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Kundenrezension

26 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Voller Widersprüche, 2. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Warum es die Welt nicht gibt (Gebundene Ausgabe)
Zu diesem Büchlein sind hier bereits zahlreiche kritische Kommentare abgegeben worden, denen ich kaum etwas hinzufügen kann. Im Grunde genommen ist der Großteil des Werkes total zerrissen worden und dies auch - aus meiner Sicht - aus gutem Grunde. Denn das Büchlein von Gabriel enthält so viele Widersprüche, dass es mich erstaunt, ein Werk eines Professors der Philosophie zu lesen. Nur mal eine kleine Kostprobe: (S. 208) "... Genau genommen gibt es Gott natürlich...", dagegen S. 211: "... Auch Gott kann es (...) nicht geben..." und solche Widersprüche tauchen dauernd auf.

Gabriels Sinnfelder sind nicht hilfreich bei der Frage nach der Erkenntnisfähigkeit des Menschen, denn auch Gott "erscheint" mir in "meinem" Sinnfeld - aber existiert er deswegen notwendigerweise? Der grobe logische Fehler von Gabriel liegt darin, die mengentheoretische Aussage: "Die Menge aller Elemente kann sich selbst nicht enthalten" auf eine andere Kategorie (nämlich der Kategorie der Existenz) zu übertragen. Dieser logische Fehlschluss wird bereits bei Aristoteles in "De Caelo" zwischen der Arithmetik und der Geometrie behandelt und wurde (allerdings in abgewandelter Form) vor ca. 100 Jahren durch Gilbert Ryle diskutiert (als sog. Kategorienfehler). Damit ist Gabriels "Argument" der Boden entzogen, es gebe die Welt nicht. Natürlich gibt es die Welt, sage ich! Es ist meine Welt, so wie sie mir gefällt (so ähnlich singt dies Pippi Langstrumpf!). Dass ich die Welt in ihrer Gesamtheit nicht erkennen kann, ist ja nichts Neues - man lese hier einmal die Kritik der reinen Vernunft von Kant.

Mich überzeugt auch nicht, dass ein Gedanke über irgend eine Sache "genauso existiert" wie die Sache selbst. Ich kann mir rosarote Einhörner auf dem Mars "denken" (oder hatten sie eine Polizeiuniform? ;-) doch ob es solche Tiere dort "wirklich" gibt steht doch auf einem ganz anderen Blatt. Natürlich "existiert" mein Gedanke an diese seltsamen Tiere, aber das bestreitet ja derjenige der dies denkt auch gar nicht. Die Frage danach, was "wirklich" existiert, wird aber mein Gesprächspartner durchaus anders beantworten wollen. Und dann: "Unendlichkeit" verwendet Gabriel an mehreren Stellen: Diese soll es also "geben", die "Welt" aber nicht? Für mich ist der "Neue Realismus" (der übrigens gar nicht neu ist, das gibt sogar Gabriel selbst in einem anderen Buch zu!) nicht ernst zu nehmen.

Das Büchlein hat mich sehr enttäuscht, ich hätte mir zumindest eine logisch konsistente Abhandlung erwartet. Für neue Weltdeutungen bin ich offen, aber nicht für solchen Unsinn.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 06.04.2015 16:04:13 GMT+02:00
"Die Menge aller Elemente kann sich selbst nicht enthalten"

Es muss heissen: "Die Menge aller Mengen kann sich nicht selbst enthalten"
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