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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
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Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ssss (Audio CD)
So betont "retro" - wie ich mehrfach las - kommen mir die Stücke zwar nicht vor, aber es stimmt schon: Es gibt ein Wiederhören mit Tönen aus den Achtzigern und Neunzigern, mal glaubt man sich an die Synthie-Überväter Kraftwerk erinnert, mal an Depeche Modes "Kaleid" und mal an "I Feel Loved", mal an Erasures "Run To The Sun" ... aber natürlich auch weitere alte und nicht sooo alte Synthibands (wie Client) und und.Diese Stücke wollen ihre Herkunft zum Glück nicht leugnen. Hinter VCMG stecken bekanntermaßen die Depeche-Mode-Masterminds Vince Clarke und Martin Gore. Auf den Plattenteller kommt eine gute Portion eingängiger, instrumentaler, elektronischer Clubmusik - mit Bass satt. Und allemal würden einige der Stücke problemlos auch als Depeche-Mode-Dubmix-Versionen durchgehen. Trotzdem dürfte kaum jemand ein Album erwartet haben, dass tatsächlich genau wie Erasure oder Depeche Mode vor 20+ Jahren klingt, und das gibt es auch nicht. Aber es ist näher an dem dran, als ich selbst zu hoffen gewagt hätte. (Und sicher viel näher als die letzten Erasure-Alben.) Ich habe bislang kaum Gutes über die Platte gelesen - aber ich kann das nicht nachvollziehen. Immerhin, in SPIEGEL ONLINEs "Abgehört"-Kolumne heißt es: "mit Lasergeräuschen, Bleeps und Klonks und allem, was so dazu gehört. Vor allem einem Mörderbeat." Das stimmt! Aber "Mojo" schreibt: "but there's no hallmark of originality or pushing envelopes, nor any sense of collaboration between two distinct talents creating more than the sum of their parts". Besonders originell mag das Album nicht sein ... aber es ist solide und keiner der Tracks ist langweilig. Wunderbares Elektrogeschrammel mit hohem Tanzpotential. Ja, man kann es auch Techno nennen! Manchmal ist sogar Dubstep zum Greifen nah. Und ganz selten lehnt sich das zwischendurch auch angenehm in die EBM-Gothic-Ecke. Ein bisschen düster ist das alles schon. Und das ist auch gut so. Die erste Auskopplung "Spock" fand ich zwar eher etwas dröge, aber jetzt im Album-Kontext faszinieren mich eigentlich alle Stücke. Spock gehört aber definitiv zu den am wenigsten inspirierenden Stücken auf der CD. Hier wurde die seit einigen Alben praktizierte Depeche-Mode-Tradition übernommen, eher schlechtere Songs als erste Single auszukoppeln. Ja, ich weiß - Geschmackssache. :-) Ich kann jedenfalls kaum genug davon bekommen - die Platte der Woche, mindestens. Ob diese eher minimalistischen Tracks einen auch auf Dauer auf die Tanzfläche locken können, bleibt abzuwarten. Anspieltipps: Zaat. Bendy Bass. Single Blip ... eigentlich alle außer "Spock" und "Windup Robot". Bitte, VCMG, mehr. Und für alle, die es gerne nicht ganz so puristisch mögen, legt doch noch eine Version mit Gesang von Dave und Andy nach. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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