entschieden ablehnte. Die Ausfälle des Rezensenten, der mehrfach sein Pseudonym gewechselt hat (plattensammler, quijjote und Falstaff, jetzt lancelote), sind ebenso rustikal wie rüpelhaft und destruktiv.

Ich kann jedem unvoreingenommenen Leser empfehlen, von den Hörproben der Anbieter
reichlich Gebrauch zu machen und insbesondere die Videosequenzen von YouTube zu nutzen anstatt hassvollen Tiraden zu folgen. Darüber hinaus möchte ich besonders nachstehende Videosequenzen bei YouTube anempfehlen:

Il Lamento di Federico – L arlesiana von Cilea
Abbildung von Mario del Monaco im Mittelteil einer Dollarnote
hochgeladen von: enzoomapulitan

Donna non vidi mai si destra (Manon Lescaut)
hochgeladen von pullypally

Andrea Chenier „Colpito“ … Un di al azzuro“…….
hochgeladen von BelCantoSociety UND onegin65

Tosca Recondita armonia 1959 (Tosca)
hochgeladen von ilgruppoDiDocci

E lucevan le stelle (Tosca)
hochgeladen von onegin65

Frondi tenere …Ombra mai fu (Händel)
hochgeladen von Addiobelpassato

Un amore cosi grande (Lied)
hochgeladen von peppopb oder stameccuccio oder sonstigen

Die Bezeichnung Urlatore zeugt von dem missionarischen Eifer, Mario del Monaco aufgrund seiner überragenden Erfolge zu stigmatisieren. Die versuchte Rufschädigung ist aber schon deshalb absurd,
weil der Sänger gerade kein Urlatore war, denn er hatte weder geschrieen noch gebrüllt. Schreien und Brüllen verengen die Kehle und verhindern, dass sich Obertöne bilden und ungehindert im Raum ausbreiten. Beim Schreien bzw. Brüllen steigt das Blut zu Kopf, der Kopf wird tiefrot und die Atmung ist gestört.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.10.2012 14:40:07 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.10.2012 14:53:38 GMT+02:00
lancelot meint:
Die Abmagerungskur hat Callas unternommen, nicht Simionato. Lesen müsste man können, Kaiser Wilhelm! Und dieses Fakt wird in allen Kommentaren zur Gesangskunst der Griechin erwähnt und diskutiert. Sie selbst hat mehrfach darauf hingewiesen, dass sie, nachdem sie fast 40 kg (!) an Gewicht verloren hatte, vokale Probleme bekam. Daher sind die besten Aufnahmen der Callas die, als sie noch etwas fülliger war (bis etwa 1954).
Als Santuzza kommt die Matrone Simionato nicht mal in die Nähe der Gestaltungs- und Vokalkunst der Callas.
Mario del Monaco ist als Pagliaccio ein Schmierenkomödiant.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.10.2012 15:41:31 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.10.2012 18:12:59 GMT+02:00
Dass Sie Giulietta Simionato als Matrone bezeichnen, bestätigt erneut Ihre Rüpelhaftigkeit. Ihre ungefragte Erläuterung ist ebenso unverständlich, wie Ihr Auftreten unter wechselnden Pseudonymen. In Ihrem Kampf gegen den größten dramatischen Tenor des zwanzigsten Jahrhunderts, Mario del Monaco, auch als König der Tenöre bezeichnet, erinnern Sie mich an Don Quijote und seine Kämpfe mit Rotweinschläuchen und gegen Windmühlen, denn nicht umsonst hatten Sie sich vorher selbst Quijote genannt. Ihr Begleiter und Echo Falstaff war offenbar in Wirklichkeit kein anderer als der wackere Sancho Panza. Da fehlt nur noch Rosinante. Sie erscheinen wahrhaft als Ritter von der traurigen Gestalt. Nun sind Sie in die Gestalt von Lancelot geschlüpft, scheinbar als Ritter von der Kokosnuss bei der Suche nach dem Heiligen Gral. Ihre Verehrung von Maria Callas geht schon lange ins Morbide. Böse Zungen behaupten, Maria Callas habe nur ihr eigenen verkorkstes Seelenleben gespielt. Jetzt fehlt nur noch, dass Sie behaupten, Maria Callas sei eine Heilige gewesen. Und im Übrigen: Wer Gewicht mit Kraft verwechselt, redet dummes Zeug. Die Gründe für das frühe Scheitern der Callas hat völlig andere Gründe. Dass Mario del Monaco als Pagliaccio in Ihren Augen ein Schmierenkomödiant gewesen sein soll, ist nicht weiter tragisch und ist eine derart primitive Unterstellung, dass sich ein Eingehen darauf nicht lohnt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.10.2012 15:54:08 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 04.10.2012 15:54:26 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.10.2012 12:01:17 GMT+02:00
lancelot meint:
Ja, ich kämpfe gegen Windmühlen. Die stehen den ganzen Tag in der Gegend herum und drehen ihre Flügel monoton und stumpfsinnig im Kreise. Raten Sie mal, welche Assoziation ich habe...
Sie verstehen einfach wenig bis gar nichts vom Singen, sondern ergehen sich in grenzenloser Lobhudelei der von Ihnen bewunderten Idole. Maria Callas war und ist keine Heilige, aber del Monaco ist für Sie offensichtlich der Messias unter den Tenören. Wirklich traurig, dass ein solch mittelmäßiges Talent derartige Bewunderung erfährt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.10.2012 15:23:05 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.10.2012 02:20:47 GMT+02:00
Würden Sie nicht so kräftig Wind erzeugen, hätten die Windmühlen kaum etwas oder überhaupt nichts zu tun. Soweit Sie offenbar zum Ausdruck bringen wollen, dass Maria Callas besser gesungen hätte, als sie über mehr Pfunde verfügt hatte mit einem Übergewicht von 40 kg, so scheinen Sie davon auszugehen, dass ein Mensch über einen größeren Luftvorrat verfügt, je fettleibiger er ist. Der Ton der Stimme wird im Kehlkopf gebildet unter weiterer Berücksichtigung des Kehlkopfdeckels und der Beteiligung der Stimmbänder. Für die physische Kraft und Energie sind Knochenbau und Muskeln ausschlaggebend und nicht eine dicke Wampe. Dass ein Mensch besser singen soll je dicker er ist, ist eine geradezu saukomische Behauptung. Lediglich verhält es sich so, dass eine radikale Abmagerungskur dem Körper auch die Stoffe verwehrt oder gar entzieht, die für das Knochengerüst wichtig sind. Diese Beeinträchtigung ist aber nur vorübergehender Natur, die sich verliert durch richtige und körpergerechte Ernährung. Das beste Beispiel ist Mario del Monaco, der mit seiner riesigen Stimme immer ein gute Figur hatte. Ob er der Messias unter den Tenören war, weiß ich nicht, gewiss ist aber, dass er der King der Tenöre war. Meine angebliche Lobhudelei ist nur ein Plädoyer gegen die Unvernunft, die dem Sänger schon seit längerer Zeit entgegenschlägt, denn es ist unglaublich, welcher absurde Mist an Unterstellungen aufgetischt worden ist. Im meinen einzelnen Rezension habe ich jeweils entsprechend Stellung genommen. Renata Tebaldi hatte so etwas wie eine positive Energie. Um an der Spitze der Leistung zu bleiben, ist gerade im fortgeschrittenen Alter Haltung und Disziplin erforderlich. Die Tebaldi hatte zwar eine Stimmkrise, aber dieselbe wurde von ihr bravourös besiegt. Bis 1973 gehörte sie zum Ensemble der Met. Sie hatte das Medienspektakel ihrer Rivalin als Skandalfigur nicht nötig. Maria Callas hatte ihr größten Höhepunkte mit den gemeinsamen Auftritten mit Mario del Monaco und war letztlich an der Disziplinlosigkeit im Umgang mit ihrer Stimmer zerbrochen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.10.2012 12:17:46 GMT+02:00
lancelot meint:
Es ist völliger Unsinn, dass Maria Callas an Disziplinlosigkeit zugrunde gegangen ist. Fast alle KollegInnen, die mit ihr gearbeitet haben, bestätigten im Gegenteil ihre extreme Disziplin, Genauigkeit, Musikalität. Sie hat sich schlicht verausgabt, hat ihre Kräfte verzehrt durch die maximale Hingabe, mit der sie ihre Rollen interpretierte. Schonung kannte sie nicht.
Ich will gar nicht gegen Tebaldi polemisieren, sie war eine großartige Sängerin und hat bis Mitte der 60er wirklich wunderbar gesungen. Eine temperamentvolle Künstlerin war sie jedoch nicht. Und in der Aufnahme von 'Ballo in Maschera' aus dem Jahr 1970 (unter Bartoletti) ist sie jedoch nur noch ein Schatten ihrer selbst.
Natürlich hat es gravierende Auswirkungen auf die Festigkeit und Sicherheit der Stimme, wenn man radikal abmagert. Ihre Ausführungen hierzu sind so absurd und dumm, dass ich darauf nicht näher eingehe.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.10.2012 13:58:14 GMT+02:00
Ihre Erwiderung entbehrt im Wesentlichen sachlichen Grundlagen..Maria Calles war bereits im Alter von 35 Jahren ausgebrannt, Renata Tebaldi nahm ihren Abschied von der Met mit 51 Jahren (1973), obwohl sie noch respektable Leistungen zeigte. Renata Tebaldi war nicht minder in stressigem Einsatz wie Maria Callas und hatte in ihrer aktiven Zeit weltweit auch zahlreiche anstrengende Konzerttourneen unternommen. Die Reduzierung eines Übergewichts auf das Normalgewicht kann niemals zu einer Reduzierung der stimmlichen Leistungen führen, vielmehr ist das genaue Gegenteil der Fall. Zu bedenken ist allerdings auch, dass große sängerische Leistungen kräftezehrend sind, weil sie Schwerstarbeit bedeuten. Magersucht ist daher auch keine Lösung. Kurzum ist für eine Sängerin oder einen Sänger im Hochleistungsbereich eine ausgeglichene disziplinierte Lebensführung bei richtiger Ernährung wichtig. Schon das frühe sängerische Ende von Maria Callas widerlegt Ihrer Schönfärberei als dummes Zeug.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.10.2012 18:40:05 GMT+02:00
lancelot meint:
Aha. Jüngst gab es einen ähnlichen Fall wie den der Callas: Die amerikanische Sopranistin Deborah Voigt hat, weil schwer übergewichtig, durch eine Magenverkleinerung erheblich an Gewicht verloren. Seitdem wackelt die Stimme in der Höhe ('wobble' nennt das der Angelsachse), ist schlanker und weniger voluminös geworden. Ihre Walküre an der Met im letzten Jahr war daher auch sehr grenzwertig, vor allem wenn man sich der früheren Konstitution der Stimme erinnert. Genauso war es bei Maria Callas. Punkt. Ein radikaler Gewichtsverlust geht immer gleichzeitig mit einem Verlust der Muskelmasse, der 'Stütze' der Stimme einher.
Trotz allem bleibt Maria Callas (für mich) die größte Sängerin Ihres Fachs in ihrer Zeit. Tebaldi hin oder her. Selbst mit den Resten ihrer Stimme hat sie ausdrucksvoller und engagierter gesungen als die Konkurrentin in ihrem ganzen Leben. Was sind da schon ein paar wackelige Töne oder eine nicht besonders schöne tiefe Lage.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.10.2012 19:24:36 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.10.2012 10:28:04 GMT+02:00
Auch durch Wiederholung einer unsinnigen Behauptung wird dieselbe nicht richtig. Ihre Theorie, dass eine Sängerin oder ein Sänger um so besser singt, als er übergewichtig und fettleibig ist, ist und bleibt Unsinn. Hanebüchene Vergleichen können Ihnen dabei auch nicht helfen. Ausrufungszeichen. Mir gefallen Callas und Tebaldi in ihren großen Rollen auf ihre unterschiedliche Art. Debatten darüber, wer die Größere und Bessere gewesen ist, erscheinen mir so wichtig wie ein Kropf.

Eine Abmagerung bedeutet primär einen Verlust der Fettmasse, nicht aber einen solchen der Masse von Knochen und Muskeln. Die großen dramatischen Opernpartien erfordern einen enormen Kräfteaufwand, so dass man summarisch von Schwerstarbeit sprechen kann. Folglich ist der Verbrauch von Energie entsprechend groß. Der Körper greift hierbei auf die Fettvorräte des Körpers zurück, die gemäß ihrem Bedarf verbrannt werden. Soweit Kalorien nicht benötigt werden, verbleiben diese im Körper. Bei einer guten Kondition der Sängerin oder des Sängers ist der Rückgriff auf die Fettmassen weniger oder kaum erforderlich. Die Stimme selbst wird in der Kehle gebildet und bleibt von dem Problem zunächst unberührt. Verschleißerscheinungen haben andere als hier beschriebene Ursachen. Letztere korrespondieren nur wie beschrieben mit dem Kräftehaushalt. Schlechte Kondition und körperliche Dürre sind natürlich für große und lange dramatische Partien ungünstige Voraussetzungen. Und ein Übergewicht beruht weder auch Knochenmasse noch auf Muskelmasse, erst recht nicht auf Gehirnmasse.
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