Kundenrezension

9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das ist kein Jim Beam, 29. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Auferstehung: Roman (Taschenbuch)
Was sollten Zombies niemals machen?

1. rumlabern
2. Mopped fahren
3. rumlabern
4. Schußwaffen benutzen
5. rumlabern
6. schnell laufen
7. rumlabern

Ach ja, Zombies sollten auch nicht rumlabern.

Wie kommt also der Autor auf die Idee, dass Zombies
lässig aus anderen Dimensionen rangerauscht kommen und sich
mal so eben ne Leiche aneignen, mit der sie Mopped fahren,
rumlabern und rumnerven.

Jeder Zombie würde sich im Grabe umdrehen, wenn er lesen könnte,
was ihm hier angetan wird. Mit Sicherheit wollte da jemand auf
der Zombiewelle mitschwimmen und sich ein Stück vom Zombiekuchen
abschneiden.

Ein Zombie schlurft lässig durch die Gegend, quatscht nicht rum
und killt was grad so rumläuft. Das Ganz gemächlich, cool und
ohne Waffen. Allein mit dem Willen zu killen und der Schwierigkeit
den Zombie kalt zu machen. Dazu noch die Übermacht, weil Zombies
selten sterben.

Kurz und gut, die Masse machts.

In dem Buch sind die Zombies die ominösen Dämonentypen, die
sich aufs Moped oder ins Auto schwingen und im Grunde irgend so
einen Oberzombie namens OB als Boss haben. Der OB, also der
Oberbürgermeister sitzt in eine unterirdischen Anlage rum und kann
eigentlich gar nichts. Vollkommen lustlos quatscht der eben so rum.

Dann noch dieser komische Typ, der, wie überraschend, seinen Sohn
sucht den er, wieso auch immer, verloren hat. Dann legt man noch
nen agewrackten Pfarrer dazu und natürlich die kleine schwarze
Drogensüchtige die nebenbei auch noch Einztelkämpferin ist. Was
nicht fehlen darf ist der taubstumme Trottel den alle lieb haben
müssen.

Zusammen haben wir nun rumlabernde Zombies auf dem Mopped, die
vom Oberbürgermeister geschickt ohne Sinn und Verstand rumflitzen
und die übliche Idiotengruppe aus jedem Horrorfilm.

Das ist natürlich noch nicht billig genug, denn es gibt auch noch
die lang ersehnten abtrünnigen Soldaten, die sich genau so dämlich
anstellen, wie die Zombies.

Nun treffen am Ende, nach gelegentlichem Bluteszessen aus Alibi,
Vergewaltigungen und peinlichen Fäkalszenen die Vollidioten
aufeinander und was geschieht?

Die kloppen sich und labern, labern labern.
Selbst der schlimmste Jambakunde könnte nicht solch einen Blödsinn
faseln und kaum ein Spannungsbogen könnte so niedrig sein. Das
einzige was einen bewegt das Buch weiter zu lesen ist die Hoffnung,
dass es bald aufhört.

Zombies labern nicht und wer sowas anfängt, der begeht ein Sakrileg.
Der übliche Idiotenhaufen ist ja normal, die sind in jedem Buch dabei,
die bescheuerten Soldaten, die sind auch kein Bringer.

Wenn aber die Hauptdarsteller nur Mist labern, dann ist das kein Zombieroman.

Man sollte lieber zu "Tagebuch der Apokalypse" greifen, besonders
der erste Teil ist sehr lesenswert.

Zum Abschluß sei gesagt.

Zombies labern nicht
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-7 von 7 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 18.04.2012 15:04:29 GMT+02:00
ScifiGirl meint:
Klasse Rezension und Dankeschön, hab Geld gespart!

Veröffentlicht am 29.04.2012 19:51:56 GMT+02:00
Paracelsus meint:
Alter Schwede,
Das ist ja 'ne geile Rezension. Hab echt gut gelacht. Meine Hochachtung, echt gut. Zudem weiß ich jetzt, dass ich mir das Geld sparen kann. Danke.

Veröffentlicht am 22.06.2012 18:43:37 GMT+02:00
Was für ein Unsinn! Ok du redest von toten Zombies. die reden selten und schlufen langsam rum. OK.
Aber was ist mit den weitaus interessanteren "Infizierten"?
der großteil aller dystopien, postapokalyptischen Romanen ist der Zobieroman über Infizierte. Diese sind Zombies. Sie sind aber nicht tot. das heisst sie können reden, rennen sterben, theoretisch könnten sie Waffen benutzen. Sie tun es nur nie da sie ohne meist eh schneller sind und weil sie nicht auf die Idee kommen, da sie durch ihre hervorgehobenen Instinkte nur schnell reagieren, und meist fressen wollen..
Das beispiel - der beste Zombiefilm in meinen Augen - 28 Days later.
Infiziert mit WUT. sie sind einfach stinkesauer und das sorgt dafür das sie nicht mehr klar denken können wie ein jähzorniger mann der vor Wut seine Olle an die wand klatscht es aber danach bereut. Nur er kann in der einen Sekunde nich klar denken und würde auch nich auf die Idee kommen Auto zu fahren. Aber er KÖNNTE.

Also wo ist das Problem mal einen Roman zu schreiben in dem die Zombies die ja auch noch laufen können mal etwas anderes tun zu lassen wozu man doch auch einfach nur ein körperteil bewegen muss, was sie ja nachweislich können?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.06.2012 13:07:44 GMT+02:00
Da ich ein Fan der richtigen Zombies bin, also diese Typen die rumschlurfen und eben ihr Zombieding machen, halte ich es für unfair, wenn man, nur um auf der Zombiewelle mit zu schwimmen, irgendwelche Pseudozombies neu erfindet. Der Autor hätte nicht ein Zehntel soviel Bücher verkauft, wäre er von besessenen Psychos ausgegangen, die irgendwie ausserirdisch und infiziert und aus der Hölle und sonstwo herkommen. Es ärgert mich, dass ich da ein Buch kaufe, in dem es um Zombies gehen soll und sich heraus stellt, dass es nur ein liebloser Abklatsch von echten Zombies ist, was durch eine gehörige Protion "Ich schlag dich tot und vergewaltige dich" aufgehübscht wird. Will man ein echten Zombieroman lesen, dann greift man zu "Tagebuch der Apokalypse". Da wird der echte Zombiefan ausreichend bedient und nicht durch labernde Psychos, die lässig mit dem Moped rumeiern.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.06.2012 13:41:30 GMT+02:00
Deine Meinung ist völlig in Ordnung aber ich habe die fitten, nicht schlurfenden Zombies schon immer für die besseren gehalten. Oft sind das eben eher infizierte. Die sind einfach glaubwürdiger, und je besser ich mir vorstellen kann dass das wirklich passieren könnte desto spannender und gruseliger und interessanter ist es für mich, daher der 28 days later vergleich. Das mit dem gelaber kommt für mich daher nich allzu überraschend, auch wenn wir mal besser dahingestellt lassen ob diese idee gut ist oder nicht.
Das buch is mit sicherheit nich das beste aber das liegt weniger an den zombies in meinen augen.

Das Tagebuch der Apokalypse ist übrigens weit oben auf meiner wunschliste ;) leider is die verdammt lang oO

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.06.2012 13:49:32 GMT+02:00
28 Days later habe ich auch gern gesehen, auch wenn der sehr british war. Erinnerte ein wenig an die vielen B-Movies, die auf A getrimmt wurden. Empfehlenswert ist das Spiel "The walking death" , das ist noch relativ neu und bei den Filmen fand ich Zombieland ziemlich lustig, auch wenn das mehr was zum Lachen war. "Oh, du hast den Zombie Bill Murray erschossen" "Wie der war ein Zombie". Wie auch immer, lege dir das Tagebuch der Apokalypse ganz oben auf die Liste und erfreue dich an den echten Zombies.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.06.2012 11:29:31 GMT+02:00
naja mir haben die ein bisschen zu sehr auf den Ghost Busters herrumgeritten ;)
Aber auch der steht in meinem Schrank.
Naja 28 days later sollte ja auch britisch sein. nicht nur im Zombiegenre ist das einer der besten filme die ich je gesehen habe, wenn ich an die genialen aufnahmen und sie perfekt eingesetzte musikalische Unterlegung denke.

Ich mach dir nen Vorschlag ich lese tagebuch der apokalypse sobald ich mit meinen aktuellen errungenschaften durch bin und schreibe eine rezi. dann unterhalten wir uns nochmal, wer weiß was dabei rumkommt.
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