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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
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Rezension bezieht sich auf: Layer Cake (DVD)
Mr. X (Daniel Craig), dessen Name im Film tatsächlich nicht genannt wird, ist ein erfolgreicher Drogendealer der das ganze wie jedes andere übliche Geschäft betrachtet. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis, und ohne feste Regeln und Fairness läuft auch dieses Business nicht. So funktionierte es für X und seine Mitarbeiter bislang sehr gut und er spielt mit dem Gedanken, fortan die Früchte seiner sehr einträglichen Arbeit zu genießen.Als er seinem Hauptauftraggeber, einer lokalen Gangstergröße und dessen rechter Hand (Colm Meany) von seinen Plänen erzählt, bittet dieser ihn um die Abwicklung eines letzten Geschäftes und einen weiteren, persönlichen Gefallen. Und dies wäre kein britischer Gangsterfilm, wenn das letzte Geschäft nicht gleichbedeutend wäre mit dem Ende aller Beschaulichkeit. X wird in einen Strudel aus Chaos, Gewalt und Intrigen gezogen, aus dem es keine entrinnen zu geben scheint. Natürlich drängen sich Vergleich zu Bube, Dame, König, Gras und Snatch auf, schon allein, weil Regisseur Matthew Vaughn dort als Produzent fungierte. Aber Layer Cake ist anders: Visuell durchgestylter, ernsthafter und realistischer und eindeutig zugeschnitten auf seinen charismatischen Hauptdarsteller: Daniel Craig. Wer ihn in dieser Rolle sieht, weiß, warum ihn die Bond Produzenten angeheuert haben. Überzeugend und souverän trägt er ohne Probleme den ganzen Film, drückt ihm seinen Stempel auf. Zwar stehen ihm nicht minder talentierte Kollegen zur Seite (u.a. auch Ben Wishaw aus Das Parfüm) aber man kann sich nur schwer vorstellen, das jemand anders X hätte besser spielen können. Im recht informativen Interview im Bonusmaterial lässt Matthew Vaughn auch keinen Zweifel daran, dass Craig immer die erste Wahl für diese Rolle war. Optisch wollte Vaughn einen Look kreieren, der sich mehr an Michael Manns Heat orientiert als an den Filmen von Guy Ritchie. Das ist ihm mit stimmungsvollen und beeindruckenden Aufnahmen von London gut gelungen. Andere visuelle Paten sind David Finchers Fightclub (die Apothekenszene zu Beginn ist eine Reminiszenz an Finchers Ikeasequenz). Klasse ist auch der Soundtrack mit Titeln von The Cult, Duran Duran und Starsailor, wobei die Instrumental Passagen von Craig Armstrong, Lisa Gerrard sowie dem Newcomer Illan Eshkeri dem ganzen die Krone aufsetzen. Weiteres Bonusmaterial auf der DVD sind ein kurzes Making of, sowie insgesamt 12 Minuten an nicht verwendetem Material, wobei zwei Alternative Enden hier am interessantesten sind. Layer Cake ist ein glänzend besetzter und wendungsreicher Gangsterfilm, mit genialen Überblendungen, Kameraeinstellungen und einem verdammt mutigen Ende. Ein Pflichtfilm für Fans des britischen Kinos und für alle Cineasten sowieso. Welcome to the Layer Cake! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen Kommentare
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag:
01.11.2011 16:46:15 GMT+01:00
helmut@web.de meint:
ausgehend von korrekturen bin ich dabei ihre rezensionen durchzugehen. ich glaube, dass ich vieles von dem was sie gut finden übernehmen kann. tolle anregungen! was mich wundert, sie haben keine (?) einzige betrachtung zu elmore leonard dabei. den finde ich richtig gut.
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